Category Archives: Beratungsstrategie

Hier finden Sie Ideen, Ratschläge, Fragen, und Neuigkeiten zu den unterschiedlichsten Beratungs- und Anlagestrategien in der Branche.

Anlagedepot bei der Raiffeisen ? Lesen !

Alternative Investments, Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Finanzkrise, Produktbereiche, Vermögensverwaltung ,

Erschütternd wie der grosse Zustrom von Geldern im Rahmen der Finanzkrise u.a. zu den Raiffeisenkassen zustande gekommen ist. Was hat Raiffeisen daraus gemacht? Man kann deren neue Kunden nur vor den mangelden Beratungskapazitäten in Bezug auf die Depotführung warnen. Geht man z.B. als Anleger auf die seit geraumer Zeit starren Anlageempfehlungen der Bank , so könnte man meinen, es gäbe eigentlich nur 5 Typen von Anlagestrategien, die für einen Anleger in Frage kämen: Sicherheit, Einkommen, Ausgewogen, Wachstum und Aktien. Prompt erhält man dann auch den Anlagevorschlag vom Computer, individuelle Betrachtungsweisen fehlen hier genauso wie der Hinweis, welchen Wert Alternative Anlageprodukte zu Erfolg und Stabilität einer Gesamtallokation beitragen können. Immerhin ist man so fair dem Kunden deutlich zu machen, dass man mit den Raiffeisen Vorschlägen in der Vergangenheit wunderbar Geld vernichten konnte. Und dabei dürften diesen Darstellungen noch beschönigt worden sein, da diese Strategien im Wissen um die Vergangenheit erstellt wurden. Wer also ausgewogen oder gar in Aktien anlegte, verlor über knapp zwei Jahre zwischen 20 % und 50% seines Vermögens. Die völlig unzureichende Ausstattung mit 2.5% des Depotwertes in einem Dachhedgefonds, der stabilisierend mit seinen schwachen knapp 10% Verlust in 2008 das katastrophale Ergebnis kaum zu vermindern vermochte, spricht ebenfalls Bände. Wir schätzen uns glücklich, dass uns zudem die sicherheitsorientierten Depotvorschläge ab Oktober 2008 erspart geblieben sind, wahrscheinlich wurde der Verlust zu hoch um ihn auf der Webseite noch darstellen zu wollen.

Krise hin oder her – stimmt die Altersvorsorge?

Absicherungsstrategien von Vermögen, Beratungsstrategie, Finanzkrise, Strukturierung von Vermögensverzehr, Vermögensverwaltung , , , , , , , ,

Unsere Lebensstile werden immer “gesünder” und medizinische Fortschritte bringen Pensionären heute eine höhere Lebenserwartung. Man bedenke: Ein Junge der in 1940 geboren wurde, hatte eine Lebenserwartung von 61.4 Jahren. Heute, als 65jähriger Mann, ist die Lebenserwartung „dieses” Jungen bereits bei 76.9 Jahren.Bei den Frauen waren es 65.7 Jahre an Lebenserwartung in 1940 und heute sind es 78.4 Jahre. Und, ein weibliches Baby das heute geboren wird, hat eine Eins zu Zwei Chance einmal seinen 100sten Geburtstag feiern zu dürfen!

Wie kann das sein?

Zunächst berücksichtigt das statistisch erwartete Lebensalter jede Person bei Geburt im Rahmen der demographischen Verteilung. Nach einiger Zeit allerdings ergeben sich dann allerdings “überlebensstärkere” Jahrgänge, denn in der Zwischenzeit sind Menschen an Krankheiten, Unfällen oder andere unglücklichen Umständen gestorben. Schaut man heutige Lebenserwartungen an, sind viele derjenigen, die bei der Gesamtzahl zur Berechnung des Durchschnittes noch mitgezählt wurden, nicht mehr dabei. Und tatsächlich, schaut man in die Zukunft, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein 65 jähriger Mann mindestens 90 Jahre alt wird, bei ca. 34% (bei einer Frau 44%).

