Anlagefonds, Fonds, Fondsanalyse, Fondsstandorte, Fund Services, Hedge Fonds
Holla, so kann man sich irren. Bisher dachte ich, das Schweizer Sentiment stünde für ein hohes Level an Misstrauen gegenüber innovativen und ausländischen Lösungen. In der Folge war es auch nachvollziehbar zu verstehen, dass schweizer Investoren mit Sicherheit in der Gruppe der besonders konservativ allozierenden Anleger wären. Skeptisch wurde ich dann, als mir über die Jahre immer mehr bewusst wurde, dass immerhin die Anlage in Funds of Hedgefunds, einer in weiten Teilen Europas immer noch mit Skepsis begegneten Anlageform, zu nahezu 30% des Weltmarktanteils (!) aus der Schweiz heraus geführt wird. Die Finanz und Wirtschaft www.fuw.ch fand vor Kurzem auch in einer Umfrage mit ihren Lesern heraus, dass nur für 15% die gesicherte Rendite, für 44% aber das Kursgewinnpotential und für 41% die Gewichtung beider Elemente eine entscheidende Rolle im Aktienkauf spielen würden. So ist es auch gut zu verstehen, dass heute zunehmend progressive Unternehmen am schweizer Finanzmarkt wachsen, z.B. die ACOLIN Fund Services mit öffentlichen, aber wenig bekannten Long Fund Investments, der Brokerage Pool mit alternativen Single Fund Investments und generell der Marktanteil der unabhängigen Vermögensverwalter.
Alternative Investments, Immobilien, Vermögensverwaltung
Bei der Hypothekarverschuldung weist die Schweiz einen weltweiten Rekordwert von 110 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus (Ende 2007 mit CHF 565 Mrd). Einen höheren Wert kennt man nur aus Island, das heute schwer unter seiner Schuldenlast leidet. Selbst in der Subprime-Land USA macht die gesamte Hypothekarschuld nur 80 Prozent des BIP aus, ist dafür aber vor allem auch im Konsumbereich pro Kopf stark verschuldet.
Natürlich gibt jeder in der Schweiz vorderhand eine Entwarnung, aus 4 Gründen. Doch werden diese Gründe in Zeiten der Finanzkrise immer schwächer und können sich einmal zum Negativen wenden.
Kaltakquise, Marketing in der Vermögensverwaltung
CRM, Geldanlage, Kindersparplan, Kundengeschenke, Versicherung, Zinseszinsen
Die Geburt eines Kindes ist klar einer der glücklichsten Momente im Leben von Eltern (Ihren potentiellen Kunden). Und die haben nicht nur Glücksmomente: Neben der Freude gehören nun auch Pflichten, Sorgen und schlaflose Nächte zum Alltag. In dieser Zeit schätzt man es, wenn es Freunde und Helfer gibt, und sei es der Rat von erfahrenen Eltern oder eben auch eines Finanzdienstleisters, der gestiegene Verantwortung absichert durch sinnvolle Versicherungen oder eine Geldanlage zu Gunsten dieses neuen Menschen.
Welches Thema nimmt man als Aufhänger um die Brücke zur Finanzberatung zu schlagen? Der Wert des Faktors Zeit in der Zinseszinsbetrachtung ist geraezu phänomenal – und so hätte ein Kind bei Erreichen des 30. Lebensjahres so manche 1/4 Million zusammen – hätten die Eltern nach der Geburt systematisch mtl. 200 in einem globalen Aktienfonds angelegt. Einen besseren Moment für die Kontaktaufnahme gibt es kaum – fehlt nur doch eine Aufmerksamkeit um die Eltern für ein Beratungsgespräch zu gewinnen. Was schenkt man? Am besten etwas qualitativ hochwertiges für das Kind. Und plötzlich wird aus einem Kaltkontakt das Potential einer Empfehlungsbasis. Merke: Wer Kinder in die Welt setzt, hat tendenziell viele Gleichgesinnte um sich. Also schon wieder eine Goldader für zukünftiges Empfehlungsgeschäft…
Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern, Versicherungen in der Vermögensberatung
Besteuerung von Lebensversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherung, Rentenversicherungen, Steueränderungen, Wrapper
Es ist furchterregend, mit welcher Vehemenz mittlerweile hinter jeder Lebens- und Rentenversicherung ein Steuerumgehungsmodell vermutet wird. Dabei war es doch volkswirtschaftlich immer ausdrücklich erwünscht, dass Bürger die bereits heute aber erst recht in der Zukunft völlig unzureichend ausgestaltete staatlich garantierte Mindestleistung aus dem Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung privat aufbessert. Unserer Meinung nach wird hier nun in Krisenzeiten ganz klar das Problem auf die zukünftigen Generationen verlagert! Daneben entfaltet übrigens auch der Protektionismus seine krisenverschärfende Wirkung, vor dem der US Präsident und andere Politiker so vehement gewarnt haben, in Form