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Jetzt definitiv verabschiedet: Deutschland verbietet ungedeckte Leerverkäufe

Alternative Investments, Vermögensverwaltung

Jetzt ist es vomGesetzgeber verabschiedet und es kann allenfalls noch das Bundesverfassungsgericht dem internationalen Alleingang Deutschlands widersprechen. Den Ausgang einer Diskussion innerhalb der EU Kommission wollte man gar nicht abwarten. Nun stellen sich natürlich noch Fragen der Definitionen und Auslegungen – bevor wir als Vermögensverwalter unsere Geschäfte in dieser Hinsicht wieder neu ausrichten müssen. Ein ungedeckter Leerverkauf liegt z.B. vor, wenn der Verkäufer der Wertpapiere nicht Eigentümer der verkauften Wertpapiere ist oder keinen schuldrechtlich oder sachenrechtlich unbedingt durchsetzbaren Anspruch auf Übereignung einer entsprechenden Anzahl von Wertpapieren gleicher Gattung hat.

Hält der deutsche Bürger nun seine Wertpapiere über eine Vermögensverwaltung im Ausland und entschliesst sich diese in seinem Interesse für einen ungedeckten Leerverkauf,  so entsteht kein Gesetzesverstoss, denn in anderen Ländern sind diese Transaktionen weiterhin erlaubt. Solange der deutsche Kunde seine steuerlichen Werte aus dieser Vermögensverwaltung ordnungsgemäss in Deutschland bei seinemWohnsitzfinanzamt deklariert, ist also alles legitim. Spannend dürfte sein, ob und wie stark der Finanzplatz Deutschland am Ende unter dieser Massnahme im internationalen Wettberwerb leiden wird.

Deutschland im Alleingang beim Verbot von Short Selling. Ein Rückschritt.

Absicherungsstrategien von Vermögen, Alternative Investments, Hedge Fonds, Wettbewerbsstörungen

Was Deutschland nun mit dem Verbot des  ungedeckten Short Selling produziert, ist wieder ein herber Schlag in das Gesicht derjenigen, die wenigstens Frankfurt als einen internationalen Finanzplatz in Deutschland etablieren wollen. Deutschland`s politische Mehrheit im Parlament scheint tatsächlich einen Alleingang machen zu wollen, um nach einer peinlichen Bundespräsidentenwahl wieder dringend benötigte Wählerstimmen am Stammtisch zu gewinnen. Die bösen Spekulanten wären Schuld an der Misere der Vertrauens- und Schuldenkrise, und das man durch eine Wette auf das Fallen von Aktien Gewinne machen könne, das sei ja ein ganz grosses Übel… Mir hat noch KEIN EINZIGER Volkswirt empirisch die Schädlichkeit von Short Selling für eine Volkswirtschaft erörtern können!!

Ich möchte hierzu auch auf den interessanten Beitrag vom Blogger „Alternative Schweiz“ hinweisen, der es sehr schön auf den Punkt brachte. Wenn wir dem international orientierten Investor diese wichtige Anlagemöglichkeit des Short Selling nehmen, müssen wir uns nicht wundern, dass Single Hedgefonds sich mit Ihrem Engagement in Deutschland weiterhin zurückhalten werden und andere Finanzplätze diese Industrie ausbauen werden. Der deutsche Anleger wird früher oder später diese Lösungen dann für sich im Ausland entdecken wollen, das kann heute schon und auch in der Zukunft dann niemand verhindern.

Hedgefonds und Private Equity Fonds gehen auf Seidentour

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Es ist soweit – endlich können dank eines Versuchsprogramms der Shanghai Regierung für ausländische Anlagen in Renminbi Investmentfonds das weite Feld des Private Equity erschliessen. Die Vollständige Veröffentlichung soll im April starten und betrifft zunächst die ”Pudong New Area”, also das Finanzzentrum der Stadt.

Damit wird die Konversion ausländischer Währung in den Yuan ermöglicht, einer der Gründe, der bislang ausländische General Partners und Limited Partners von Private Equity Investitionen im Land abhielt. Vielleicht gibt es hier im Investmentberater dazu bald mehr zu erfahren?

UCITS & AIFM

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Ein heisses Thema möchte ich hier als Lead eröffnen. Wie geht es weiter in dieser seit langem geführten Diskussion und was bedeuten die Auswirkungen für die Fondsbranche. Diese unterteilt sich bekanntlich in öffentlich zulässig vermarktbare Fondsprodukte und solche, die Fonds ausschliesslich qualifizierten Kunden anbieten. Das Europäische Parlament hat kürzlich seine Entscheidung über die Vorschriften zu UCITS IV und AIFM mit Rücksicht auf Einsprachen Grossbritanniens vertagt  – und die Diskussion ist jetzt in vollem Gange. Es bleibt zu hoffen, dass diese Unsicherheiten nicht ewig bestehen; bis dahin ist dringend zu empfehlen, sich einem Know How Pool anzuschliessen, regelmässig Blogs und Communities im Internet zu sichten und sich im Zweifel hinter “geschlossenen Türen” mit Alternativen Anlagen auseinanderzusetzen bzw. Nicht-Europäische Fondstalente für eigene Portfolios einzusetzen.

Die Fondsmessen im Frühjahr – was gibt es Neues im bankunabhängigen Fondsbereich?

Alternative Investments, Fondsanalyse, Produktbereiche

Wie jedes Jahr freut man sich auf die Fondsmessen in Deutschland (Fondskongress in Mannheim) und der Schweiz (Fonds´10). Die interessante Frage ist, wer ist neu und was gibt es Neues? Die Frage hat ihre Berechtigung, denn in Zeiten gekürzter Marketing Budgets wird der eine oder andere Fondsanbieter nicht auf den Messen vertreten sein. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und ein paar Neuigkeiten unabhängiger Anbieter kurz beschrieben, die in diesem Jahr auf Messen Beachtung finden sollten (habe ich eine Fondsneuigkeit übersehen haben bitte ich um einen Kommentar und kann diese nachtragen).

Da Vinci mausert sich auch öffentlich

Was ist eigentlich ein “Specialized Investment Fund” (SIF)

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Als Beispiel sei hier die Gesetzgebung von Luxembourg genannt. Das Land führte im Februar 2007 ein neues Gesetz für Investment Fonds ein, die ausschliesslich an sogenannte “gut informierte Investoren“ (well-informed investors) abzielen. Damit entstand ein Konstrukt mit dem Kürzel „SIF“, das insbesondere für Private Equity Anlagen sehr geeignet ist und welches die zuvor seit 2001 bestehenden Vorschriften über Fonds für institutionelle Investoren ablöste.

Zum einen ermöglicht diese Fondsart Flexibilität in der Form der zu Grunde liegenden Investments:

  • In einem SIF kann fast uneingeschränkt Wertpapiere geführt werden wie, Aktien, Anleihen / Bonds, derivative Papiere und strukturierte Produkte und sogar andere alternative Anlagen einschliesslich der Form des Private Equity
  • Der SIF muss allerdings immer dem Prinzip der Diversifizierung dienen
  • Der Fonds unterliegt der Regulierung & Aufsicht in Luxembourg. Als reguliertes Produkt muss ein SIF vor Inbetriebnahme vom Luxembourger Amt, dem “Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)” anerkannt werden

Informationsbeschaffung über institutionelle Fonds

Alternative Investments, Fondsanalyse, Hedge Fonds

ADVOTERIAL In Deutschland ist eine Studie erschienen u.A. darüber, wie die Informationsbeschaffung über institutionelle Fonds aufbaut und welche Erwartungen institutionelle Nachfrager haben.

im Ergebnis konnte erkannt werden, dass neben „persönlichen Kontakten“ besonders die Suche „auf der Internetseite des Anbieters“ deutlich vor Ratings, Consultants, Recherchen etc. liegt. Es zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Fondsanbieter über ausgezeichnete Webplattformen verfügen müssen, um sich von ihren Mitbewerbern Broker-Poolabgrenzen zu können. Eine Alternative dazu ist, dass sich Fondsanbieter mit potentiellen unabhängigen Vermögensverwaltern innerhalb von Communities, wie z.B. dem Brokerage Pool treffen können.

