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Aufarbeitung einer Krise – warum bankunabhängige Vermögensverwaltung Sinn macht

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Die Frage, ob es sich für einen vermögenden Kunden eher auszahlt, einen bei einer Privatbank angestellten Berater oder einen bankunabhängigen Berater zu beauftragen, ist mit den Folgend der Krise weitgehend beantwortet worden.

Ende 2007, kurz vor den Auswüchsen der Finanzkrise war oder ist Etienne Bare der Chef des Wealth Management der BNP Paribas Privatbank in Frankreich. Ein typisches Zitat dieser Tage. In einem Interview sagte er”…wir wollen unsere Franchise durch den Zukauf neuer Kunden erweitern und uns um die bestehenden Portfolios kümmern…” Fragt sich, ob sich ein Privatkunde mit Vermögen da so gerne „kaufen lässt”.

Ein unabhängiger Vermögensverwalter jedenfalls kauft keine Kunden, sondern muss sich diese durch qualitative Überzeugungsarbeit erarbeiten. Er kann sich nicht auf dem Brand einer Grossbank ausruhen.

Strukturierte Produkte mit Barrier – legaler Diebstahl?

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Strukturierte Produkte bieten dem Vermögensverwalter die Möglichkeit, einerseits ggf. das Risiko in seinem Portfolio zu begrenzen, anderseits aber auch attraktive Renditechancen zu nutzen. Das hört sich ja sehr gut an. Aber wie sieht die Realität aus? Ist die Kostenstruktur des Produkts auch transparent dargestellt? Wie sieht es denn mit dem Risiko genau aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette des Kunden aufgeht, oder eben nicht? Dieses sind Fragen, die der Vermögensverwalter sich stellen muss, bevor er seine Trades um ein solches Produkt ergänzt.

Wichtig ist auch hier wie bei allen Investitionsentscheidungen, das der Berater die Strategie, den Anlagehorizont, und das Risiko vorher mit seinem Kunden  genau erörtert hat und ihn auf Risiken, z.B. einen Barrier hingewiesen hat. Bei strukturierten Produkten sind die Banken die Emittenten und die haben logischerweise ein grosses Interesse daran diese Produkte zu verkaufen – kein Wunder also, dass sich diese Produkte bei “unabhängigen” Vermögensverwaltern vor allem bei denjenigen finden, die mit einem Intermediär Modell an eine Bank geknebelt sind.

Strukturierte Produkte – legaler Diebstahl?

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Ich möchte hier einmal etwas kritisch aufwerfen: Strukturierte Produkte bieten dem Anleger die Möglichkeit einerseits das Risiko in seinem Portfolio zu vermindern, anderseits aber auch attraktive Renditechancen zu nutzen. Das hört sich ja sehr gut an für den privaten Anleger. Aber wie sieht die Realität aus? Ist die Kostenstruktur des Produkts auch transparent dargestellt? Wie sieht es denn mit dem Risiko genau aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette des Kunden aufgeht, oder eben nicht? Dieses sind Fragen, die der Privatinvestor (und sein Berater) sich stellen müssen.