2 July, 2010 – 18:43 by Valuecreator
Absicherungsstrategien von Vermögen, Alternative Investments, Hedge Fonds, Wettbewerbsstörungen
Was Deutschland nun mit dem Verbot des ungedeckten Short Selling produziert, ist wieder ein herber Schlag in das Gesicht derjenigen, die wenigstens Frankfurt als einen internationalen Finanzplatz in Deutschland etablieren wollen. Deutschland`s politische Mehrheit im Parlament scheint tatsächlich einen Alleingang machen zu wollen, um nach einer peinlichen Bundespräsidentenwahl wieder dringend benötigte Wählerstimmen am Stammtisch zu gewinnen. Die bösen Spekulanten wären Schuld an der Misere der Vertrauens- und Schuldenkrise, und das man durch eine Wette auf das Fallen von Aktien Gewinne machen könne, das sei ja ein ganz grosses Übel… Mir hat noch KEIN EINZIGER Volkswirt empirisch die Schädlichkeit von Short Selling für eine Volkswirtschaft erörtern können!!
Ich möchte hierzu auch auf den interessanten Beitrag vom Blogger „Alternative Schweiz“ hinweisen, der es sehr schön auf den Punkt brachte. Wenn wir dem international orientierten Investor diese wichtige Anlagemöglichkeit des Short Selling nehmen, müssen wir uns nicht wundern, dass Single Hedgefonds sich mit Ihrem Engagement in Deutschland weiterhin zurückhalten werden und andere Finanzplätze diese Industrie ausbauen werden. Der deutsche Anleger wird früher oder später diese Lösungen dann für sich im Ausland entdecken wollen, das kann heute schon und auch in der Zukunft dann niemand verhindern.
27 April, 2010 – 10:48 by Wealthmanager
Anlagefonds, Fonds, Fondsanalyse, Fondsstandorte, Fund Services, Hedge Fonds
Holla, so kann man sich irren. Bisher dachte ich, das Schweizer Sentiment stünde für ein hohes Level an Misstrauen gegenüber innovativen und ausländischen Lösungen. In der Folge war es auch nachvollziehbar zu verstehen, dass schweizer Investoren mit Sicherheit in der Gruppe der besonders konservativ allozierenden Anleger wären. Skeptisch wurde ich dann, als mir über die Jahre immer mehr bewusst wurde, dass immerhin die Anlage in Funds of Hedgefunds, einer in weiten Teilen Europas immer noch mit Skepsis begegneten Anlageform, zu nahezu 30% des Weltmarktanteils (!) aus der Schweiz heraus geführt wird. Die Finanz und Wirtschaft www.fuw.ch fand vor Kurzem auch in einer Umfrage mit ihren Lesern heraus, dass nur für 15% die gesicherte Rendite, für 44% aber das Kursgewinnpotential und für 41% die Gewichtung beider Elemente eine entscheidende Rolle im Aktienkauf spielen würden. So ist es auch gut zu verstehen, dass heute zunehmend progressive Unternehmen am schweizer Finanzmarkt wachsen, z.B. die ACOLIN Fund Services mit öffentlichen, aber wenig bekannten Long Fund Investments, der Brokerage Pool mit alternativen Single Fund Investments und generell der Marktanteil der unabhängigen Vermögensverwalter.
18 March, 2010 – 9:06 by Enkephalos
Alternative Investments, Hedge Fonds, Private Equity
Ein heisses Thema möchte ich hier als Lead eröffnen. Wie geht es weiter in dieser seit langem geführten Diskussion und was bedeuten die Auswirkungen für die Fondsbranche. Diese unterteilt sich bekanntlich in öffentlich zulässig vermarktbare Fondsprodukte und solche, die Fonds ausschliesslich qualifizierten Kunden anbieten. Das Europäische Parlament hat kürzlich seine Entscheidung über die Vorschriften zu UCITS IV und AIFM mit Rücksicht auf Einsprachen Grossbritanniens vertagt – und die Diskussion ist jetzt in vollem Gange. Es bleibt zu hoffen, dass diese Unsicherheiten nicht ewig bestehen; bis dahin ist dringend zu empfehlen, sich einem Know How Pool anzuschliessen, regelmässig Blogs und Communities im Internet zu sichten und sich im Zweifel hinter “geschlossenen Türen” mit Alternativen Anlagen auseinanderzusetzen bzw. Nicht-Europäische Fondstalente für eigene Portfolios einzusetzen.
24 November, 2009 – 13:19 by Investmentberater
Alternative Investments, Fondsanalyse, Hedge Fonds
ADVOTERIAL In Deutschland ist eine Studie erschienen u.A. darüber, wie die Informationsbeschaffung über institutionelle Fonds aufbaut und welche Erwartungen institutionelle Nachfrager haben.
im Ergebnis konnte erkannt werden, dass neben „persönlichen Kontakten“ besonders die Suche „auf der Internetseite des Anbieters“ deutlich vor Ratings, Consultants, Recherchen etc. liegt. Es zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Fondsanbieter über ausgezeichnete Webplattformen verfügen müssen, um sich von ihren Mitbewerbern
abgrenzen zu können. Eine Alternative dazu ist, dass sich Fondsanbieter mit potentiellen unabhängigen Vermögensverwaltern innerhalb von Communities, wie z.B. dem Brokerage Pool treffen können.
