6 December, 2010 – 17:01 by Hedgeconsultant
Alternative Investments, Private Equity, Regulierung
Nach Verabschiedung der AIFM-Richtlinie haben die EU-Staaten zwei Jahre Zeit für eine Umsetzung in die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen. Mit ihren verschärften Regeln will die EU Fondsmanager von alternativen Investmentfonds (AIF), z.B. Hedgefonds, privaten Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) und Spezialfonds zum Nachweis von Mindestkapital und zur Offenlegung von Anlagestrategien und Bewertungsmethoden zwingen.
Im Säbelrasseln zwischen England und Frankreich ging es vor allem um die Diskrepanzen zwischen den Parteien:
- Die Engländer wollen, dass weiterhin der europäische Markteintritt für Fonds aus Ihrem Commonwealth und USA möglichst weit offen gehalten wird
- Frankreich und Deutschland möchten möglichst hohe Barrieren aufbauen, um ihre heimische Publikumsfondsindustrie zu schützen und sich die Überwachung der neuen EU-Börsenaufsicht ESMA in Paris und Europäischen Zentralbank in Frankfurt sichern.
Dadurch dass sich beide im Kompromiss einigen konnten, kommt es jetzt zu noch mehr Regulation als zuvor: Zum einen ist da
18 November, 2010 – 15:21 by Alternative Schweiz
Alternative Investments, Beratungsstrategie, Hedge Fonds, Produktbereiche
Die Hedgefonds Anbieter sind gut beraten, Ihre neuen Produkte zunehmend auch auf die Bedürfnisse der Pensionsfonds zuzuschneiden. Damit können diese auch grundsätzlich die Performance hemmende Wirkung von Liquidität und kurzen Redemption Periods (Wiederverkaufsfristen) ggf. vermeiden, welche in den vergangenen Jahren besonders von privaten Investoren und Ihren Beratern gefordert wurden. Darunter litten insbesondere solche Fondsstrategien, die aus praktischen Erwägungen heraus nicht gleichzeitig als Managed Accounts geführt werden konnten.
Welches sind die Strategien, die Hedgefonds Manager in jüngster Zeit gründen und neu besonders vermarkten? Gibt es Unterschiede zwischen den Europäischen Initiatoren und Ihren in Zahl und Volumen nach wie vor überlegend starken Konkurrenten aus den USA?
7 November, 2010 – 9:59 by BROKERAGE POOL
Alternative Investments, Fondsanalyse, Fondsgründung, Fondsstandorte, Immobilien
Bei der Suche nach einem geeignetem Gefäss („pooled asset“) für die Vermarktung Ihres Immobilienkonzepts sollten Regulierung, das Kundenzielsegment und betriebswirtschaftliche Möglichkeiten und Erfordernisse massgeblich Einfluss auf Ihre Entscheidung haben. Alleine die Wahl des richtigen Standortes ist eine ähnliche hohe Bedeutung beizumessen, wie in der Wahl der Immobilienstandorte.
Es sprechen sehr viele Argumente für die Auflage eines Fonds. Vorab müssen Sie sich über eine Reihe von Fragen im Klaren sein:
- Welche Prozesse sollen standardisiert werden?
- Welche Aktivitäten können Sie ausgliedern? Kommt ein Private Label Partnerschaft in Frage und welche Optionen bestehen für die Zukunft?
- Besteht die Zielgruppe aus institutionellen, professionellen oder privaten Kunden?
- Legt Ihre Zielgruppe ggf. auf eine hohen Liquidität besonderen Wert, d.h. werden kurzfristige Rückkaufmöglichkeiten ihrer Anlagen erwartet. Liquidität geht i.d.R. zu Lasten der Rendite und sollte einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung Ihres Fondskonstrukts haben.
- Will das Fondsmanagement, bzw. der General Partner der Gesellschaft unabhängig von Firmenpolitik, Sachzwängen oder Mehrheitsgesellschaftern sein?
4 November, 2010 – 19:24 by Webmakler
Emerging Market Investments, Finanzkrise, Marketing in der Vermögensverwaltung
Warum ist diese Erfahrung wichtig? Da gibt es verschiedene Meinungen. Assets under Management (AuM) sprechen jedenfalls für das Potential, aus diesen verwalteten Assets eine Marge für Asset Management zu erzielen. Das gelingt in einigen Märkten besser als in anderen. insofern kann die Kennziffer Total Assets nur einen Anhaltspunkt liefern. In Volkswirtschaften, in denen der “self-directed Investor” bevorzugt ETFs erwirbt und somit ohne Beratung seine eigenen Fehler vor sich hat, werden einerseits kaum Verdienstmöglichkeiten bestehen und andererseits ggf. Vermögen durch falsche Allokation langfristig vernichtet. Diese Märkte wären doppelt bestraft. Es liegt also an den Vermögensverwaltern, ihre Leistungen in ein besonderes Licht zu stellen und sich anzubieten. Das gelingt i.d.R. besser in Märkten mir tendenziell geringeren regulatorischen Hindernissen.
