Category Archives: Beratungstechnologie

Hier finden Sie Ideen, Ratschläge, Fragen, und Neuigkeiten zur Beratungstechnologie in der Branche.

Wie Vermögensverwalter auf Webseiten Vertrauen gewinnen

Beratungstechnologie, Marketing in der Vermögensverwaltung, Technische Hilfsmittel

Was meinen Sie, ist der Schlüssel zum Vertrauen Ihrer Kunden, die Ihre Firma auf Ihrer Webseite aufsuchen?

  1. Je mehr Fotos Sie von Menschen auf Ihrer Webseite zeigen, desto länger bleiben die Kunden auf Ihrer Seite. Die durchschnittliche Verweildauer von Besuchern auf einer Webseite ist nachgewiesen höher, wenn dort viele Gesichter bzw. Menschen vorhanden sind. Ihre Mitarbeiter und Fotomodelle sollten i.d.R. Augenkontakt zu Ihren Besuchern auf der Webseite haben.
  2. Die grafischen Elemente – Farbgebung und Schriftbild, Form der Navigationselemente und Sprache – müssen sich immer nach der Zielgruppe ausrichten. Dazu kann es Sinn machen, zufriedene Kunden selbst zu befragen, in welchem Stil diese Ihren Auftritt erwarten würden.
  3. Fotos von Menschen auf der Webseite eines Vermögensverwalters sollten im Sinnzusammenhang ihrer Firma bzw. deren Ausrichtung stehen.
  4. Im B2B Geschäft sollten Menschen im Einsatzumfeld Ihrer Produkte und Dienstseistungen stehen. Wenn Sie Privatkunden ansprechen wollen, sollte Sie versuchen, Alter und Umfeld Ihrer Zielgruppen zu spiegeln bzw. die Motive der Anleger zu aktivieren, ohne dabei plump zu wirken.

Vertriebssteuerung in der Finanzberatung mit einem CRM

Beratungstechnologie, Empfehlungsmarketing, Technische Hilfsmittel

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Vermögensverwalter nutzen in der Regel eine Webseite. Nach Schätzungen sind davon allerdings nur 5% auch wirklich Effizient. Der Grund liegt in der mangelnden Interaktivität herkömmlicher Lösungen. Immer mehr Kunden suchen aber mittlerweile den Dialog mit anderen Kunden, oder sie besuchen Bewertungsseiten, mitunter vergleichen sie online die vom Vermögensverwalter kommunizierten Anlagestrategien. Es ist also an der Zeit, den Dialog mit den Kunden aktiv zu suchen und zu erweitern und systematischer und besser die Kommunikation zu kontrollieren und zum Erfolg zu führen. Das bedeutet auch, dass es sinnvoll ist, sich einmal mit dem Thema CRM Strategie und den in Frage kommenden nützlichen Tools auseinander zu setzen.
Es geht um viel mehr als um die Schlagworte Umsatzwachstum und Kosten senken. Wer viele Jahre in der Branche ist, weiss wie lang und steinig der Weg zu diesen Zielen ist. Es beginnt schon bei der Verkaufsplanung, die – einmal falsch oder richtig aufgesetzt – bereits ausschlaggebend für einen Erfolg oder Misserfolg sein kann. Natürlich benötigt man hier viel Erfahrung, und im besonderen Einzelfall kann man diese nicht einfach einkaufen, sondern diese Erfahrung muss man selber machen. Was aber Erfahrung erst richtig wertvoll macht, ist die Einbettung in eine elektronische Struktur und die Nutzung externen Wissens, um auch aus Fehlern anderer Lernen zu können.
Viele fürchten, sie hätten zu wenig technisches Verständnis für die Führung eines CRM Systems. Dabei ist es überhaupt keine gute Idee, sich bereits zu Beginn des Einstiegs in das Thema CRM mit komplexen IT Lösungen auseinander zu setzen. Schliesslich ist gerade das Vermögensverwaltungsgeschäft eine nahezu vollständig persönliche Sache. Zu viele Parameter und zu viele potentielle Einflussgrössen verderben uns den Spass an der Arbeit mit den Menschen – unseren Kunden.
Unsere Sicht der Dinge verbesserte sich, als wir erste konkrete Lösungen am Markt unverbindlich testen konnten. So kommt die Cobra mit ihrer Lösung Cobra CRM Pro bei uns schon mal in die engere Wahl. An dieser Stelle können wir in der Folge auch ein wenig über die Erfahrungen in der Anwendung dieser Lösung speziell im Vermögensverwaltungsgeschäft sprechen.
Dem Thema nähert man sich am besten auf ganz lockere Art: in dem man sich ein Video (Online-Demo Video) mit den Kernvorteilen anschaut und sich mit dessen Inhalten auseinandersetzt.

