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Schweizer Staat ist aus der UBS heraus – Hat der Anleger etwas gelernt?

Vermögensverwaltung, Wettbewerbsstörungen

Nun hat sich der schweizer Staat aus seinem UBS Engagement zurückgezogen. Ich bin als Berater gezwungen, Konti der Grossbanken für das Custody meiner Handlungen im Namen meiner Kunden zu nutzen. Somit ist der Imageverlust der Banken für mich auch eine zweischneidige Sache; zum Einen erkennen immer mehr Kunden, wie wichtig eine von den Banken unabhängige Beratung ist, zum Anderen ist es mir natürlich auch ein Wichtiges, das das Image dieser Banken und vor allem ihre Effizienz nicht allzu sehr Schaden leidet. Schliesslich bin ich gemeinsam mit meinen Kunden auf Bankdienstleistungen angewiesen.

Wer bestimmt, welche Finanzprodukte ein Vertrieb dem Kunden anbietet?

Aktienanalyse, Alternative Investments, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Hedge Fonds, Produktbereiche

In einer Umfrage vom CFA Institute glauben immerhin fast drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer einer Umfrage für Privatanleger und Geschäftskunden dass das Produktangebot eher durch Provisionsstrukturen als durch die Ausrichtung am tatsächlichen Bedarf des Kunden bestimmt ist. Das CFA Institute ist ein Berufsverband für Finanzanalysten und Investmentexperten.

Immerhin sagen 78 Prozent der Teilnehmer es wäre notwendig, die Eignung bestimmter Anlageprodukte für Kunden einmal zu überprüfen. Dabei wurden am häufigsten die Produktgruppen Hedge-Fonds (61 Prozent), Hedge-Dachfonds (60 Prozent) und strukturierte Anlageprodukte (56 Prozent) genannt. Bemerkenswert finden wir, denn sogenannte staatlich geprüfte Fonds wie zum Beispiel öffentlich zugelassene Aktienfonds, die im Gegensatz zu alternativen Anlagen in 2008 bis über 50% Wertverlust notierten, man für weniger prüfungsrelevant hielt. Allerdings lagen die Hauptursachen, die die CFA-Mitglieder zu dieser Einschätzung veranlassen vor allem im Liquiditätsrisiko (80 Prozent), im Kontrahentenrisiko (63 Prozent) und nur zu 46 Prozent im Investitionsrisiko. Gerade Letzteres ist aber genau der kritische Punkt, den auch Anleger von Ihren Beratern erwarten. Berater sind also aufgefordert, sich der unterschiedlichen Korrelationen der empfohlenen Fonds zu klassischen Marktanlagen genauer anzusehen. Wie stark ist also ein Kundenportfolio von den Entwicklungen am Kapitalmarkt direkt und unmittelbar abhängig und wie liesse sich diese Abhängigkeit allenfalls reduzieren?

CRM 2.0 – Poken – ein weiteres technisches Hilfsmittel im Networking

Web 2.0 für Vermögensverwalter

[Trigami-Anzeige] Der Artikel vom 9.2.09 zum Networking war super – es zeigt sich, dass auch in dieser Branche bereits einige die Zeichen der Zeit erkannt haben und auf elektronisches Networking setzen. Ich kann noch ein geniales weiteres technisches Hilfsmittel im Networking anführen.

Das Ding heisst Poken und ist eine schweizer Erfindung (!)  Dieser kleine USB Stick kann die von mir angegebenen sozialen Netzwerke wie Xing etc. durch einfaches aneinanderhalten zweier Poken austauschen. Jedenfalls kann ich so ganz bequem meine sozialen Netzwerke im Internet mit Bekannten / Freunden und demnächst auch mit Kunden austauschen. Meiner Meinung nach kann ich dadurch ämlich auch im Umkreis meiner Kunden bekannt(er) werden – und diese so für die persönliche Weiterempfehlung meiner Finanzberatung etwas motivieren. Allerdings glaube ich, dass Poken eher etwas für die jüngere Generation 40 (minus) sind. Aber das sind ja bekanntlich die vermögenden Kunden von Morgen, gall?

Was mir noch so aufgefallen ist: