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Für einen Finanzplaner ist der Fuhrpark einer Familie ein wichtiges Element in der Planung der Finanzen eines Privathaushalts. Hinsichtlich Ihres Wertes braucht es weit mehr als einen marktgünstigen Einkaufspreis. So macht es einen gewaltigen Unterschied, welche Marke erworben wurde, wie diese restauriert, gewartet und erhalten werden und in welchem Markt diese gefahren werden. Gerade der letzte Aspekt wird m.E. in der Regel völlig unbeachtet. WO wird das Fahrzeug genutzt?
E10 Benzin
Fangen wir beim ganz akuellen Thema Benzin E10 an: die politisch dilettantisch und halbherzig umgesetzte Einführung des Treibstoffs E10 in Deutschland dürfte schon bald so manche Käufer vor die Frage stellen, ob es nicht sicherer sei, ein Fahrzeug statt in einem E10 Land wie Deutschland lieber z.B. in der Schweiz oder Österreich zu erwerben. Denn alle Zusagen der Autohersteller gelten nur für original gebliebenen Autos. Neue “Original-Fahrzeuge” ohne jegliche Fernost Ersatzteile wird es aber womöglich in einigen Jahren nicht mehr geben – und wer kann in der Zukunft nachvollziehen, ob Fahrzeuge immer mit dem richtigen Benzin getankt wurden und ob Motorersatzteile unterschiedlicher Qualität ggf. unterschiedlich von der Benzinqualität betroffen sein werden? Als besonders werterhaltend gelten Oldtimer – ich habe bis jetzt keine Liste von Altfahrzeugen gesehen, die klare Auskunft über die jeweilige E10 Verträglichkeit gegeben haben. Dazu kommt, dass der Autoindustrie die Oldtimer so ziemlich egal sind, wenn nicht gerade damit ein Event oder Museum publikums- und werbewirksam ausgestattet werden soll.
Geld ist nicht alles – aber mit Sicherheit erhält es den Kontakt zu den Kindern. (Von J. Paul Getty)
Einen Teil der 10 Millionen Dollar habe ich beim Spielen verloren, einen Teil für Alkohol ausgegeben und so Einiges für Frauen. Den Rest habe ich wie ein Idiot verschwendet (Von George Raft)
Eine Bank ist ein Ort, an dem man Dir einen Regenschirm leiht wenn es schönes Wetter ist und diesen zurückfordert, wenn es regnet. (Zitat von Robert Frost)
Über Twitter ist ja schon einges geschrieben worden. Aber wie sieht es speziell in der Finanzdienstleistung aus? Twitter bzw. Microblogging ist im Grunde ja eine simple Form des Bloggings, nur begrenzt man seine Einträge auf wenige Zeichen (= 140 Zeichen). Oft werden somit nur Stichworte und oder ein Link präsentiert. Schön ist ja, dass man so auch das mobile Handhelds mit kleinen Display nutzen kann. Banken halten sich hier ja noch ordentlich zurück – allerdings konnte ich schon Presseveröffentlichungen, Zinssätze oder Produktneuigkeiten aus der Bankenwelt finden.
Vermögensverwalter und Anlageberater fallen mir bislang nicht so sehr auf – das mag am mangelnden Markenbekanntheitsgrad liegen. Postings von einer stark verlinkten Seite werden nämlich von Benutzern mit grösserer Wahrscheinlichkeit eher entdeckt, aufgegriffen und weiter verarbeitet.
In Deutschland gibt es schon ordentlich Aktivität bei der Fidor Bank oder der SEB Bank, in den USA bei der Wells & Fargo und der Bank of America. Von schweizer Banken habe ich in dieser Richtung noch nie etwas gesehen. Hat noch jemand positive Beispiele im deutschsprachigen Twitter?
Es ist schon bedauerlich, welche Kurzsichtigkeit so mancher Finanzdienstleister an den Tag legt, wenn es um Mitarbeiter geht, die mit neuer Technologie arbeiten. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, hier auf dem Investmentberater öfter derartiges an den Pranger zustellen, um meine positiven Erfahrungen mit Web 2.0 zu berichten. Die Macht der neuen Medien und des Web 2.0 wird immer noch von vielen Firmenchefs als Bedrohung denn als Chance gesehen. Der zufriedene Mitarbeiter, der mit seinem Namen und seinem Schaffen im Zeitraum 24/7 für seine Firma spricht, ja sogar unentgeltlich in seiner Freizeit mitunter für die Idee der Firma wirbt, wird nicht gewürdigt. Im Gegenteil, Gerade viele Banken und Versicherer, die im Wesentlichen Ihre Wertschöpfung aus der Ware “Information” ziehen, verbieten gleichzeitig Ihren Mitarbeitern die Nutzung von Web Communities am Arbeitsplatz. Und in diesem konkreten Fall nun auch zu Hause.
