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FINMA ab 1.1.2009 – auch für unabhängige Vermögensverwalter (CH)

Alternative Investments, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Produktbereiche, Strukturierte Produkte , , , , ,

Die neue Superbehörde in der Schweiz, die die Aufsicht von Versicherung und Banken vereinen wird, ist auch verantwortlich für die Selbstregulierungsorganisationen (SRO). Und das ist auch gut so. Denn sonst wäre der Polemik der Bank- und Versicherungslobbyisten in Ihren “Fachzeitschriften” und oberflächlichen bunten Allfinanzbroschüren die Tür geöffnet gewesen. So kann niemand behaupten, eine Bank oder Versicherung würde alleine deshalb “besser” beraten, weil sie strenger geprüft werden würde.

Bestehende strenge Vorschriften von BPV und EBK haben wunderbar darüber hinweg getäuscht, wo die wahren Risiken für Kunden lagen. Schliesslich waren (und sind) Lehmann Zertifikate und generell strukturierte Produkte mit ihren tollen (durch Kleingedrucktes) nicht eingelösten Garantieversprechen ganz überwiegend die intransparente Gelddruckmaschine der Banken(schalter), nicht der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater.

Hedgefonds werden immer noch missverstanden

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Hedgefonds werden immer noch so dargestellt, als seien es entweder Super Helden der Fondsbranche oder Bösewichte (Heuschrecken etc.) der Finanzanlage.

Es wird Zeit das auch deutschsprachige (Fach-) Medien ihren Beitrag leisten, die Vorteile dieser Anlageart fair und offen zu diskutieren.

Leider werden Hedgefonds oft als etwas “geheimnisvolles und unreguliertes” angesehen. Fakt ist, dass diese Fonds ganz bewusst „geheimnisvoll” sind, WEIL ihre Regulierung genau eben das zulässt. Die Tatsache, das wenig Informationen über Hedgefonds in den schweizer Medien erscheinen, kommt nicht von ungfähr. So ist die Mehrzahl der internationalen Hedgefonds nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen, d.h. Hedgefonds dürfen oft überhaupt nicht (und wollen auch nicht) aktiv Werbung an der Öffentlichkeit betreiben.

Genau das ist aber eine weitere Existenzberechtigung für den Vermögensverwalter und den „Fondsvertriebsträger EBK”. Er kann, ausgestattet mit den richtigen Researchtools bzw. einem erfahrenen Partner, dem Endkunden hier einen echten Einblick (und ggf. Mehrwert) gewähren.

Gier ist gesund

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“Gier ist gesund”. Mit diesem Satz verewigte sich Michael Douglas als Gordon Gekko in dem Film “Wall Street” in Börsenkreisen, und rechtfertigte in dem Film die Übernahme eines Unternehmens. Der Film spielt in den achtziger Jahren, in der Wildwest-Zeit der Firmenübernahmen. Die Topstars der Beteiligungsbranche sind heute Kravis Kohlberg Roberts (KKR) und Blackstone. Henry Kravis der Gründer von KKR ist der Pionier des Geschäfts von fremdfinanzierten Übernahmen, bei denen die Schulden eines unterbewerteten Unternehmens mit geliehenem Geld gekauft werden und das Unternehmen restrukturiert und wieder mit Gewinn abgestossen wird. Einer der grössten Deals war die Übernahmeschlacht von dem Lebensmittelkonzern RJR Nabisco 1988, welches KKR für einen Preis von 25 Milliarden Dollar kaufte. In einem Leverage Buyout (LBO) deal  wird eine öffentlich gelistete Aktiengesellschaft gekauft und von der Börse genommen (delisted). Die Beteiligungsgesellschaft verfolgt hierbei das Ziel mit dem Kauf, den Wert des Unternehmens zu steigern, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Meistens zielen diese Beteiligungsgesellschaften auf Firmen, die unterbewertet sind. Die Übernahme wird fast ausschliesslich von Schulden oder Fremdkapital finanziert und einem kleinen Teil an Aktien. Das Vermögen und der Zahlungsstrom der übernommenen Firma dienen als Sicherheit für das ausgeliehene Kapital. Wenn das derzeitige Management das gekaufte Unternehmen übernimmt und kauft, spricht man auch von einem Management Buyout. Die Beteiligungsgesellschaft sammelt das Kapital ein über einen Fonds in Form einer Partnerstruktur. Für diese Fonds muss der Investor i.d.R. eine Gebühr von 1.25 bis 3 % bezahlen. Die Performance Gebühr beläuft sich auf 20 bis 30 %. Die sehr umstrittene Branche, in der die Beteiligten of zu unrecht als Jobkiller oder Firmenzerstörer beschimpft werden, hat einen grossen wirtschaftlichen Nutzen. Tatsache ist, dass sich diese Beteiligungsgesellschaften zum Ziel setzen, die Profitabilität des übernommenen Unternehmens zu erhöhen und auch eine gute Kontrollfunktion für das Management der Firma haben. So kann z.B. oft gewährleistet werden, dass das Topmanagement nicht nur die eigenen persönlichen Interessen verfolgt (empire building), sondern auch die Interessen der Aktionäre verfolgt werden.