Kosten senken und kommunizieren mit der sipcall iPhone Applikation

Beratungstechnologie, Technische Hilfsmittel

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Was ich hier in unserer Investmentberater Community gut finde ist, dass es immer auch ganz nützliches Handwerkzeug vorgestellt wird, das unsere Arbeit in der Finanzberatung effizienter machen kann. Vor kurzem trat Logo_ok(3)man mit einer interessanten Sache an mich heran – das wichtigste (und eines der teuersten) unserer Werkzeuge ist das Telefon. Nun schätze ich mal, dass 50% von uns das Iphone nutzen. Hier die Kosten senken zu können, dürfte ein Menge Aufmerksamkeit wert sein. Ich denke da nicht nur an das Budget für unsere Relationship Manager, sondern auch an unsere Kunden. Schliesslich können wir mit jedem gutgemeinten Tipp Zusatzpunkte im Vertrauen unserer Kunden gewinnen.
Also zum Geschehen. Was kann dieses Tool? Welche Funktionen machen mein Leben leichter?

Da ist zunächst einmal ein bedienerfreundliches Webinterface. OK.Kurzwahlen1 Hier habe ich einmal eine ganze Zahl weiterer Vorteile aufgelistet:

  • die Definition von 12 Kurzwahlen (Favoriten) – das muss man haben. Zeit ist Geld. Mit dem iPhone elegant gelöst – gleich mit Bild der Personen der häufig gewählten Rufnummern

Über die Gefahr, als Bank einem falschen Trend aufzusitzen

Beratungstechnologie, Web 2.0 für Vermögensverwalter

Mal losgelöst von der Finanzkrise – Meiner Meinung nach laufen Banken häufig – von falschen Meinungsbildnern getrieben – falschen Trends in der IT hinterher, ohne diese für ihr Geschäftsmodell ausführlich zu testen und Kunden und Partner ausreichend zu befragen. Ein paar Beispiele:
1. Schweizer Banken mussten ca. 1999-2001 Ihre E-Commerce Kampagnen und damit zwei- bis dreistellige Millionenbeträge abschreiben (u.A. UBS E-Services und Funds@UBS und Credit Suisse mit e-solutions). Der UBS-Konzern lancierte sein e-services-Projekt im 3. Quartal 1999 und musste die auf den Massenanlagekundenmarkt gerichteten Call-Center auflöst und die Anlagen und Software im Geschäftsjahr 2000 abgeschrieben. Der Geschäftsaufwand für E-services betrug damals über CHF 300 Millionen in 2000 und CHF 39 Millionen in 1999, wobei immerhin einige entwickelte Systeme (Multi-Currency, Multi-Entity) im Rahmen der Vermögensverwaltungsstrategie für den europäischen Markt eingesetzt werden konnten.
2. Zahlreiche Grossbanken erneuern alle 3 Monate Ihr Webseiten-Layout – wofür? Ich kann mit meinem Account Manager noch nicht einmal über XING kommunizieren, weil es ihm seine Bank verboten bzw. gesperrt hat
3. Zuletzt noch wurden Aufwendungen bei Grossbanken in die Modernisierung der Filialen (Shopsysteme und so ein Mist) gesteckt – Hallo?
4. Gross im Trend liegt die Verbesserung strategischer interner Planungs- und Steuerungsprozesse – vor allem eben weil man sich bekannt mit toxischen Papieren auf eigene Rechnung verspekuliert hatte. Natürlich auch die Installation neuer Frühwarnmelder gegen Kundenabwanderungen. Verständlich. Muss man haben.

