26 January, 2012 – 16:51 by cosmo
Hedge Fonds, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Wettbewerbsstörungen
Gegen unqualifizierte Journalisten ist kein Kraut gewachsen. Es bleibt eben eine der wenigen Berufsgattungen, die keine Fachqualifikation nachweisen muss wenn sie ans Werk geht. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass Jahr für Jahr immer wieder falsche und rein polemische Informationen zum Thema Hedgefonds aufgetischt werden?
ein paar Beispiele:
NEIN – Madoff war KEIN Hedgefonds! Bitte genau recherchieren – ein Ponzi-Scheme ist etwas Anderes
NEIN – 99,9% aller Hedgefonds wollen nicht und sind auch nicht in der Lage Firmen aufzukaufen und dann in Stücken wieder zu verkaufen. Öffentlich gehandelte Fonds einer grossen deutschen oder schweizer Bank, die sich die Stimmrechte von Kunden an die depotführenden Banken abtreten lassen haben wesentlich mehr Einfluss auf Politik und Arbeitsplätze
NEIN – Hedgefonds sind nicht verantwortlich für arme Rentner und hungernde Kinder wie im anliegenden Beitrag recherchiert – es sind Jobproduzenten die weltweit Kapital dorthin allozieren, wo es benötigt wird (und nicht bei Banken zu 0,5% herumliegt)
JA – auch Hedgefondsanleger haben Rechte. z.B. das Besitzrecht / Eigentumsrecht und damit Menschenrecht in Bezug auf Staatsanleihen (Griechenland etc.) – und diese sollte man nicht so einfach enteignen. Sonst können wir ja gleich den Kommunismus einführen.
12 January, 2012 – 11:43 by Investmentberater
Alternative Investments, Fonds, Life Settlements
[Sponsored Post] Die Life-Settlement-Gemeinde der USA ist heute 13 Jahre alt. Während der Markt eine beträchtliche Entwicklung erlebt hat, hat die ganze Geschichte von Life Settlements noch nicht so richtig in Europa

Fuss fassen können. Dazu kamen verbrecherische Machenschaften einiger (zunächst sehr erfolgreicher und dann übermütig werdender) Konzeptionäre, die diese sinnvolle Asset Klasse mit vertriebsfördernden aber illegalen Methoden schneller im breiten Markt etablieren wollten. Mit dem unter heutigen Marktbedingungen wachsenden internationalen Interesse setzen sich aber immer mehr Fachleute mit diesem schnell entwickelnden Markt auseinander. Dazu kommt dass sich durch die Regulierung über Fonds liquide und klare und stetig überprüfbare Produkte herausgebildet haben, die sich vom grauen Kapitalmarkt geschlossener Fonds abgrenzen lassen.
Mit LISA and ELSA gibt es mittlerweile mächtige Verbände die die Interessen aller beteiligten Parteien schützen und weiterentwickeln. Ihren Einzug hielt die Branche auch in der Schweiz – wobei sich aus Mangel an Präsenz und öffentlicher Information in Deutsch bislang keine breite Nachfrage entwickeln konnte. Ein weiterer Grund liegt darin, dass nur professionelle Investoren angesprochen werden.
1 September, 2011 – 21:54 by BROKERAGE POOL
Alternative Investments, Fonds, Fondsanalyse, Hedge Fonds
Ich wurde gebeten, hier einmal etwas über die Hedgefondsstrategie Convergence Trading Funds zu berichten.Ein geeignetes und
einfach nachvollziehbares Maas ist das Sharpe Ratio. Betrachtet man die Zeiträume unten so behauptet sich die Strategie Relative Value Arbitrage eindrucksvoll in beiden Perioden mit dem höchsten Sharpe Ratio.
Das grösste Risiko dieser Fonds liegt eigentlich im Event Risiko (also nicht dem Marktrisiko wie bei einem Aktienindex), d.h. das Wertpapier mit der geringeren Liquidität wird gekauft und gleichzeitig geht der Fondsmanager Short in das Wertpapier mit höherer Liquidität (geringerem Risiko). Ziel ist es, durch die zunehmende Konvergenz beider Wertpapiere zu partizipieren, was in aller Regel gelingt, wenn es sauber aufgebaut wird. Geschieht dies nicht, können Verluste entstehen, ähnlich dem ebenfalls wahrscheinlichem Risiko des Ausfalls von Krediten. Man ist gut beraten, Performance dieser Fonds auch einmal unter Ausblendung der grösseren Events vorzunehmen.
12 August, 2011 – 18:41 by CitiAgent
Alternative Investments, Anlagefonds, FINMA, Fonds, Fondsanalyse, Hedge Fonds, Private Equity, UCITS, Wettbewerbsstörungen
Glaubt man den Gerüchten um die bevorstehenden Änderungen im schweizer Kollektivanlagengesetz, dann ist es um den internationalen Offshore Finanzplatz Schweiz für Fonds bald geschehen.
