3 October, 2011 – 22:51 by Laura165
Anlagefonds, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Ethik, Fondsanalyse
Erst vor Kurzem zeigte es der Kassensturz im schweizer Fernsehen: fast alle schweizer Banken lehnen die Protokollierung Ihrer Beratungsgespräche kategorisch ab. Warum lassen sich die Kunden soetwas bieten? Erst durch die Protokollierung erhält der Kunde ein wirksames Mittel, das Versprechen seiner Bank, von Produktanbietern unabhängig beraten worden zu sein, nachzuprüfen. Viele Banken versprechen eine offene Architektur, z.B. in der Auswahl von Fonds oder strukturierten Produkten. Das heisst, sie behaupten, ihrem Kunden aus einer Vielzahl oder sogar allen am Markt befindlichen Produkten das jeweils Beste anbieten zu können. Liebe Leser, davon sind wir in der Realität viele Jahre entfernt. Im Gegenteil, es ist sogar so, dass man alleine aufgrund einer Hausbankverbindung eines schweizer Kunden mit grosser Wahrscheinlichkeit sämtliche Finanzprodukte eines Kunden vorhersagen kann. Hier geht es um knallharte Konzerninteressen, Vertriebsverträge, Verkaufslisten und um klare Vorgaben an den Kundenberater, ganz bestimmte Produkte zu verkaufen.
Wenn eine Bank A einen Fonds der Bank B anbietet, heisst auch noch lange nicht, dass diese unabhängig vom Konzerninteresse berät. Tatsächlich sind die Dinge genauestens zu hinterfragen. Eine Tochtergesellschaft muss nicht immer automatisch die Produkte Ihrer Muttergesellschaft anbieten – im Gegenteil, oft will man sich sogar bewusst voneinander abgrenzen. Gefährlicher sind diejenigen Angebote, die von grossen Anbietern stammen, die vorgeben, unabhängig in der Produktauswahl zu sein und tatsächlich aber aufgrund von Vertriebsvereinbarungen mit Zielvorgabe zu verkaufen.
18 October, 2010 – 12:33 by Cyberbroker
Beratungstechnologie, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter
Als Leser des Investmentberater möchte ich mich einmal bei Allen mit einem Statement bedanken. Marketing Technologie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht – und das kommt in unserer Branche vor allem den unabhängigen Vermögensverwaltern zu Gute. Es steht uns sozusagen frei zu wählen, welchen Grad der Social Media und Internet Technologie wir wählen und so können wir gezielt Nischen besetzen, die Banken niemals erreichen werden. Natürlich nutzen auch wir das Custody mehrerer Banken im Interesse unserer Kunden, aber u.a. durch wertvolle Tipps und Kontakte (auch aus der Investmentberater.ch Community
kann man Research, Kundenprofiling und Low Budget Marketing mittlerweile völlig unabhängig von Finanzprodukthäusern betreiben. Und solange die Grossbanken uns keine permanente Webcam auf unsere Köpfe setzen und diese meinem Profil als “Bankpartner” zuordnen, werden sie nie genau wissen mit welchen Produkten, Anlage- und Beratungsstrategien ich als nächstes fahre — und das ist genau das was mich gefährlich und im Sinne meiner Kunden wertvoll macht.
29 June, 2010 – 10:30 by CitiAgent
Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Vermögensverwaltung
Wie auch im Fussball, auch in der Beratung durch Banken ergibt sich die Antwort auf die Frage, ob es ein Tor war oder nicht, oft durch die “Macht des Faktischen”.
Wenn Sie aber der Meinung sind, eine Bank hätte Ihnen “ein Tor aberkannt”, stehen Sie in der Schweiz besser da. Hier gibt es einen Ombudsmann, dem die unfaire Behandlung oder Falschberatung durch meine schweizer Bank vorgetragen werden kann (www.bankingombudsman.ch). Allerdings ist es in der Regel besser, man hat sich durch einen von Banken unabhängigen Vermögensverwalter beraten lassen und spricht zunächst mit diesem. Oder wenn man bislang keinen für sich genutzt hat, geht man mit dem konkreten Anlass zu diesem. Ein Vermögensverwalter kann im Zweifel ebenso sein Gewicht in die Beschwerde einbringen, gute Tipps geben oder Ihre Verhandlungsposition stärken.
Wie findet man echte Unabhängigkeit in der Beratung? im Zweifel muss man hier Gegenüberstellungen machen und viele Fragen stellen. Oder man bedient sich der Erfahrung von erfahrenen Beratern zu diesem Thema. Oder man gibt kritische Phrasen wie “Produktabhängigkeit von Bankberatern” bei Google ein.
