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Der deutsche Staat zieht sich zunehmend aus der Förderung der Altersvorsorge zurück

Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern, Versicherungen in der Vermögensberatung , , , ,

Es ist furchterregend, mit welcher Vehemenz mittlerweile hinter jeder Lebens- und Rentenversicherung ein Steuerumgehungsmodell vermutet wird. Dabei war es doch volkswirtschaftlich immer ausdrücklich erwünscht, dass Bürger die bereits heute aber erst recht in der Zukunft völlig unzureichend ausgestaltete staatlich garantierte Mindestleistung aus dem Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung privat aufbessert. Unserer Meinung nach wird hier nun in Krisenzeiten ganz klar das Problem auf die zukünftigen Generationen verlagert! Daneben entfaltet übrigens auch der Protektionismus seine krisenverschärfende Wirkung, vor dem der US Präsident und andere Politiker so vehement gewarnt haben, in Form der zukünftigen Besteuerung privater Altersvorsorgeverträge in Deutschland seine volle Wirkung. So will man einführen, das anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs der einzelne Finanzbeamte entscheiden darf, ob er einen Vertrag als missbräuchlich einstuft. Damit sendet man ganz klar eine Botschaft gegen die vielen innovativen Lösungen aus dem Ausland. Als Indizien gelten etwa eine individuelle, von den anderen Versicherten getrennte Vermögensverwaltung, die Einbringung eines vorhandenen Depots in eine Versicherung oder Mindestanlagesummen von mehr als 100 000 Euro. Bei der zur Zeit in den Medien und öffentlichen Diskussion wird man nun Lebensversicherungsverträgen aus z.B. Liechtenstein, Luxembourg und Grossbritannien, souveränen Staaten Europas mit allen Rechten und Pflichten mit besonderem Verdacht begegnen. Und überhaubt, werden jetzt vermögene Kunden pauschal von der Möglichkeit, ihre eigene Altersvorsorge aufzubauen, ausgeschlossen? Diese Aussagen aus dem Umfeld des Finanzministeriums stossen also klar an eine Vielzahl verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Bedenken. Was aber noch viel verheerender ist, das ist die Tatsache dass ein Staat das Vertrauen seiner Bürger noch weiter verspielt.

Abgeltungssteuer! ‘die Heuschrecken vom Staat’

Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Marketing in der Vermögensverwaltung, Steuern, Vermögensverwaltung , , ,

Mit der ab 1 Januar 2009 einteretende Abgeltungssteuer werden in Deutschland auf alle Kapitalerträge für Wertpapiere und Fondsanteile 25 % dem privaten Investor auferlegt. Was hat dies für Konsequenzen für den Investor auf der einen Seite und was bedeutet dies für das Marktumfeld generell?

Um das Vermögen vor dem Staat zu schützen gibt es mehrere Möglichkeiten die der private Investor hat, wenn es um Investitionen im Kapitalmarkt geht. Eine Möglichkeit für den Investor die Abgeltungssteuer zu umgehen, wäre die Investition in Dachfonds. Hierbei hat der Dachfondsmanager die Möglichkeit, innerhalb seiner Strategie die Fondsmanager auszuwechseln.  

Eine andere Möglichkeit die Abgeltungssteuer zu vermeiden, wäre die fondsgebundene Lebensversicherung. Innerhalb dieses Versicherungsmantels ist es dem Investor erlaubt Umschichtungen in seinem Depot vorzunehmen, ohne dafür besteuert zu werden.

Auch eine sichere Methode sein Vermögen zu sichern, ist einen unabhängigen Finanzdienstleister zu finden, der sich ausserhalb von Deutschland (z. b. Schweiz) befindet und unabhängig von den Grossbanken operiert. Dadurch hat der private Investor die Möglichkeit individuell auf seine Bedürfnisse hin beraten zu werden, ohne Angst vor zusätzlichen irrationalen Steuererhöhungen seitens der Regierung zu haben. Dadurch hat der private Investor ein gut verwaltetes Portfolio mit einem guten Risiko/Gewinn Verhältnis und zusätzlich ist sein Vermögen gesichert vor neuen Steuererhöhungen.

Serie 3 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit externer professioneller Vermögensverwaltung (passiv gemanagte Portfolios)

Versicherungen in der Vermögensberatung ,

Hier sind die mehrjährige Erfahrung und die Qualität des Vermögensverwalters und – sofern diese anfallen – die Höhe dessen Gebühren entscheidend. Wichtig: Sind folgende Kriterien erfüllt?

  • Der Vermögensverwalter sollte seine Anlagepolitik und seinen Anlagestil genau beschreiben
  • Die Portfoliogebühren sollten unterdurchschnittlich hoch sein (unter 0,5% p.a.)
  • Der Portfoliomanager sollte keine eigene Fonds oder Fonds des Versicherers auswählen müssen
  • Es sollten keine Kaufspesen innerhalb des Portfolios über die Ausgabeaufschläge hinaus anfallen

Serie 2 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit Auswahl und Kombinationsmöglichkeit zahlreicher Einzelfonds von diversen Fondsgesellschaften

Versicherungen in der Vermögensberatung ,

Hier kommt es auf das Geschick des Kunden oder Vermögensverwalters bzw. Finanzberaters an, die richtigen Fonds auszuwählen und bei Notwendigkeit umzuschichten. Hier besteht zumindest eine faktische Flexibilität – ob der Kunde diese nutzt, bleibt in Anbetracht zukünftiger Chancen, dem Know How und Verantwortungsbewusstsein der beteiligten Personen und vor allem der Kosten von Switchvorgängen offen. Bleibt zu prüfen, ob das Angebot trotz grossem Fondsangebot noch Schwächen hat. Einige Beispiele aus der Praxis:

  • Bei einem Switch des angesparten Fondsvermögens muss auch die Zuführung der laufenden Beiträge auf die neu gewählten Fonds entsprechend geswitcht werden (das ist aber oft unpassend)
  • Trotz einer großen Zahl von Fonds stammen alle oder die große Mehrheit aus dem Konzern der Fondspolice oder von nur einer Fondsgesellschaft (Abhängigkeit kann langfristig der Performance schaden)
  • Die Fonds sind in der Praxis oft fast ausschließlich Aktienfonds; Parken oder Absichern erzielter Gewinne kaum möglich

Serie 1 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit ein bis drei Fonds einer oder weniger Fondsgesellschaften

Versicherungen in der Vermögensberatung ,

Eine etwas veraltete Version, wobei der Anleger sich auf einen oder wenige einzelne Investmentfonds festlegen muß. Durch die geringe Auswahl an Investmentfonds kauft der Kunde ggf. die “Katze im Sack”. Diese Version der Fondspolice ist allenfalls vor dem Hintergrund einer sehr niedrigen Kostenquote im Tarif zu rechtfertigen. Spätestens wenn:

  • der Kunde seine Anlagementalität ändern will,
  • der einzelne gewählte Fonds nicht mehr zu den besseren gehört oder
  • der Kunde eine einschneidende Veränderung seiner finanziellen Situation erfährt

…kann diese Variante zu einer teuren Variante werden: Kündigung des Vertrages.