Social Media Marketing – ein Beispiel von Schweppes

Online Marketing, Social Media, Visualisierungen im Beratungsgespräch, Werbemittel für Finanzdienstleister

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Mal etwas ganz anderes – Social Media Marketing – was kann die Finanzbranche von den Kampagnen im FMCG („Fast Moving Consumer Goods“) lernen? Improve Your Schweppes Appeal ist eine nette Art, mit den Fans der Marke (und jenen die es noch werden sollen) interaktiv in Kontakt zu treten. Natürlich gibt es für viele die Hemmschwelle mit einem Computer zu reden, oder mit einem netten, aber aristokratisch arrogant klingendem Mann, der aufgenommene (aber unterhaltsame) Monologe führt – aber gerade die jüngere Generation sollte ihren Spass mit dieser Applikation haben und schnell die Berührungsangst mit dem Medium (oder hier dem Produkt Schweppes) verlieren.
Das gilt insbesondere, wenn die interaktive Leistung der angesprochenen Person (als Reaktion mit Stimme und ggf. Bild) auf lustige Art unmittelbar bewertet wird. Den Faktor Spass sucht man in der Werbung von Finanzdienstleistungen tendenziell eher vergeblich. Zu verkniffen seriös will die Branche wirken, schliesslich ginge es ja um Vertrauen. Doch genau das ist weitestgehend in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Warum will eine Bank nicht menschlich herüberkommen? Schweppes geht sogar einen Schritt weiter und kann auch über sich selbst lachen. So wird tatsächlich ein Aristokrat als Rolle des Schauspielers gewählt, und avanciert sozusagen zum vornehmen Club Präsidenten unter den Erfrischungsgetränken. Tatsächlich ist Schweppes Anbieter dieser erfrischenden Erfahrung weltweit in über 90 Ländern – mit Wurzeln bis ins Jahr 1783. Da kann so manche Schweizer Privatbank vor Neid erblassen. Schweppes kennt man im Markt für raffinierte Aromen, eine premium Qualität und eine gewisse Eleganz. Klar gibt es auch eine Facebook Fanpage von Schweppes.

Traurig für den Finanzplatz Schweiz – Skandia stoppt Neugeschäft

Fondsgebundene Lebensversicherungen, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Wettbewerbsstörungen

Es ist kaum zu glauben, aber die wenigen wirklich innovativen Versicherer schliessen ihr Geschäft im Land mit der höchsten Summe an Versicherungsprämien pro Kopf in der Welt. Über die wahren Gründe mag man spekulieren. Es könnten Fehler im Management gewesen sein. So war Skandia einige Jahre zuvor auch schon in Liechtenstein ausgeschieden – zu einem Zeitpunkt, an dem andere Liechtensteiner Anbieter gerade begannen, Milliarden an Prämien über vermögensverwaltende Policen zu buchen.

FATCA – USA wollen BIG BROTHER werden

Fonds, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Versicherungen in der Vermögensberatung, Wettbewerbsstörungen