6 October, 2010 – 11:42 by Brokerage Pool Fundresearch
Anlagefonds, Fonds, Fondsanalyse, Hedge Fonds
Haben Sie eine gute Vorstellung über Ihren Preis und wie dieser in den Augen Ihrer Kunden wahrgenommen wird?
Für einen Endkunden ist der Preis Ihrer Beratung ein relativer Wert, wenn Sie nicht gerade zu den wenigen Honorarberatern gehören, die Ihre Einnahmen ausschliesslich aus einem Stundensatz in der Beratung definieren.
So ist es möglich, dass Sie bei einem Kunden, dem Sie nachweisen konnten, dass sein Portfolio im Vergleich zu einem Musterportfolio einer Bank um 25% besser gelaufen ist, als ausgesprochen „preisgünstig“. Lösen Sie sich von den Gedanken, Ihre 10% Erfolgsbeteiligung wäre “günstig”, da andere 15% und mehr verlangen würden. Erst der Gesamteindruck Ihres Kunden entscheidet darüber, ob Sie als “günstig” oder “teuer” bewertet werden. Ein Kunde wird allenfalls erst dann Ihren Preis leicht und einwandfrei feststellen können, wenn der Ertrag seiner Kapitalanlage nach Ihrem Ausweis exakt 0% betragen hat, und er von ursprünglich CHF 100.000 nur noch CHF 98.989 auf seinem Konto hat. Das ist allenfalls in der Theorie möglich.
Insofern ist der Preis oft Ausdruck dessen, was und wie Sie insgesamt kommunizieren und was der Kunde im Vergleich zu seinen Alternativen in der Anlage feststellen kann. Für den Kunden kommt erschwerend hinzu, dass er ohne professionelle Hilfe i.d.R. nicht in der Lage ist, den Einfluss des Risikos auf die Rendite seines Portfolios zu bemessen.
Hier müssen Sie sich mit klarer Kommunikation positionieren, ob Sie zu den preisgünstigen Anbietern im Markt gehören wollen oder zu den Premiumanbietern, wo der Kunde einen Premiumpreis vermutet, aber auch gerne bereit ist diesen zu bezahlen. Wo stehen Sie heute? Alleine diese Feststellung ist schon schwierig, denn Sie werden Ihr eigenes Unternehmen durch Ihre eigene Brille beurteilen, worin bereits methodisch ein Fehler liegt.
11 September, 2010 – 13:18 by Fundadviser
Alternative Investments, Hedge Fonds, Managed Accounts
Im Laufe der im Nachgang der Finanzkrise entstandenen Trends in der Nachfrage nach alternativen Anlagen mit möglichst hoher Liquidität, z.B. Managed Accounts, hat zum Teil einen gefährlichen Trend eröffnet. Bedingt durch den gesetzlich bedingt äusserst problematischen Zugang zu effizient gemanagten Hedgefonds in Deutschland (geschäftsschädigende Transparenzanforderungen, geringe Aufklärung über den Nutzen alternativer Anlagen, Zwang, intransparente Dachfonds nutzen zu müssen). Wenn in diesem Artikel also von Fonds gesprochen wird, sind damit ausschliesslich die nicht für die Werbung zugelassenen Fonds für qualifizierte Anleger gemeint, nicht die öffentlichen Investmentfonds.
21 July, 2010 – 21:23 by jefflily
Alternative Investments, Vermögensverwaltung
Jetzt ist es vomGesetzgeber verabschiedet und es kann allenfalls noch das Bundesverfassungsgericht dem internationalen Alleingang Deutschlands widersprechen. Den Ausgang einer Diskussion innerhalb der EU Kommission wollte man gar nicht abwarten. Nun stellen sich natürlich noch Fragen der Definitionen und Auslegungen – bevor wir als Vermögensverwalter unsere Geschäfte in dieser Hinsicht wieder neu ausrichten müssen. Ein ungedeckter Leerverkauf liegt z.B. vor, wenn der Verkäufer der Wertpapiere nicht Eigentümer der verkauften Wertpapiere ist oder keinen schuldrechtlich oder sachenrechtlich unbedingt durchsetzbaren Anspruch auf Übereignung einer entsprechenden Anzahl von Wertpapieren gleicher Gattung hat.
