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Scheinbar sichere Papiere bringen die traurige Wahrheit ans Licht

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Inhaber von Schuldverschreibungen der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers sorgen sich um ihr Geld und da nützen auch Schutzvereinigungen der Kapitalanleger nichts. Mehr als 1000 Anleger hätten sich bei letzteren inzwischen gemeldet. Insgesamt habe Lehman Brothers rund 170 verschiedene Produkte im Gegenwert eines zweistelligen Millionenbetrages alleine in Deutschland emittiert. Man kann nun davon ausgehen, dass die Anleihen und Zertifikate bei Endfälligkeit nicht oder nur unvollständig zurückgezahlt werden.  Nun haben viele Beiträge im Investmentberater schon auf die grossartigen Vorteile von Sondervermögen (Fonds) und Fondsgebundenen Lösungen hingewiesen – dass alleine der langfristige wirtschaftliche Nutzen von Assets auschlaggebend ist und wie man sich an diesen direkt und unmittelbar beteiligt. An Anleihen, Zertifikaten und konventionellen Kapitallebensversicherungen sind unsere Kunden eben nur mittelbar beteiligt, Schuldner ist und bleibt eine einzige Unternehmung. Wer sich bei entsprechenden Papieren von Banken und Versicherern jetzt immer noch in Sicherheit wiegt, möchte erkennen, dass er hier “alle Eier in einen Korb legt”. Nun geht es doch darum, günstig und in der Breite Unternehmenswerte zu kaufen, am besten regelmässig. Dafür sollten sich klassische Aktienfonds und Hedgefonds eignen.

Wie schneiden Banken beim Test der Anlageberatung ab?

Die Presse über Beratung unabhängig von Banken , , ,

Vor knapp 8 Jahren gab es einmal eine Analyse der Stiftung Warentest in Deutschland zum Thema Qualität in der Anlageberatung. Mich würde einmal interessieren, ob die ähnliche Sachverhalte erneut geprüft haben, oder ob es zu dem Thema in anderen Publikationen etwas gab. Spannend dürfte auch sein, ob im Licht von MIFIT solche Sachverhalte überhaupt noch denkbar sind…”…Die Testkunden im Alter von 20 bis 40 ließen sich zur Altersvorsorge beraten. Sie waren ledig, kinderlos und verfügten insgesamt über ein Anlagevermögen von 63 000 Mark. Davon waren 25 000 Mark angelegt in einem chinesischen Aktienfonds. Der Kunde zahlte zudem monatlich 300 Mark ein. 18 000 DM lagen auf einem Sparkonto, weitere 20 000 Mark aus einer fälligen Bundesanleihe waren auf dem Girokonto zwischengeparkt. Insgesamt standen also 38 000 DM zur sofortigen Anlage bereit. 8 000 DM sollten nach Wunsch des Kunden jederzeit verfügbar sein.Dieses Anlagevolumen war offenbar nicht mehr groß genug, um die seriöse Beratung von Seiten vieler Banken zu gewährleisten. Zu den häufigsten Mängeln in der Beratung zählten, dass Kredite oder sonstige Schulden nicht erfragt wurden (95% der Testfälle) und dass weder nach vorhandenen Geldanlagen noch nach Erfahrungen mit Wertpapieren gefragt wurde (35% der Fälle). Die Berater versäumten außerdem, sich nach der Risikobereitschaft der Testperson zu erkundigen (27%) und den Anlagehorizont abzufragen (19%). Häufig wurden nicht einmal die wichtigsten Kundendaten, wie verfügbares Einkommen und sonstige Verpflichtungen erfasst. Zu dem risikoreichen China-Fonds, bei dem die Finanzinstitute nach Ansicht der Warentest-Experten zu einem deutlichen Abbau hätten raten müssen, hätten die Berater oft keine Auskunft geben können. Die riskante Schieflage des Musterdepots sei entweder nicht erkannt oder nicht thematisiert worden. Vor konkreten Empfehlungen hätten die Berater zurückgescheut. (…)”Anmerkung: Aus dem Chinafonds dürften bis heute über 30000 DM geworden sein, liebe Stiftung Warentest… Also, wer kann von ähnlichen Untersuchungen in der Presse berichten?