1 August, 2011 – 10:01 by Portfoliomaster
Alternative Investments, Fonds, Fondsanalyse, Hedge Fonds
Nun muss ich einmal die Lanze brechen für die vielen schweizer Kunden ohne Vermögen, die nach wie vor der Aktie treu geblieben sind und auf bessere Tage hoffen. Auch Euer Tag wird kommen.
In der Zwischenzeit macht es Sinn sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, was es denn damit auf sich hat „auch bei fallenden Kursen Gewinne machen zu können“.
Denn der völlig übliche, bei jeder Dorfbank mittlerweile angebotene „Long Fund“ kann das nicht. Als Long Funds bezeichnet man mittlerweile diejenigen Fonds, die mangels Möglichkeiten Ihren Markt short zu gehen, eine erhebliche Restriktion in Kauf nehmen: Folgt man dem Institut für Chartered Alternative Investment Analyst Association (CAIAA), dann verzichten Kunden durch diese Restriktion auf ganze 42% Ihres möglichen Gewinns (technisch die Verminderung des Transfer Coeffizient), wenn sie keinen alternativen Fonds einsetzen.
Wie können Sie feststellen ob Ihr Fonds ein Long Fund ist? Nicht ganz einfach, aber schauen Sie zuerst einmal in den Verkaufsprospekt Ihres Fonds. Dort gibt es eine Rubrik ANLAGETECHNIKEN UND –INSTRUMENTE. Manchmal heisst es auch „Techniken und Instrumente“ oder ähnlich. Sie verstehen es trotzdem nicht? Nun, dann liegt es daran, dass man in der Banken- und Fondsindustrie kein besonders grosses Interesse hat, diese Informationen transparent, d.h. auch verständlich, zu kommunizieren.
14 July, 2011 – 13:34 by BROKERAGE POOL
Fonds, Frontier-Märkte, Private Equity
Für einen Partner suchen wir zur Erschliessung der Privatisierungsbestrebungen in einigen Ost- und Südosteuropäischen Märkten noch Partner, die mit diesem gemeinsam
einen Fonds konzipieren und vermarkten. Seriöse Anfragen über den Brokerage-Pool erbeten, Stichwort “Frontier Markets”. Erfahrung im Set-up und Netzwerk vor Ort vorhanden. info X brokerage-pool.ch
3 July, 2011 – 16:14 by Zanzin
Fonds, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Versicherungen in der Vermögensberatung, Wettbewerbsstörungen
Die US-Compliance-Vorschriften massen sich an, weltweit eine Überprüfung aller Bankkunden vornehmen zu können und alle Finanzunternehmen zu umfassenden Datenlieferungen in die USA verpflichten zu können.
In 2010 wurde in den USA der „Foreign Account Tax Compliance Act“ (genannt FATCA) erlassen um das Aufspüren von “Steuerflüchtlingen” zu ermöglichen. Banken, Fonds und Versicherungen müssen danach weltweit dem Internal Revenue Service (IRS) Meldungen über alle Kunden mit einem US-Bezug liefern. Das heisst, amerikanische Kunden und alle Kunden, die amerikanische Anlagen halten. Ansonsten würde man mit einer Quellensteuer von 30% auf alle Erlöse aus US-Anlagen belegt.
Das Gesetz verstösst klar gegen Privatrecht und den Datenschutz aller Bürger in der Welt. Wahrscheinlich hat man es deshalb bislang auch bislang überwiegend ignoriert und kaum diskutiert – zu lächerlich ist die Argumentation und zu illusorisch das Ausmass der Kampagne (Ausnahme: alle Wirtschaftsprüfungsunternehmen und Big 5 Berater nerven uns mit Ihren zigtausend Seminaren um ihre Beratungsmandate zu erhöhen).
Das bereits seit Jahren existierende QI (QI = Qualified-Intermediary), verpflichtet bereit heute Finanzhäuser, bei ihren US-Kunden eine Steuer einzuziehen und diese den amerikanischen Behörden weiterzuleiten; dabei sind aber die Kundendaten nicht offengelegt und Banken wurden faktisch zu einer Art Steuerinkasso für die USA. Damit wurde aber ein Bankgeheimnis bzw. die Privatsphäre der Kunden nicht angetastet.
Nach dem Gesetz sollen nun Fondsgesellschaften und Versicherungen, die US-Papiere in ihren Fonds bzw. Deckungsstock halten, theoretisch die Daten ihrer Anteilsinhaber und Policeninhaber erheben. In der Praxis kennen diese aber ihre Anteilskäufer gar nicht, weil Fondsanteile als Inhaberpapier gesondert über Sammelkonti verwahrt werden (z.B. im Sondervermögen). Und das ist auch gut so. Sonst hätten wir erheblich mehr Kapitalverbrechen. Eine Abwicklung von Einzelabrechnungen wäre der Supergau in der Bürokratie und die Kosten hätten wieder die Anleger mit Gebühren zu bezahlen. Die seit 2008 völlig übertriebenen Vorschriften haben bereits zu Ohnmachtsanfällen der Kapitalmärkte geführt. Innovationen wären auch längst im Keim erstickt, wäre da nicht der Wettbewerb der vielen Tausend Anbieter, die sich in modernen liberalen Finanzplätzen angesiedelt haben und seit dem erfolgreich Prozesse im Sinne ihrer Kunden optimieren.
