24 June, 2009 – 20:54 by Axel
Sonstiges, Vermögensverwaltung
CRM, Service Qualität, Vermögensverwaltung, Zielgruppe 55+, Zusatznutzen
[Trigami-Review] Wer als Vermögensverwalter vermögende Kunden berät, der weiss, dass der Altersdurchschnitt seiner Kundschaft bei knapp 62 Jahren liegt. Wie kann man sich nun von der Konkurrenz abgrenzen? Da wären zunächst einmal die Banken. Noch immer ist es “unschick” für einen Bahnhofstrassen-Banker, seine Kunden vor Ort im Emmental persönlich zu besuchen. Wie selbstverständlich erwartet man den Kunden an der Hauptfiliale in der Hauptstadt. Egal ob es dort (keine) Parkplätze gibt, den Verkehr, den Stress und das alles. Das ist schon einmal etwas, womit wir unabhängigen Berater glänzen können. Uns ist doch kein Weg zu weit! Mit einer anderen Sache gelang es mir kürzlich, dem Kunden diesen Gefallen um einen Zusatznutzen zu erweitern – nicht mehr als ein Tipp, aber gut. Die Einführung in die Internetplattform von Le Shop. Es gibt Tage, da fehlt einfach etwas im Haushalt. Und wegen Kleinigkeiten wollen ältere Herrschaften nicht ins Auto. Also bestellt man Nahrungsmittel einfach im Internet – bei
Und zwar mit dem Service und der Qualität der Migro. Wenn man nun dem Internet unerfahrenen Kunden bei den – übrigens recht simplen – Einstellungen auf der Webseite hilft, empfindet man ein Gefühl, als hätte man die Erleichterung des Kunden bildlich hören können. Nun wusste ich nur den Namen des Shops, und ich hatte gehört dass man im Grunde den gesamten üblichen Einkauf über das Internet machen kann, aber ich war mir nicht sicher ob wir die für unser Folgegespräch vom Kunden aufgrund meines Tipps versprochene Viennetta Eistorte überhaupt bekommen würden – und zudem ob das wohl auch als EIS – Torte zu unserem Kunden kommen würde. Nicht schlecht habe ich gestaunt, als ich auf der Seite über 350 Migros-Tiefkühlprodukte entdeckt habe. Den Beschreibungen zu Folge sogar zum selben Preis wie bei der Migro selbst! Das Ganze kommt in einer Tiefkühlbox als Service und kostet je nach Füllgrad der Box zwischen hö. CHF 10,- und überhaupt nix. Wenn mein Kunde nicht anwesend sein sollte, deponiert der Express-Bote die LeShop-Bestellung und die Kühlbox mit den Tiefkühlprodukten und einem Karton mit Trockeneis (-78°C) vor der Tür Ihres Kunden. Später kann der Kunde dem Lieferservice die Box einfach kostenfrei bei der nächsten Bestellung wieder mitgeben (mit Gutschrift einer Depotgebühr von CHF30,-).
Und so wurde ich dann auch vom Kunden auf die besagte Eistorte eingeladen. Schon dafür hat sich mein Besuch gelohnt. Und ich hatte das Gefühl meinem Kunden einen echten Gefallen getan zu haben. Einen besseren Service kann ich mir bei einer Privatbank auch nicht vorstellen, abgesehen davon, das die wahrscheinlich für Ihre hohen Gebühren dem Kunden das Eis gleich mitbringen wollen – nicht auszudenken bei der Hitze….
19 June, 2009 – 18:55 by Investmentberater
Gesprächstechnik, Kaltakquise, Marketing in der Vermögensverwaltung
Bestandskunden, CRM, Geschenke, Kundenbindung, Neukunden
[Trigami-Anzeige] Am 8. Juni hat uns “Wealth Manager” hier beim Investmentberater einen prima Tipp für unser “angewandtes” Client Relationship Management gegeben: Ein Geschenk zur Geburt eines Kindes. Nun hat mir ein Kollege erzählt, er hätte die Idee aus dem Investmentberater gleich umgesetzt. Mit einem genialen Geschenk, wie ich finde: Einem Baby Kissen von BOPPY. Er erzählte mir, das Kissen hätte die Form eines Nests, das sich um den Körper des Babys geschmiegt hätte. Die Kunden waren begeistert. Und so originell ist die Idee eigentlich gar nicht, aber die Situation hat klar gemacht, dass es zu diesem Zeitpunkt kein besseres Geschenk hätte geben können. Dieses Boppy ist ein Kissen für Säuglinge und Kleinkinder, das Müttern und Vätern das Leben beim Stillen und Sitzenlernen leichter macht. Auch die Eigenschaften des Kissens, Qualität, Hygiene und Sicherheit, der persönliche Stil (mein Freund erzählte mir, er hätte die Farbe des Autos der Eltern gewählt, haha), alles Dinge, die seine Kunden nun auch mit seiner Beratung assoziieren dürften. Ach ja, anschauen und informieren kann man sich über das Kissen schon mal bei boppyworld.
8 June, 2009 – 15:20 by Investmentberater
Gesprächstechnik, Sonstiges
CRM, Geschäftsessen, gute Manieren, Kundenberatung, Sovoir Etre, Verkaufsgespräch, Warm-up
[Trigami-Review] Savoir-voir et savoir-être. Als Finanzdienstleister werden Sie versuchen, möglichst täglich mit unterschiedlichen Kunden und Produktpartnern Geschäftsessen zu vereinbaren. Dabei ist es wichtig, die Treffpunkte möglichst zu variieren und immer eine Übersicht zu behalten, auch aufgrund der Kosten. Ein Eintrag im CRM, bei dem wir festgehalten haben, wann und wo wir mit unserem Kunden/Partner zuletzt Essen waren, ist nicht schlecht. Noch besser ist es natürlich zu wissen, was Ihr Kunde mag und ob wir ihn in ein ihm noch unbekanntes Restaurant führen können. Schliesslich wollen wir einen Mehrwert bieten und die Erwartungen unserer Kunden gesamthaft übertreffen!! Aus diesem Grunde bietet unserere Community ganz gezielt einen Mehrwert und bietet Ihnen auch hierbei mit Hilfe der Informationsplattform menu2 eine fantastische Übersicht. Dort erhält man nämlich in unmittelbarer Nähe Ihres Büros Informationen, wo man gut und günstig essen kann. Gibt es einen Mittagstisch? Oder ein vegetarisches Menu? Wieviele Gänge?

8 June, 2009 – 13:50 by Wealthmanager
Kaltakquise, Marketing in der Vermögensverwaltung
CRM, Geldanlage, Kindersparplan, Kundengeschenke, Versicherung, Zinseszinsen
Die Geburt eines Kindes ist klar einer der glücklichsten Momente im Leben von Eltern (Ihren potentiellen Kunden). Und die haben nicht nur Glücksmomente: Neben der Freude gehören nun auch Pflichten, Sorgen und schlaflose Nächte zum Alltag. In dieser Zeit schätzt man es, wenn es Freunde und Helfer gibt, und sei es der Rat von erfahrenen Eltern oder eben auch eines Finanzdienstleisters, der gestiegene Verantwortung absichert durch sinnvolle Versicherungen oder eine Geldanlage zu Gunsten dieses neuen Menschen.
Welches Thema nimmt man als Aufhänger um die Brücke zur Finanzberatung zu schlagen? Der Wert des Faktors Zeit in der Zinseszinsbetrachtung ist geraezu phänomenal – und so hätte ein Kind bei Erreichen des 30. Lebensjahres so manche 1/4 Million zusammen – hätten die Eltern nach der Geburt systematisch mtl. 200 in einem globalen Aktienfonds angelegt. Einen besseren Moment für die Kontaktaufnahme gibt es kaum – fehlt nur doch eine Aufmerksamkeit um die Eltern für ein Beratungsgespräch zu gewinnen. Was schenkt man? Am besten etwas qualitativ hochwertiges für das Kind. Und plötzlich wird aus einem Kaltkontakt das Potential einer Empfehlungsbasis. Merke: Wer Kinder in die Welt setzt, hat tendenziell viele Gleichgesinnte um sich. Also schon wieder eine Goldader für zukünftiges Empfehlungsgeschäft…
8 June, 2009 – 9:56 by Moneyblogger
Finanzkrise, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Web 2.0 für Vermögensverwalter
CRM, Facebook, Firmen die Web 2.0 Benutzer bestrafen, Internet, Kündigungen aufgrund Facebook, neue Medien, Werbung, Xing
Es ist schon bedauerlich, welche Kurzsichtigkeit so mancher Finanzdienstleister an den Tag legt, wenn es um Mitarbeiter geht, die mit neuer Technologie arbeiten. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, hier auf dem Investmentberater öfter derartiges an den Pranger zustellen, um meine positiven Erfahrungen mit Web 2.0 zu berichten. Die Macht der neuen Medien und des Web 2.0 wird immer noch von vielen Firmenchefs als Bedrohung denn als Chance gesehen. Der zufriedene Mitarbeiter, der mit seinem Namen und seinem Schaffen im Zeitraum 24/7 für seine Firma spricht, ja sogar unentgeltlich in seiner Freizeit mitunter für die Idee der Firma wirbt, wird nicht gewürdigt. Im Gegenteil, Gerade viele Banken und Versicherer, die im Wesentlichen Ihre Wertschöpfung aus der Ware “Information” ziehen, verbieten gleichzeitig Ihren Mitarbeitern die Nutzung von Web Communities am Arbeitsplatz. Und in diesem konkreten Fall nun auch zu Hause.
