Category Archives: Marketing in der Vermögensverwaltung

Wie Vermögensverwalter auf Webseiten Vertrauen gewinnen

Beratungstechnologie, Marketing in der Vermögensverwaltung, Technische Hilfsmittel

Was meinen Sie, ist der Schlüssel zum Vertrauen Ihrer Kunden, die Ihre Firma auf Ihrer Webseite aufsuchen?

  1. Je mehr Fotos Sie von Menschen auf Ihrer Webseite zeigen, desto länger bleiben die Kunden auf Ihrer Seite. Die durchschnittliche Verweildauer von Besuchern auf einer Webseite ist nachgewiesen höher, wenn dort viele Gesichter bzw. Menschen vorhanden sind. Ihre Mitarbeiter und Fotomodelle sollten i.d.R. Augenkontakt zu Ihren Besuchern auf der Webseite haben.
  2. Die grafischen Elemente – Farbgebung und Schriftbild, Form der Navigationselemente und Sprache – müssen sich immer nach der Zielgruppe ausrichten. Dazu kann es Sinn machen, zufriedene Kunden selbst zu befragen, in welchem Stil diese Ihren Auftritt erwarten würden.
  3. Fotos von Menschen auf der Webseite eines Vermögensverwalters sollten im Sinnzusammenhang ihrer Firma bzw. deren Ausrichtung stehen.
  4. Im B2B Geschäft sollten Menschen im Einsatzumfeld Ihrer Produkte und Dienstseistungen stehen. Wenn Sie Privatkunden ansprechen wollen, sollte Sie versuchen, Alter und Umfeld Ihrer Zielgruppen zu spiegeln bzw. die Motive der Anleger zu aktivieren, ohne dabei plump zu wirken.

Schweizer Schokolade selbst gemacht – Kunden kommen auf den Geschmack

Empfehlungsmarketing, Marketing in der Vermögensverwaltung, Werbegeschenke

[Trigami-Review] Na endlich! Schokolade zum selber machen! Fast so gut wie das self-direkted Investment Portfolio! Nur dass ich meinem Kunden als Geschenk die individuelle Lösung nicht mehr schmackhaft machen muss, denn mein Kunde kann das Produkt gleich an Ort und Stelle genüsslich testen. Wie funktoniert das? Natürlich – ganz einfach – im Internet. Es handelt sich um eine Schweizer Schokoladentafel, selbst gemacht und individuell aus zahlreichen Zutaten zusammengestellt und hübsch individuell dekoriert. Genauso wie Sie helfen können, wenn Ihr Kunde nicht in ein Indexprodukt investieren möchte, dass einen Firmenwert enthält, der Ölplattformen in der Tiefsee baut? ;-) Kein Problem! Das gleiche können Sie auch im Werbegeschenk versprechen: Wenn Ihr Kunde keine Pistazien und Rosinen mag? Kein Problem!
Für den Moment kann ich mir einfach kein passenderes Geschenk für einen Kunden vorstellen. Mit 200 Millionen (!!) Kombinationsmöglichkeiten kann ich agieren. Und Schweizer Schokolade kommt immer gut an. Auch die Bestellung ist kinderleicht – ich habe es selber gerade ausprobiert und kann nun prombt einen Gutschein von 10% an die Leser weitergeben (einfach auf der www.myswisschocolate.ch Seite diesen Code eingeben: 4bd7ffd3cbe47).
Was waren meine Bedenken? Zunächst einmal der Versand. Ich will vielleicht nur eine einzige Tafel versenden, und gerade über die Grenze sind die Versandkosten oft ein Stimmungstöter. Das hat man sich auch bei myswisschocolate gedacht und subventioniert das Porto: z.B. Versand nach Deutschland bis 2 Tafeln nur 3.60 Euro versichert und als Priority. Keine Zollgebühren. Jetzt zum Angebot.

