2 March, 2012 – 11:30 by Taylor Crier
Steuern, Wettbewerbsstörungen
Barclays wurde kürzlich von der britischen Regierung über zwei Fälle der “Steuerumgehung” zur Steuerumgehung beschuldigt. Dadurch entgingen dem britischen Finanzministerium rund 500 Millionen Pfund Einnahmen und das wäre nicht zu dulden.
Nun ist es meines Erachtens kein Problem, wenn der Gesetzgeber einem Steuerschlupfloch einen Riegel vorschiebt, in dem es solche Praktiken für die Zukunft unterbindet. Doch was geschieht mit der Rechtssicherheit, wenn wie in diesem Falle retrospektive, also rückwirkend die Anwendung durch die Bank für unzulässig erklärt wird?
Das Finanzministerium sagte, dass auch die “aggressive Steuervermeidung” durch Entwicklung systematischer Steuerverkürzung in der Vergangenheit blockiert werden könne.
Ohne ins Detail gehen zu wollen, ging es um eine Praxis der Bank zur Vermeidung von Körperschaftsteuer, in dem Barclays ihre eigenen Schulden aufgekauft hatte. Im zweiten Fall ging es um die “Erstattung” von Steuern, die nicht bezahlt wurden.
26 May, 2009 – 11:03 by Wealthmanager
Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern, Versicherungen in der Vermögensberatung
Besteuerung von Lebensversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherung, Rentenversicherungen, Steueränderungen, Wrapper
Es ist furchterregend, mit welcher Vehemenz mittlerweile hinter jeder Lebens- und Rentenversicherung ein Steuerumgehungsmodell vermutet wird. Dabei war es doch volkswirtschaftlich immer ausdrücklich erwünscht, dass Bürger die bereits heute aber erst recht in der Zukunft völlig unzureichend ausgestaltete staatlich garantierte Mindestleistung aus dem Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung privat aufbessert. Unserer Meinung nach wird hier nun in Krisenzeiten ganz klar das Problem auf die zukünftigen Generationen verlagert! Daneben entfaltet übrigens auch der Protektionismus seine krisenverschärfende Wirkung, vor dem der US Präsident und andere Politiker so vehement gewarnt haben, in Form der zukünftigen Besteuerung privater Altersvorsorgeverträge in Deutschland seine volle Wirkung. So will man einführen, das anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs der einzelne Finanzbeamte entscheiden darf, ob er einen Vertrag als missbräuchlich einstuft. Damit sendet man ganz klar eine Botschaft gegen die vielen innovativen Lösungen aus dem Ausland. Als Indizien gelten etwa eine individuelle, von den anderen Versicherten getrennte Vermögensverwaltung, die Einbringung eines vorhandenen Depots in eine Versicherung oder Mindestanlagesummen von mehr als 100 000 Euro. Bei der zur Zeit in den Medien und öffentlichen Diskussion wird man nun Lebensversicherungsverträgen aus z.B. Liechtenstein, Luxembourg und Grossbritannien, souveränen Staaten Europas mit allen Rechten und Pflichten mit besonderem Verdacht begegnen. Und überhaubt, werden jetzt vermögene Kunden pauschal von der Möglichkeit, ihre eigene Altersvorsorge aufzubauen, ausgeschlossen? Diese Aussagen aus dem Umfeld des Finanzministeriums stossen also klar an eine Vielzahl verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Bedenken. Was aber noch viel verheerender ist, das ist die Tatsache dass ein Staat das Vertrauen seiner Bürger noch weiter verspielt.
31 July, 2008 – 14:33 by Axel
Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern
Abgeltungssteuer, Bestandsschutz, Millionärsfonds
Mit der Zustimmung des Bundesrats zum Jahressteuergesetzes 2008 kommt es beiden ab 2009 geltenden Regelungen zur Abgeltungsteuer zu folgenden „Nachbesserungen“:Für Anteile an inländischen Spezial-Sondervermögen, inländischen Spezial-Investment-Aktiengesellschaften und ausländischen SpezialInvestmentvermögengilt der Bestandsschutz für Veräußerungsgewinne aus Anteilen, die nach dem 31.12.2008 veräußert werden, nur für Anteile, die bis zum 9.11.2008 erworben wurden. Dies soll entsprechend für Anteile an anderen Investmentvermögen gelten, bei denen durch Gesetz, Satzung, Gesellschaftsvertrag oder Vertragsbedingungen die Beteiligung natürlicher Personen von der Sachkunde des Anlegers abhängig ist oder für die Beteiligung eineMindestanlagesumme von 100.000 EUR oder mehr vorgeschrieben ist. Damitsoll der Bestandsschutz für sog. „Millionärsfonds“ (insbesondere luxemburgischeSpezialfonds) eingeschränkt werden. Für Kleinanleger, die sich an typischenPublikumsfonds beteiligen, bleibt der Bestandsschutz für Anteile, die biszum 31.12.2008 erworben werden, unverändert erhalten.
4 June, 2008 – 23:02 by slickrick
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Marketing in der Vermögensverwaltung, Steuern, Vermögensverwaltung
Abgeltungssteuer, fondsgebundene Lebensversicherung, Liechtenstein, Schweiz
Mit der ab 1 Januar 2009 einteretende Abgeltungssteuer werden in Deutschland auf alle Kapitalerträge für Wertpapiere und Fondsanteile 25 % dem privaten Investor auferlegt. Was hat dies für Konsequenzen für den Investor auf der einen Seite und was bedeutet dies für das Marktumfeld generell?
