15 March, 2009 – 11:05 by Lunatic
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Finanzkrise, Strukturierte Produkte
Barrier, Finanzkrise, Kundenberater, Privatbank, Strukturierte Produkte, Unabhängige Beratung
Die Frage, ob es sich für einen vermögenden Kunden eher auszahlt, einen bei einer Privatbank angestellten Berater oder einen bankunabhängigen Berater zu beauftragen, ist mit den Folgend der Krise weitgehend beantwortet worden.
Ende 2007, kurz vor den Auswüchsen der Finanzkrise war oder ist Etienne Bare der Chef des Wealth Management der BNP Paribas Privatbank in Frankreich. Ein typisches Zitat dieser Tage. In einem Interview sagte er”…wir wollen unsere Franchise durch den Zukauf neuer Kunden erweitern und uns um die bestehenden Portfolios kümmern…” Fragt sich, ob sich ein Privatkunde mit Vermögen da so gerne „kaufen lässt”.
Ein unabhängiger Vermögensverwalter jedenfalls kauft keine Kunden, sondern muss sich diese durch qualitative Überzeugungsarbeit erarbeiten. Er kann sich nicht auf dem Brand einer Grossbank ausruhen.
30 October, 2008 – 19:13 by Wealthreporter
Alternative Investments, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Produktbereiche, Strukturierte Produkte
, EBK, SRO, Strukturierte Produkte, Transparenz, uVV
Die neue Superbehörde in der Schweiz, die die Aufsicht von Versicherung und Banken vereinen wird, ist auch verantwortlich für die Selbstregulierungsorganisationen (SRO). Und das ist auch gut so. Denn sonst wäre der Polemik der Bank- und Versicherungslobbyisten in Ihren “Fachzeitschriften” und oberflächlichen bunten Allfinanzbroschüren die Tür geöffnet gewesen. So kann niemand behaupten, eine Bank oder Versicherung würde alleine deshalb “besser” beraten, weil sie strenger geprüft werden würde.
Bestehende strenge Vorschriften von BPV und EBK haben wunderbar darüber hinweg getäuscht, wo die wahren Risiken für Kunden lagen. Schliesslich waren (und sind) Lehmann Zertifikate und generell strukturierte Produkte mit ihren tollen (durch Kleingedrucktes) nicht eingelösten Garantieversprechen ganz überwiegend die intransparente Gelddruckmaschine der Banken(schalter), nicht der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater.
18 July, 2008 – 9:06 by Webmakler
Absicherungsstrategien von Vermögen, Beratungsstrategie, Produktbereiche, Strukturierte Produkte, Uncategorized
Barrier, Innerer Wert, Intermediär, Strukturierte Produkte, Transparenz
Strukturierte Produkte bieten dem Vermögensverwalter die Möglichkeit, einerseits ggf. das Risiko in seinem Portfolio zu begrenzen, anderseits aber auch attraktive Renditechancen zu nutzen. Das hört sich ja sehr gut an. Aber wie sieht die Realität aus? Ist die Kostenstruktur des Produkts auch transparent dargestellt? Wie sieht es denn mit dem Risiko genau aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette des Kunden aufgeht, oder eben nicht? Dieses sind Fragen, die der Vermögensverwalter sich stellen muss, bevor er seine Trades um ein solches Produkt ergänzt.
Wichtig ist auch hier wie bei allen Investitionsentscheidungen, das der Berater die Strategie, den Anlagehorizont, und das Risiko vorher mit seinem Kunden genau erörtert hat und ihn auf Risiken, z.B. einen Barrier hingewiesen hat. Bei strukturierten Produkten sind die Banken die Emittenten und die haben logischerweise ein grosses Interesse daran diese Produkte zu verkaufen – kein Wunder also, dass sich diese Produkte bei “unabhängigen” Vermögensverwaltern vor allem bei denjenigen finden, die mit einem Intermediär Modell an eine Bank geknebelt sind.
20 June, 2008 – 18:56 by slickrick
Strukturierte Produkte, Vermögensberatung in Bullenmärkten, Vermögensberatung in Bärenmärkten
Barrier, Bonus, Fair Value, Neuemissionen, Strukturierte Produkte, Warren Buffet
Ich möchte hier einmal etwas kritisch aufwerfen: Strukturierte Produkte bieten dem Anleger die Möglichkeit einerseits das Risiko in seinem Portfolio zu vermindern, anderseits aber auch attraktive Renditechancen zu nutzen. Das hört sich ja sehr gut an für den privaten Anleger. Aber wie sieht die Realität aus? Ist die Kostenstruktur des Produkts auch transparent dargestellt? Wie sieht es denn mit dem Risiko genau aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette des Kunden aufgeht, oder eben nicht? Dieses sind Fragen, die der Privatinvestor (und sein Berater) sich stellen müssen.
8 March, 2008 – 7:27 by bullmaster
Produktbereiche, Sonstiges
Bondfloor, Differenzbesteuerung, Kapitalschutz, Strukturierte Produkte
Strukturierte Produkte mit Kapitalschutz werden ja bekanntlich in jedem Fall besteuert. Sofern sie intransparent sind, also der Zinsanteil am Ertrag also nicht genau beziffert werden kann, kommt in der Schweiz wie m.E. auch in Deutschland die „reine Differenzbesteuerung” zur Anwendung. Damit wird ja dann die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufswert versteuert.
Nun fragen wir uns, wie wir solche Produkte steuerlich attaktiver machen können, ohne dabei die Flexibilität zu verlieren und den Aufwand unnötig erweitern zu müssen. Die Haupteinflussfaktoren für die Steuerquote sind u.a. Bondfloor und die Devisenkursentwicklung. So hat ein Anstieg des Wechselkurses gegenüber dem Schweizer Franken direkte Auswirkungen auf die Wertberechnung des Produkts und damit schwer kalkulierbare Steuerfolgen. Also – wie kann man die Besteueung auf Kundeseite vermeiden?