Red Bull Cola Kombination ist eine Idee für den Finanzmarkt

Marketing in der Vermögensverwaltung, Sonstiges

[Trigami-Review]
Cola und Red Bull – ohne Frage, beides bekannte Konzepte. Wie kann man als einer der Marktführer nun trotzdem noch zusätzlich völlig neue Kunden ansprechen redbullcolaund positiv überraschen? Dieser Frage sollten wir uns in der Vermögensverwaltung auch ab und zu stellen – differenzieren wir unsere Dienstleistung genug oder ist unser Angebot nur eines von Vielen?
Innovationen entstehen oft einfach aus der Kombination von zwei bewährten Konzepten: Beispiel: Cola und Red Bull. Zum einen eine Cola mit 100% natürlichen Inhalts- und Wirkstoffen auf der Basis von Pflanzen und Kräutern, also ganz ohne Chemie. Zum Anderen etwas innovatives Frisches: Red Bull. Eine Marke die immer öfter mit Überraschungen die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Gibt es eine Parallele zu einem Finanzprodukt? Kaum. Zu wenig Bewegung im Markt. Ständige Furcht, mit neuen Botschaften und Lösungen bestehende Kunden zu verlieren. Geld ist eben sooo seriös. Oder?

Frische neue Fondskonzepte auf der Fondsmesse in Zürich

Anlagefonds, Fonds, Fund Services, Marketing in der Vermögensverwaltung

Einige neue Namen tauchen auf der Fondsmesse in Zürich auf. Man könnte meinen, der Verzicht einiger grosser Fondsgesellschaften in der Folge schwieriger Jahre die erzielten schlechten Ergebnisse nicht persönlich zu kommentieren öffnet nun das Feld für einige Nischenplayer im Markt. Auffällig ist, dass diese sich zunehmend für Partnerschaften zusammenschliessen oder – wie im Falle der Fortune Fund Services Plattform – sich an deren Messestand hängen und auch von dem Kontaktnetz der FORTUNE partizipieren. Den bankenunabhängig beratenden eVV oder Fondsberater kann das nur Recht sein – schliesslich erhalten diese auf solche Weise Zugang zu den konzernunabhängigen Lösungen von Spezialanbietern, die anderenfalls kaum identifiziert werden könnten.
Aber auch Analysten der grossen Fondsportfolios mit offener Architektur dürften auf ihre Kosten kommen. Für den Fondsanalyst ist es ein Segen, dass er auf der Messe diese Vertreter der weniger bekannten Brands persönlich an einem Ort treffen kann. So findet er bei FORTUNE einen All-In Fund Services Provider, der auf der Messe gleich mehrere seiner Partner in den Vordergrund stellt: die Mcquarie Funds Group (v.a. Emerging Markets), Skagen mit norwegischem Fokus, Kapitalfonds L.K. mit Family Office Ansatz und die holländische Kempen Capital mit Fonds aus den Bereichen Immobilien, Small Caps und Industrieobligationen. Schliesslich noch die Investments von FFS / LB (Swiss) – hier wird mit dem 4 Elements Fund ein interessantes Konzept mit rotem Faden umgesetzt – Megatrends rund um die 4 Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer und dem Fokus auf nachhaltigem Investment in Form der Selektion von Lösungsanbietern im Umweltbereich. Bemerkenswert wie diese Fonds die schwierigen Jahre 2008 und 2009 gemeistert haben – zeigen sie doch auf, dass der Fondsmanager seit Handwerk versteht und die Indizes als Benchmark schlagen konnte.

Als Finanzexperte selber eine Kleinauflage von einem Buch produzieren

Marketing in der Vermögensverwaltung, Technische Hilfsmittel, Visualisierungen im Beratungsgespräch

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Die Idee ist ganz einfach: ein Buch produzieren ab Auflage 1. Wofür soll das gut sein? Es gibt viele Gründe. Gerade Vermögensverwalter, die eine besonders erfolgreiche Anlagestrategie entwickelt haben oder besondere Kenntnisse in z.B. einer bestimmten Handelsstrategie erworben haben, stecken in dem Dilemma, wie Sie in der Aussenwirkung damit Aufmerksamkeit erhalten. Die rein pauschale Werbung geht heute in den Massen von Informationen unter. Und obwohl Online Marketing sehr effizient in der Verbreitung von Informationen ist, heisst das i.d.R. nicht, dass komplexe Inhalte auch tatsächlich gelesen werden. Dafür eignet sich immer noch das gute alte Buch bzw. der Buchdruck. Mit der Firma Bookfactory wird dieser Traum jetzt waBuch_Schleifehr – Dieser PDF Druckservice macht es sozusagen kinderleicht, eine Kleinauflage von Büchern in Eigenregie umzusetzen.
Digitaldruck verschafft Ihnen die Möglichkeit, diese Bücher auch mit einer grossen Anzahl von Fotos (Bilder / Charts sagen mehr als Worte) in einem professionellen Layout-Programm zu gestalten und als pdf hochzuladen. Denken Sie jetzt nicht an die üblichen vorweihnachtlichen Fotobuch-Programme. Es geht hier konkret um den Eigenverlag eines Buches, wie Sie es in der Fachbuchhandlung erwerben können!

Low Budget Marketing für kleinere Unternehmen in der Finanzbranche (Teil III: P wie People)

Marketing in der Vermögensverwaltung, Visualisierungen im Beratungsgespräch

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Warum und wie können Menschen ein wichtiger Teil des Dienstleistungs-Marketing-Mix sein? Im Vordergrund aller Dienstleistungen stehen in der Regel unsichtbare “Produkte”, das hatten wir hier bereits im Teil II “P=Physical Evidence” beschrieben. Eine besondere Form dieses “Beweises” sind zum einen Büro, Webseite oder die Aufmachung und Qualität der jährlichen Berichterstattung etc. Zum Anderenifolor ist es aber auch insbesondere der Mensch als ein inbegriffener Teil der Gesamtleistung für den Kunden. Nun ist es nicht immer möglich, Menschen bzw. Mitarbeiter ganz konkret und über längere Zeiträume dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Wer als Vermögensverwalter seine Portfolios im Griff haben will, wird oft wenig Zeit für Kundengespräche haben, die nicht zum Kern seines Angebotsprozesses gehören. Wie kann ich also trotzdem meine Leistungsbereitschaft in Form eines “menschlichen Antlitzes” zu jedem Zeitpunkt durch ein Lächern signalisieren? Es mag banal klingen – durch einfache Mittel wie das Angebot eines Fotobuches über das Team der Vermögensverwaltung oder Grusskarten, die ich meinen Kunden sende, auf denen die Gesichter seiner Ansprechpartner zu sehen sind! So können Sie unmittelbar Weihnachten als einen Anlass für so etwas nehmen. Wir haben bereits einiges an Leserpost zu den Dienstleistungsmarketing-P’s per Email erhalten (bitte hier auch einmal Kommentare schreiben), einige unserer Leser haben von konkreten positiven Erfahrungen berichtet und Vorschläge zu Visualisierungen im Einsatz von Finanzdienstleistern weiter gegeben. So können wir hier einen schweizer Anbieter empfehlen, der sich als Fotoservice seit 1968 einen Namen gemacht hat: ifolor. Bei http://www.ifolor.ch hat man den Eindruck, das die Firma nicht nur qualitativ (Zertifizierung für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement” nach ISO 9001, umweltschonende Produktion durch geschlossenes Recycling-Kreislauf-System und Datenschutz Gütesiegel) zur Spitzenklasse gehört, sondern auch preislich den Markt aufmischen kann. Am Ende dieses Berichts gehe ich noch auf einen Discount-Code weiter, den ich nicht verheimlichen will. Zunächst aber erst einmal mehr zum Marketing Tool “People”.

Sinn- und Stimmungsdefizit bei Finanzprodukten

Finanzkrise, Marketing in der Vermögensverwaltung

Mir sagte vor Kurzem ein Philosophiestudent, dass wir uns permanent in einem Finanzprodukt Sinn- und Stimmungsdefizit befinden. Ich hatte eine interesante Diskussion mit ihm und ich musste ihm zustimmen. 

Im Finanzmarketing gibt es eine gefährliche “Back to the Roots” / “Zurück zu den Wurzeln” Argumentation. Mit den Folgen der Finanzkrise versuchen einige Sympathiepunkte beim Kunden zu gewinnen, in dem sie davon sprechen, komplexe und innovative Produkte zunächst zurück zu stellen und sich wieder vermehrt auf das reine Handeln von Aktien und Renten beschränken zu wollen.
Der Erfolg von Finanzprodukten wie Fonds und Zertifikaten hängt vor allem von der derzeitigen Verunsicherung der Konsumenten ab. Wenn die Wirtschaft wieder anzieht und die Anleger wieder eine Vorstellung von ihrer Zukunft haben, werden aber sehr schnell wieder diejenigen erfolgreich sein, die ihre Kosten (Research, Effizienzen) durch standardisierte Produkte auf der einen Seite und innovative Asset Management Konzepte auf der anderen Seite verringern konnten.
Wir neigen dazu den Blick zurück nach vorn zu pflegen, weil wir noch keinen Masterplan haben, wie wir die kommenden Jahrzehnte mit unseren Kunden ausreichend ertragreich gestalten können. Dabei liegen doch einige Trends überdeutlich vor uns: Die globale Vernichtung von Ressourcen und die zunehmende Verschuldung an Stelle unternehmerischer Verantwortung und Gestaltung. Konsequenterweise gebe ich daher meinem langfristig orientierten Kunden eher die Empfehlung des Kaufs einer nachhaltigen Aktie als die einer Anleihe, die im Grunde nichts anderes ist als eine weitere “Verschuldung” mit einem Geldwert.