Um das Vermögen vor dem Staat zu schützen gibt es mehrere Möglichkeiten die der private Investor hat, wenn es um Investitionen im Kapitalmarkt geht. Eine Möglichkeit für den Investor die Abgeltungssteuer zu umgehen, wäre die Investition in Dachfonds. Hierbei hat der Dachfondsmanager die Möglichkeit, innerhalb seiner Strategie die Fondsmanager auszuwechseln.
Eine andere Möglichkeit die Abgeltungssteuer zu vermeiden, wäre die fondsgebundene Lebensversicherung. Innerhalb dieses Versicherungsmantels ist es dem Investor erlaubt Umschichtungen in seinem Depot vorzunehmen, ohne dafür besteuert zu werden.
Auch eine sichere Methode sein Vermögen zu sichern, ist einen unabhängigen Finanzdienstleister zu finden, der sich ausserhalb von Deutschland (z. b. Schweiz) befindet und unabhängig von den Grossbanken operiert. Dadurch hat der private Investor die Möglichkeit individuell auf seine Bedürfnisse hin beraten zu werden, ohne Angst vor zusätzlichen irrationalen Steuererhöhungen seitens der Regierung zu haben. Dadurch hat der private Investor ein gut verwaltetes Portfolio mit einem guten Risiko/Gewinn Verhältnis und zusätzlich ist sein Vermögen gesichert vor neuen Steuererhöhungen.
2 May, 2008 – 10:11 by Finanzblogger
Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Steuern
Außensteuergesetz (AStG), Relocation, Steuervermeidung, Umzug, Vermögensverwaltung, Wegzugsbesteuerung
Vermögensverwaltung stösst oft an ihre Grenzen wenn das steuerliche und regulatorische Domizil des Kunden ins Spiel kommt. Desweiteren machen oft berufliche Zwänge eine Relocation erforderlich. Zu diesen Fragen bietet es sich an, rechtzeitig Spezialisten mit den Fragen eines Umzugs in Ihr Vermögensverwaltungsangebot einzubeziehen. Dazu zählen unter anderem eine sorgfältige Analyse der Möglichkeiten und Grenzen eines Vorhabens aus rechtlicher und steuerlicher Sicht. Im zweiten Schritt ist es wichtig, das die Familien bei Behördenwegen begleitet und unterstützt werden und die Wohnungssuche erleichtert wird. Sollte sich der neue Wohnort im Ausland befinden, so ist es von größter Wichtigkeit sich in dem fremden Land so rasch wie möglich zurechtzufinden und die Sprache und Kultur zu erlernen. Wir bieten Ihnen an, unsere Orientierungs-Pakete neben Ihre finanzplanerischen Vorschläge zu stellen. Beschreiben Sie uns das Anliegen Ihrer Kunden und wie wir Ihre Dienstleistungen in diesem Zusammenhang unterstützen und positionieren dürfen. finmancon@email.de
30 April, 2008 – 18:58 by Webmakler
Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern
Bei den Abgeltungssteuerregeln für Dachfonds bleibt für deutsche Kunden alles beim Alten. “Änderungen bei der Besteuerung von Dachfonds sind nicht geplant”, heißt es in einem Antwortschreiben der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion, die dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ vorliegt. Das berichtet die Online-Ausgabe des Magazins auf ihrer Website.
Speziell Dachfonds waren von Finanzdienstleistern in den vergangenen Monaten als ein besonders interessantes Produkt beworben worden, um den Unbill der Abgeltungssteuer zu umgehen. Sie unterliegen zwar im Regime der künftigen Abgeltungssteuer den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds auch, aber dennoch bieten sie auf Grund ihrer Konstruktion einen Vorteil: Bei einem Dachfonds, der wiederum in einzelne Zielfonds investiert, lösen die Umschichtungen des Dachfondsmanagers nämlich keine Steuerpflicht aus. Er kann also mit dem vollen Kapital weiterinvestieren und die im Fonds gehaltenen Bestände an Zielfonds je nach Marktlage austauschen.
15 April, 2008 – 18:13 by Swissblogger
Beratungsstrategie, Gesprächstechnik, Steuern
Abgeltungssteuer, Ausland, Bank, Ungerechtigkeit
Deutsche Kunden bleiben interessante Kunden: die Abgeltungssteuer, die ab 1.1.2009 auf realisierte Kursgewinne aus Wertpapierverkäufen anfällt, hat es in sich. Wegen Ungleichbehandlung bei der sofortigen Gewinnbesteuerung landen Gewinnsteuern umgehend bei Verkauf der Papiere beim Finanzamt. Eventuelle Verluste werden in Deutschland aber erst am Jahresende bzw. bei Abgabe der Steuererklärung dagegen gerechnet. Daher sollte die Bankverbindung besser bei einer Auslandsbank registriert werden. Der Kunde bleibt in Deutschland steuerpflichtig aber es gibt dann keine Vorausbesteuerung mehr. Im Ausland ist eine Gesamtverrechnung zum Jahresende möglich, das ist viel günstiger für den Kapitalanleger.