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Flugzeugfonds heben im Jahr 2008 ab

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Wie keine andere Asset-Klasse haben im ersten Halbjahr 2008 geschlossene Flugzeugfonds zugelegt: 470 Millionen Euro Eigenkapital konnten die Initiatoren platzieren, was einem Plus von 438 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr entspricht. Im ersten Halbjahr 2007 waren es 87,36 Millionen Euro. Dies ist eines der Kernergebnisse der aktuellen Befragung, die Feri Rating & Research unter den Initiatoren geschlossener Fonds durchgeführt hat. Die Befragten hatten im Jahr 2007 einen Marktanteil von 62 Prozent.

„Flugzeugfonds liegen jetzt voll im Trend”, sagt Wolfgang Kubatzki, Leiter Rating & Valuation bei Feri Rating & Research, „daran ändern derzeit auch die Diskussion um steigende Kerosinpreise und Probleme bei einzelnen Fluggesellschaften noch nichts.” Für die zweite Hälfte des Jahres erwarten die Bad Homburger Analysten jedoch aufgrund eines Basiseffektes keine vergleichbar hohen Wachstumsraten mehr.

Minus bei Private-Equity- und Immobilienfonds; Schiffsfonds konstant

Warum ist Venture Capital so wichtig?

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Also, ich habe einmal die aus unserer Sicht 5 wichtigsten Charaktere von Venture Capital (VC) zusammen getragen:

  • Langfristig unter Renditeaspekten überlegen: Höchster Ertrag innerhalb sämtlicher Private Equity Strategien (Nach meinen Informationen sind über den Zeitraum von 20 Jahren die besten 25% der VC Fonds im Durchschnitt mit über 30% Ertrag pro Jahr gelaufen)
  • Hoher Grad an Konsistenz: Es ist wichtig solche VC Firmen zu erreichen, die bewiesen haben, konsistent gute Ergebnisse zu erzielen. Es gibt diese Firmen
  • Die Möglichkeiten für Venture Capital sind im Vergleich zu Früher generell gewachsen: heute stehen viel mehr Innovationen und Ideen zur Verfügung als z.B. vor 10 Jahren: Biotech, Umweltschutz, Computertechnologie
  • Die Möglichkeiten für Venture Capital sind generell gewachsen: heute stehen viel mehr geographische Plätze zur Verfügung: Indien, China, Osteuropa und GUS
  • VC hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es einem anderen Zyklus folgt als z.B. Buy-Out Strategien oder globale Aktienmärkte

Gier ist gesund

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“Gier ist gesund”. Mit diesem Satz verewigte sich Michael Douglas als Gordon Gekko in dem Film “Wall Street” in Börsenkreisen, und rechtfertigte in dem Film die Übernahme eines Unternehmens. Der Film spielt in den achtziger Jahren, in der Wildwest-Zeit der Firmenübernahmen. Die Topstars der Beteiligungsbranche sind heute Kravis Kohlberg Roberts (KKR) und Blackstone. Henry Kravis der Gründer von KKR ist der Pionier des Geschäfts von fremdfinanzierten Übernahmen, bei denen die Schulden eines unterbewerteten Unternehmens mit geliehenem Geld gekauft werden und das Unternehmen restrukturiert und wieder mit Gewinn abgestossen wird. Einer der grössten Deals war die Übernahmeschlacht von dem Lebensmittelkonzern RJR Nabisco 1988, welches KKR für einen Preis von 25 Milliarden Dollar kaufte. In einem Leverage Buyout (LBO) deal  wird eine öffentlich gelistete Aktiengesellschaft gekauft und von der Börse genommen (delisted). Die Beteiligungsgesellschaft verfolgt hierbei das Ziel mit dem Kauf, den Wert des Unternehmens zu steigern, um es dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen. Meistens zielen diese Beteiligungsgesellschaften auf Firmen, die unterbewertet sind. Die Übernahme wird fast ausschliesslich von Schulden oder Fremdkapital finanziert und einem kleinen Teil an Aktien. Das Vermögen und der Zahlungsstrom der übernommenen Firma dienen als Sicherheit für das ausgeliehene Kapital. Wenn das derzeitige Management das gekaufte Unternehmen übernimmt und kauft, spricht man auch von einem Management Buyout. Die Beteiligungsgesellschaft sammelt das Kapital ein über einen Fonds in Form einer Partnerstruktur. Für diese Fonds muss der Investor i.d.R. eine Gebühr von 1.25 bis 3 % bezahlen. Die Performance Gebühr beläuft sich auf 20 bis 30 %. Die sehr umstrittene Branche, in der die Beteiligten of zu unrecht als Jobkiller oder Firmenzerstörer beschimpft werden, hat einen grossen wirtschaftlichen Nutzen. Tatsache ist, dass sich diese Beteiligungsgesellschaften zum Ziel setzen, die Profitabilität des übernommenen Unternehmens zu erhöhen und auch eine gute Kontrollfunktion für das Management der Firma haben. So kann z.B. oft gewährleistet werden, dass das Topmanagement nicht nur die eigenen persönlichen Interessen verfolgt (empire building), sondern auch die Interessen der Aktionäre verfolgt werden. 

Venture Capital schon wieder im Aufwind?

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Die Venture Capital Industrie hat ihren Höhepunkt erreicht als über 100 Milliarden $ im Jahre 2000 in Risikobeteiligungen flossen. Nach den Turbulenzen und Platzens der Dotcom Blase hat die Venture Capital Industrie inzwischen wieder Aufwind bekommen und immer mehr Investoren beteiligen sich an Venture Projekten. Jedoch ist der Höhepunkt der Entwicklung des Jahres 2000 noch nicht erreicht.