17 March, 2009 – 16:08 by Finanzblogger
Die Presse über Beratung unabhängig von Banken
Falschberatung, Finanzjournalisten, Presse, Unabhängigkeit
Wenn die richtigen Journalisten ihren Job nicht machen können oder wollen, dann werden ihn eben die Blogger aus dem Umfeld der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater machen. DANKE INVESTMENTBERATER Community!
Wo z.B. ist z.B. sonst so ein Presseartikel wie im Investmentberater in den führenden Finanzzeitschriften und Wirtschaftszeitungen zu finden, der über die verheerenden Ergebnisse der im Allgemeinen als so sicher bezeichneten Rentenfonds berichtet? Viele Rentenfonds hatten nämlich auch in ABS-Papiere und Genussscheine investiert, deren Handel mit der US-Immobilienkrise zusammengebrochen war. Warum werden in der Presse Hedgefonds weiterhin stetig als „riskant” beschrieben, wo doch die ganz grosse Mehrheit der kleinen und mittelgrossen Hedgefonds in 2008 viel besser performten als FINMA registrierte Rentenfonds? Ich kann nur eine Erklärung vermuten in der Rücksicht der Medien auf ihre anzeigeschaltende Bankenfondsindustrie, welche verhindern will, dass Ihr teuer erkauftes Image noch weiter belastet wird.
19 February, 2009 – 18:04 by Swissblogger
Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Bankgeheimnis, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
Eine grosse schweizer Bank
stimmte nach Angaben der US-Justiz einer Zahlung von insgesamt 780 Millionen Dollar zu um die Beihilfe bei insgesamt 20 Milliarden Dollar, die wohlhabende US-Bürger vor dem Fiskus in die Schweiz geschaffen hatten, zu bestrafen.
Was m.E. aber noch viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass die schweizerische Finanzaufsicht FINMA die Bank gezwungen hatte, den US-Behörden die Namen der Kontoinhaber zu nennen. Das Bankgeheimnis bliebe aber “intakt.”
Nur so eine Überlegung: wenn diese Bank nun nur das Custody für die Depots gemacht hätte, die ein Kunde bei einem bankunabhängigen Vermögensverwalter verwalten liesse – so hätte die Erpressung doch wohl nicht stattgefunden. Es wird Zeit, endlich eine starke Lobby für die UNABHÄNGIGE Finanz- und Vermögensverwaltung zu bilden! Es lebe der Markt! Andere Meinungen?
23 September, 2008 – 10:22 by Moneypenny
Beratungsstrategie, Beratungstechnologie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Marketing in der Vermögensverwaltung
Existenzgründung, Handelsplattform, Intermediäre, Provisionen, Selbstregulierungsorganisation, SRO, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
[Trigami-Review]
Soziales und Organisatorisches
Eine eigenes, hochwertig und funktional eingerichtetes Büro dürfte klar sein. Doch als Selbständiger ist der Vermögensverwalter oft Einzelkämpfer bzw. muss sich und ggf. sein Team selbst motivieren. So fehlt ihm oft der Austausch mit Kollegen in einer ähnlichen Situation. Zum Beispiel wenn neue Produkte auf den Markt kommen oder sich neue Trends ergeben. Deshalb ist der Kontakt zu anderen externen Vermögensverwaltern und Finanzdienstleistern notwendig, so dass Informationsaustausch und gegenseitige Empfehlungen gewährleistet werden. Auch vor diesem Hintergrund macht eine Mitgliedschaft in einem Pool mit unabhängigen Vermögensverwaltern Sinn.
Da auch bei der Firmengründung viele rechtliche Aspekte beachtet werden müssen, ist auch eine qualifizierte Rechts- und Steuerberatung erforderlich. Diese Expertise ist notwendig, wenn es um Fragen wie Existenzgründung, Finanzierung des Unternehmensaufbaus und Steueroptimierung der Kunden und auch der eigenen Situation geht. Diese Expertise sollte ein Treuhandexperten liefern, idealerweise ein Unternehmen mit spezieller Expertise in Finanzdienstleistungen. Eine gute Fundstelle für eine Vielzahl wichtiger Experten findet sich z.B. in dieser Linksammlung: http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/kt690.php
21 September, 2008 – 11:28 by Moneypenny
Beratungsstrategie, Beratungstechnologie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Marketing in der Vermögensverwaltung
Existenzgründung, Handelsplattform, Intermediäre, Provisionen, Selbstregulierungsorganisation, SRO, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
Start-up Marketing Konzept
Wenn der externe Vermögensverwalter sich selbständig machen will muss er ein klares Konzept haben, wie er gegenüber dem Endkunden auftritt und wie er die Vielfalt und Qualität seines Dienstleistungsangebots gewährleisten will.