FRAGEN

Neues Gesetz in der Beratung deutscher Kunden

Beratungstechnologie, Gesprächstechnik

Anfang Juli wurde in Deutschland ein neues Gesetz zum Anlegerschutz verabschiedet. Hier werden Banken und Berater generell zu einer erhöhten Professionalität in der Beratung gezwungen. Dabei geht es in erster Linie um Dokumentations- und Informationspflichten. Desweiteren sind zum Teil die Verjährungsfristen für Fehlberatung ausgeweitetet worden.

Demnach müssen Vermittler von Finanzprodukten künftig genau protokollieren, warum ein Kunde sie angesprochen hat, welche Wünsche er hatte, warum dem Kunden in der Folge welche Produkte empfohlen wurden und auch wie lange das Gespräch dauerte. Dieses Protokoll muss dem Kunden ausgehändigt werden. Das Protokoll dient bei einer etwaigen späteren Klage auf Schadenersatz auch als ein wichtiges Beweismittel.

Kann mir jemand Softwarelösungen nennen, die mir helfen, diese Anforderungen in der Beratung deutscher Kunden zu erfüllen?

Wolfram Alpha – nicht schlecht für die Aktienanalyse

Aktienanalyse, Beratungstechnologie, Technische Hilfsmittel

Wenn Sie bislang nur von der neuen Suchmaschine Wolfram Alpha gehört haben, wird es Zeit diese auch einmal im Einsatz Ihrer Arbeit zu testen. Vielleicht denken Sie auch Google wäre bereits ein gutes Tool im Zusammenspiel mit Ihren Systemen. Aber Achtung – Alpha ist anders und funktioniert auch anders. Und sogar in vielen Fällen im Sinne unserer Anlageberatung besser als Google.

In Google finde man eben auch viel Spam, oder irrelevantes Zeug, so finde ich in Alpha eher Daten direkt von relevanten Quellen wie Aufsichtsbehörden, Regierungsstellen oder öffentlichen Datenbanken. Einige Hundert Mitarbeiter organisieren und koordinieren Antworten zu wichtigen Fragen statt den Suchenden einfach auf eine Top Liste von Suchbegriff-optimierten Webseiten zu leiten. Ich habe einmal ein Beispiel probiert

Für meine Kunden sind Aktienbewertungen und Vergleiche wichtig. Wenn ich “UBS Credit Suisse” eingebe, bekome ich sofort ein Beispiel über eine Berechnung die ich als MBA seinerzeit in stundenlanger Arbeit erst erstellen musste. Hier finde ich sofort die erwartete Rendite, Volatilität, Korrelations Koeffizienzen u.s.w. – kann ich gleich verwenden.

Sind Sie schon ein W.I.P.?

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Lassen auch Sie sich zu einer Web-Important-Person machen!

Es geht um Ihre Visitenkarte im Internet: Ihre Homepage!

Warum ist das besonders für Sie als Finanzdienstleister wichtig? Ganz einfach: Weil heute bereits 90% der Kunden gezielt nach Informationen über Sie als Person und über Ihre Firma suchen! Selbst Ihre Kunden 50+ suchen im Web nach Informationen über Sie persönlich und über Ihre Firma. Es mag sein, dass viele Kunden (immer noch nicht) über einen Internet-Anschluss verfügen, aber die Kinder und Enkel sicher!! Und so wird so Manches eben mit Hilfe anderer Pesonen recherchiert. Sie kennen das bestimmt.

Was passiert nun, wenn Sie nicht im Web gefunden werden?

Aus der betriebswirtschaftlichen Forschung wissen wir, dass fehlende Informationen über Sachverhalte (wie auch über Personen) zu einer allgemeinen Unsicherheit in entscheidungsvorbereitenden Massnahmen führten (auch nachzulesen im Behavioural Finance). Entscheidungen unter Unsicherheit jedoch führen in mehr als 3/4 aller Fälle zu einer bewussten Vermeidung weiterer Schritte oder zu besonders aufmerksamer Hinterfragung der Entscheidungsgrundlagen. In der Praxis bedeuted dies nicht selten, dass ein bestehender Termin grundlos abgesagt wird, eine fällige Entscheidung hinausgezögert wird oder z.B. Alternativangebote gesucht werden.

Online – als Vermögensverwalter unabdingbar

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Neulich erwähnte ein mir bekannter Kollege ernsthaft, er vermeide jegliche Art von Internetapplikationen, da er fürchte, Informationen über ihn können unkontrolliert erscheinen. Zudem würden seine Kunden aufgrund Ihres Alters kein Internet verwenden und deshalb bräuche er keinen Webauftritt, im Übrigen ignoriere er meine gutgemeinten Tipps.

Nun habe ich einmal ein paar ganz simple Suchbegriffe zu seiner Firma und seinem Namen eingegeben – und ich habe nicht schlecht gestaunt:

  • Ich fand zwei Personen, die sich in Foren über seine Beratung ausgelassen haben, davon eine persönlich und in einer nicht ganz fairen und pauschal verurteilenden Art und Weise. Diese Kommentare blieben ohne Reaktion (sind also (vermeintlich) richtig im Bewusstsein eines Lesers…)
  • Desweiteren fand ich eine seiner Emailadressen – Hotmail, meiner Meinung nach nicht gerade eine seriöse Business Adresse.
  • Eine Webseite hatte er nicht, aber zig Informationsdienste haben seine Postanschrift im Web aufgelistet, ohne jegliche Kontaktverbindung oder Angaben zum Telefon oder Email. Irgendwie nervig.

Online Marketing – ein Vorteil für unabhängige Broker?

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Die Quintessenz des Seminars Strategisches Online Marketing moderiert von Dr. Nils Hafner war eindeutig – die Wichtigkeit und die technischen Möglichkeiten des Marketing im Internet und bei Online Dienstleistungen ist zuletzt gewaltig gestiegen – dennoch ignorieren nach wie vor die grossen Banken und Versicherer das Thema fast komplett. So sind nicht nur bedenklich wenig Mitarbeiter von Banken und Versicherungen im Meinungsaustausch und in Blogs im Internet, es gibt auch fast keine Bank- und Versicherungseigenen Communities oder Blogs. Teilnehmer aus dem Bereich Finanzdienstleister sind vor allem die unabhängigen Finanzberater und Vermögensverwalter, denn diese wittern hier Ihre Chance in der Kommunikation und in der Abgrenzung vom Angebot und Image der Grossbanken.

Start-up als Vermögensverwalter (SRO) (letzte) Folge IV

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Soziales und Organisatorisches

Eine eigenes, hochwertig und funktional eingerichtetes Büro dürfte klar sein. Doch als Selbständiger ist der Vermögensverwalter oft Einzelkämpfer bzw. muss sich und ggf. sein Team selbst motivieren. So fehlt ihm oft der Austausch mit Kollegen in einer ähnlichen Situation. Zum Beispiel wenn neue Produkte auf den Markt kommen oder sich neue Trends ergeben. Deshalb ist der Kontakt zu anderen externen Vermögensverwaltern und Finanzdienstleistern notwendig, so dass Informationsaustausch und gegenseitige Empfehlungen gewährleistet werden. Auch vor diesem Hintergrund macht eine Mitgliedschaft in einem Pool mit unabhängigen Vermögensverwaltern Sinn.

Da auch bei der Firmengründung viele rechtliche Aspekte beachtet werden müssen, ist auch eine qualifizierte Rechts- und Steuerberatung erforderlich. Diese Expertise ist notwendig, wenn es um Fragen wie Existenzgründung, Finanzierung des Unternehmensaufbaus und Steueroptimierung der Kunden und auch der eigenen Situation geht. Diese Expertise sollte ein Treuhandexperten liefern, idealerweise ein Unternehmen mit spezieller Expertise in Finanzdienstleistungen. Eine gute Fundstelle für eine Vielzahl wichtiger Experten findet sich z.B. in dieser Linksammlung: http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/kt690.php