der zukünftigen Besteuerung privater Altersvorsorgeverträge in Deutschland seine volle Wirkung. So will man einführen, das anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs der einzelne Finanzbeamte entscheiden darf, ob er einen Vertrag als missbräuchlich einstuft. Damit sendet man ganz klar eine Botschaft gegen die vielen innovativen Lösungen aus dem Ausland. Als Indizien gelten etwa eine individuelle, von den anderen Versicherten getrennte Vermögensverwaltung, die Einbringung eines vorhandenen Depots in eine Versicherung oder Mindestanlagesummen von mehr als 100 000 Euro. Bei der zur Zeit in den Medien und öffentlichen Diskussion wird man nun Lebensversicherungsverträgen aus z.B. Liechtenstein, Luxembourg und Grossbritannien, souveränen Staaten Europas mit allen Rechten und Pflichten mit besonderem Verdacht begegnen. Und überhaubt, werden jetzt vermögene Kunden pauschal von der Möglichkeit, ihre eigene Altersvorsorge aufzubauen, ausgeschlossen? Diese Aussagen aus dem Umfeld des Finanzministeriums stossen also klar an eine Vielzahl verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Bedenken. Was aber noch viel verheerender ist, das ist die Tatsache dass ein Staat das Vertrauen seiner Bürger noch weiter verspielt.
Fortbildung
Beratung, Finanzplaner, Finanzplanung
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Prüfungsordnungen für die Berufsprüfung zur/zum Finanzplanerin/Finanzplaner mit eidgenössischem Fachausweis sowie für die Höhere Fachprüfung zur/zum KMUFinanzexpertin / KMU-Finanzexperten mit eidgenössischem Diplom genehmigt.Finanzdienstleisterinnen und Finanzdienstleister haben damit die Möglichkeit, sich durch eine vom Bund anerkannte Qualifikation über ihre Kompetenz im Bereich Finanzplanung und -beratung auszuweisen.
Im Vordergrund steht stets die Beratung und Betreuung von Kundinnen und Kunden. Der eidgenössische Fachausweis Finanzplaner/in bescheinigt die Fähigkeit, private Haushalte mit unselbständiger Erwerbstätigkeit über den gesamten Lebenszyklus bis zur Pensionsphase umfassend finanziell zu beraten. Ausbildung und Prüfung sind praxisnah nach den Beratungsthemen Vermögen, Vorsorge, Versicherung oder Eigenheimfinanzierung aufgeteilt. Den Abschluss bildet die private Finanzplanung. Im Vordergrund des Fähigkeitsprofils steht das praktische Können in der Planung, der Beratung, der Umsetzung und im Verkauf.
Der modulare Aufbau nach Beratungsthemen eröffnet Finanzberaterinnen und Finanzberatern attraktive und flexible Wahlmöglichkeiten:
- Sie können nach Bedarf nur ausgewählte Module belegen und erhalten dafür ein IAFZertifikat.
Alternative Investments, Produktbereiche, Venture Capital
Biotec, Internet Blase, Private Equity, Umweltschutz, VC Fonds, Venture Capital
Also, ich habe einmal die aus unserer Sicht 5 wichtigsten Charaktere von Venture Capital (VC) zusammen getragen:
- Langfristig unter Renditeaspekten überlegen: Höchster Ertrag innerhalb sämtlicher Private Equity Strategien (Nach meinen Informationen sind über den Zeitraum von 20 Jahren die besten 25% der VC Fonds im Durchschnitt mit über 30% Ertrag pro Jahr gelaufen)
- Hoher Grad an Konsistenz: Es ist wichtig solche VC Firmen zu erreichen, die bewiesen haben, konsistent gute Ergebnisse zu erzielen. Es gibt diese Firmen
- Die Möglichkeiten für Venture Capital sind im Vergleich zu Früher generell gewachsen: heute stehen viel mehr Innovationen und Ideen zur Verfügung als z.B. vor 10 Jahren: Biotech, Umweltschutz, Computertechnologie
- Die Möglichkeiten für Venture Capital sind generell gewachsen: heute stehen viel mehr geographische Plätze zur Verfügung: Indien, China, Osteuropa und GUS
- VC hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es einem anderen Zyklus folgt als z.B. Buy-Out Strategien oder globale Aktienmärkte
Alternative Investments, Versicherungen in der Vermögensberatung
Ertragsprognosen, Life Settlements, Secondhand-Policen, TEPs
Um diese Produkte, die auch als Life Settlements bezeichnet werden, als Berater „leichten Herzens” verkaufen zu können, muss man ja die ganze Kette vom Anleger über den Produktanbieter und amerikanischen Provider bis hin zum Broker und der Sicherheit der Treuhandkonstruktion überprüfen. Das grundlegende Problem des Geschäfts mit den gebrauchten Policen liegt doch darin, das man niemals mit Sicherheit voraussagen kann, wann jemand sterben wird.