So wurde in der Studie auch als “unabdingbare Serviceleistung” der Anbieter für institutionelle Nachfrager der „Zugriff auf Fondsmanager“ auffällig häufig genannt. Das spricht deutlich für das Bedürfnis der Berater, sich ein ganz persönliches Bild vom Fondsmanager und seiner Arbeitsweise machen zu können. Aus diesem Grunde veranstaltet der Brokerage Pool regelmässig Veranstaltungsreihen wie das „Investment Z’Nüni“. Für diese Events kann man sich auf der Webseite des Brokerage Pool kostenfrei anmelden. Die Studie kann ebenfalls in Auszügen beim Brokerage Pool bestellt werden.
23 November, 2009 – 12:03 by Hedgeconsultant
Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche, Wettbewerbsstörungen
Nachdem mittlerweile auch Anleger gelernt haben, das Madoff kein Hedge Fonds war (wie in der Boulevardpresse bis heute berichtet), und das Problem darin bestand, dass die Feeder Funds (u.a. Fund of Funds) nicht etwa in einen Fonds, sondern in Handelsstrategien von Madoff angelegt hatten, stelle ich fest dass immer häufiger der Grund des Übels in dem „Versprechen“ der Anbieter liegt, ein Fund of Funds wäre wichtig, da er die Risiken eines Anlegers durch bessere Streuung verringern würde. Meine Beobachtung ist aber, das scheinbar Due Dilligence nicht effizient ist, wenn mehrere Schichten von Prüfungsunternehmen zwar vorhanden sind, aber die jeweils letzte Instanz sich immer darauf verlassen muss, was und ob die Vorangegangenen sorgfältig geprüft haben. So konnte der Anleger und Berater selber nicht erkennen, wie und mit welcher Organisation Madoff agiert hatte. Eine Diversifikation sollte stattdessen immer im Einzelnen bewertet werden, oft reichen 4 bis 5 Einzelhedgefonds für eine sinnvolle und vor allem überblickbare Diversifikation aus.
7 October, 2009 – 10:49 by Moneyman
Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche
In vielen Zeitungsartikeln werden alle Hedge-Fonds Strategien über einen Kamm geschert. Den Fonds wird oft in polemischer Weise vorgeworfen, eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise zu haben. Hierzu gibt es zwei Ebenen, das zu widerlegen: die echten Gründe für die Krise und die Anlegersicht
D
ie Finanzkrise nun den Hedgefonds in die Schuhe zu schieben, widerspricht allen Ergebnisses der Aufarbeitung der Krise. Die übermässige Verschuldung der US Gesellschaft und Staat war schon seit Jahren ein Fakt – und die Korrektur hätte früher oder später kommen müssen. Übermässige und mittlerweile allgemein als bremsend für die Entwicklung von Volkswirtschaften betrachtete US Regulierungen wie Sabanne Oxley haben nicht geholfen, im Gegenteil, die beteiligten Gesellschaften wogen sich in (falscher) Sicherheit.
25 July, 2009 – 9:23 by YoungFinance
Aktienanalyse, Alternative Investments, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Hedge Fonds, Produktbereiche
In einer Umfrage vom CFA Institute glauben immerhin fast drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer einer Umfrage für Privatanleger und Geschäftskunden dass das Produktangebot eher durch Provisionsstrukturen als durch die Ausrichtung am tatsächlichen Bedarf des Kunden bestimmt ist. Das CFA Institute ist ein Berufsverband für Finanzanalysten und Investmentexperten.
Immerhin sagen 78 Prozent der Teilnehmer es wäre notwendig, die Eignung bestimmter Anlageprodukte für Kunden einmal zu überprüfen. Dabei wurden am häufigsten die Produktgruppen Hedge-Fonds (61 Prozent), Hedge-Dachfonds (60 Prozent) und strukturierte Anlageprodukte (56 Prozent) genannt. Bemerkenswert finden wir, denn sogenannte staatlich geprüfte Fonds wie zum Beispiel öffentlich zugelassene Aktienfonds, die im Gegensatz zu alternativen Anlagen in 2008 bis über 50% Wertverlust notierten, man für weniger prüfungsrelevant hielt. Allerdings lagen die Hauptursachen, die die CFA-Mitglieder zu dieser Einschätzung veranlassen vor allem im Liquiditätsrisiko (80 Prozent), im Kontrahentenrisiko (63 Prozent) und nur zu 46 Prozent im Investitionsrisiko. Gerade Letzteres ist aber genau der kritische Punkt, den auch Anleger von Ihren Beratern erwarten. Berater sind also aufgefordert, sich der unterschiedlichen Korrelationen der empfohlenen Fonds zu klassischen Marktanlagen genauer anzusehen. Wie stark ist also ein Kundenportfolio von den Entwicklungen am Kapitalmarkt direkt und unmittelbar abhängig und wie liesse sich diese Abhängigkeit allenfalls reduzieren?