Low Budget Marketing für kleinere Unternehmen in der Finanzbranche (Teil II: P wie Physical Evidence)

Marketing in der Vermögensverwaltung

Sie werden nun sicher sagen: was ist das für ein “physical Evidence”, also physischer Beweis meiner Tätigkeit? Warum ist das in meinem Marketing relevant?

Als erstes einmal sind Sie selber ein solcher physikalischer Beweis. es gibt zwei Strategien, ob und wie Sie sich für potentielle Kunden sichtbar machen.

a) In der einen, häufigeren Form sollten Sie sich auf Ihrer Webseite mit (gutem) Foto und kurzem Lebenslauf vorstellen. Sie sollten sich als Persönlichkeit auf Social Communities (am besten Business Communities) positionieren. Ergreifen Sie selber die Intiative, sonst machen das Andere für Sie (es gibt bereits zahlreiche Web 2.0 Plattformen, die Daten über Sie zusammentragen, teilweise Daten, die sie selber nie gesehen haben, da sie von anderen Personen in das Internet getragen wurden!). Die Aussage, “ich gebe nichts in das Internet ab und so findet man mich auch nicht” war vielleicht noch im Jahre 2000 einigermassen glaubhaft und auch relevant – heute aber lachen wir und Ihre potentiellen Kunden darüber. Auch wenn Sie in Google scheinbar nichts über sich finden – wir geben Ihnen gerne persönliche Beispiele, falls Sie sich dafür interessieren, was über Sie im Internet auffindbar ist.

Low Budget Marketing für kleinere Unternehmen in der Finanzbranche (Teil I: P wie Promotion)

Marketing in der Vermögensverwaltung, Visualisierungen im Beratungsgespräch

[Trigami-Anzeige] Kennen Sie das? Geht man nach den Empfehlungen der Berater und Messestände, dann sollten Sie als Vermögensverwalter, neu im Geschäft, zunächst einmal einen fünfstelligen Betrag in Marketing investieren. Das muss nicht so sein. Um ein Corporate Design systematisch neu aufzubauen, sollte man sich bereits im Business Plan Gedanken gemacht haben. Idealerweise hat man auch visuelle Markenzeichen (Logo, Farben, Stil) für sich entdeckt und entwickelt. Dabei helfen kleine Marketing Agenturen oder z.B. der Brokerage-Pool, der so etwas für und gemeinsam mit seinen Mitgliedern macht. Dann geht es darum, neue Technologien im Internet einzusetzen und einen Abend Zeit zu investieren. Als Brokerage Pool haben wir die Erlaubnis erhalten, auf dieser Plattform einmal die 7 P’s im Dienstleistungs Marketing für die Leser in 7 Teilen über die nächsten Wochen darzustellen.
Menschen reagieren deutlich intensiver auf Bilder als auf Worte. Sie sollten also Ihre Digitalkamera stets dabei haben. Motive gibt es genug: Ihre Mitarbeiter, Ihr Büro, Ihr Gebäude, Screenshots, Assets, in die investiert wird etc. Und dann kann man sich schon als erstes einmal ein Corporate Design Photo Buch anlegen: Extrafilm ist meiner Meinung nach das ideale Tool um mit wenig Aufwand aber grossem Effekt ein einheitliches Unternehmensprofil / Logo / Bilderimage zu erzeugen. Es ist wirklich leicht, so etwas selber zu machen - und gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es bei Extrafilm konsequent auch 20% Mengenrabatt ab einer Bestellung von 2 identischen Produkten, d.h. es muss nicht dasselbe Design sein, aber extrafilmlogodasselbe Produktformat (z.B. Foto-Kalender, Agenden, Fotobücher, Leinwände etc.
Toll finde ich die versandkostenfreie Lieferung ab einem Nettorechnungsbetrag von 70 CHF und die Tatsache, dass die Aktion noch bis 28.02.2010 unendliche Male genutzt werden kann. Benutzt dafür diesen Link hier: http://www.extrafilm.ch/weihnachten?epc=TRXP9867 Übrigens – das Weitergeben ist erlaubt und erwünscht – wie üblich im Web 2.0!