So wurde in der Studie auch als “unabdingbare Serviceleistung” der Anbieter für institutionelle Nachfrager der „Zugriff auf Fondsmanager“ auffällig häufig genannt. Das spricht deutlich für das Bedürfnis der Berater, sich ein ganz persönliches Bild vom Fondsmanager und seiner Arbeitsweise machen zu können. Aus diesem Grunde veranstaltet der Brokerage Pool regelmässig Veranstaltungsreihen wie das „Investment Z’Nüni“. Für diese Events kann man sich auf der  Webseite des Brokerage Pool kostenfrei anmelden. Die Studie kann ebenfalls in Auszügen beim Brokerage Pool bestellt werden.

Es zeigt sich wieder: In Hedgefonds gehört einzelt investiert – nicht in Form von Dachfonds oder Fund of Funds

Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche, Wettbewerbsstörungen

Nachdem mittlerweile auch Anleger gelernt haben, das Madoff kein Hedge Fonds war (wie in der Boulevardpresse bis heute berichtet), und das Problem darin bestand, dass die Feeder Funds (u.a. Fund of Funds) nicht etwa in einen Fonds, sondern in Handelsstrategien von Madoff angelegt hatten, stelle ich fest dass immer häufiger der Grund des Übels in dem „Versprechen“ der Anbieter liegt, ein Fund of Funds wäre wichtig, da er die Risiken eines Anlegers durch bessere Streuung verringern würde. Meine Beobachtung ist aber, das scheinbar Due Dilligence nicht effizient ist, wenn mehrere Schichten von Prüfungsunternehmen zwar vorhanden sind, aber die jeweils letzte Instanz sich immer darauf verlassen muss, was und ob die Vorangegangenen sorgfältig geprüft haben. So konnte der Anleger und Berater selber nicht erkennen, wie und mit welcher Organisation Madoff agiert hatte. Eine Diversifikation sollte stattdessen immer im Einzelnen bewertet werden, oft reichen 4 bis 5 Einzelhedgefonds für eine sinnvolle und vor allem überblickbare Diversifikation aus.

Zunehmende Regulierungen von Hedge-Fonds führen in die falsche Richtung

Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche

In vielen Zeitungsartikeln werden alle Hedge-Fonds Strategien über einen Kamm geschert. Den Fonds wird oft in polemischer Weise vorgeworfen, eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise zu haben. Hierzu gibt es zwei Ebenen, das zu widerlegen: die echten Gründe für die Krise und die Anlegersicht

Dhedgefondsie Finanzkrise nun den Hedgefonds in die Schuhe zu schieben, widerspricht allen Ergebnisses der Aufarbeitung der Krise. Die übermässige Verschuldung der US Gesellschaft und Staat war schon seit Jahren ein Fakt – und die Korrektur hätte früher oder später kommen müssen. Übermässige und mittlerweile allgemein als bremsend für die Entwicklung von Volkswirtschaften betrachtete US Regulierungen wie Sabanne Oxley haben nicht geholfen, im Gegenteil, die beteiligten Gesellschaften wogen sich in (falscher) Sicherheit.

Vertrauen zurückgewinnen – Assetklassen diversifizieren

Alternative Investments, Vermögensverwaltung

Finanzdienstleister haben in der Krise generell viel an Vertrauen verloren. Jüngst standen sogar schon Sparkassen, die bislang mit Ihren Spareinlagen als solide und verlässlich galten, unter dem Verdacht, ihr Eigenkapital durch einen hohen Bedarf an Abschreibungen riskiert zu haben. Es ist jetzt wichtig, aus den vergangenen Jahren zu lernen. Ein „Business as usual” oder womöglich eine Rückbesinnung auf simplere Bankprodukte wären gefährliche Strategien. Gerade jetzt sollten Anleger überlegen, wie Geld noch breiter nicht nur in Anlagetitel, sondern auch in Anlagekategorien diversifiziert werden kann. Dazu gehören auch alternative Anlagen. Das geht nur mit offener sachlicher Kommunikation und der Auseinandersetzung mit Information aus diesem Bereich. Ein von Banken unabhängiger Ansprechpartner können sogenannte Gatekeeper von Alternativen Fonds sein, die man bei unabhängigen Vermögensverwaltern oder in Produktepools findet. Sie sind i.d.R. fachkundig und können den Kommunikationsprozess engagiert begleiten und mitgestalten. Zu gleicher Zeit liefern sie erpropte Vorgehensweisen für glaubwürdige Inhalte und tragfähige Perspektiven in der Neugestaltung von Portfolios.