Alleine die gelegentliche Weiterempfehlung durch zufriedene Kunden ist unzureichend. So ist z.B. ein effizienter interaktiv gestalteter Webauftritt unabdingbar. Durch einen modernen Webauftritt mit Aussagen zum Mehrwert (Leistungsversprechen) und Visualisierungen von physikalischen Beweisen (Vertrauensbeweis) hat der Vermögensverwalter die Möglichkeit den Wegfall der (in der Vergangenheit) mächtigen Marke einer Bank zu überkompensieren. Nun gilt es, durch wertvolle Informationen, Podcasts, Newsletter und ein CRM, seinen bestehenden Kundenstamm stärker an sich zu binden, aber gleichzeitig auch neue Kunden zu gewinnen.
Wie wird der Vermögensverwalter gefunden? In der Vielzahl der elektronischen Telefonbücher zu erscheinen, ist allenfalls ein Hinweis auf die Existenz des Beraters im Markt, aber leider auch ein Hinweis auf eine fehlende Webseite / Professionalität im Auftritt.
31 August, 2008 – 21:38 by Moneypenny
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Marketing in der Vermögensverwaltung
Handelsplattform, Intermediäre, Provisionen, Selbstregulierungsorganisation, SRO, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
Bankunabhängige Vermögensverwalter
Daraus resultierend hat sich seit einigen Jahren eine Klasse von bewusst bankunabhängigen Vermögensverwaltern gebildet, die Kundendepots von Grossbanken auf Handelsbanken oder Fondsdepots übertragen, die überhaupt kein Endkundengeschäft machen.
Nur mit solchen Partnern steigert der Vermögensverwalter seinen faktischen Bestandsschutz, denn vertraglicher Bestandschutz ist oft nicht mehr wert als ein Lippenbekenntnis, da dieser kaum effizient überprüft werden kann.
Registrierung
Ein Vermögensverwalter, der sich von einer Bank selbstständig machen will, wird mit vielen Herausforderungen konfrontiert. In seiner neuen Rolle als selbständiger Unternehmer muss er zunächst Mut, Ehrgeiz und Übersicht besitzen. Eine der Dinge auf die der unhabhängige Vermögensverwalter beachten muss, ist die Registrierung bei einer anerkannten Selbsregulierungsorganisation (SRO). Ohne diesen Anschluss an diese Organisation und die Einhaltung bestimmter Pflichten darf der Vermögensverwalter in der Schweiz nicht tätig werden.
22 August, 2008 – 7:19 by Moneypenny
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Marketing in der Vermögensverwaltung
Handelsplattform, Intermediäre, Provisionen, Selbstregulierungsorganisation, SRO, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
Das Volumen an Geldern der unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Zwischen 2004 und 2006 wuchs das betreute Vermögen durchschnittlich jährlich um 17,5 % und stieg auf 690 CHF Milliarden. Aber was ist eigentlich ein Vermögensverwalter und wie wird man unabhängiger Vermögensverwalter?
Selbstverständnis
Ein Vermögensverwalter bei einer Bank verwaltet das Vermögen seiner Kunden und berät sie in Finanzfragen. Ein unhabhängiger Vermögensverwalter auf der anderen Seite hat i.d.R. für eine Bank gearbeitet oder als Finanzberater beruflich Erfahrungen gesammelt und hat sich nach dem Aufbau langjähriger Kundenbeziehungen selbstständig gemacht.
Der Vorteil des unabhängigen Vermögensverwalters ist grundsätzlich, dass dieser bei der Wahl seiner Produkte, dem (be)folgen von Analystenmeinungen und bei seinen Anlageentscheidungen bzw. Empfehlungen völlig uneingeschränkt ist. Er ist also nicht durch Weisungen seines Arbeitgebers verpflichtet, die Produkte bestimmter Anbieter verkaufen zu müssen. Nun wird uns schon heute fast jeder Banker sagen, seine Bank würde auch Produkte anderer Banken anbieten können. Fakt ist jedoch, dass jede auch noch so „unabhängig” daher kommende Bank klare Vorgaben an Ihre Angestellten hinsichtlich zu verkaufender Produktart und zu erreichender Verkaufsziele aufstellt.
