31 July, 2008 – 14:33 by Axel
Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern
Abgeltungssteuer, Bestandsschutz, Millionärsfonds
Mit der Zustimmung des Bundesrats zum Jahressteuergesetzes 2008 kommt es beiden ab 2009 geltenden Regelungen zur Abgeltungsteuer zu folgenden „Nachbesserungen“:Für Anteile an inländischen Spezial-Sondervermögen, inländischen Spezial-Investment-Aktiengesellschaften und ausländischen SpezialInvestmentvermögengilt der Bestandsschutz für Veräußerungsgewinne aus Anteilen, die nach dem 31.12.2008 veräußert werden, nur für Anteile, die bis zum 9.11.2008 erworben wurden. Dies soll entsprechend für Anteile an anderen Investmentvermögen gelten, bei denen durch Gesetz, Satzung, Gesellschaftsvertrag oder Vertragsbedingungen die Beteiligung natürlicher Personen von der Sachkunde des Anlegers abhängig ist oder für die Beteiligung eineMindestanlagesumme von 100.000 EUR oder mehr vorgeschrieben ist. Damitsoll der Bestandsschutz für sog. „Millionärsfonds“ (insbesondere luxemburgischeSpezialfonds) eingeschränkt werden. Für Kleinanleger, die sich an typischenPublikumsfonds beteiligen, bleibt der Bestandsschutz für Anteile, die biszum 31.12.2008 erworben werden, unverändert erhalten.
4 June, 2008 – 23:02 by slickrick
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Marketing in der Vermögensverwaltung, Steuern, Vermögensverwaltung
Abgeltungssteuer, fondsgebundene Lebensversicherung, Liechtenstein, Schweiz
Mit der ab 1 Januar 2009 einteretende Abgeltungssteuer werden in Deutschland auf alle Kapitalerträge für Wertpapiere und Fondsanteile 25 % dem privaten Investor auferlegt. Was hat dies für Konsequenzen für den Investor auf der einen Seite und was bedeutet dies für das Marktumfeld generell?
Um das Vermögen vor dem Staat zu schützen gibt es mehrere Möglichkeiten die der private Investor hat, wenn es um Investitionen im Kapitalmarkt geht. Eine Möglichkeit für den Investor die Abgeltungssteuer zu umgehen, wäre die Investition in Dachfonds. Hierbei hat der Dachfondsmanager die Möglichkeit, innerhalb seiner Strategie die Fondsmanager auszuwechseln.
Eine andere Möglichkeit die Abgeltungssteuer zu vermeiden, wäre die fondsgebundene Lebensversicherung. Innerhalb dieses Versicherungsmantels ist es dem Investor erlaubt Umschichtungen in seinem Depot vorzunehmen, ohne dafür besteuert zu werden.
Auch eine sichere Methode sein Vermögen zu sichern, ist einen unabhängigen Finanzdienstleister zu finden, der sich ausserhalb von Deutschland (z. b. Schweiz) befindet und unabhängig von den Grossbanken operiert. Dadurch hat der private Investor die Möglichkeit individuell auf seine Bedürfnisse hin beraten zu werden, ohne Angst vor zusätzlichen irrationalen Steuererhöhungen seitens der Regierung zu haben. Dadurch hat der private Investor ein gut verwaltetes Portfolio mit einem guten Risiko/Gewinn Verhältnis und zusätzlich ist sein Vermögen gesichert vor neuen Steuererhöhungen.
15 April, 2008 – 18:13 by Swissblogger
Beratungsstrategie, Gesprächstechnik, Steuern
Abgeltungssteuer, Ausland, Bank, Ungerechtigkeit
Deutsche Kunden bleiben interessante Kunden: die Abgeltungssteuer, die ab 1.1.2009 auf realisierte Kursgewinne aus Wertpapierverkäufen anfällt, hat es in sich. Wegen Ungleichbehandlung bei der sofortigen Gewinnbesteuerung landen Gewinnsteuern umgehend bei Verkauf der Papiere beim Finanzamt. Eventuelle Verluste werden in Deutschland aber erst am Jahresende bzw. bei Abgabe der Steuererklärung dagegen gerechnet. Daher sollte die Bankverbindung besser bei einer Auslandsbank registriert werden. Der Kunde bleibt in Deutschland steuerpflichtig aber es gibt dann keine Vorausbesteuerung mehr. Im Ausland ist eine Gesamtverrechnung zum Jahresende möglich, das ist viel günstiger für den Kapitalanleger.
12 February, 2008 – 8:02 by Moneyman
Beratungsstrategie, Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen
Abgeltungssteuer, Aktiensparpläne, Produktivkapital
Wertpapierorder ab dem 31.12.2008 sind für deutsche Steuerpflichtige teuer – 25% bzw. bei Kirchesteuerpflicht kosten bis zu 28% jeder gewinnrealisierenden Transaktion. Die Kapitalanlagebranche ist in Aufruhr – schliesslich ist bis heute nicht einmal klar, ob langfristig angelegte Aktiensparpläne unter die Vorschrift fallen, man darf also davon ausgehen, dass Anleger die Ihre Altersvorsorge auf eine sichere steuerlich priviligierte produktive Anlageform stellen wollen, mit Fonds- und Assetgebundenen Lebensversicherungen am besten fahren werden.
Im internationalem Vergleich ist die deutsche Abgeltungssteuer eine der höchsten; Fehlentscheidungen können also langfristig extrem teuer werden – es empfielt sich die Beratung deutscher Kunden in der Schweiz einem steuerlich versiertem Spezialisten zu überlassen.
29 January, 2008 – 0:11 by Cyberbroker
Versicherungen in der Vermögensberatung
Abgeltungssteuer, Alterseinkünftegesetz, Lebensversicherung
Zum 01.01.2009 wird in Deutschland die Abgeltungssteuer eingeführt – dann wird es spannend für Kapitalanleger. Wer dann noch sein Depot aktiv verwalten (lassen) will und Kursgewinne durch Fondsswitch auch mal absichern möchte, der wird ein langes Gesicht machen. Denn: Bei einem normalen Wertpapierdepots wird das Finanzamt nach 2009 für jede Transaktion auf den vollen erzielten Gewinn die volle Abgeltungssteuer nebst Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, addiert ca. 28% (!) erheben. Und da die in Form von Steuern abgeführten Gewinnanteile nicht mehr für eine Wiederanlage zur Verfügung stehen, wird zusätzlich neben der steuerbedingten Nettogewinnminderung auch der angestrebte Zinseszins-Effekt abgebaut.
Die Lösung ist ganz klar ein fondsgebundene Lebensversicherung – solche Verträge, mindestens für 12 Jahre abgeschlossen und bis zur Entnahme in voller Höhe nach dem 60. Lebensjahr unberührt – fallen unter die von der Abgeltungsteuer befreite Regelung des Alterseinkünftegesetzes. Demnach sind dann lediglich 50% der insgesamt erzielten Gewinne einmalig und erst bei Verfügung steuerlich zu berücksichtigen. Mitnahmegewinne während der Laufzeit bleiben also steuerfrei. Zusätzlich werden Kunden unter Umständen ausserdem von der vorteilhafteren Steuerprogression im Rentenalter profitieren, da viele zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem hochbesteuertem Erwerbsleben ausgeschieden sind.