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Bespoke Beta – im Immobilienbereich sinnvoll

ETF und Indexgebundene Anlagen, Immobilien, Sachwerte

Wer in Immobilien investiert, weiss wie wichtig es ist, den Überblick zu behalten. Eine zeitlich punkttuelle Entscheidung über die drei wichtigsten Faktoren Lage, Lage und Lage (:-)) einer Liegenschaft kann nur in den seltesten Fällen eine optimale Entscheidung sein. Auf Grund dessen sind viel Geduld und die Fähigkeit, ein professionelles Monitoring zu leisten wesentliche Bedingungen für nachhaltigen Erfolg in diesem Bereich. Wer als Vermögensverwalter diesen Bereich aufgrund eines Fokusses in andere Asset Klassen dennoch nicht meiden will, ist gut beraten, seinen Kunden nicht an Immobilien, sondern an den im Immobilienbereich tätigen Unternehmen zu beteiligen.

Aber wie kann man hier Cheap Beta erreichen? Zum Glück gibt es ETFs. Ein Hedge Fonds Manager würde diese Auswahl als endogenous Alpha bezeichnen – die Erzielung von Renditen über den Marktdurchschnitt hinaus durch die besondere Konstruktion eines Index. Ein Beispiel ist der Index Dow Jones STOXX® 600 Real Estate. Er bildet 20 Unternehmen aus dem Immobiliensektor des Dow Jones STOXX® 600 ab. Mit neun Ländern ist auch eine geographische Diversifikation vorhanden. Mit einem ETF können Anleger die Wertentwicklung eines solchen Real Estate Indexes nachbilden.

Was hat die Grösse eines Vermögensverwalters mit Kundennutzen und Beratungsfairness zu tun?

Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, FINMA, Regulierung, Vermögensverwaltung, Wettbewerbsstörungen

Folgt man der Argumentation der Finma – vertreten durch ihren CEO Patrick Raaflaub – dann wären wohl nur Vermögensverwalter mit 10 und mehr hauptberuflichen Mitarbeitern berechtigt, Kunden unabhängig zu beraten. Diesen Schluss muss man ziehen, wenn die Behörde steigbügelhalterisch für die EU-Regulierung AIFM ihr sogenanntes “Swiss Finish” Horrorszenario erläutert. Hatten wir ein solches “Swiss Finish” nicht erst nach jahrlangen Forderungen bei den Fonds abgeschafft und damit den Finanzplatz Schweiz wenigstens etwas wettbewerbsfähiger gemacht? Nun denkt man über zusätzliche Vorschriften nach, die typischerweise nur langjährig mit “altem Geld gewachsene” Vermögensverwalter stemmen können. Dabei geht vergessen, welchen besonderen Beitrag die knapp 2.000 unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz (eVV) für den Finanzplatz Schweiz leisten und geleistet haben. Sie sind die einzigen, die den übermächtigen Grossbanken (Stichwort “too big to fail”) einen ernstzunehmenden Wettbewerb entgegensetzen, da der Markt den europäischen Wettbewerb ausschliesst. Eine solche verschärfte Regulierung (ohne Not) hat z.B. in Deutschland die Anzahl der Vermögensverwalter in den vergangenen 5 Jahren mehr als halbiert. Dort muss ein Vermögensverwalter mittlerweile bankähnliche Voraussetzunen erfüllen, obwohl er doch nie “das Geld der Kunden in die Hände bekommt”, also lediglich berechtigt ist, Anlageentscheidungen im Auftrag des Kunden für dessen Wertpapierdepot zu treffen. Kein Wunder, dass die Branche dort Abwanderungstendenzen in die Schweiz und nach Luxembourg verzeichnete. Und gleichzeitig weiss bis heute kein Mensch in Deutschland, was ein Single Hedgefonds ist. Nun ist auch das Know-How diesbezüglich in der Schweiz arg begrenzt, doch immerhin gibt es zahlreiche unabhängige Vermögensverwalter, die im Auftrag Ihrer Kunden sich damit befassen. Und gerade in diesem Feld wächst der Finanzplatz, auch weil einige angelsächsische Fondsmanager ind ie Schweiz gekommen sind. Also gilt weiterhin: nicht die Grösse ist für die Qualität der angeboten Finanzdienstleistungen ausschlaggebend, sondern die Art und Weise, wie sich die Teilnehmer am Markt im Wettbewerb beweisen müssen.