Selbst wenn Europa diesem US Treiben entgegenkommen sollte, schneiden sich die Amerikaner selbst – zu gross sind die Anlagemöglichkeiten der Emerging Markets, BRIC und Europa – zu leicht können wir auf den Erwerb amerikanischer Titel verzichten. Die Weltkapitalisierung war in der Vergangenheit zwar zu mehr als 50% USA-lastig, doch nach all den amerikanischen Katastrophen und Währungseinbussen des Greenback ticken die Uhren der Vermögensverwalter mittlerweile anders. Schlimmstenfalls ignorieren wir eben die USA. Deren Waren können wir uns auch mit der Post liefern lassen, und wer etwas zu verlieren hat, gibt doch nicht freiwillig seinen Daumenabdruck an der Grenze ab, um dann in den USA verklagt zu werden. Die kriminellen Machenschaften der amerikanischen Juristen lassen bereits die osteuropäischen Gangster mit Ihren Bestechungspraxis wie Waisenknaben aussehen.
2 May, 2011 – 8:11 by Axel
Emerging Market Investments, Fondsanalyse, Frontier-Märkte
Endlich. Es geht ein Ruck der Erleichterung durch die Community der Investoren in den Märkten des mittleren Ostens und Vorderasiens, die als nächsten Schritt von einem geregelten wirtschaftlichen Fortschritt partizipieren wollen. Osama bin Laden war zu lange das Damoklesschwert über der wirtschaftlichen Entwicklung und des Vertrauens der Kapitalmärkte in die vielen Märkte, die vor einer aufstrebenden wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Zu diesen Ländern gehören Pakistan, Irak, Ägypten, Kuwait, Jordanien, Qatar etc.
Gleichzeitig darf man nun auch Aufwind in den Schwellenmärkten Israel und Türkei erwarten.
Wer in Frontier Märkten über regulierte Kapitalanlagen investieren möchte, bedient sich am besten des Kontrukts eines beaufsichtigten Fonds für qualifizierte Kunden. Diese Fonds sind zwar (aufgrund der unverhältnismässig hohen Auflagen und Kosten) in der Regel nicht öffentlich zum Vertrieb zugelassen, sind aber problemlos über Vermögensverwalter auch für Ihr Depot bzw. das Depot Ihrer Kunden zugänglich. Wenden Sie sich zu diesem Zweck am besten an eine entsprechende elektronische Fondsplatform oder setzen Sie sich mit Ihrem Vermögensverwalter unter Nennung des Stichworts “Frontier Fonds Brokerage Pool” in Verbindung.
15 March, 2011 – 17:10 by Investmentberater
Beratungstechnologie, Immobilien, Smartphones, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Technische Hilfsmittel
[Trigami-Review]
Endlich gibt es ein APP für das IPhone, iPod Touch oder iPad das das Angebot und das Finden von Immobilien zum Kauf und zur Miete zum Kinderspiel
macht. Wer professionell an das Thema herangeht, sollte das nicht nur vom Schreibtisch aus machen. Zu oft sind gute Angebote blitzschnell weg, gerade in Ballungszentren Stichwort “Mietwohnungen Zürich”. Zu oft fährt man an der geeigneten Liegenschaft vorbei, ohne es zu wissen. Da ist man mit dem APP der Immo Scout einen ganzen Schritt schneller an der Lösung.
11 March, 2011 – 9:30 by Cheendafeld
Alternative Investments, Hedge Fonds, ILS und CAT Bonds, Produktbereiche, Vermögensverwaltung
So schrecklich diese Themen für die Betroffenen selbst sind, so elementarer können diese Ereignisse sein, wenn es darum geht, am Kapitalmarkt zu reagieren.
Als Erstes muss man sagen – wie kann ich selbst helfen, welche Möglichkeiten habe ich für Bedürftige zu spenden, oder meine politische Meinung zum Ausdruck zu bringen oder zu helfen, Flüchtlinge und Menschen in Not vorübergehend aufzunehmen. Hierfür gibt es Hilfsorganisationen, Medien die über die Zustände berichten oder ggf. Möglichkeiten der unmittelbaren Hilfe vor Ort. Das ist hier nicht unser Thema. Was bedeutet das aber für mein Portfolio? Wie kann ich plötzlich auftretende Verluste begrenzen? Wie kann ich Ressourcen so einsetzen, das betriebswirtschaftlich Vorteile erzielt werden, sprich Gewinnchancen erhöht werden?