31 August, 2009 – 18:15 by Investmentberater
Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Web 2.0 für Vermögensverwalter
Mal in eigener Sache: Gehören Sie zu den 773 Finanzunternehmen, die sich entgegen dem Rückgang des Trends seit dem 1.1.2009 in der Schweiz neu gegründet haben? Dann freuen wir uns, dass Sie auch den Weg zu uns gefunden haben.
Egal was Ihre Gründe waren, wir gratulieren Ihnen für diesen wichtigen Schritt! Wahrscheinlich haben Sie für sich eine Möglichkeit entdeckt, den etablierten Banken im Markt ein wenig Marktanteil abzujagen – und dabei wollen wir Ihnen helfen!
Wie machen wir das? Zunächst einmal finden Sie in der Investmentberater Artikel Datenbank kostenlos schon so manche gute Information, die Ihnen helfen unabhängig zu bleiben und effizient arbeiten zu können. Vielleicht wollen Sie Ihr Spezialthema auch einmal positionieren? Oder Sie haben eine konkrete Frage zur Gründung, dem Anschluss an eine Bank oderbesser, einer bankunabhängigen Produktplattform? Vielleicht wollen Sie einen Fonds gründen? Oder Sie suchen Hilfe im Corporate Design, bei der Gestaltung Ihrer Webseite oder generell in der Kommunikation? Schreiben Sie Ihre Fragen einfach und unsere Mitglieder werden Ihnen hier aus eigener Erfahrung antworten. Und wenn Sie uns zunächst erst einmal kennenlernen wollen – schreiben Sie uns eine Email.
25 July, 2009 – 9:23 by YoungFinance
Aktienanalyse, Alternative Investments, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Hedge Fonds, Produktbereiche
In einer Umfrage vom CFA Institute glauben immerhin fast drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer einer Umfrage für Privatanleger und Geschäftskunden dass das Produktangebot eher durch Provisionsstrukturen als durch die Ausrichtung am tatsächlichen Bedarf des Kunden bestimmt ist. Das CFA Institute ist ein Berufsverband für Finanzanalysten und Investmentexperten.
Immerhin sagen 78 Prozent der Teilnehmer es wäre notwendig, die Eignung bestimmter Anlageprodukte für Kunden einmal zu überprüfen. Dabei wurden am häufigsten die Produktgruppen Hedge-Fonds (61 Prozent), Hedge-Dachfonds (60 Prozent) und strukturierte Anlageprodukte (56 Prozent) genannt. Bemerkenswert finden wir, denn sogenannte staatlich geprüfte Fonds wie zum Beispiel öffentlich zugelassene Aktienfonds, die im Gegensatz zu alternativen Anlagen in 2008 bis über 50% Wertverlust notierten, man für weniger prüfungsrelevant hielt. Allerdings lagen die Hauptursachen, die die CFA-Mitglieder zu dieser Einschätzung veranlassen vor allem im Liquiditätsrisiko (80 Prozent), im Kontrahentenrisiko (63 Prozent) und nur zu 46 Prozent im Investitionsrisiko. Gerade Letzteres ist aber genau der kritische Punkt, den auch Anleger von Ihren Beratern erwarten. Berater sind also aufgefordert, sich der unterschiedlichen Korrelationen der empfohlenen Fonds zu klassischen Marktanlagen genauer anzusehen. Wie stark ist also ein Kundenportfolio von den Entwicklungen am Kapitalmarkt direkt und unmittelbar abhängig und wie liesse sich diese Abhängigkeit allenfalls reduzieren?
17 March, 2009 – 16:08 by Finanzblogger
Die Presse über Beratung unabhängig von Banken
Falschberatung, Finanzjournalisten, Presse, Unabhängigkeit
Wenn die richtigen Journalisten ihren Job nicht machen können oder wollen, dann werden ihn eben die Blogger aus dem Umfeld der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater machen. DANKE INVESTMENTBERATER Community!
Wo z.B. ist z.B. sonst so ein Presseartikel wie im Investmentberater in den führenden Finanzzeitschriften und Wirtschaftszeitungen zu finden, der über die verheerenden Ergebnisse der im Allgemeinen als so sicher bezeichneten Rentenfonds berichtet? Viele Rentenfonds hatten nämlich auch in ABS-Papiere und Genussscheine investiert, deren Handel mit der US-Immobilienkrise zusammengebrochen war. Warum werden in der Presse Hedgefonds weiterhin stetig als „riskant” beschrieben, wo doch die ganz grosse Mehrheit der kleinen und mittelgrossen Hedgefonds in 2008 viel besser performten als FINMA registrierte Rentenfonds? Ich kann nur eine Erklärung vermuten in der Rücksicht der Medien auf ihre anzeigeschaltende Bankenfondsindustrie, welche verhindern will, dass Ihr teuer erkauftes Image noch weiter belastet wird.
