Unsere Community und unser Blog publizieren Neuigkeiten und Hintergründe sowie fachliche Meinungen für unabhängige Finanzberater und Vermögensverwalter in deutsch sprechenden Märkten. Wer aktiv mitmachen will und Fachartikel vollständig lesen will loggt sich ein.
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Da wir zahlreiche „Cyberbroker“ auf unserer Investmentberater Community haben, wollen wir uns einmal mehr den technischen Möglichkeiten in der Finanzberatung widmen. Wer im Kundengespräch auf den Punkt die aktuellsten Neuigkeiten in seine Angebote und Lösungen einbeziehen will, ist gut beraten, ein kleinstmöglichstes, wenig ablenkendes und vor allem bestmöglich funktionierendes Informationssystem zu nutzen. In diesem Zusammenhang haben wir einmal das seit Juli 2011 angebotene Tages-Anzeiger iPad-App geprüft, das 2 mal täglich als Morgen- und Abendausgabe erneuert wird.
Die Vorteile dieses App im Zusammenhang mit dem Apple Gerät haben wir einmal auf ein typische Beratungssituation von Finanzberater bezogen:
Die Vorbereitung unseres Kundengesprächs liess sich durch Anlegen von Charts, aber auch bei der Terminplanung, Erinnerung und Anreiseplanung mit dem Ipad wunderbar durchführen.
Hervorzuheben ist, dass Beratungsgespräche in der Regel in den Abendstunden stattfinden, d.h. gut, dass es hier 2xtägliche Ausgaben des Tages-Anzeiger gibt, am frühen Morgen und Abends!
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Wer bis 2007 als Vermögensverwalter oder Fondsberater grosse Volumina an Kundenassets erworben, übernommen oder geerbt hatte, konnte sich als „Farmer“ in der Vergangenheit zurücklehnen. Die Kunden waren relativ wenig anspruchsvoll, die Banken, die Custody Dienstleistungen und Produkte beisteuerten waren in Ihrem Image solide. Mit der Einführung von Diskussionen und Regelungen um Abschreibungen, Kursverlusten, Retrozessionen, TER, MIFID und der schrittweisen Aufweichung des schweizer Bankgeheimnisses kamen zunehmend die „Hunter“ ins Gespräch – Berater, die es verstanden, Kunden von anderen Instituten abzuwerben, neue Kunden zu gewinnen und zu binden. Was braucht ein Banker bzw. Berater um Eigenschaften und Fähigkeiten eines „Hunter“ zu gewinnen? Erfolgreich und bewährt ist die Kybernetic und die Bereitschaft, bestehende verkäuferische Fähigkeiten von externer Seite überprüfen zu lassen und stetig durch Fortbildung zu verbessern. Mit Umberto Saxer gibt es jetzt auch einfache, praxisorientierte und vor allem praxiserprobte Techniken, die von jedem Berater nachvollzogen und angewandt werden können. Als Einstieg biete Herr Saxer ein kostenloses Probeseminar. Noch nicht überzeugt? Herr Saxer erläutert in einem Video persönlich, worum es in seinem Seminar geht.
Nachlesen kann man die Erfahrung von Herrn Saxer und seinem Team auch auf seiner Webseite. Umberto Saxer arbeitet in seinen Seminaren mit erfahrenen Trainern, die auf unsere Fragen eingehen und somit helfen, konkrete Lösungen und Techniken auch für unser spezielles Geschäft anzuwenden. Auch liegen Vorteile in den gemischten Teilnehmergruppen – es entstehen oft Netzwerke und Lerngruppen, die eine kontroverse, da branchenübergreifende Anwendbarkeit einstudieren. Dabei ist nicht wichtig, ob die Teilnehmer Verkaufsleiter oder Telefonverkauf machen, jeder, der direkten Kundenkontakt hat, wird mit den Umberto Saxer Techniken Widerstände lösen können und grössere Ziele erreichen. Hier gibt es Informationen zu den Orten und Zeitpunkten der Gratisschulungen in der Schweiz.
Wie wichtig Telefonmarketing ist, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen. Speziell zu diesem Thema ist beim Investmentberater noch eine Reihe von Beiträgen zur Diskussion geplant. Übrigens, so ein Verkaufstraining eignet sich natürlich auch für ganze Teams und das Firmentraining. Verbesserte Kommunikation, Weiterbildung und Verkaufsförderung sind Dinge, die den Umsatz bei geringem Aufwand erheblich steigern können. So ein Verkaufstrainer lebt natürlich davon, dass wir mit Begeisterung ein weiteres Seminar besuchen oder Empfehlungen aussprechen. Umso überzeugender fand ich seine Idee, 2 Stunden und 50 Minuten an kostenfreiem Training anzubieten.
Inhalte sind interessante Fragestellungen, z.B. wie man „Geschäfte“ einfach viel umfangreicher (grösser, wertvoller) machen kann oder Weiterempfehlungen stimulieren kann. Das Seminar stellt sich auch der Frage, warum jemand Einwände bekämpfen soll, wenn er diese durch kybernetisches Vorgehen von Vorherein vermeiden kann.
Als schweizer Wähler hat es einen Vorteil, dass man von der Kunst und den Fehlern deutscher Politiker in der Rhetorik lernen kann ohne politisch allzu befangen zu sein. So erging es mir jedenfalls als ich mit einem Arbeitskollegen das Fernsehduell Steinmeier vs Merkel angesehen habe – wir hatten es uns rein aus dem Sichtwinkel der Körpersprache, Gestik und Rhetorik angesehen (auch in der Erwartung recht wenig politischer Aussagekraft der Inhalte…)
Unserer Meinung nach punktete Merkel in dem, was Frauen generell zugetragen wird, nämlich die Beherrschung der direkten und persönlichen Beziehung zu Menschen – hier den Moderatoren. Ihre Lockerheit gab Ihr eine gewisse Autorität und liess Sie trotzdem charmant erscheinen. Auffällig aber war, dass sie Ihrem Gegner Steinmeier dann teilweise nicht einmal ansah, wenn sie ihn direkt und persönlich ansprach. Das zeigte deutlich, wie wichtig es ist, dem Gegner direkt in die Augen zu schauen. Nur so erhält man wichtige zusätzliche non-verbale Signale, auf die Andere an einer Diskussion beteiligten Personen eine Reaktion erwarten.
Vor allem aufgrund der damals wachsenden ausländischen Bankspionage.
Zum wirtschaftlichen Umfeld Anfang der Dreissiger Jahre kamen politische Faktoren wie das Aufkeimen von Faschismus, Nationalsozialismus und die Volksfront-Regierungen in Frankreich. Nationalsozialisten waren in der Schweiz besonders in Lugano, Zürich und Davos auffällig. Im Ausland wirkten sich die hohen Steuern zum Wiederaufbau und zur Tilgung von Kriegsschulden immer negativer aus. Bürger dieser Länder begannen bereits in den zwanziger Jahren, Gelder unter anderem in die Schweiz zu transferieren. Insbesondere in Frankreich und Deutschland begann sich der Fiskus daher sehr für im Ausland liegende und damit nicht besteuerte Vermögen zu interessieren. Als probates Mittel erschien es damals, Bankbeamte zu bestechen, um Informationen über Kundenguthaben zu erhalten (z.B. Fall Arthur Pfau in 1931). Gesamtschweizerisch bestand schnell Konsens darüber, dass eine Verletzung der Geheimhaltung zivilrechtlich zu verfolgen war und der Bankier für den entsprechenden Schaden haften sollte.
Liebe Journalisten der Boulevard Wirtschaftspresse: manchmal denke ich das das eine oder andere Wirtschaftsstudium auch in Pressabteilungen eine gute Anlage gewesen wäre. So schreiben einige Zeitungen und sogar das Privatfernsehen einen Bericht, der nur eines schaffen soll: hohe Zugriffszahlen und Empörung im Winde der Polemik. Was mich ebenso schockiert ist wie so manche Boulevard-finanzierte Blogseite oder Geld-Community ebenso darauf aufspringt (einen Link zu dieser Presse verkneife ich mir hier).
In Österreich gäbe es einen “ganz tollen” Steuertrick, Silbermünzen im Nominalwert von 1,50 Euro über die Grenze zu tragen, obwohl deren Marktwert bei über 10 Euro liegen würde. Diese neue Silbermünze aus Österreich wäre angeblich der Geheimtipp bei deutschen Anlegern: Mit ihr liessen sich große Mengen Schwarzgeld über die Grenze schaffen – der Zoll müsste tatenlos zusehen. Die Nachfrage würde boomen, die Prägeanstalt käme mit der Herstellung kaum hinterher.
Folgt man der Finanz und Wirtschaft vom Mittwoch letzter Woche, so sollte es noch enormes Potential für das Fondsgeschäft in der Schweiz geben. Der Grund? Die Schweizer sind statistisch gesehen wahrlich nicht gut aufgeklärt. In einer Umfrage und Studie in Sachen Finanzfragen und Fondswissen geben immerhin 15% der Personen an, Fonds zu besitzen, doch nur 34% halten sich insgesamt für Fortgeschrittene oder Profis.
Besonders chancenreich für Fondsberater dürfte sein, dass 65% der Schweizer Befragten der Meinung waren, dass für den Falle eines Konkurses einer Fondsgesellschaft die Anleger ihr dort investiertes Geld verlieren würden. Das ist, wie sicher die Leser dieser Community wissen, falsch und im Gegenteil, ein ganz entscheidener Vorteil von Fonds gegenüber Zertifikaten und Bankeinlagen. Sichteinlagen, Obligationen oder Zertifikate sind dagegen überhaupt nicht oder nur in einem gewissen Rahmen gegen Konkurse der Initiatoren geschützt. Nur 24% der Befragten wussten, dass Fonds immer ein Sondervermögen darstellen, das nicht in die Konkursmasse fallen kann.
