Finanzkrise, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Welche Erfahrungen haben wir mit den Konstrukten im Handel von Wertgegenständen / Assets gemacht? Am Anfang war das Feuer. Wer es erfunde hatte, konnte es sicher unmittelbar eintauschen gegen etwas anderes Wertvolles. Vielleicht eine Steinschleuder. Die Probleme in diesem Vorgang waren Sicherheit / Schutz des Gegenstandes (z.B. vor Regen) bzw. des Wissens über seine Anwendung (z.B. durch Vererbung der Kenntnisse). Schliesslich trat irgendwann das Geld als Zahlungsmittelersatz ins Spiel, dann die Verbriefung. Schliesslich der Handel mit Wertpapieren, die einem versprachen, im Besitz von regelmässig bedienten Schuldverhältnissen zu sein. Und dann stellte sich heraus, das einige gierige Händler zu weit gegangen sind und zu sehr auf ihre elektronischen Risk Management Systeme vertraut haben. Das war auf dem Höhepunkte der Evolution von Kapital und Warenströmen. Es gab kaum einen Ort auf der Welt, der bei Ankündigung einer Ineffizienz nicht unmittelbar einen Investor in Form eines Anlageversprechens fand.
Dann kam der Knall.
Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche
In vielen Zeitungsartikeln werden alle Hedge-Fonds Strategien über einen Kamm geschert. Den Fonds wird oft in polemischer Weise vorgeworfen, eine wesentliche Schuld an der Finanzkrise zu haben. Hierzu gibt es zwei Ebenen, das zu widerlegen: die echten Gründe für die Krise und die Anlegersicht
D
ie Finanzkrise nun den Hedgefonds in die Schuhe zu schieben, widerspricht allen Ergebnisses der Aufarbeitung der Krise. Die übermässige Verschuldung der US Gesellschaft und Staat war schon seit Jahren ein Fakt – und die Korrektur hätte früher oder später kommen müssen. Übermässige und mittlerweile allgemein als bremsend für die Entwicklung von Volkswirtschaften betrachtete US Regulierungen wie Sabanne Oxley haben nicht geholfen, im Gegenteil, die beteiligten Gesellschaften wogen sich in (falscher) Sicherheit.
29 September, 2008 – 15:13
Absicherungsstrategien von Vermögen, Beratungsstrategie, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Hedge Fonds, Vermögensberatung in Bärenmärkten, Vermögensverwaltung
Aktienfonds, Anleihen, Hedge Fonds, Lehman Brothers, Schuldverschreibungen, Unternehmenswerte, Zertifikate
Inhaber von Schuldverschreibungen der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers sorgen sich um ihr Geld und da nützen auch Schutzvereinigungen der Kapitalanleger nichts. Mehr als 1000 Anleger hätten sich bei letzteren inzwischen gemeldet. Insgesamt habe Lehman Brothers rund 170 verschiedene Produkte im Gegenwert eines zweistelligen Millionenbetrages alleine in Deutschland emittiert. Man kann nun davon ausgehen, dass die Anleihen und Zertifikate bei Endfälligkeit nicht oder nur unvollständig zurückgezahlt werden. Nun haben viele Beiträge im Investmentberater schon auf die grossartigen Vorteile von Sondervermögen (Fonds) und Fondsgebundenen Lösungen hingewiesen – dass alleine der langfristige wirtschaftliche Nutzen von Assets auschlaggebend ist und wie man sich an diesen direkt und unmittelbar beteiligt. An Anleihen, Zertifikaten und konventionellen Kapitallebensversicherungen sind unsere Kunden eben nur mittelbar beteiligt, Schuldner ist und bleibt eine einzige Unternehmung. Wer sich bei entsprechenden Papieren von Banken und Versicherern jetzt immer noch in Sicherheit wiegt, möchte erkennen, dass er hier “alle Eier in einen Korb legt”. Nun geht es doch darum, günstig und in der Breite Unternehmenswerte zu kaufen, am besten regelmässig. Dafür sollten sich klassische Aktienfonds und Hedgefonds eignen.
13 February, 2008 – 19:14
Beratungsstrategie, Vermögensberatung in Bärenmärkten
, Barrier GROI, Barrier Reverse Convertible, Barriere, Knock-out, strukturiertes Produkt, Wahrscheinlichkeit
Wir haben einmal versucht die „echten” Kosten eines solchen Produkts (Barrier Reverse Convertibles oder Barrier GROI), zurückzurechnen. Schier unmöglich. Selbst unser Mathematik Student musste zahlreiche Annahmen berücksichtigen, die aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt waren, d.h. die Wahrscheinlichkeiten über den Eintritt des “Knock-Out” waren dermassen gross, dass der mit 8% p.a. garantiere Ertrag in allen unseren realistisch erscheinenden Szenarios negativ wurde (weil der Wahrscheinlichkeiten nach die Basiswerte irgendwann einmal unter die Barriere fallen würden). Wir können unseren Kunden nur von diesen (im übrigen mit Vehemenz von Banken vertriebenen) Mogelpaketen abraten. Die Zeitungen sind seit Monaten voll davon – auf Hochglanzanzeigen – und nur schwer erkennbar an so unscheinbar wirkenden Begriffen wie “Barierre” oder “nicht kapitalgeschützt” und “falls…nicht berührt wurde”…man bedenke, eine ganze Werbeseite auf einer überregionalen Zeitung kostet locker mal 50.000 Franken… das bezahlt der Kunde mit. Es sollte unsere Aufgabe als Vermögensverwalter sein, den Kunden vor dieser Provisionstreiberei der Banken zu warnen.
Beratungsstrategie, Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen
Abgeltungssteuer, Aktiensparpläne, Produktivkapital
Wertpapierorder ab dem 31.12.2008 sind für deutsche Steuerpflichtige teuer – 25% bzw. bei Kirchesteuerpflicht kosten bis zu 28% jeder gewinnrealisierenden Transaktion. Die Kapitalanlagebranche ist in Aufruhr – schliesslich ist bis heute nicht einmal klar, ob langfristig angelegte Aktiensparpläne unter die Vorschrift fallen, man darf also davon ausgehen, dass Anleger die Ihre Altersvorsorge auf eine sichere steuerlich priviligierte produktive Anlageform stellen wollen, mit Fonds- und Assetgebundenen Lebensversicherungen am besten fahren werden.
Im internationalem Vergleich ist die deutsche Abgeltungssteuer eine der höchsten; Fehlentscheidungen können also langfristig extrem teuer werden – es empfielt sich die Beratung deutscher Kunden in der Schweiz einem steuerlich versiertem Spezialisten zu überlassen.
Absicherungsstrategien von Vermögen, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Vermögensberatung in Bärenmärkten, Versicherungen in der Vermögensberatung
Anleihen, Basel II, Immobilien, Kapitallebensversicherung, Kredit Krise, Sondervermögen, Zertifikate
Sondervermögen (Fonds) und damit auch Fondsgebundene Versicherungslösungen – sind unserer Meinung nach am besten geeignet, unsere Kunden über die folgenden Krisen hinweg mit stetigen Investments in eine vermögende Zukunft zu begleiten. Es wird im Rahmen der Kreditkrise mit Sicherheit manche Bank und Versicherung dahinraffen – und hier ist als Vermögensverwalter gut beraten, wer auf die Macht von Sondervermögen hinweisst. Sondervermögen stehen den Kunden diekt und unmitelbar zu, und zwar unabhängig vom Fortbestehen eines Produktinitiators. Es zählen alleine die zu Grunde liegenden (hoffentlich zahlreichen) realen Vermögenswerte. So ist langfristig alleine der wirtschaftliche Nutzen von diesen Vermögenswerten (Assets) auschlaggebend, d.h. Werte, die auch nach Ende aller Kreditkrisen, Währungsreformen und Hyperinflationsraten de facto den Menschen einen Wert gibt.
Nun zählen dazu auch Immobilien und Grundstücke. Doch von uns Laien ausgewählt, stellen politische Entscheidungen (z.B. der Bau einer Autobahn), Mietgesetze, persönliche Umstände (z.B. Scheidung) und der Verlauf von Völkerwanderungen und Geburtenraten erhebliche Risiken dar – da sollte man lieber auf Grundstücke und Immobilien von Unternehmen setzen – mittels Erwerb von Aktien der besitzenden Unternehmen. Bei diesen spielen im Immobilienerwerb eben rein sachliche Gründe eine Rolle.
11 December, 2007 – 21:27
Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Versicherungen in der Vermögensberatung
Fondsmanagementgebühren, Investmentfonds, Versicherungsvertragsgesetz, Verwaltungskosten
Das neue Versicherungsvertragsgesetz versprach so viel in Sachen Kostentransparenz – aber in einem Punkt wird mal wieder keine Vergleichbarkeit hergestellt: DIe Verwaltungskosten müssen die Versicherer nicht auf den Einzelvertrag bezogen angeben. So werden wohl Kostenpositionen einfach in die Zukunft verschoben und umgeschichtet. Wenn der Kunde (oder Berater) es dann merkt, ist es meisst schon zu spät, den Anbieter noch zu wechseln. Nur die Angabe der Provision auf einzelvertraglicher Ebene ist eben nicht die ganze Wahrheit. Es wäre so, als würde man in den transparenten Kosten eines Investmentfonds nur die in den jährlichen Fondsmanagementgebühren enthaltenen Vertriebskosten aufführen. Also, aufgepasst!