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Banken wollen freie Berater einstellen, die CHF 250 Millionen mitbringen

Finanzkrise

Da kann ich nur lachen. In der NZZ 28.3.09 stand neulich, Personalberater forderten in einem Fall, dass ein Private Banker als Voraussetzung einer Neueinstellung bei einer Bank innert 3 Jahren CHF 250 Millionen mitbringen müsste. Da bleibe ich gerne selbstständig. Mittlerweile rechnet es sich nämlich: Anstelle meines Büros treffe ich ja meine Kunden in deren Büros, d.h. ich brauche keine Kaffeemaschine und kein Meetingraum. Die alternativen Strategien und Fonds, die ich in meine Beratung einbinde, beziehe ich über einen Broker Pool. Dort bekomme ich alle Unterlagen, man nimmt sich Zeit für mich und meine Fragen und lädt mich ständig zu Informationsveranstaltungen ein. Dazu erhalte ich eine ganze Menge Tools, Programme und Vertragsmustervorlagen. Zudem hilft man mir bei meiner Webseite, denn weder habe ich von Programmierung eine Ahnung, noch hat mein Webdesigner eine Ahnung davon, was in meinem Geschäft geht und was nicht. Die Bank benötige ich also nur noch zur Abwicklung meiner Trades. Ich behaupte, mit 10 Kunden, deren Empfehlungen, Retro- und Provisionsgeschäft und knapp 10 Millionen an Assets kann ich schon ganz gut leben. Zudem kann man mich nun nicht mehr kündigen…

Über Wasser bleiben mit Schiffsfonds

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Ja, es ist richtig, auch die Logistikbranche leidet unter einem Rückgang an Aufträgen. Doch auch jüngste Studien aus der Branche zeigen, wie stabil langfristige Renditekurven dieser Assetklassen verlaufen. Wer sich nun gar nicht erst mit diesem Markt beschäftigen will, weil die Spotmärkte genauso wie Aktienmärkte in einem negativen Trend liegen, hat sich noch zu wenig mit dieser wenig mit Aktien und Renten korrelierenden Anlageform beschäftigt. Selbst wenn Charterraten durchaus in Wochenfrist zweistellig fallen können, wie es zuletzt der Fall war, weil Massengüter zum Teil in Hafenanlagen noch ausreichend gelagert werden konnten, so ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Nachschub (auf dem Seewege) geordert werden muss. Hier geht es um die konkrete Versorgung der Volkswirtschaften und nicht um den Herdentrieb an den Aktien und Rohstoffmärkten. So verwundert es auch nicht, dass die Langzeitentwicklung der Logistikmärkte im Vergleich zu anderen Kapitalmärkten ein fast lineares Wachstum über Jahrzehnte ereichen konnte.