Nun gab es m.E. zuletzt etwa 15 Provider in Deutschland und der Schweiz, alle rechneten vor, was man verdienen konnte, wenn sich die Geschichte wunschgemäß entwickeln würde, was uns aber schuldig blieb, sind historische Daten, oder? Niemand verfügt offensichtlich über statistisch relevante und vor allem glaubwürdig testierte Ergebnisse aus der Vergangenheit, die Rückschlüsse darüber zulassen, wie wahrscheinlich das Eintreffen der Ertragsprognosen der derzeit noch aktiven Anbieter ist. Hat jemand Daten oder Kontakte in diesem Geschäft?
Einwandbehandlung - leicht gemacht, Hedge Fonds, Produktbereiche, Vermögensberatung in Bärenmärkten
Abschreibungen, Credit Default Swaps, Hedgefonds, Leerverkäufe, Performance Fee
Während Investmentbanken Milliarden von Abschreibungen auf Wertpapierbestände vornehmen müssen kann der in New York ansässige Paulsons Hedge-Fonds im Jahr 2007 sein Vermögen um 590 Prozent steigern. Sein Erfolgsrezept bestand aus Leerverkäufen auf den Abschwung des „ABX-Index”, welcher der Wertentwicklung mit Hypotheken besicherter Zinsanleihen folgt. Des weiteren erwarb Paulson sog. „Credit Default Swaps”, also Swaps auf die in den amerikanischen Kreditmarkt engagierten Banken. Als die Märkte einbrachen schossen diese im Wert nach oben. 3,7 Milliarden US-Dollar Performance-Fee für das abgelaufene Jahr 2007 waren die wohl faire Belohnung für den Fondsmanager, denn die üblichen Verwaltungsgebühren bei vergleichbaren Hedge-Fonds betragen ca. 2 Prozent Fixgebühr und 20 Prozent Gewinnbeteiligung.
Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Risiko, Sub-Prime

Die Grafik zeigt etwas, was wir alle längst wissen: auch ganz grosse Banken birgen Risiken in Ihren Produkten – die Schwerfälligkeit macht eben blind vor den Risiken, ob es der Puppy oder die Sub-Prime Anleihe ist…
Beratungstechnologie
Bank Bär, Datendiebstahl, Datensicherheit, Datenverschlüsselung, LLB, Notebook
Die Meldungen sind ja nicht mehr so selten – da werden CDs mit Daten vermögender Kunden einfach benutzt, um die LLB in Liechtenstein zu erpressen, oder in England gehen gar die Daten der gesammten Bevölkerung verloren, oder auch in der Schweiz schrieb erst die Sonntagszeitung am 24.2.08 von einer CD mit Personendaten, die durch die Bank Bär Vermögen auf die Cayman Inseln verschoben hatten. Schlimm genug, dass es vermögende Personen gibt, die Schweizer und Liechtensteiner Institute missbrauchen, Ihre nicht versteuerten Gelder geheim zu halten. Noch schlimmer finden wir allerdings, wie fahrlässig die Industrie mit der Datensicherheit umgeht! Dabei sollte längst jeder wissen – verschlüsselte Daten können auch entschlüsselt werden. Wir haben sehr positive Erfahrungen mit dem Tabu JEGLICHER Daten auf Notebooks, physischen Datenträgern etc. gemacht. Unsere Kundendaten sind eben nur auf EINEM geschützten Server, und unsere Berater greifen mittels einer Lösung der FISECO nur noch quasi per “Datensichtgerät” kontrolliert auf Daten zu, die sie jeweils aktuell benötigen. So haben wir auch diverse Probleme bei Softwarelizenzen, Updates, Viren und versehentlichen Verlust von Notebooks gelöst.