Kuh Yvonne soll überleben – auch in unserem Markt

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor

Haben Sie schon die Geschichte der Kuh Yvonne in Oberbayern gehört? Für mich liegt die Sache klar. Die Kuh hat keine Lust mehr auf den Herdentrieb der Millionen Anleger, die täglich ihre letzten Aktien verkaufen. Sie bricht einfach aus. Wer ist schuld? Journalisten. Neben dieser bescheuerten Geschichte, die wirklich in jedem Blatt auftaucht (siehe Google), partizipiert jeder Journalist überprotional von schlechten Nachrichten. Er ist sozusagen “net long” in schlechten Nachrichten im Wirtschaftsgeschehen investiert. Einige Länder sind schon abgegrast (und komischerweise immer noch nicht default) – Griechenland, Portugal, Irland, Island ist schon etwas her, die USA und – jetzt sind französische Grossbanken angeblich auch schon pleite. Übrigens, die Atomkatastrophe Japans ist für Journalisten auch längst abgegrast, und somit hört man nichts mehr, obwohl die grässlichsten Neuigkeiten erst jetzt an das Tageslicht kommen (1000faches Überschreiten der Grenzwerte, fortbestehende Probleme etc.). Aber das interessiert nun mal keine Kuh(herde).
Da muss man natürlich sogleich jedes produktives Kapital verkaufen und in Goldzähne investieren. Warum Goldzähne? Naja, was soll man mit dem ganzen Gold denn sonst machen? Wofür wollen wir es benutzen? Für Schmuck? Haha. Oder Franken. Weil wir dann endlich Taschenmesser kaufen können. Da wird wirklich jede Kuh verrückt!

Immobilienplattform homegate.ch überzeugt erneut: inserieren heisst profitieren

Beratungstechnologie, Immobilien, Sachwerte, Technische Hilfsmittel, Wohnimmobilien

[Trigami-Review]

Immobilien sind eine wichtige alternative Anlagekategorie zu Anleihen und Aktien. Untergliedern lassen sich Immobilien in viele Spezialsegmente, und dazu gehöhren auch Wohnimmobilien. In den USA sind – trotz der Finanzkrise, Wohnungen von allen Immobilienkategorien im NCRIF Property Index das Segment gewesen, das den grössten Skew, grösste Kurtosis und das höchste Sharpe Ratio hatte (Periode 1990-2008). Das heisst, einfach gesagt, es ergaben sich die höchsten Renditen innerhalb des Immobilienbereichs, ohne dabei notwendigerweise ein vergleichbar höheres Risiko eingehen zu müssen. Der Grund liegt unter anderem darin, dass z.B. im Gewerbeimmobilienmarkt viel genauer Angebot und Nachfrage erforscht werden und „Schnäppchen“ für Käufer und Verkäufer seltener erzielbar waren. Gleichzeitig waren Preise von Gewerbeimmobilien auch viel häufiger Gegenstand allgemeinwirtschaftlicher (kurzfristig fallender und steigender) Trends als diejenigen von Appartments.

Die Kanonen donnern

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Wettbewerbsstörungen

Folgt man den Boulevard Wirtschaftsmedien, dann können wir den Laden auch gleich zumachen.
• In Deutschland fehlen 60.000 Auszubildende
• Der Generationenvertrag funktioniert nicht mehr, zu viele Alte, zu wenige junge Menschen
• Die Börsenkurse fallen an fast allen Märkten kontinuierlich
• Zinsen gibt es in der westlichen Welt fast keine mehr
• Banken und andere entlassen wieder tausende Menschen
• Alle haben Angst vor der jährlich steigenden Staatsverschuldung
• Die USA als grösste Volkswirtschaft der Welt kann in aller Öffentlichkeit nur knapp einen Zahungsausfall vermeiden
• Oma Erna verkauft Ihre Daimler Benz Aktien

Wenn Andre Kostolany noch leben würde, würde er sagen, wenn die Kanonen donnern, muss man investieren. Warum?
Wer vor nicht einmal 13 Jahren genau einen Tag vor dem Zahlungsausfall Russlands (anders als die USA bekam man keine weiteren Kredite) eine Aktie von Lukoil kaufte (einem der grössten russischen Unternehmen), hat nicht wie die millionen Sparer seine Spareinlagen / Anleihen komplett verloren, sondern bis heute 550% Wertzuwachs erzielt (ja, richtig, das Geld fast versechstfacht).
Scheinbar wollten die Russen damals nicht sterben, sondern sogar in der Zukunft Auto fahren. Das gibt mir zu denken ob wir in Europa unser Geld richtig anlegen.