Guerilla Marketing kommt in die Schweiz

Marketing in der Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter

[Trigami-Review]
Es ist zwar kein Finanzthema, aber ich habe mit Freude gesehen, dass sich Guerilla Marketing auch in den Dienstleistungsbereich der Schweiz traut. grillalarm.ch hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer Viralkampagne den Burger King mal so richtig aufzumischen und in der guerillagrillerSchweiz ein wenig (viel) Öffentlichkeit zu geben. Interessant allemal einmal zu sehen, wie so eine Kampagne in der Praxis läuft und was man davon ggf. auch für das eigene Marketing lernen kann. Und natürlich die Chance, für 30 Minuten lang WHOPPER for FREE zu essen. Burger King verdient es meiner Meinung nach irgendwie auch, im Vergleich zu dem (noch) übermächtigen Konkurrenten, der uns in Innenstadtlagen sein Essen förmlich aufzwingen will, eine neue Chance zu bekommen. Die Kampagne hat mich spontan überzeugt, und so möchte ich ein wenig davon berichten.
Die Idee der Kampagne, die in der Schweiz gerade erst angelaufen ist, ist es, Ihr Logo so oft wie möglich unterzubringen –vor allem mit Farbspray und an unterschiedlichsten Stellen, die eben nicht so ganz illegal sind (sie wollen ja nicht vor den Richter gestellt werden…). Auf diversen Videos sieht man, wie die Kampagne angelaufen ist – allesamt Beispiele, wie die Guerilla Griller „überraschend“ ihr Logo aufzusprühen und bei Entdeckung sofort das Weite suchen. Zu den gewissen Objekten und Subjekten, die eben werbewirksam, aber im Einzelfall nicht strafrechtlich eine Verfolgung verlangen dürften, gehören eine Kuh (wahrscheinlich im Privatbesitz eines Kampagnemitglieds?), ein knutschendes Pärchen im Park, ein Mädchenrücken im Schwimmbad und vor allem auch eine Häuserwand einer BURGER KING-Filiale (siehe Videolinks weiter unten). Das man selber zahlreiche BURGER KING-Plakate mit dem Logo verzieren darf, versteht sich von selbst – sich selber darf man ja schliesslich „schaden“…). das ist gut durchdacht, und die anfängliche Aufregung unserer “ordentlichen” Mitbürger dürfte sich spätestens jetzt ein wenig gelegt haben…
Ich bin bereits jetzt sicher, die Kampagne wird ein Erfolg. Zu wenig Überraschung bietet sich uns in unserem Alltagsleben. Es wird auch deutlich werden, dass Guerilla Marketing in der Lage ist, auch grosse Unternehmen voran zu bringen. Das Image, Kampagnen dürften nur mit einem sehr geringen Budget funktionieren, möchte ich hier entkräften – schliesslich wird auch hier der positive Effekt den Aufwand völlig relativieren. Und wenn Burger King es schafft, sich auch mit dieser Aktion in einem jugendlicherem Image zu positionieren und sich so vom Kinderimage des Konkurrenten abzuheben, dann dürften sie viel erreicht haben.
Wie es sich für eine Online Guerilla Kampagne gehört, hat man sich natürlich auch gleich eine Fangemeinde in Facebook, bei Twitter und auf diversen Videosites aufgebaut z.B. bei Clipfish, clipser, myvideo oder youtube. Wir dürften auch nicht die einzige Webcommunity sein, die das Geschehen verfolgt.
In Zürich, Schweiz ging die Aktion am Montag los –die Burgerkings in der Hauptstadt guerillagrilleraufruhrwaren also schon fällig, jetzt geht es weiter und es werden wohl der Reihe nach Winterthur, Rümlang, Brüttisellen, Glarnerland und Luzern, Oerlikon, Bern, Alchenflüh, Stans und Basel gestürmt. Die Sympathisanten der Aktion können sich als Andenken gleich ein T Shirts bestellen. Und das sind nicht wenige wie man hier sieht.  Aber im Mittelpunkt steht die Aufmerksamkeit, das Image, man wäre bereit, im Markt die Initiative zurückzugewinnen und das ganze auch mit einer Portion Humor zu verbinden.
Nicht auszudenken, es gäbe auch einmal in unserer Branche eine „Fonds for Free“ Kampagne (hier food for free). Die Fondsbranche könnte jedenfalls einen Guerillakrieg gebrauchen.