Die US-Compliance-Vorschriften massen sich an, weltweit eine Überprüfung aller Bankkunden vornehmen zu können und alle Finanzunternehmen zu umfassenden Datenlieferungen in die USA verpflichten zu können.
In 2010 wurde in den USA der „Foreign Account Tax Compliance Act“ (genannt FATCA) erlassen um das Aufspüren von “Steuerflüchtlingen” zu ermöglichen. Banken, Fonds und Versicherungen müssen danach weltweit dem Internal Revenue Service (IRS) Meldungen über alle Kunden mit einem US-Bezug liefern. Das heisst, amerikanische Kunden und alle Kunden, die amerikanische Anlagen halten. Ansonsten würde man mit einer Quellensteuer von 30% auf alle Erlöse aus US-Anlagen belegt.
Das Gesetz verstösst klar gegen Privatrecht und den Datenschutz aller Bürger in der Welt. Wahrscheinlich hat man es deshalb bislang auch bislang überwiegend ignoriert und kaum diskutiert – zu lächerlich ist die Argumentation und zu illusorisch das Ausmass der Kampagne (Ausnahme: alle Wirtschaftsprüfungsunternehmen und Big 5 Berater nerven uns mit Ihren zigtausend Seminaren um ihre Beratungsmandate zu erhöhen).
Das bereits seit Jahren existierende QI (QI = Qualified-Intermediary), verpflichtet bereit heute Finanzhäuser, bei ihren US-Kunden eine Steuer einzuziehen und diese den amerikanischen Behörden weiterzuleiten; dabei sind aber die Kundendaten nicht offengelegt und Banken wurden faktisch zu einer Art Steuerinkasso für die USA. Damit wurde aber ein Bankgeheimnis bzw. die Privatsphäre der Kunden nicht angetastet.
Nach dem Gesetz sollen nun Fondsgesellschaften und Versicherungen, die US-Papiere in ihren Fonds bzw. Deckungsstock halten, theoretisch die Daten ihrer Anteilsinhaber und Policeninhaber erheben. In der Praxis kennen diese aber ihre Anteilskäufer gar nicht, weil Fondsanteile als Inhaberpapier gesondert über Sammelkonti verwahrt werden (z.B. im Sondervermögen). Und das ist auch gut so. Sonst hätten wir erheblich mehr Kapitalverbrechen. Eine Abwicklung von Einzelabrechnungen wäre der Supergau in der Bürokratie und die Kosten hätten wieder die Anleger mit Gebühren zu bezahlen. Die seit 2008 völlig übertriebenen Vorschriften haben bereits zu Ohnmachtsanfällen der Kapitalmärkte geführt. Innovationen wären auch längst im Keim erstickt, wäre da nicht der Wettbewerb der vielen Tausend Anbieter, die sich in modernen liberalen Finanzplätzen angesiedelt haben und seit dem erfolgreich Prozesse im Sinne ihrer Kunden optimieren.
Selbst wenn Europa diesem US Treiben entgegenkommen sollte, schneiden sich die Amerikaner selbst – zu gross sind die Anlagemöglichkeiten der Emerging Markets, BRIC und Europa – zu leicht können wir auf den Erwerb amerikanischer Titel verzichten. Die Weltkapitalisierung war in der Vergangenheit zwar zu mehr als 50% USA-lastig, doch nach all den amerikanischen Katastrophen und Währungseinbussen des Greenback ticken die Uhren der Vermögensverwalter mittlerweile anders. Schlimmstenfalls ignorieren wir eben die USA. Deren Waren können wir uns auch mit der Post liefern lassen, und wer etwas zu verlieren hat, gibt doch nicht freiwillig seinen Daumenabdruck an der Grenze ab, um dann in den USA verklagt zu werden. Die kriminellen Machenschaften der amerikanischen Juristen lassen bereits die osteuropäischen Gangster mit Ihren Bestechungspraxis wie Waisenknaben aussehen.

SKANDAL: ETFs schlagen NIE ihren Index, oder doch?

ETF und Indexgebundene Anlagen

OK, man muss das Thema mit etwas Humor aufnehmen. Natürlich kann ein ETF seinen zugrunde liegenden Index nicht schlagen. Doch wie kann dann teilweise die schwarze Linie des ETF über derjenigen des Index liegen?

Subito – Liechtenstein setzt neue Akzente im Fondsgeschäft

Anlagefonds, Fondsgründung, Fondsstandorte, Regulierung

Im Landtag hat die Regierung Liechteinsteins am 31.05.2011 ihre Stellungnahme zum Gesetz für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (UCITSG) abgeschlossen. Mit der Vorlage wird die Europäischen Richtlinie (UCITS IV) zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend Wertpapierfonds umgesetzt. Damit wird Liechtenstein auch am EU-Binnenmarkt für die Fonds-Verwaltungsgesellschaften teilnehmen und wie gewohnt wieder eine grösstmögliche Gestaltungsfreiheit für Fondsmanager anbieten.
Neben einem verbesserten Anlegerschutz sind die positiven Stichworte “Vertragsfreiheit” und eine kurze “time-to-market”. Kurze Genehmigungsfristen werden mit der Regelung auch für die Behörden verbindlich. Nur in Ausnahmefällen wird die FMA ermächtigt, auf einer generellen Aussetzung der gesetzlichen Genehmigungswirkung bei Fristablauf zu bestehen. Die Übergangsregelung der Umstellung sieht vor, dass alles am 1. August 2011 in Kraft treten kann.

Was hat die Grösse eines Vermögensverwalters mit Kundennutzen und Beratungsfairness zu tun?

Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, FINMA, Regulierung, Vermögensverwaltung, Wettbewerbsstörungen

Folgt man der Argumentation der Finma – vertreten durch ihren CEO Patrick Raaflaub – dann wären wohl nur Vermögensverwalter mit 10 und mehr hauptberuflichen Mitarbeitern berechtigt, Kunden unabhängig zu beraten. Diesen Schluss muss man ziehen, wenn die Behörde steigbügelhalterisch für die EU-Regulierung AIFM ihr sogenanntes “Swiss Finish” Horrorszenario erläutert. Hatten wir ein solches “Swiss Finish” nicht erst nach jahrlangen Forderungen bei den Fonds abgeschafft und damit den Finanzplatz Schweiz wenigstens etwas wettbewerbsfähiger gemacht? Nun denkt man über zusätzliche Vorschriften nach, die typischerweise nur langjährig mit “altem Geld gewachsene” Vermögensverwalter stemmen können. Dabei geht vergessen, welchen besonderen Beitrag die knapp 2.000 unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz (eVV) für den Finanzplatz Schweiz leisten und geleistet haben. Sie sind die einzigen, die den übermächtigen Grossbanken (Stichwort “too big to fail”) einen ernstzunehmenden Wettbewerb entgegensetzen, da der Markt den europäischen Wettbewerb ausschliesst. Eine solche verschärfte Regulierung (ohne Not) hat z.B. in Deutschland die Anzahl der Vermögensverwalter in den vergangenen 5 Jahren mehr als halbiert. Dort muss ein Vermögensverwalter mittlerweile bankähnliche Voraussetzunen erfüllen, obwohl er doch nie “das Geld der Kunden in die Hände bekommt”, also lediglich berechtigt ist, Anlageentscheidungen im Auftrag des Kunden für dessen Wertpapierdepot zu treffen. Kein Wunder, dass die Branche dort Abwanderungstendenzen in die Schweiz und nach Luxembourg verzeichnete. Und gleichzeitig weiss bis heute kein Mensch in Deutschland, was ein Single Hedgefonds ist. Nun ist auch das Know-How diesbezüglich in der Schweiz arg begrenzt, doch immerhin gibt es zahlreiche unabhängige Vermögensverwalter, die im Auftrag Ihrer Kunden sich damit befassen. Und gerade in diesem Feld wächst der Finanzplatz, auch weil einige angelsächsische Fondsmanager ind ie Schweiz gekommen sind. Also gilt weiterhin: nicht die Grösse ist für die Qualität der angeboten Finanzdienstleistungen ausschlaggebend, sondern die Art und Weise, wie sich die Teilnehmer am Markt im Wettbewerb beweisen müssen.

Tod Osama Bin Laden – Auswirkung für Frontier Märkte

Emerging Market Investments, Fondsanalyse, Frontier-Märkte

Endlich. Es geht ein Ruck der Erleichterung durch die Community der Investoren in den Märkten des mittleren Ostens und Vorderasiens, die als nächsten Schritt von einem geregelten wirtschaftlichen Fortschritt partizipieren wollen. Osama bin Laden war zu lange das Damoklesschwert über der wirtschaftlichen Entwicklung und des Vertrauens der Kapitalmärkte in die vielen Märkte, die vor einer aufstrebenden wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Zu diesen Ländern gehören Pakistan, Irak, Ägypten, Kuwait, Jordanien, Qatar etc.

Gleichzeitig darf man nun auch Aufwind in den Schwellenmärkten Israel und Türkei erwarten.