5 May, 2009 – 13:16 by Hedgeconsultant
Alternative Investments, Finanzkrise, Hedge Fonds
Alpha, Beta, FOHF, Single Hedgefonds Strategien
Diese Diskussion ist sicher nicht neu, aber vor dem Hintergrund der Finanzkrise und vor allem enttäuschenden Ergebnissen der Elefanten unter den Hedgefonds und der herausragenden Ergebnisse kleinere Fonds möchte ich hier eine Lanze für die Hedgefonds Boutiquen und dem puren Alpha brechen. Das das in der Schweiz, die 30% (!!!) des globalen (!!) Fund of Hedge Fund Marktes (FoHF) ausmacht aber fast keine Single Hedge Fonds kennt bei Anbietern und vor allem Banken nicht gut ankommt, kommt nicht von Ungefähr. Es war schon müssig, wenn man sich mit einem Offering Memorandum und Due Dilligence jedes einzelnen Hedgefonds auseinandersetzen musste. Da griff der bequeme Bankberater gerne auf das Versprechen der FoHF Manager und Compliance Manager zurück, Ihre Expertise bei der Fondsauswahl sei über alle Zweifel erhaben. Aber zuerst einmal einen Schritt zurück. Vereinfacht interpretiert kann man sagen:
Ertrag des HF über der risikolosen Anlage =
7 January, 2009 – 17:56 by Portfoliomaster
Alternative Investments, Finanzkrise, Fortbildung, Gesprächstechnik, Hedge Fonds
Call, Collar Strategie, Hedge, Madoff, Put, Split-Strike Conversions
Um es vorwegzunehmen: Selbst bei einem Komplettabschreiber von 5% Portfolioanteil durch einen Madoff Fonds im Portfolio unserer Kunden hätten diese aufgrund ihrer Diversifizierung und hohem Anteil an Alternativen Imvestments mit Leichtigkeit die Performance von Börsenindizes in 2008 um Längen geschlagen.
Es bleibt für die gesamte Branche der Nachgeschmack, warum man Madoff nicht früher entlarven konnte. Zu seinen Opfern zählten (schon wieder) die grossen Banken und selbst bekannte Wall Street Experten wie Henry Kaufman. Viele Bankberater haben die Madoff Hedge Fonds ihren Kunden empfohlen, gerade weil diese ja schon so viele Jahre im Markt existierten – verliessen sich dabei blind auf die grossen Namen des Compliance und Audits.
Die Motive von Madoff´s Betrug bleiben ein Rätsel, er musste sich ja um Finanzen keine Sorgen machen. Die Investoren hätten mit Sicherheit mehr Verdachtsmomente aufgebracht, wenn Madoff einfach enorme Ertragschancen versprochen hätte. Tatsächlich hat er ja relative moderate Erträge versprochen, ungefähr in der Höhe von 1% Wertzuwachs pro Monat. Es ist schon überraschend, denn auch Psychologen bestätigen, dass Investoren kleinen konstanten Erträgen den grossen – aber unsichereren – Erträgen den Vorzug geben.
22 December, 2008 – 22:23 by Investmentberater
Alternative Investments, Beratungsstrategie, Finanzkrise, Hedge Fonds, Produktbereiche, Strukturierte Produkte, Vermögensverwaltung
ETF, Fondsgrösse, Fondsvolumen, Indexfonds, Investmentfonds, Sauren, Spezialfonds, Studie
Unter dem Titel „Marktgleichgewicht bei offenen Investmentfonds” hat die Sauren Fonds-Research AG bestätigt, was viele bei der Produktauswahl bereits beherzigen. Die Studie untersucht und beantwortet die Frage, das Fondsanlageerfolg u.a. auch vom Fondsvolumen abhängt, sowie, wie und warum bzw. welche Handelsstrategien in der Theorie abnorme Renditen im Markt erzielen können.
So können offene (long orientierte) Investmentfonds überwiegend keine Mehrwerte über einen Marktdurchschnitt erzielen.
Die Studie zeigt auf, dass es keinesfalls ausreichend ist, einmalig einen Fondsmanager mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten zu identifizieren. Es ist zunächst die Aufgabe, diesen Manager zeitlich vor anderen Marktteilnehmern zu erkennen, da in der Folge mit einem deutlichen Anstieg des verwalteten Volumens zu rechnen ist. Die Möglichkeiten dieses Managers, seine Fähigkeiten unbeschränkt einzusetzen, werden mit zunehmenden Fondsvolumen reduziert. Diese Verminderung der Flexibilität zieht in der Folge steigende Opportunitätskosten nach sich, welche sämtliche möglichen Mehrwerte gegenüber einem Benchmark aufzehren können.
Als Rückschluss aus der Studie erscheinen zwei wesentliche Strategien für die Anlageberatung nützlich: