Category Archives: Web 2.0 für Vermögensverwalter

INVESTMENTBERATER.ch twittert Ihnen Updates und Wissenswertes

Social Media, Technische Hilfsmittel, Web 2.0 für Vermögensverwalter

Seit einigen Monaten haben wir recht gute Erfahrungen mit Twitter gemacht – und wollen nun unsere Erfahrungen und Möglichkeiten auch unserer Community von Finanzberatern eröffnen. Unsere Idee ist: Wir versorgen Sie mit Updates aus unseren eigenen Inhalten / externen Beiträgen und vermitteln zusätzlich nützliche Links und Neuigkeiten aus der Branche der unabhängigen Vermögensverwalter. Schon in dem Moment, wo wir neue Beiträge haben oder etwas Nützliches oder Interessantes aufspüren können Sie darüber unmittelbar eine kurze Twitter-Nachricht auf Ihrem PC oder Smartphone erhalten.
Wann ist Twitter nützlich?
Mit Twitter erhalten Sie Mitteilungen (Überschrift und Kurzinhalt bzw. Links, die zu Artikel führen) und können selber welche produzieren.
Mit Twitter erschliessen Sie sich generell die Möglichkeit, eine Menge neuer Ideen, Geschäftsmöglichkeiten und Kontakte zu erschliessen. Es bedarf dazu allerdings ein wenig Ihrer eigenen Initiative! Mit Twitter kann man manchmal Themen gut anreissen, um diese dann mit anderen Medien (z.B. in sozialen Netzwerken, im Branchenverband oder telefonisch) auszuwerten.
Wann ist Twitter Zeitverschwendung?
Wer Sie selber unwesentliche Inhalte weitergeben oder nicht klar kommunizieren, oder sich entsprechend an Quellen anhängen, die für Sie persönlich wenig Nützliches abgeben, dann verlieren Sie mit Twitter eigentlich nur Zeit. Vermeiden Sie Firmen, die Twitter lediglich als weiteren Werbekanal benutzen und Ihr eigenes Produkt positionieren. Bringen Sie Menschliches und Humor ins Spiel. Dann fällt vieles leichter. Und tauschen Sie Ihre Erfahrungen „offline“ mit Freunden aus.
Ganz einfach – so gehen Sie mit dem Investmentberater vor:
1. Klicken Sie auf den Link auf der rechten Seite und Sie werden auf die Twitter Webseite und unseren Investmentberater Kanal (investmberater) weitergeleitet.
2. Starten Sie sofort! Einfach einen Klick auf das grüne Feld „Join today!“ (oben) und Name, Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse anmelden – wer will, kann mehr Informationen abgeben (das können Sie selber entscheiden). Als Finanzdienstleister wollen Sie in der Regel ja für Ihre Dienstleistungen werben – das können Sie hier kostenlos!
3. Wenn Sie weiter gehen bietet Twitter gleich Hilfe beim Aufspüren von Bekannten, Geschäftskollegen und Firmen. Diesen Service können Sie aber auch einfach überspringen „Skip this Step“ und ihn evtl. später zu nutzen
4. Dann erhalten Sie eine Liste mit ausgewählten Twitter-Profilen. Bei Interesse nehmen Sie die mit, ansonsten entfernen Sie einfach das Häkchen bei „Select All“ und schließen den Anmeldevorgang mit „Finish“.
5. Jetzt ist Ihr Profil schon einsatzbereit. Wenn Sie Ihr Finanzdienstleistungsunternehmen attraktiv positionieren wollen, empfehle ich Ihnen rechts unter „Settings“ zu klicken, um dann bei „Design“ ein solches auszuwählen – oder noch besser – gleich ein Eigenes zu erstellen bzw. von einer Marketing Agentur ein solches erstellen zu lassen.
6. Schreiben Sie Ihre erste Twitter-Nachricht oder suchen Sie durch einen Klick auf „Find People“ in der oberen Menü-Leiste nach interessanten Twitter-Usern. Für die Twitter Artikel von Investmentberater klicken Sie auf „Follow“ und Sie bekommen fortan die neuesten Nachrichten in Ihren Twitter-Eingang.
7. Laden Sie sich für Ihr iPhone oder Android die kostenfreie Twitter Applikation herunter – dann entgeht Ihnen keine Information mehr und Sie nutzen die Zeit in der Bahn, in Warteschlangen, etc.

Open Innovation, co-creation, iPhone und Android Smartphone Beta Apps

Beratungstechnologie, Fortbildung, Technische Hilfsmittel, Web 2.0 für Vermögensverwalter

[Trigami-Review]
Warum sind dieses wichtige Themen für Finanzdienstleister? Ganz einfach, Kommunikation ist sozusagen unser Rohstoff und hervorragend geeignet, uns als Dienstleister beim Kunden zu positionieren.
Business Analyse
Für Fondsmanager, Analysten und Private Equity- und Portfoliomanager dürfte es wichtig sein, die sich in Beta Phase befindlichen Produkte und Dienstleistungen in einem frühen Stadium zu identifizieren und zu bewerten und um Investitionen in erfolgreiche Konzepte einleiten zu können. Co-creation ist der globale Trend, dass Firmen gemeinsam mit externen technisch versierten Fans ihrer Marken neue Applikationen entwickeln. Diese können dann im Swisscom Lab vorgestellt bzw. getestet werden.
PDA / Smartphone Applikationen
Aber auch wenn wir nicht gerade an die Identifizierung von Investitionsmöglichkeiten denken – wer als Kundenberater in der Lage ist, mit seinen Kunden besonders effizient, d.h. kostengünstig und effektiv zu kommunizieren, wird langfristig gewinnen. Es macht also Sinn, auf diejenigen Applikationen zu setzen, die in diesem Zusammenhang besonders wertvoll sind.
In diesem Zusammenhang ist mir Swisscom Labs aufgefallen; es ist DAS Portal für Innovationen der Swisscom. So finden sich zahlreiche News aus dem Technologiebereich, Beta Apps zum ausprobieren und einige Tests zu den Produkten. Durch die als Community aufgebaute Web 2.0 Form werden Inhalte so richtig lebendig. Nichts ist wertvoller als sachlich (oder auch emotionale) aber ehrliche Feedbacks bei der Beurteilung neuer Ideen.
Auf der Plattform arbeitet man mit einem sogenannten „Communitree“, Diese neue Art der Kommunikation zeigt die aktivsten Nutzer und Meinungsführer auf. Daraus geht hervor, wer welche Seite besucht hat und welches am Ende die am besten bewerteten Artikel waren. Und da sollten Vertreter und Programmierer aus der Finanzbranche auch nicht fehlen!
Mal ganz konkret: Zwei der neuen Applikationen wollten wir einmal aus Sicht der Finanzdienstleistung beleuchten:

Umzüge von Kunden
Ab und an zieht unser Kunde – manchmal sogar aufgrund unserer Finanplanungsempfehlungen. Da macht es Sinn, Zusatznutzen anzubieten. Mit nur wenigen Klicks wird die neue Anschrift unseres Kunden an Versicherungen, Banken, Krankenkassen oder Zeitschriftenverlage etc. geleitet. Möglich macht es der Dienst von www.directories.ch (BETA Version). Gratis und gefunden wo? Bei Swisscom Labs !

Cyber Wealth Manager

Beratungstechnologie, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter

Als Leser des Investmentberater möchte ich mich einmal bei Allen mit einem Statement bedanken. Marketing Technologie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht – und das kommt in unserer Branche vor allem den unabhängigen Vermögensverwaltern zu Gute. Es steht uns sozusagen frei zu wählen, welchen Grad der Social Media und Internet Technologie wir wählen und so können wir gezielt Nischen besetzen, die Banken niemals erreichen werden.  Natürlich nutzen auch wir das Custody mehrerer Banken im Interesse unserer Kunden, aber u.a. durch wertvolle Tipps und Kontakte (auch aus der Investmentberater.ch Community ;-)  kann man Research, Kundenprofiling und Low Budget Marketing mittlerweile völlig unabhängig von Finanzprodukthäusern betreiben. Und solange die Grossbanken  uns keine permanente Webcam auf unsere Köpfe setzen und diese meinem Profil als “Bankpartner” zuordnen, werden sie nie genau wissen mit welchen Produkten, Anlage- und Beratungsstrategien ich als nächstes fahre — und das ist genau das was mich gefährlich und im Sinne meiner Kunden wertvoll macht.

Anlageberatung und Social Media – Wo stehen wir?

Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter

Ich habe den Eindruck, der Cyber Broker, wie man ihn sich in den USA vor 5 Jahren vorgestellt hat, hat sich in den USA noch nicht durchgesetzt. Und auch in Kontinetaleuropa verändern sich die Dinge – zum Glück – noch nicht so schnell. Die Bremse war schlicht die globale Finanzkrise – viele Web 2.0 Projekte und Erneuerungen von Webseiten und Kampagnen wurden zurückgestellt, m.E. eine riesige Chance für die unabhängigen Vermögensverwalter. Warum? Wir haben Zeit gewonnen die Dinge im Web 2.0 zu verstehen und auf unsere spezifischen Fragestellungen anzupassen. Mit unserem AuM schaffen wir es im Team so einigermassen “gut zu leben” – man hat den Kunden in schwierigen Zeiten durch Beimischung Alternativer Direktanlagen im einstelligen Minus gehalten – gegenüber -20% bis -30% vieler Mitbewerber. Und wir haben rechtzeitig von den Korrekturen der Übertreibungen ab Mitte 2008 partizipiert. Gleichzeitig haben wir mit Guerilla Marketing Methoden und einem fast aberwitzig kleinem Budget Schritt für Schritt unsere Social Media Positionierung vorangetrieben. Wer wenig investiert, muss eben mehr Arbeitszeit und Know How in die Sache investieren. Mittlerweile haben wir über 500 Follower in Twitter, wobei das nicht unbedingt unsere beste Aktion war. Unsere Gruppe in XING ging durch die “Decke” – und mit neuen Moderatoren vervielfältigen wir jetzt unser Netzwerk. Einige Kunden und Partner haben wir so gewonnen. Überhaupt hat sich XING als wahre Goldgruppe für Business Kontakte aufgetan. In unserem Ort hat keine Bank mehr Networker in XING als wir und unsere Partner. Die Leute suchen einfach den Kontakt. Unsere LinkedIn Positionierung dagegen hat sich kaum entwickelt. Totenstille – die Leute bezahlen einfach keine Mitgliedsgebühr und nutzen zu wenig die Such- und Austauschfunktionen. Unglaublich eigentlich, wenn man sieht, wie hoch amerikanische Social Media Seiten an der Börse bewertet werden im Vergleich zur deutschen XING. Als nächsten Schritt überlegen wir, einmal einen Programmierer an unseren XING Auftritt ran zu lassen.
Leider wissen wir vom Investmentberater Community Master, dass wir hier keine Werbung für uns machen dürfen. Unser Budget lässt einfach keine Banner zu. Also belassen wir es mit diesem Erfahrungsbericht. Vielleicht entsteht ja eine Diskussion und der eine oder andere Kontakt entsteht in diesem Sinne dann doch noch??

Twitter für Finanzdienstleister

Web 2.0 für Vermögensverwalter

Über Twitter ist ja schon einges geschrieben worden. Aber wie sieht es speziell in der Finanzdienstleistung aus?  Twitter bzw. Microblogging ist im Grunde ja eine simple Form des Bloggings, nur begrenzt man seine Einträge auf wenige Zeichen (= 140 Zeichen). Oft werden somit nur Stichworte und oder ein Link präsentiert. Schön ist ja, dass man so auch das mobile Handhelds mit kleinen Display nutzen kann. Banken halten sich hier ja noch ordentlich zurück – allerdings konnte ich schon Presseveröffentlichungen, Zinssätze oder Produktneuigkeiten aus der Bankenwelt finden.

Vermögensverwalter und Anlageberater fallen mir bislang nicht so sehr auf – das mag am mangelnden Markenbekanntheitsgrad liegen. Postings von einer stark verlinkten Seite werden nämlich von Benutzern mit grösserer Wahrscheinlichkeit eher entdeckt, aufgegriffen und weiter verarbeitet.

In Deutschland gibt es schon ordentlich Aktivität bei der Fidor Bank oder der SEB Bank, in den USA bei der Wells & Fargo und der Bank of America. Von schweizer Banken habe ich in dieser Richtung noch nie etwas gesehen. Hat noch jemand positive Beispiele im deutschsprachigen Twitter? 

Mehr bildliche Sprache auch für Vermögensverwalter

Web 2.0 für Vermögensverwalter
  1. Wir haben wiederholt Fragen erhalten, warum der Investmentberater so textlastig sei. Aus aktuellem Anlass können wir das jetzt thematisieren.
    Zum einen handelt es sich um eine Community VON Personen aus dem Umfeld der Dienstleistungen für Vermögensverwaltung - FÜR Personen aus der Vermögensverwaltung. Insofern gibt es hier keinen kommerziellen Wächter, der blinkende Werbebotschaften oben und unten, links und rechts einsetzt, um damit womöglich seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Was nicht bedeutet, dass es begrenzt einmal Werbebotschaften geben wird, wenn diese unmittelbar Relevanz für unsere Branche haben. Wir Master Autoren hoffen, das das geschätzt wird.communicate
  2. Am liebsten verbringen wir doch Zeit mit unseren Kunden. Die Erstellung von Fotos und die Erstellung von Grafiken ist ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor. Dazu kommt, dass die gelegentliche Übernahme von Bildern mit unbekannter Herkunft bislang immer ein wenig die Unsicherheit mitbrachte, eine Abmahnung einzufangen.

JETZT gibt es Erleichterung: 

Über die Gefahr, als Bank einem falschen Trend aufzusitzen

Beratungstechnologie, Web 2.0 für Vermögensverwalter

Mal losgelöst von der Finanzkrise – Meiner Meinung nach laufen Banken häufig – von falschen Meinungsbildnern getrieben – falschen Trends in der IT hinterher, ohne diese für ihr Geschäftsmodell ausführlich zu testen und Kunden und Partner ausreichend zu befragen. Ein paar Beispiele:
1. Schweizer Banken mussten ca. 1999-2001 Ihre E-Commerce Kampagnen und damit zwei- bis dreistellige Millionenbeträge abschreiben (u.A. UBS E-Services und Funds@UBS und Credit Suisse mit e-solutions). Der UBS-Konzern lancierte sein e-services-Projekt im 3. Quartal 1999 und musste die auf den Massenanlagekundenmarkt gerichteten Call-Center auflöst und die Anlagen und Software im Geschäftsjahr 2000 abgeschrieben. Der Geschäftsaufwand für E-services betrug damals über CHF 300 Millionen in 2000 und CHF 39 Millionen in 1999, wobei immerhin einige entwickelte Systeme (Multi-Currency, Multi-Entity) im Rahmen der Vermögensverwaltungsstrategie für den europäischen Markt eingesetzt werden konnten.
2. Zahlreiche Grossbanken erneuern alle 3 Monate Ihr Webseiten-Layout – wofür? Ich kann mit meinem Account Manager noch nicht einmal über XING kommunizieren, weil es ihm seine Bank verboten bzw. gesperrt hat
3. Zuletzt noch wurden Aufwendungen bei Grossbanken in die Modernisierung der Filialen (Shopsysteme und so ein Mist) gesteckt – Hallo?
4. Gross im Trend liegt die Verbesserung strategischer interner Planungs- und Steuerungsprozesse – vor allem eben weil man sich bekannt mit toxischen Papieren auf eigene Rechnung verspekuliert hatte. Natürlich auch die Installation neuer Frühwarnmelder gegen Kundenabwanderungen. Verständlich. Muss man haben.

FRAGEN

Guerilla Marketing kommt in die Schweiz

Marketing in der Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter

[Trigami-Review]
Es ist zwar kein Finanzthema, aber ich habe mit Freude gesehen, dass sich Guerilla Marketing auch in den Dienstleistungsbereich der Schweiz traut. grillalarm.ch hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer Viralkampagne den Burger King mal so richtig aufzumischen und in der guerillagrillerSchweiz ein wenig (viel) Öffentlichkeit zu geben. Interessant allemal einmal zu sehen, wie so eine Kampagne in der Praxis läuft und was man davon ggf. auch für das eigene Marketing lernen kann. Und natürlich die Chance, für 30 Minuten lang WHOPPER for FREE zu essen. Burger King verdient es meiner Meinung nach irgendwie auch, im Vergleich zu dem (noch) übermächtigen Konkurrenten, der uns in Innenstadtlagen sein Essen förmlich aufzwingen will, eine neue Chance zu bekommen. Die Kampagne hat mich spontan überzeugt, und so möchte ich ein wenig davon berichten.
Die Idee der Kampagne, die in der Schweiz gerade erst angelaufen ist, ist es, Ihr Logo so oft wie möglich unterzubringen –vor allem mit Farbspray und an unterschiedlichsten Stellen, die eben nicht so ganz illegal sind (sie wollen ja nicht vor den Richter gestellt werden…). Auf diversen Videos sieht man, wie die Kampagne angelaufen ist – allesamt Beispiele, wie die Guerilla Griller „überraschend“ ihr Logo aufzusprühen und bei Entdeckung sofort das Weite suchen. Zu den gewissen Objekten und Subjekten, die eben werbewirksam, aber im Einzelfall nicht strafrechtlich eine Verfolgung verlangen dürften, gehören eine Kuh (wahrscheinlich im Privatbesitz eines Kampagnemitglieds?), ein knutschendes Pärchen im Park, ein Mädchenrücken im Schwimmbad und vor allem auch eine Häuserwand einer BURGER KING-Filiale (siehe Videolinks weiter unten). Das man selber zahlreiche BURGER KING-Plakate mit dem Logo verzieren darf, versteht sich von selbst – sich selber darf man ja schliesslich „schaden“…). das ist gut durchdacht, und die anfängliche Aufregung unserer “ordentlichen” Mitbürger dürfte sich spätestens jetzt ein wenig gelegt haben…
Ich bin bereits jetzt sicher, die Kampagne wird ein Erfolg. Zu wenig Überraschung bietet sich uns in unserem Alltagsleben. Es wird auch deutlich werden, dass Guerilla Marketing in der Lage ist, auch grosse Unternehmen voran zu bringen. Das Image, Kampagnen dürften nur mit einem sehr geringen Budget funktionieren, möchte ich hier entkräften – schliesslich wird auch hier der positive Effekt den Aufwand völlig relativieren. Und wenn Burger King es schafft, sich auch mit dieser Aktion in einem jugendlicherem Image zu positionieren und sich so vom Kinderimage des Konkurrenten abzuheben, dann dürften sie viel erreicht haben.
Wie es sich für eine Online Guerilla Kampagne gehört, hat man sich natürlich auch gleich eine Fangemeinde in Facebook, bei Twitter und auf diversen Videosites aufgebaut z.B. bei Clipfish, clipser, myvideo oder youtube. Wir dürften auch nicht die einzige Webcommunity sein, die das Geschehen verfolgt.
In Zürich, Schweiz ging die Aktion am Montag los –die Burgerkings in der Hauptstadt guerillagrilleraufruhrwaren also schon fällig, jetzt geht es weiter und es werden wohl der Reihe nach Winterthur, Rümlang, Brüttisellen, Glarnerland und Luzern, Oerlikon, Bern, Alchenflüh, Stans und Basel gestürmt. Die Sympathisanten der Aktion können sich als Andenken gleich ein T Shirts bestellen. Und das sind nicht wenige wie man hier sieht.  Aber im Mittelpunkt steht die Aufmerksamkeit, das Image, man wäre bereit, im Markt die Initiative zurückzugewinnen und das ganze auch mit einer Portion Humor zu verbinden.
Nicht auszudenken, es gäbe auch einmal in unserer Branche eine „Fonds for Free“ Kampagne (hier food for free). Die Fondsbranche könnte jedenfalls einen Guerillakrieg gebrauchen.