Short Selling / Leerverkäufe – Wichtig in einer Marktwirtschaft

Finanzkrise, Vermögensberatung in Bärenmärkten, Wettbewerbsstörungen , , , , ,

In der letzten Zeit wurden wieder Stimmen laut, dass Leerverkäufe bzw. Shortselling volkswirtschaftlich negativ, ja gar die Ursache von der Finanzkrise seien. Dem möchte ich hier deutlich widersprechen. Enron z.B. hätte ohne Short Seller evtl. niemals aufgedeckt werden können, denn die breite Masse an Investoren “übersehen” in ihren Aktien zu oft Ineffizienzen eines Unternehmens oder eines ganzen Marktes. Zudem ist es wie in der Demokratie: wer liberale Märkte und ihre für alle Beteiligten positiven Wirkungen nutzen will, muss in der Konsequenz auch “Andersdenkende” dulden, die einen Wert “Short” gehen. Wenn unsere Hedge Fonds diese Möglichkeit nicht oder nur beschränkt hätten, wären wir mitunter genötigt, in die Versuchung zu kommen, falsche Aktionen zu tätigen um unsere Arbeit als Vermögensverwalter für den Kunden zu rechtfertigen.  Zudem wird häufig vergessen, dass eine Shortposition IMMER später wieder durch Käufe glattgestellt werden muss. Ohne die Möglichkeit von Short Selling wäre jedenfalls ein wesentlicher Druck auf den Schultern unserer Fondsmanager, immer und immer wieder “die Wahrheit” am Markt zu entdecken, wesentlich eingeschränkt.

Graue Liste = Graue Haare?

Beratungsstrategie, Finanzkrise , , ,

So schnell schiessen die Preussen nicht. Sollten nun graue und schwarze Staaten gegenüber dem Fiskus Auskünfte verweigern, soll das künftig negative Folgen auf verschiedene inländische Steuerregeln haben. Damit werden der Geschäftsverkehr mit unkooperativen Ländern sowie die dortige Geldanlage erschwert. Auf der schwarzen Liste stehen nun laut OECD Costa Rica, Malaysia, die Philippinen und Uruguay, und auf der grauen Liste erscheint u.a. halb Europa ;-)

So what?  

Das Auto Ihres Kunden kommt aus Korea, sein Handy aus Finnland. Seine Anzüge werden in Malaysia gefertigt und er hat sich Zahnimplantate in Weissrussland bestellt. Der Arbeitgeber Ihres Kunden ist mittlerweile ein US-Konzern. Sie haben die Gelder Ihrer Kunden im Rahmen der Wertpapierdepots breit gestreut in unterschiedlichste Anlageklassen und Sie glauben, Sie hätten so für Ihren Kunden international diversifiziert und gut abgesichert? Falsch! 

Machen wir es wie Porsche: In der Krise statt Kunden Beraten selber Geld verdienen

Beratungsstrategie, Uncategorized, Vermögensberatung in Bärenmärkten , , ,

Porsche hat im ersten Haljahr knapp 7 Milliarden Gewinn gemacht. OK, könnn man denken, vermögende Kunden haben also weiterhin Geld und geben es für gute Autos aus. Fakt ist, das davon 6 Milliarden mit Optionen auf VW Aktien verdient wurden!! Das zeigt recht deutlich, dass auch wir nicht den Kopf in den Sand stecken sollen, nur weil unsere Kunden zur Zeit wenig Bereitschaft zeigen, unseren Empfehlungen zum Einstieg in Aktien und Alternative Investments zu folgen. Man kann schliesslich in diesem Markt ganz vernünftige Gewinne machen, z.B. durch Hedge Fonds und andere Alternative Investments, zumal wir als qualifizierte Kunden selber Zugang zu Informationen haben, den die breite Masse ja nicht hat…

Wie legt man Kunden vereinfacht die ertragversprechende Suche nach Ineffizienzen dar?

Beratungsstrategie , , ,

Eine der vielen Strategien in alternativen Anlageformen ist die Suche nach Ineffizienzen. Diese findet man nicht nur am Aktienmarkt, sondern in vielen Situationen in unserem Leben, und oft lässt sich daraus ein gutes Geschäft machen. Ineffizienzen gibt es z.B. am Wettermarkt, In der Einschätzung von Lebenserwartungen, im Markt alter Bordeauxweine oder sogar im Fussball.

Wie stellt man diese oft komplexen Zusammenhänge einem Investoren nun auf einfachste Weise dar?

Ganz einfach. Z.B. durch Fussball Toto, wir hatten ja vor Kurzem ein Advertorial zu diesem Thema. Und am besten man lädt den Kunden gleich ein, es selbst gemeinsam zu versuchen. Ineffizienzen entstehen auch bei den Tippgebern von Wetten, generell aber immer besonders dort, wo Psychologie und menschliches Verhalten eine Rolle spielen. Schliesslich kommt der Aspekt der Wissenschaftlichkeit hinzu. Unser Studium der Fussballwissenschaft hat z.B. folgende in Studien nachgewiesene Erkenntnisse gebracht:

Kapitalanleger haben mit Rentenfonds bis zu 20 Prozent verloren

Absicherungsstrategien von Vermögen, Finanzkrise

Manager von vermeintlich sicheren Rentenfonds haben ohne Wissen der Anleger auf riskante Papiere gesetzt und hohe Verluste gemacht. Durch die Fehlspekulationen im vergangenen Jahr haben viele Rentenfonds schlechter abgeschnitten als der Anleihenmarkt im Durchschnitt. Anleger, die davon ausgingen, ihr Geld sei über ihren Fonds sicher in soliden Zinspapieren angelegt, haben in den vergangenen zwölf Monaten deshalb Geld verloren, einige weit über 20 Prozent.

Böse überrascht hat die Anleger demnach vor allem das schlechte Abschneiden von Fonds, die sich in der Vergangenheit immer als solide präsentierten, so zum Beispiel der über 40 Jahre alte Traditionsfonds DWS Inrenta. Nicht nur hier haben die Manager auch in ABS-Papiere und Genussscheine investiert, deren Handel mit der US-Immobilienkrise zusammengebrochen ist. Und die DWS ist nicht die einzige Fondsgesellschaft, die in der Krise Entscheidungen getroffen hat, die den Anlegern zeitweise oder dauerhaft Verluste bescheren. Die wenigsten hätten die Kunden allerdings über die riskanten Anlagestrategien informiert und so auf deren Kosten gezockt.

Aufarbeitung einer Krise – warum bankunabhängige Vermögensverwaltung Sinn macht

Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Finanzkrise, Strukturierte Produkte , , , , ,

Die Frage, ob es sich für einen vermögenden Kunden eher auszahlt, einen bei einer Privatbank angestellten Berater oder einen bankunabhängigen Berater zu beauftragen, ist mit den Folgend der Krise weitgehend beantwortet worden.

Ende 2007, kurz vor den Auswüchsen der Finanzkrise war oder ist Etienne Bare der Chef des Wealth Management der BNP Paribas Privatbank in Frankreich. Ein typisches Zitat dieser Tage. In einem Interview sagte er”…wir wollen unsere Franchise durch den Zukauf neuer Kunden erweitern und uns um die bestehenden Portfolios kümmern…” Fragt sich, ob sich ein Privatkunde mit Vermögen da so gerne „kaufen lässt”.

Ein unabhängiger Vermögensverwalter jedenfalls kauft keine Kunden, sondern muss sich diese durch qualitative Überzeugungsarbeit erarbeiten. Er kann sich nicht auf dem Brand einer Grossbank ausruhen.