Wo wir gerade das Thema Porsche hier aufgefunden hatten – die Macht des viralen Marketings – wann wird endlich auch in der Geldanlagebranche Geld mit Humor verdient?
[Trigami-Anzeige] In der Schweiz gibt es jetzt ein neues Toto. Man tippt nicht nur wie bisher auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage von 13 Begegnungen, sondern man sagt zusätzlich noch das exakte Resultat eines zusätzlichen Spiels «R» voraus. Das erhöht den möglichen Gewinn im Jackpot erheblich.
Totogoal ist so einfach wie Fussball. Man tippt, ob die 13 Partien mit einem Heimsieg, unentschieden oder einem Auswärtssieg enden, und sagt ein Resultat voraus. So wird jeder Match noch spannender. Und man kann eine Menge Geld dabei gewinnen. Wenn man den Jackpot knackt sogar mehr, als ein Fussballprofi in einem ganzen Monat verdient. Am besten man probiert gleich, es selbst einmal zu versuchen. Das kann man auch bequem über das Internet machen http://www.swisslos.ch/totogoal/home.do. Und zur Einstimmung ein Video:
(Siehe weitere Anweisungen unten)
Je mehr Spielpaarungen man bei Totogoal richtig voraussagt, desto höher wird der Gewinn. Darum gilt es, die Spielstärke der Mannschaften möglichst gut einzuschätzen. Im Fussball ist aber immer alles möglich. Man kann darum Totogoal im System spielen, um auch bei Überraschungen Sieger zu bleiben.
Bei ausgeglichenen Fussballspielen kann man auch verschiedene Tipps abgeben.
[Trigami-Review] Analysten von Banken liegen mit ihren Aktien-Empfehlungen regelmäßig schief. Zu diesem Ergebnis kam nicht ein Boulevard Blatt, sondern eine Untersuchung, die kürzlich in der deutschen Wirtschaftszeitschrift Capital veröffentlicht wurde. So wurden über siebentausend Aktienempfehlungen analysiert, mit der Erkenntnis, dass im Schnitt nur 44,1 Prozent der Aktien-Empfehlungen von Banken später tendenziell richtig lagen. Lediglich bei zehn von 34 der untersuchten Banken übersteigt die Trefferquote die fünfzig Prozentmarke. Bei solchen Werten kann ein Anleger eigentlich besser Lotto spielen. Die Untersuchung hatte zum Stichtag: 05. April 2008 alle über einen Zeitraum von 18 Monaten über den dpa-afx Ticker verbreiteten Analystenempfehlungen einbezogen. Jeweils ein halbes Jahr nach Erscheinen jeder Aktienempfehlung zog die Untersuchung eine Zwischenbilanz. Als zutreffend wurde eine positive Empfehlung bewertet, wenn die Aktie mindestens fünf Prozent höher lag oder das in der Studie genannte Kursziel erreicht wurde. Eine Verkauf-Empfehlung galt als richtig, wenn die Aktie um mindestens fünf Prozent gefallen war oder das Kursziel nach unten erreichte. Halte-Empfehlungen wurden nicht berücksichtig.
Habe mich gerade über die Polemik in der Politik geärgert – wenn man so von Heuschrecken spricht, sollte man einiges geraderücken: Ab einer Höhe von $100m Kundengelder müssen Hedge Fonds nach amerikanischen Vorschriften vierteljährliche 13F Meldungen abgeben. Hier werden sozusagen die Hosen heruntergelassen. Zudem müssen Beteiligungen (einzeln oder insgesamt) ab einer Höhe von 5% gemeldet werden, und zwar unabhängig von der SEC Registrierung. Ab 10% gelten sogar verschärfte Meldepflichten, sofern Futures und verwandte Instrumente genutzt werden. Europäische Hedgefonds Manager profitieren somit von weniger Transparenz und einer lockeren Aufsicht. Warum informieren sich Politiker nicht erst, bevor Sie dem steuerzahlenden Volk, das u.a. auch in der Finanzdienstleistung tätig ist, mit dummer Polemik das Geschäft vermiesen?