Wer in Frontier Märkten über regulierte Kapitalanlagen investieren möchte, bedient sich am besten des Kontrukts eines beaufsichtigten Fonds für qualifizierte Kunden. Diese Fonds sind zwar (aufgrund der unverhältnismässig hohen Auflagen und Kosten) in der Regel nicht öffentlich zum Vertrieb zugelassen, sind aber problemlos über Vermögensverwalter auch für Ihr Depot bzw. das Depot Ihrer Kunden zugänglich. Wenden Sie sich zu diesem Zweck am besten an eine entsprechende elektronische Fondsplatform oder setzen Sie sich mit Ihrem Vermögensverwalter unter Nennung des Stichworts “Frontier Fonds Brokerage Pool” in Verbindung.

Altersvorsorge – ein Problem?

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor

In einem Vortrag über die Staatsverschuldung verschiedener Länder der Welt und gefragt, welche zusätzlich auf uns zukommenden Belastungen (Zinsdienst, Arbeitslosigkeit) ins Gewicht fallen würden, erwiderte er “eine Altersvorsorge brauchen wir nicht mehr zu erwarten – insofern würde dieser Posten als zusätzliche Belastung des Staates wegfallen”. Manchmal spricht Humor auch die Wahrheit aus.

Zitat von Dr. Klaus W. Wellershoff auf einer Veranstaltung mit Vermögensverwaltern in Zürich

Autos als Wertanlage – Welche Rolle spielt E10 Benzin bei Porsche, Mercedes und Volvo?

Sachwerte, Sonstiges, Vermögensverwaltung

Für einen Finanzplaner ist der Fuhrpark einer Familie ein wichtiges Element in der Planung der Finanzen eines Privathaushalts.  Hinsichtlich Ihres Wertes braucht es weit mehr als einen marktgünstigen Einkaufspreis. So macht es einen gewaltigen Unterschied, welche Marke erworben wurde, wie diese restauriert, gewartet und erhalten werden und in welchem Markt diese gefahren werden. Gerade der letzte Aspekt wird m.E. in der Regel völlig unbeachtet. WO wird das Fahrzeug genutzt?

E10 Benzin

Fangen wir beim ganz akuellen Thema Benzin E10 an: die politisch dilettantisch und halbherzig umgesetzte Einführung des Treibstoffs E10 in Deutschland dürfte schon bald so manche Käufer vor die Frage stellen, ob es nicht sicherer sei, ein Fahrzeug statt in einem E10 Land wie Deutschland lieber z.B. in der Schweiz oder Österreich zu erwerben. Denn alle Zusagen der Autohersteller gelten nur für original gebliebenen Autos. Neue “Original-Fahrzeuge” ohne jegliche Fernost Ersatzteile wird es aber womöglich in einigen Jahren nicht mehr geben – und wer kann in der Zukunft nachvollziehen, ob Fahrzeuge immer mit dem richtigen Benzin getankt wurden und ob Motorersatzteile unterschiedlicher Qualität ggf. unterschiedlich von der Benzinqualität betroffen sein werden? Als besonders werterhaltend gelten Oldtimer – ich habe bis jetzt keine Liste von Altfahrzeugen gesehen, die klare Auskunft über die jeweilige E10 Verträglichkeit gegeben haben. Dazu kommt, dass der Autoindustrie die Oldtimer so ziemlich egal sind, wenn nicht gerade damit ein Event oder Museum publikums- und werbewirksam ausgestattet werden soll.

Immobilien Datenbank für mobile Berater, Investoren, Anleger und “Wohnende”

Beratungstechnologie, Immobilien, Smartphones, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Technische Hilfsmittel

[Trigami-Review]
Endlich gibt es ein APP für das IPhone, iPod Touch oder iPad das das Angebot und das Finden von Immobilien zum Kauf und zur Miete zum Kinderspiel macht. Wer professionell an das Thema herangeht, sollte das nicht nur vom Schreibtisch aus machen. Zu oft sind gute Angebote blitzschnell weg, gerade in Ballungszentren Stichwort “Mietwohnungen Zürich”. Zu oft fährt man an der geeigneten Liegenschaft vorbei, ohne es zu wissen. Da ist man mit dem APP der Immo Scout einen ganzen Schritt schneller an der Lösung.