Unabhängigkeit. Was ist das – ein Beispiel von Jana Beller, Ex GNTM

Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung

Vermögensverwaltung und Finanzberatung funktioniert aus meiner Meinung nur, wenn diese unabhängig von den kommerziellen Interessen der Industrie ausgeübt werden kann. Das ist nicht nur in der Finanzdienstleistung, sondern auch in der Foto- und Modelwelt so. Ja ich weiss jeder wird sagen das ist doch etwas ganz anderes. Aber ich will Rot malen, damit Rosa durchscheint. Unabhängigkeit als ein Wert wird sonst nie als wertvoll erkannt.

Unabhängigkeit hat Ihren Wert, das muss sich der Verbraucher klar machen. Ein Beispiel aus Deutschland zeigt, welchen Preis das hat. Die gewaltige Lobby rund um das Medien-Konglomerat Heidi Klum, bekannt durch “Germany’s Next Topmodel”, hat grosse Geschütze aufgefahren, um die “billig” erkaufte Weisungsgebundenheit Ihrer Stars durchzusetzen. Nachzulesen in nahezu jeder Presse, die Gründe werden weder hinterfragt noch diskutiert.

The Trend is your Friend – fahren Sie beide Richtungen

Alternative Investments, Fonds, Fondsanalyse, Hedge Fonds

Nun muss ich einmal die Lanze brechen für die vielen schweizer Kunden ohne Vermögen, die nach wie vor der Aktie treu geblieben sind und auf bessere Tage hoffen. Auch Euer Tag wird kommen.

In der Zwischenzeit macht es Sinn sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, was es denn damit auf sich hat „auch bei fallenden Kursen Gewinne machen zu können“.

Denn der völlig übliche, bei jeder Dorfbank mittlerweile angebotene „Long Fund“ kann das nicht. Als Long Funds bezeichnet man mittlerweile diejenigen Fonds, die mangels Möglichkeiten Ihren Markt short zu gehen, eine erhebliche Restriktion in Kauf nehmen: Folgt man dem Institut für Chartered Alternative Investment Analyst Association (CAIAA), dann verzichten Kunden durch diese Restriktion auf ganze 42% Ihres möglichen Gewinns (technisch die Verminderung des Transfer Coeffizient), wenn sie keinen alternativen Fonds einsetzen. Wie können Sie feststellen ob Ihr Fonds ein Long Fund ist? Nicht ganz einfach, aber schauen Sie zuerst einmal in den Verkaufsprospekt Ihres Fonds. Dort gibt es eine Rubrik ANLAGETECHNIKEN UND –INSTRUMENTE. Manchmal heisst es auch „Techniken und Instrumente“ oder ähnlich. Sie verstehen es trotzdem nicht? Nun, dann liegt es daran, dass man in der Banken- und Fondsindustrie kein besonders grosses Interesse hat, diese Informationen transparent, d.h. auch verständlich, zu kommunizieren.

Anders Behring Breivik – Wie schützen wir uns und unsere Kinder

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor

Meine Mandanten fragen mich immer häufiger: Wie schütze ich mich und meine Kinder vor Extremisten, Entführern, Gewalttätern und Mördern? Natürlich ist das keine Frage, deren Antwort jemand im CFA Kurs oder in der Bankausbildung lernt. Und an der Universität schon gar nicht. Aber dem Kunden nun zu sagen, das wäre nicht mein Fachgebiet, kann es ja auch nicht sein. Niemand nimmt sich dieser Fragen an, weil diese eben ganzheitlich beantwortet werden müssen. Da gilt es, Finanzplanung, Versicherung, Lebensplanung und Sicherheitsfragestellungen unter einen Hut zu bringen. Ich habe das Vertrauen meines Kunden gewonnen – wie kann ich ihn wenigstens bei der Lösungsfindung helfen?

Es gibt eine ganze Menge an Ideen, wie ich mich bzw. meine Familie gut schützen kann. Auch vor den finanziell tragischen Folgen von Gewalt.

Entführung. Hier kann man eine Versicherung abschliessen. Nein, die bekommt man nicht beim netten Versicherungsagenten des schweizer Versicherungsvereins von Nebenan.