Hält der deutsche Bürger nun seine Wertpapiere über eine Vermögensverwaltung im Ausland und entschliesst sich diese in seinem Interesse für einen ungedeckten Leerverkauf, so entsteht kein Gesetzesverstoss, denn in anderen Ländern sind diese Transaktionen weiterhin erlaubt. Solange der deutsche Kunde seine steuerlichen Werte aus dieser Vermögensverwaltung ordnungsgemäss in Deutschland bei seinemWohnsitzfinanzamt deklariert, ist also alles legitim. Spannend dürfte sein, ob und wie stark der Finanzplatz Deutschland am Ende unter dieser Massnahme im internationalen Wettberwerb leiden wird.
2 July, 2010 – 18:43 by Valuecreator
Absicherungsstrategien von Vermögen, Alternative Investments, Hedge Fonds, Wettbewerbsstörungen
Was Deutschland nun mit dem Verbot des ungedeckten Short Selling produziert, ist wieder ein herber Schlag in das Gesicht derjenigen, die wenigstens Frankfurt als einen internationalen Finanzplatz in Deutschland etablieren wollen. Deutschland`s politische Mehrheit im Parlament scheint tatsächlich einen Alleingang machen zu wollen, um nach einer peinlichen Bundespräsidentenwahl wieder dringend benötigte Wählerstimmen am Stammtisch zu gewinnen. Die bösen Spekulanten wären Schuld an der Misere der Vertrauens- und Schuldenkrise, und das man durch eine Wette auf das Fallen von Aktien Gewinne machen könne, das sei ja ein ganz grosses Übel… Mir hat noch KEIN EINZIGER Volkswirt empirisch die Schädlichkeit von Short Selling für eine Volkswirtschaft erörtern können!!
Ich möchte hierzu auch auf den interessanten Beitrag vom Blogger „Alternative Schweiz“ hinweisen, der es sehr schön auf den Punkt brachte. Wenn wir dem international orientierten Investor diese wichtige Anlagemöglichkeit des Short Selling nehmen, müssen wir uns nicht wundern, dass Single Hedgefonds sich mit Ihrem Engagement in Deutschland weiterhin zurückhalten werden und andere Finanzplätze diese Industrie ausbauen werden. Der deutsche Anleger wird früher oder später diese Lösungen dann für sich im Ausland entdecken wollen, das kann heute schon und auch in der Zukunft dann niemand verhindern.
27 April, 2010 – 10:48 by Wealthmanager
Anlagefonds, Fonds, Fondsanalyse, Fondsstandorte, Fund Services, Hedge Fonds
Holla, so kann man sich irren. Bisher dachte ich, das Schweizer Sentiment stünde für ein hohes Level an Misstrauen gegenüber innovativen und ausländischen Lösungen. In der Folge war es auch nachvollziehbar zu verstehen, dass schweizer Investoren mit Sicherheit in der Gruppe der besonders konservativ allozierenden Anleger wären. Skeptisch wurde ich dann, als mir über die Jahre immer mehr bewusst wurde, dass immerhin die Anlage in Funds of Hedgefunds, einer in weiten Teilen Europas immer noch mit Skepsis begegneten Anlageform, zu nahezu 30% des Weltmarktanteils (!) aus der Schweiz heraus geführt wird. Die Finanz und Wirtschaft www.fuw.ch fand vor Kurzem auch in einer Umfrage mit ihren Lesern heraus, dass nur für 15% die gesicherte Rendite, für 44% aber das Kursgewinnpotential und für 41% die Gewichtung beider Elemente eine entscheidende Rolle im Aktienkauf spielen würden. So ist es auch gut zu verstehen, dass heute zunehmend progressive Unternehmen am schweizer Finanzmarkt wachsen, z.B. die ACOLIN Fund Services mit öffentlichen, aber wenig bekannten Long Fund Investments, der Brokerage Pool mit alternativen Single Fund Investments und generell der Marktanteil der unabhängigen Vermögensverwalter.
27 March, 2010 – 9:49 by Moneypenny
Alternative Investments, Anlagefonds, Fondsanalyse, Fondsstandorte, Private Equity
Es ist soweit – endlich können dank eines Versuchsprogramms der Shanghai Regierung für ausländische Anlagen in Renminbi Investmentfonds das weite Feld des Private Equity erschliessen. Die Vollständige Veröffentlichung soll im April starten und betrifft zunächst die ”Pudong New Area”, also das Finanzzentrum der Stadt.
Damit wird die Konversion ausländischer Währung in den Yuan ermöglicht, einer der Gründe, der bislang ausländische General Partners und Limited Partners von Private Equity Investitionen im Land abhielt. Vielleicht gibt es hier im Investmentberater dazu bald mehr zu erfahren?