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Fonds als Sondervermögen können das Vermögen unserer Kunden schützen

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Folgt man der Finanz und Wirtschaft vom Mittwoch letzter Woche, so sollte es noch enormes Potential für das Fondsgeschäft in der Schweiz geben. Der Grund? Die Schweizer sind statistisch gesehen wahrlich nicht gut aufgeklärt. In einer Umfrage und Studie in Sachen Finanzfragen und Fondswissen geben immerhin 15% der Personen an, Fonds zu besitzen, doch nur 34% halten sich insgesamt für Fortgeschrittene oder Profis.

Besonders chancenreich für Fondsberater dürfte sein, dass 65% der Schweizer Befragten der Meinung waren, dass für den Falle eines Konkurses einer Fondsgesellschaft die Anleger ihr dort investiertes Geld verlieren würden. Das ist, wie sicher die Leser dieser Community wissen, falsch und im Gegenteil, ein ganz entscheidener Vorteil von Fonds gegenüber Zertifikaten und Bankeinlagen. Sichteinlagen, Obligationen oder Zertifikate sind dagegen überhaupt nicht oder nur in einem gewissen Rahmen gegen Konkurse der Initiatoren geschützt. Nur 24% der Befragten wussten, dass Fonds immer ein Sondervermögen darstellen, das nicht in die Konkursmasse fallen kann.

Diversifizierung in geschlossene Fonds – eine Studie

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In einer Studie (GfK Marktforschung) zeigte sich kürzlich der Informationsbedarf deutscher Kunden: demnach wüssten selbst die Deutschen noch zu wenig über Geschlossene Fonds.Zwar kann sich fast jeder Zweite, der bereits darüber Informationen erhalten hat, sich auch eine Investition über Geschlossene Fonds in Sachwerte wie Immobilien oder Schiffe vorstellen.

Deutsche Finanzberater, die bereits geschlossene Fonds vertrieben haben, empfehlen grundsätzlich die Beimischung Geschlossener Fonds zur Absicherung bestehender Portfolien.

In einer kombinierten Untersuchung ließ das Marktforschungsinstitut GfK rund 600 Finanzentscheider deutscher Haushalte,  650 Anleger in Schiffs- und Immobilienfonds und 150 Vertriebe befragen.

Geschlossene Fonds sind nicht nur in Deutschland vielen unbekannt. Von schätzungsweise rund 19,5 Millionen Finanzentscheidern in deutschen Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 EUR im Monat oder einem Vermögen über 25.000 EUR haben sich rund 78 Prozent, also rund 15 Millionen, noch nicht über Geschlossene Fonds informiert. In der Schweiz dürfte diese Prozentzahl noch einmal deutlich höher liegen, dabei können auch in der Schweiz ansässige Kunden mittlerweile problemlos Anteile an geschlossenen Fonds zeichnen.

Vertrauensverhältnis zwischen Beratern und Fondsgesellschaften zerschnitten

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Vor Kurzem wurde in Portfolio International berichtet, dass der Quartalsbeginn 2009 der Fondsbranche miserabel verlaufen ist. Auch wir konnten in unseren letzten Umfragen im Vergleich zum vergangenen Jahresquartal ein völlig neues Schema von Käufer- und Verkäuferverhalten bei Fonds feststellen. Das Band und die Vertrauensbeziehung zwischen Intermediär und Fondsgesellschaft ist in vielen Fällen völlig zerschnitten worden. Das Problem der letzten Jahre war ja nicht (nur), dass Anlagekunden die Vehikel der vor allen von Banken vertriebenen Produkte nicht verstanden haben, sondern dass die beratende Person selber oft nicht in der Lage war, wesentliche Merkmale und Zusammenhänge zu erkennen und Mehrwerte von Fonds gegen


Online – als Vermögensverwalter unabdingbar

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Neulich erwähnte ein mir bekannter Kollege ernsthaft, er vermeide jegliche Art von Internetapplikationen, da er fürchte, Informationen über ihn können unkontrolliert erscheinen. Zudem würden seine Kunden aufgrund Ihres Alters kein Internet verwenden und deshalb bräuche er keinen Webauftritt, im Übrigen ignoriere er meine gutgemeinten Tipps.

Nun habe ich einmal ein paar ganz simple Suchbegriffe zu seiner Firma und seinem Namen eingegeben – und ich habe nicht schlecht gestaunt:

  • Ich fand zwei Personen, die sich in Foren über seine Beratung ausgelassen haben, davon eine persönlich und in einer nicht ganz fairen und pauschal verurteilenden Art und Weise. Diese Kommentare blieben ohne Reaktion (sind also (vermeintlich) richtig im Bewusstsein eines Lesers…)
  • Desweiteren fand ich eine seiner Emailadressen – Hotmail, meiner Meinung nach nicht gerade eine seriöse Business Adresse.
  • Eine Webseite hatte er nicht, aber zig Informationsdienste haben seine Postanschrift im Web aufgelistet, ohne jegliche Kontaktverbindung oder Angaben zum Telefon oder Email. Irgendwie nervig.

Beta-Faktor (β) – wie wichtig ist diese Kennziffer?

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Grundsätzlich sagt man, dass der Beta-Faktor (β) in der Finanzierungslehre eine standardisierte Maßgröße (Kennzahl) für das im Marktzusammenhang mit einem Investitions- oder Finanzierungsprojekt übernommene systematische Risiko (oder kurz: Marktrisiko) als Teil seines Gesamtrisikos repräsentiert.

Solche systematischen Risiken aus finanzwirtschaftlichen Handlungen lassen sich hauptsächlich auf allgemeine makroökonomische bzw. politische Einflussgrößen zurückführen. Solche Grössen können Wachstumsraten und Wirtschaftszyklen, Wirtschaftspolitik und neue Steuergesetze, aber auch Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken sein.

Wie wichtig ist jetzt der Beta bei der Kapitalanlage?

Letztlich liefert m.E. nur  der systematische Teil des Gesamtrisikos einer betrachteten Kapitaldisposition den maßgeblichen Beitrag zum Risiko des gesamten Investitions- bzw. Finanzierungsprogramms . Das unsystematische, d.h. das anlagespezifische Risikos einer jeden riskanten Kapitalanlage oder Finanzierung hingegen lässt sich nämlich regelmäßig durch eine effiziente Streuung von Wertpapieren vermeiden (“Diversifikation”). Demnach können sich die Erwartungen eines Investors vernünftigerweise nur darauf richten, für ein getragenes systematisches Risiko im Kapitalmarkt eine angemessen hohe Renditeerwartung zu erhalten. Das nach Abzug des unsystematischen Risikos verbleibende Restrisiko einer finanzwirtschaftlichen Maßnahme stellt mithin ihr marktbezogenes Risiko β dar, welches als Mehrwert von z.B. einem Fondsmanager erbracht werden muss.

Gier ist gesund

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“Gier ist gesund”. Mit diesem Satz verewigte sich Michael Douglas als Gordon Gekko in dem Film “Wall Street” in Börsenkreisen, und rechtfertigte in dem Film die Übernahme eines Unternehmens. Der Film spielt in den achtziger Jahren, in der Wildwest-Zeit der Firmenübernahmen. Die Topstars der Beteiligungsbranche sind heute Kravis Kohlberg Roberts (KKR) und Blackstone. Henry Kravis der Gründer von KKR ist der Pionier des Geschäfts von fremdfinanzierten Übernahmen, bei denen die Schulden eines unterbewerteten Unternehmens mit geliehenem Geld gekauft werden und das Unternehmen restrukturiert und wieder mit Gewinn abgestossen wird. Einer der grössten Deals war die Übernahmeschlacht von dem Lebensmittelkonzern RJR Nabisco 1988, welches KKR für einen Preis von 25 Milliarden Dollar kaufte. In einem Leverage Buyout (LBO) deal  wird eine öffentlich gelistete Aktiengesellschaft gekauft und von der Börse genommen (delisted). Die Beteiligungsgesellschaft verfolgt hierbei das Ziel mit dem Kauf, den Wert des Unternehmens zu steigern, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Meistens zielen diese Beteiligungsgesellschaften auf Firmen, die unterbewertet sind. Die Übernahme wird fast ausschliesslich von Schulden oder Fremdkapital finanziert und einem kleinen Teil an Aktien. Das Vermögen und der Zahlungsstrom der übernommenen Firma dienen als Sicherheit für das ausgeliehene Kapital. Wenn das derzeitige Management das gekaufte Unternehmen übernimmt und kauft, spricht man auch von einem Management Buyout. Die Beteiligungsgesellschaft sammelt das Kapital ein über einen Fonds in Form einer Partnerstruktur. Für diese Fonds muss der Investor i.d.R. eine Gebühr von 1.25 bis 3 % bezahlen. Die Performance Gebühr beläuft sich auf 20 bis 30 %. Die sehr umstrittene Branche, in der die Beteiligten of zu unrecht als Jobkiller oder Firmenzerstörer beschimpft werden, hat einen grossen wirtschaftlichen Nutzen. Tatsache ist, dass sich diese Beteiligungsgesellschaften zum Ziel setzen, die Profitabilität des übernommenen Unternehmens zu erhöhen und auch eine gute Kontrollfunktion für das Management der Firma haben. So kann z.B. oft gewährleistet werden, dass das Topmanagement nicht nur die eigenen persönlichen Interessen verfolgt (empire building), sondern auch die Interessen der Aktionäre verfolgt werden. 

Fonds 08 (CH) und zeitgleich die Messe in Mannheim (D)

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , ,

Vielleicht interessiert es ja jemanden: nun gibt es schon wahrlich wenig Kapitalanlagemessen in der Schweiz – und prombt setzt man diese regelmässig auf ein Datum, an dem auch die Fondsmesse in Mannheim stattfindet. Nur noch grosse Gesellschaften können es sich leisten, bei den horrenden Preisen auf beiden Veranstaltungen präsent zu sein. Vielleicht sollte man die eine der beiden Messen einfach einmal bestreiken? Die Märkte sind so nah beieinander, da muss doch einfach Rücksicht aufeinander nehmen, oder?