Bespoke Beta – im Immobilienbereich sinnvoll

ETF und Indexgebundene Anlagen, Immobilien, Sachwerte

Wer in Immobilien investiert, weiss wie wichtig es ist, den Überblick zu behalten. Eine zeitlich punkttuelle Entscheidung über die drei wichtigsten Faktoren Lage, Lage und Lage (:-)) einer Liegenschaft kann nur in den seltesten Fällen eine optimale Entscheidung sein. Auf Grund dessen sind viel Geduld und die Fähigkeit, ein professionelles Monitoring zu leisten wesentliche Bedingungen für nachhaltigen Erfolg in diesem Bereich. Wer als Vermögensverwalter diesen Bereich aufgrund eines Fokusses in andere Asset Klassen dennoch nicht meiden will, ist gut beraten, seinen Kunden nicht an Immobilien, sondern an den im Immobilienbereich tätigen Unternehmen zu beteiligen.

Aber wie kann man hier Cheap Beta erreichen? Zum Glück gibt es ETFs. Ein Hedge Fonds Manager würde diese Auswahl als endogenous Alpha bezeichnen – die Erzielung von Renditen über den Marktdurchschnitt hinaus durch die besondere Konstruktion eines Index. Ein Beispiel ist der Index Dow Jones STOXX® 600 Real Estate. Er bildet 20 Unternehmen aus dem Immobiliensektor des Dow Jones STOXX® 600 ab. Mit neun Ländern ist auch eine geographische Diversifikation vorhanden. Mit einem ETF können Anleger die Wertentwicklung eines solchen Real Estate Indexes nachbilden.

Partner für Eastern European Frontier Fund gesucht

Fonds, Frontier-Märkte, Private Equity

Für einen Partner suchen wir zur Erschliessung der Privatisierungsbestrebungen in einigen Ost- und Südosteuropäischen Märkten noch Partner, die mit diesem gemeinsam
einen Fonds konzipieren und vermarkten. Seriöse Anfragen über den Brokerage-Pool erbeten, Stichwort “Frontier Markets”. Erfahrung im Set-up und Netzwerk vor Ort vorhanden. info X brokerage-pool.ch

Social Media Marketing – ein Beispiel von Schweppes

Online Marketing, Social Media, Visualisierungen im Beratungsgespräch, Werbemittel für Finanzdienstleister

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Mal etwas ganz anderes – Social Media Marketing – was kann die Finanzbranche von den Kampagnen im FMCG („Fast Moving Consumer Goods“) lernen? Improve Your Schweppes Appeal ist eine nette Art, mit den Fans der Marke (und jenen die es noch werden sollen) interaktiv in Kontakt zu treten. Natürlich gibt es für viele die Hemmschwelle mit einem Computer zu reden, oder mit einem netten, aber aristokratisch arrogant klingendem Mann, der aufgenommene (aber unterhaltsame) Monologe führt – aber gerade die jüngere Generation sollte ihren Spass mit dieser Applikation haben und schnell die Berührungsangst mit dem Medium (oder hier dem Produkt Schweppes) verlieren.
Das gilt insbesondere, wenn die interaktive Leistung der angesprochenen Person (als Reaktion mit Stimme und ggf. Bild) auf lustige Art unmittelbar bewertet wird. Den Faktor Spass sucht man in der Werbung von Finanzdienstleistungen tendenziell eher vergeblich. Zu verkniffen seriös will die Branche wirken, schliesslich ginge es ja um Vertrauen. Doch genau das ist weitestgehend in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Warum will eine Bank nicht menschlich herüberkommen? Schweppes geht sogar einen Schritt weiter und kann auch über sich selbst lachen. So wird tatsächlich ein Aristokrat als Rolle des Schauspielers gewählt, und avanciert sozusagen zum vornehmen Club Präsidenten unter den Erfrischungsgetränken. Tatsächlich ist Schweppes Anbieter dieser erfrischenden Erfahrung weltweit in über 90 Ländern – mit Wurzeln bis ins Jahr 1783. Da kann so manche Schweizer Privatbank vor Neid erblassen. Schweppes kennt man im Markt für raffinierte Aromen, eine premium Qualität und eine gewisse Eleganz. Klar gibt es auch eine Facebook Fanpage von Schweppes.

Traurig für den Finanzplatz Schweiz – Skandia stoppt Neugeschäft

Fondsgebundene Lebensversicherungen, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Wettbewerbsstörungen

Es ist kaum zu glauben, aber die wenigen wirklich innovativen Versicherer schliessen ihr Geschäft im Land mit der höchsten Summe an Versicherungsprämien pro Kopf in der Welt. Über die wahren Gründe mag man spekulieren. Es könnten Fehler im Management gewesen sein. So war Skandia einige Jahre zuvor auch schon in Liechtenstein ausgeschieden – zu einem Zeitpunkt, an dem andere Liechtensteiner Anbieter gerade begannen, Milliarden an Prämien über vermögensverwaltende Policen zu buchen.