Ich habe nicht schlecht aus der Wäsche geschaut – als ich heute bei meinem Frühstücksfernsehen in Sat1 bevor ich ins System ging, einen Auftritt dieses (Mentalisten) Hellsehers gesehen habe! Er hat der Moderatorin eine dreistellige Zahl alleine aus Ihrer nachdenklichen Gestik, Augenbewegung und Körperhaltung abgelesen!! Wenn man das so gut trainieren kann, dann ist es meines Erachtens höchste Zeit das Gelernte aus neurolinguistischer Programmierung einmal aufzufrischen.
Unvorstellbar, wenn ich damit meinem Kunden seine echten und ehrlichen (Kauf-)Motive abnehmen könnte – die Anlagelösungen hätte ich ja für ihn. Hat hier jemand Erfahrungen, Tipps, Buchhinweise oder Erfahrungen gemacht? Oder ist das alles Hokus Pokus?
Die Polemik der Wirtschaftsjournalisten ist einfach: da wird von leeren Containerschiffen gesprochen, die vor den Häfen dümpeln und einem Zusammenbruch der Spotmärkte. Aber was hat das mit dem finanziellen Erfolg der geschlossenen Schiffbeteiligungen unserer Anleger zu tun?
In der Logistikbranche überwiegt nämlich die Zuversicht.
Eine Wachstumsdelle im Seegüterumschlag ist längst überfällug gewesen. Die Logistikmärkte haben sich seit über 20 Jahren nur in eine Richtung bewegt, stetig
Wenn im Oktober kein einziges Schiff geordert wird, dann ist das auch eine gute Nachricht. Das heisst nämlich, dass sobald wieder Normalität im globalen Handel eintritt, neue gut ausgerüstete und umweltschutzoptimierte Schiffe in der Zukunft fehlen werden. Es gibt einfach keine sinnvolle Alternative zum globalen Handel. So ist zwar der Index kurzfristig vercharterter Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 2 500 Standard-Containern (TEU) um 60% zurückgegangen, doch Grosse Schiffe wie die “Emma Maersk” mit einem Fassungsvermögen von 11 000 TEU lässt das kalt, da sie längerfristig verchartert wurden. Und genau so funktionieren auch Schiffsbeteiligungen.
[Trigami-Review] Analysten von Banken liegen mit ihren Aktien-Empfehlungen regelmäßig schief. Zu diesem Ergebnis kam nicht ein Boulevard Blatt, sondern eine Untersuchung, die kürzlich in der deutschen Wirtschaftszeitschrift Capital veröffentlicht wurde. So wurden über siebentausend Aktienempfehlungen analysiert, mit der Erkenntnis, dass im Schnitt nur 44,1 Prozent der Aktien-Empfehlungen von Banken später tendenziell richtig lagen. Lediglich bei zehn von 34 der untersuchten Banken übersteigt die Trefferquote die fünfzig Prozentmarke. Bei solchen Werten kann ein Anleger eigentlich besser Lotto spielen. Die Untersuchung hatte zum Stichtag: 05. April 2008 alle über einen Zeitraum von 18 Monaten über den dpa-afx Ticker verbreiteten Analystenempfehlungen einbezogen. Jeweils ein halbes Jahr nach Erscheinen jeder Aktienempfehlung zog die Untersuchung eine Zwischenbilanz. Als zutreffend wurde eine positive Empfehlung bewertet, wenn die Aktie mindestens fünf Prozent höher lag oder das in der Studie genannte Kursziel erreicht wurde. Eine Verkauf-Empfehlung galt als richtig, wenn die Aktie um mindestens fünf Prozent gefallen war oder das Kursziel nach unten erreichte. Halte-Empfehlungen wurden nicht berücksichtig.
Die neue Superbehörde in der Schweiz, die die Aufsicht von Versicherung und Banken vereinen wird, ist auch verantwortlich für die Selbstregulierungsorganisationen (SRO). Und das ist auch gut so. Denn sonst wäre der Polemik der Bank- und Versicherungslobbyisten in Ihren “Fachzeitschriften” und oberflächlichen bunten Allfinanzbroschüren die Tür geöffnet gewesen. So kann niemand behaupten, eine Bank oder Versicherung würde alleine deshalb “besser” beraten, weil sie strenger geprüft werden würde.
Bestehende strenge Vorschriften von BPV und EBK haben wunderbar darüber hinweg getäuscht, wo die wahren Risiken für Kunden lagen. Schliesslich waren (und sind) Lehmann Zertifikate und generell strukturierte Produkte mit ihren tollen (durch Kleingedrucktes) nicht eingelösten Garantieversprechen ganz überwiegend die intransparente Gelddruckmaschine der Banken(schalter), nicht der unabhängigen Vermögensverwalter und Finanzberater.