Vermögensverwaltung 2.0

Web 2.0 für Vermögensverwalter

Seit Neuestem bin ich nun Beta Tester für die Wordpress Funktionen per iPhone.  Was viele Leser iphonevielleicht nicht wissen: Die Plattform Investmentberater auf der wir hier mittlerweile tausende Leser im Monat haben baut auf “Open Source Technologie” auf. Einfach ausgedrückt, dieses Tool ist aus dem Interesse einiger Programmierer entstanden und wird stetig durch eine ganze Community von Fans erneuert und verbessert. Genau diese Unabhängigkeit wünschen wir Vermögensverwalter uns eigentlich auch. Vielleicht gelingt es uns bald, ein bankunabhängiges Custody für die Depots unserer Kunden darzustellen. Erste Anbieter in Europa konnte ich testen und es ist definitiv der Weg in die Zukunft.

Übrigens – der Investmentberater ist noch nicht für das iPhone optimiert. So nimmt das iPhone die Website und schrumpft sie zunächst einmal. Die Inhalte werden aber nicht linearisiert oder vereinfacht, wie bei vielen anderen Telefonen. Man sieht das Original-Layout in der “Totalen” und muss zum Lesen und Klicken erst hineinzoomen, was aber mit dem Daumen und Zeigefinger wirklich leicht funktioniert.

Kunden bei Versicherungsbedarf nicht im Stich lassen

Web 2.0 für Vermögensverwalter

[Trigami-Anzeige]
Nicht jeder Vermögensverwalter oder Fondsberater ist gleichzeitig auch als Versicherungsvermittler registriert bzw. ausgebildet. Und längst nicht jeder hat eine verlässliches Abkommen mit einem Versicherungsmakler. Viele haben ein Abkommen aber nutzen es nicht, weil zu wenig Cross Marketing betrieben wird. Wie sollte man nun reagieren, wenn der Kunde, der uns sein ganzes Vertrauen schenkt, nun eben dringend eine Versicherung nutzen sollte? Grundsätzlich gibt es hier zwei Möglichkeiten:
1)    Ich lasse den Kunden in dieser Sache völlig im Stich. Das kann zur Folge haben, dass er sich an den nächstbesten Anbieter wendet, der in persönlicher Beratung gleich Ihren Beratungsauftrag abwirbt.
2)    Ich weise meinen Kunden darauf hin, dass ein unkomplizierter Versicherungsschutz auch problemlos von ihm selbst im Internet abgeschlossen werden kann. Z.B. bei http://www.allianz24.ch/ und zwar 24 Stunden am Tag.