Was man aus einem Fernsehduell für sich selbst mitnehmen kann

Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik

Als schweizer Wähler hat es einen Vorteil, dass man von der Kunst und den Fehlern deutscher Politiker in der Rhetorik lernen kann ohne politisch allzu befangen zu sein. So erging es mir jedenfalls als ich mit einem Arbeitskollegen das Fernsehduell Steinmeier vs Merkel angesehen habe – wir hatten es uns rein aus dem Sichtwinkel der Körpersprache, Gestik und Rhetorik angesehen (auch in der Erwartung recht wenig politischer Aussagekraft der Inhalte…)

Unserer Meinung nach punktete Merkel  in dem, was Frauen generell zugetragen wird, nämlich die Beherrschung der direkten und persönlichen Beziehung zu Menschen – hier den Moderatoren. Ihre Lockerheit gab Ihr eine gewisse Autorität und liess Sie trotzdem charmant erscheinen. Auffällig aber war, dass sie Ihrem Gegner Steinmeier dann teilweise nicht einmal ansah, wenn sie ihn direkt und persönlich ansprach. Das zeigte deutlich, wie wichtig es ist, dem Gegner direkt in die Augen zu schauen. Nur so erhält man wichtige zusätzliche non-verbale Signale, auf die Andere an einer Diskussion beteiligten Personen eine Reaktion erwarten.

Michael Jackson und 500 Millionen Dollar Schulden

Absicherungsstrategien von Vermögen, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , , , , , , ,

Nun ist er tot und hinterlässt eine Menge Schulden, die womöglich seine Vermögenswerte, die nun ggf. zusammenschrumpfen, übersteigen. Schauen wir zuerst seine Vermögensseite an:

Er hat 61 Millionen Alben in den U.S.A verkauft und hatte mit Walt Disney eine Attraktion in Form eines 3-D Films im Themen Park mit dem Namen “Captain EO”.
Sein wahrscheinlich grösster Vermögenswert aber waren die 2001 von ATV erworbenen Beatles-Rechte von 259 von Lennon / McCartney geschriebenen Liedern. Diese erwarb er allerdings mit Hilfe eines $200 Million Darlehen der Bank of America und Verpfändung von 50% seiner Rechte. Und da sind da eben auch noch die Vermarktungsrechte seiner eigenen Songs. Dann gab es die Neverland Ranch, die auch als Sicherheit für Darlehen verpfändet wurde. Zuletzt stand diese leer, der King of Pop wohnte ja schon einige Zeit in einer anderen grossen Villa. Seine finanzielle Situation verschlechterte sich zusehends.

Staatsanleihen im EU Europa

Finanzkrise, Produktbereiche, Vermögensberatung in Bärenmärkten , , , ,


Als Vermögensverwalter fragt man sich, welche Dinge zu beachten wären, die mittlerweile grossen Spreads zwischen den Staatsanleihen im einheitlichen Währungsraum der EU – beispielweise zwischen den zehnjährigen deutschen auf der einen Seite und den griechischen oder italienischen Sätzen auszunutzen. Der Spread zwischen 10 jährigen Italien und  10 jährigen Deutschland sind innert eines Jahres von 30 auf 120 Basispunkte gestiegen.Besonders in den vergangenen Wochen konnte eine Ausweitung beobachtet werden – dahinter steckt doch mehr als die Meinung einiger wenige Akteure am Markt. Mit den steigenden Spreads ist auch ordentlich Bewegung in die Credit-Defaults-Swaps gekommen. Wie also verändern sich nun die Bedingungen für die Refinanzierung der Schulden einzelner Nationen? Man geht doch grundsätzlich von der Stabilität der Staatsfinanzen aus. Nun hat mir ein Kollege so ganz lapidar gesagt, der Euro wäre ja nur ein politisches Projekt, und in Zeiten der Krise wären ökonomische Realitäten – also stark zunehmende Staatsverschuldungen – im Zweifel anderen Euro Teilnehmerländern egal, gelte es doch die eigene Haut zu retten.