19 February, 2009 – 18:04 by Swissblogger
Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Bankgeheimnis, Unabhängigkeit, Vermögensverwalter
Eine grosse schweizer Bank
stimmte nach Angaben der US-Justiz einer Zahlung von insgesamt 780 Millionen Dollar zu um die Beihilfe bei insgesamt 20 Milliarden Dollar, die wohlhabende US-Bürger vor dem Fiskus in die Schweiz geschaffen hatten, zu bestrafen.
Was m.E. aber noch viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass die schweizerische Finanzaufsicht FINMA die Bank gezwungen hatte, den US-Behörden die Namen der Kontoinhaber zu nennen. Das Bankgeheimnis bliebe aber “intakt.”
Nur so eine Überlegung: wenn diese Bank nun nur das Custody für die Depots gemacht hätte, die ein Kunde bei einem bankunabhängigen Vermögensverwalter verwalten liesse – so hätte die Erpressung doch wohl nicht stattgefunden. Es wird Zeit, endlich eine starke Lobby für die UNABHÄNGIGE Finanz- und Vermögensverwaltung zu bilden! Es lebe der Markt! Andere Meinungen?
23 November, 2008 – 0:42 by Moneyblogger
Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Vermögensverwaltung
Aktien, Analystenmeinungen, Gewinnspiele, Lotto, Vermögensverwaltung
[Trigami-Review] Analysten von Banken liegen mit ihren Aktien-Empfehlungen regelmäßig schief. Zu diesem Ergebnis kam nicht ein Boulevard Blatt, sondern eine Untersuchung, die kürzlich in der deutschen Wirtschaftszeitschrift Capital veröffentlicht wurde. So wurden über siebentausend Aktienempfehlungen analysiert, mit der Erkenntnis, dass im Schnitt nur 44,1 Prozent der Aktien-Empfehlungen von Banken später tendenziell richtig lagen. Lediglich bei zehn von 34 der untersuchten Banken übersteigt die Trefferquote die fünfzig Prozentmarke. Bei solchen Werten kann ein Anleger eigentlich besser Lotto spielen. Die Untersuchung hatte zum Stichtag: 05. April 2008 alle über einen Zeitraum von 18 Monaten über den dpa-afx Ticker verbreiteten Analystenempfehlungen einbezogen. Jeweils ein halbes Jahr nach Erscheinen jeder Aktienempfehlung zog die Untersuchung eine Zwischenbilanz. Als zutreffend wurde eine positive Empfehlung bewertet, wenn die Aktie mindestens fünf Prozent höher lag oder das in der Studie genannte Kursziel erreicht wurde. Eine Verkauf-Empfehlung galt als richtig, wenn die Aktie um mindestens fünf Prozent gefallen war oder das Kursziel nach unten erreichte. Halte-Empfehlungen wurden nicht berücksichtig.
30 October, 2008 – 19:13 by Wealthreporter
Alternative Investments, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Produktbereiche, Strukturierte Produkte
, EBK, SRO, Strukturierte Produkte, Transparenz, uVV
Die neue Superbehörde in der Schweiz, die die Aufsicht von Versicherung und Banken vereinen wird, ist auch verantwortlich für die Selbstregulierungsorganisationen (SRO). Und das ist auch gut so. Denn sonst wäre der Polemik der Bank- und Versicherungslobbyisten in Ihren “Fachzeitschriften” und oberflächlichen bunten Allfinanzbroschüren die Tür geöffnet gewesen. So kann niemand behaupten, eine Bank oder Versicherung würde alleine deshalb “besser” beraten, weil sie strenger geprüft werden würde.
Bestehende strenge Vorschriften von BPV und EBK haben wunderbar darüber hinweg getäuscht, wo die wahren Risiken für Kunden lagen. Schliesslich waren (und sind) Lehmann Zertifikate und generell strukturierte Produkte mit ihren tollen (durch Kleingedrucktes) nicht eingelösten Garantieversprechen ganz überwiegend die intransparente Gelddruckmaschine der Banken(schalter), nicht der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater.
10 October, 2008 – 9:15 by weisserkragen
Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Gesprächstechnik, Vermögensberatung in Bärenmärkten
Bankenkrise, Netzwerke, Vermögensverwalter
und Kapital nicht mehr effizient (z.B. durch Ausleihungen an andere Banken) global zuteilen, dann sind Banken überflüssig wie ein Kropf.
Es ist also an der Zeit, auch Kapitalmärkte zu demokratisieren. Dabei gibt es aus unserer Meinung eine Musterlösung: Der unabhängig agierende, gut ausgebildete und durch Netzwerke effizient verbundene Vermögensverwalter.