30 March, 2009 – 14:47 by Moneypenny
Marketing in der Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter
Budgetlösungen, CRM, Vermögensverwaltung
Jetzt mag so mancher an die gewaltigen Kosten und den Schulungsaufwand denken, die ein Content Management System so verursacht. Das kann, muss aber nicht sein. Fakt ist, dass ein Betrieb einer Vermögensverwaltung völlig ohne systematische Erfassung von Kundenbedürfnissen und Aktionen etc. überhaupt nicht denkbar ist. Das heisst, jeder von uns wendet in irgendeiner Weise bereits mehr oder weniger systematische Techniken an, den Kundenbestand und Kundenpotentiale messbar zu verbessern. Für so manchen mag das eine Datenbank in Excel oder Access mit der zeitnahen Eingabe relevanter Merkmale sein, wie Besprechungsergebnis, Personendaten etc. So richtig spannend wird es aber erst, wenn auch schwache Signale erhoben und ausgewertet werden können. Genau zu diesem Thema gibt es an der Hochschule Luzern am Institut für Finanzdienstleistungen in Bälde ein Seminar, das wir hier gefunden haben: CRM in der Vermögensverwaltung.
13 November, 2008 – 0:26 by Natasha
Beratungstechnologie, Web 2.0 für Vermögensverwalter
Blogs, CRM, Google, High Net Worth, Kommunikation, Online Marketing, Web 2.0
Die Quintessenz des Seminars Strategisches Online Marketing moderiert von Dr. Nils Hafner war eindeutig – die Wichtigkeit und die technischen Möglichkeiten des Marketing im Internet und bei Online Dienstleistungen ist zuletzt gewaltig gestiegen – dennoch ignorieren nach wie vor die grossen Banken und Versicherer das Thema fast komplett. So sind nicht nur bedenklich wenig Mitarbeiter von Banken und Versicherungen im Meinungsaustausch und in Blogs im Internet, es gibt auch fast keine Bank- und Versicherungseigenen Communities oder Blogs. Teilnehmer aus dem Bereich Finanzdienstleister sind vor allem die unabhängigen Finanzberater und Vermögensverwalter, denn diese wittern hier Ihre Chance in der Kommunikation und in der Abgrenzung vom Angebot und Image der Grossbanken.
15 May, 2008 – 18:02 by Lunatic
Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Marketing in der Vermögensverwaltung, Sonstiges
CRM, DiBa, ING-DIBA, Kredit, Kundenbeziehung, Rechtsanwalt
Hierzu hätte ich ein schönes Beispiel:
Meine Mandantin war vor ihrem Wohnsitzwechsel in die Schweiz in Deutschland ansässig und dort u.a. Kundin der ING-DIBA (ja die heissen wirklich so…) Nun hatte Sie vor mittlerweile 11 Jahren einen Ratenkredit zu den damals günstigen Zinssätzen (eff. 8.2%) aufgenommen und viele Jahre regelmässig zurückgezahlt. Aufgrund einer verzögerten Gehaltszahlung war es zu einer Unterdeckung auf Ihrem Girokonto gekommen, die Zinszahlung fiel aus und der ansonsten ausserordentlich gut verdienenden Marketing Managerin wurde mit sofortiger Wirkung (1 Woche) der Kredit gekündigt. Eigentlich kein Problem, aber die Dame war leider 2 Wochen im Urlaub. Nach Rückkehr hat sie mangels persönlicher Email und Durchwahl der Sachbearbeitung mehrere Tage lang versucht den zuständigen Kreditsachbearbeiter zu erreichen. Ohne Erfolg. Es erschien ihr, als sei die Kreditabteilung überhaupt nicht besetzt. Dann kam der Vollstreckungsbescheid des Rechtsanwalts – der Kredit sei umgehend zurückzuführen oder in Raten (nun effektiv 13,2% p.a.) zuzüglich einer 4stelligen Kostennote in Euro abzuzahlen.