Widmer-Schlumpf will das Bankgeheimnis aufweichen?

Absicherungsstrategien von Vermögen, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , , ,

Nicht nur unserer Meinung nach ist Steuerhinterziehung definitiv kein Steuerbetrug. Auch keine GROBE Steuerhinterziehung, da dieser Begriff nie klar definiert werden kann und immer dem subjektiven Ermessensurteil der Executive unterliegen wird. Nicht nur die Rechtsprechung, das internationale Verständnis hierzu sondern auch der gemeine Menschverstand gibt hier klare Antworten. So ist das Steuerrecht in vielen Ländern, aber besonders in den deutschsprachigen Ländern derart kompliziert, das mit Sicherheit JEDER Bürger unwissentlich mindestens einmal seinen Fiskus völlig unwissentlich betrogen hat! Nehmen wir die das besonders markante Beispiel der Spekulationssteuer auf Kursgewinne, das zum Glück in Deutschland endlich ein wenig entschärft wurde. Wir behaupten, fast kein Betroffener, Steuerberater ausgenommen, hat diese Fristen in der Vergangenheit korrekt abgewickelt und in seiner Steuererklärung richtig berücksichtigt. Wer schützt nun Tante Erna, die eine BMW Aktie vor Schreck einer Wirtschaftskrise mit Gewinn rechtzeitig mit Gewinn kurz nach Kauf veräussert, diese dann wieder kauft und schliesslich kurzfristig mit Verlust verkauft. Bleibt Ihr Gewinn aus der ersten Aktion unberücksichtigt, könnte so mancher zu recht behaupten, das sei ja GROBE Steuerhinterziehung…Und Oma damit im Gefängnis! Den Unterschied zwischen Hinterziehen und Betrügen hat die Schweiz jahrzehntelang durch dick und dünn zu Recht verteidigt – Oma hätte sich bei Anlage Ihres Geldes in der Schweiz nicht als Verbrecherin fühlen müssen. Sie hätte Ihre Dividende in Ihrer Steuererklärung deklariert und versteuert – ohne dass der Staat (oder wer sich auch immer in Form einer Person dahinter verbirgt!) – sich auf Ihren Konten umschaut und diese Informationen benutzt oder nicht.

Sind Sie schon ein W.I.P.?

Beratungsstrategie, Beratungstechnologie, Web 2.0 für Vermögensverwalter , , ,

Lassen auch Sie sich zu einer Web-Important-Person machen!

Es geht um Ihre Visitenkarte im Internet: Ihre Homepage!

Warum ist das besonders für Sie als Finanzdienstleister wichtig? Ganz einfach: Weil heute bereits 90% der Kunden gezielt nach Informationen über Sie als Person und über Ihre Firma suchen! Selbst Ihre Kunden 50+ suchen im Web nach Informationen über Sie persönlich und über Ihre Firma. Es mag sein, dass viele Kunden (immer noch nicht) über einen Internet-Anschluss verfügen, aber die Kinder und Enkel sicher!! Und so wird so Manches eben mit Hilfe anderer Pesonen recherchiert. Sie kennen das bestimmt.

Was passiert nun, wenn Sie nicht im Web gefunden werden?

Aus der betriebswirtschaftlichen Forschung wissen wir, dass fehlende Informationen über Sachverhalte (wie auch über Personen) zu einer allgemeinen Unsicherheit in entscheidungsvorbereitenden Massnahmen führten (auch nachzulesen im Behavioural Finance). Entscheidungen unter Unsicherheit jedoch führen in mehr als 3/4 aller Fälle zu einer bewussten Vermeidung weiterer Schritte oder zu besonders aufmerksamer Hinterfragung der Entscheidungsgrundlagen. In der Praxis bedeuted dies nicht selten, dass ein bestehender Termin grundlos abgesagt wird, eine fällige Entscheidung hinausgezögert wird oder z.B. Alternativangebote gesucht werden.