26 July, 2008 – 22:23 by August
Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Retrozessionen, Wettbewerbsstörungen
Folgeprovisionen, Maklerauftrag, Unabhängigkeit
In Deutschland kommt es vor, dass bei Übergang einer Kundenbetreuung durch neu vorgelegten Maklerauftrag Folgeprovisionen in Fondsgebundenen Lebensversicherungen nicht, wie man vermuten würde, auf den neuen Vertrieb übertragen werden, sondern beim ursprünglichen Verkäufer bleiben. Besonders die grossen Vertriebe wie AWD, DVAG und MLP aber auch eine Allianz oder Heidelberger Leben setzen hier Ihre Macht durch.
Klar das das nicht im Sinne der Endkunden ist – wie laufen diese Dinge in der Schweiz?
Gegen diesen kundenunfreundlichen Vorgehensweisen sollten wir als unabhängige Finanzberater angehen und so bitte ich die Leser um Mithilfe sich dafür stark zu machen, daß der Kunde entscheiden darf, von wem er betreut wird und wem die Bestandsprovisionen zufließen.
10 July, 2008 – 16:49 by weisserkragen
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Gesprächstechnik, Marketing in der Vermögensverwaltung
Gebühren, Preis, Umfrage, Unabhängigkeit, Vermögensverwaltung, Wechselbereitschaft
Eine Umfrage bei Bankkunden ergibt, dass Transparenz und Fairness die wichtigsten Anforderungen sind
Im Auftrag einer Bank hat die puls Marktforschungs GmbH eine Umfrage unter potenziellen Interessenten der deutschen Bank durchgeführt, um deren Wechselbereitschaft und Wechselmotive herauszufinden. Demnach sind 60 Prozent der Befragten bereit, ihre Bank zu wechseln, wenn ihnen ein entsprechend attraktives Angebot vorgelegt wird. Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit werden dabei als entscheidende Kriterien für die Auswahl eines neuen Finanzinstituts genannt. An zweiter Stelle folgen günstige und niedrige Gebühren sowie ein faires Preis-/Leistungsverhältnis. Die persönliche Beratung und das Vertrauen zum Kundenberater folgen an dritter Stelle. Eine Bank punktet dabei insbesondere mit einem fairen und transparenten Gebührenmodell. Auch wenn eine Reihe von Interessenten frustriert von ihren jetzigen Banken sind, überwiegt das Lust-Prinzip, wenn es darum geht, die Bank zu wechseln. Innovative Geschäftsmodelle machen offenbar viele potenziellen Kunden neugierig.
18 February, 2008 – 10:47 by Wealthmanager
Gesprächstechnik
Girokonto, Hausbank, Konzernverbund, Unabhängigkeit
Ihr Kunde hat eine Hausbank – schön. Jeder Mensch benötigt eine günstige und sachgerechte Führung des Girokontos. Damit müssen wir uns als Vermögensverwalter wohl abfinden. Aber werden wir es auch merken, wenn genau diese Hausbank unseres Kunden sich plötzlich als ein „kompetenter und vor allem unabhängiger Vermögensverwalter” aufspielt? Kaum. Denn heute ist es nicht mehr sicher, dass die Hausbank unserer Kunden ganz überwiegend NUR SOLCHE PRODUKTE anbietet, die im eigenen Konzernverbund vorhanden sind! Trotzdem gilt dieser Grundsatz heute noch immer – wenn wir zumindest die Fondsgesellschaften der Hausbank unseres Kunden kennen – dann können wir bereits voraussetzen, dass er entsprechende Produkte auch in seinem Portfolio hat. Sprechen wir unsere Kunden darauf an: Sie werden schnell merken, dass sie nicht wirklich unabhängig beraten wurden…
21 January, 2008 – 15:05 by Webmakler
Alternative Investments, Produktbereiche
Alternative Investment, Prozesse, Unabhängigkeit
Erfolgversprechende Alternative Investments finden sich eher bei bankunabhängigen Vermögensverwaltern als bei Banken. Banken haben nämlich selten die Eigenschaften, Möglichkeiten und flexiblen Ressourcen um alternative Investments, die oft in der Form geschlossener Fonds angeboten werden, auf effiziente Weise Ihren Kunden anzubieten. Einer der Gründe liegt unseres Erachtens darin, dass die besonders erfolgversprechenden Projekte und Fonds für Neukunden bereits geschlossen sind, bevor überhaupt auch nur eine Broschüre zum Druck gelangt ist! Man kann sich vorstellen, wie lange es dauert, bis eine Bank Ihre Berater im Front- und Backoffice ausgebildet, alles strukturiert und die Prozesse ausgeführt hat.