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AIFM werden bis 2013 umgesetzt – und Regulierungen nehmen schon vorher auf breiter Front zu

Alternative Investments, Private Equity, Regulierung

Nach Verabschiedung der AIFM-Richtlinie haben die EU-Staaten zwei Jahre Zeit für eine Umsetzung in die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen. Mit ihren verschärften Regeln will die EU Fondsmanager von alternativen Investmentfonds (AIF), z.B. Hedgefonds, privaten Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) und Spezialfonds zum Nachweis von Mindestkapital und zur Offenlegung von Anlagestrategien und Bewertungsmethoden zwingen.

Im Säbelrasseln zwischen England und Frankreich ging es vor allem um die Diskrepanzen zwischen den Parteien:

  • Die Engländer wollen, dass weiterhin der europäische Markteintritt für Fonds aus Ihrem Commonwealth und USA möglichst weit offen gehalten wird
  • Frankreich und Deutschland möchten möglichst hohe Barrieren aufbauen, um ihre heimische Publikumsfondsindustrie zu schützen und sich die Überwachung der neuen EU-Börsenaufsicht ESMA in Paris und Europäischen Zentralbank in Frankfurt sichern.

Dadurch dass sich beide im Kompromiss einigen konnten, kommt es jetzt zu noch mehr Regulation als zuvor: Zum einen ist da

Einmal mehr für Hedge Fonds die Lanze brechen…

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Vor gut einem Jahr haben so manche Anleger – in Ihrer Panik und Unwissenheit – Ihre Beteiligungen aus Hedgefonds abgezogen. Hauptgrund war Madoff, der zwar überhaupt keinen Hedgefonds betrieben hatte, aber dessen Betrug und die schlechte Berichterstattung dazu hatte dazu geführt, dass Anleger wie auch Berater es mit der Angst zu tun bekamen.

Etwas Gutes hatte die Krise dahingehend, dass Fehlentscheidungen die weniger professionellen Anleger zurück in die Zinswelt geführt haben. Diejenigen aber, die mit Sachverstand ein paar – auch bei einigen Hedgefonds schlechten Monate – überbrücken konnten, stehen heute oft wieder blendend da.Die Renditen haben 2009 schon im Schnitt knapp 20 Prozent betragen – und damit ein hervorragendes Jahr für Hedgefonds.

Fonds in Alternativen Anlagen räumen die Fondspreise ab

Fondsanalyse, Fortbildung

Mit den Möglichkeiten unter UCITS III, bestimmte für Alternative Fonds bewährte Assetkategorien und Handelsstrategien im regulierten Rahmen auch für Publikumsfonds zuzulassen, trägt Früchte. Gerade die Trendfolgestrategien finden dank der Marktentwicklung / Finanzkrise in den letzten Jahren ausgezeichneten Nährboden für quantitative Ansätze in dieser Stratgie. Auf dem jährlich wiederkehrenden Fondskongress in Mannheim konnte C-Quadrat ARTS alleine ganze 12 von 51 möglichen Preisen abräumen. Der Fonds hat eindruckvoll gezeigt, dass die Trendfolge Strategie auch in den Bereichen Renten- und Mischfonds Sinn gemacht hat. Wichtig ist nun zu erkennen, dass die Zeit der Trendfolge in unruhige Fahrwasser kommt. Es gilt also die vielen anderen wichtigen und das Ertragspotential vergrössernden oder stabilisierenden Alternativen Anlagestrategien zu identifizieren.
Der unabhängige Berater wird es schwierig haben, denn es gibt noch viel zu wenige Hedgefonds Manager, die bislang bereit und in der Lage sind, Ihre Strategien auf UCITS III Basis herunterzubrechen. Die Kompromisse sind im Einzelfall auch einfach zu gross. Nach einer Anpassung sind manchmal jegliche identifizierten werttreibenden kritischen Erfolgsfaktoren eines erfolgreichen Hedgefonds hinfällig. In diesen Fällen lohnt es sich, als Kunde seinen Vermögensverwalter zu bitten, Fonds für qualifizierte Anleger in das Depot zu buchen. Denn diesen Fonds ist das Marketing und die öffentliche Publikation verwehrt. Und der Kunde, selbst wenn er als qualifizierter Kunde gilt, ist mit dem Aufspühren leistungsstarker Fonds schlichtweg überfordert.

Es zeigt sich wieder: In Hedgefonds gehört einzelt investiert – nicht in Form von Dachfonds oder Fund of Funds

Alternative Investments, Hedge Fonds, Produktbereiche, Wettbewerbsstörungen

Nachdem mittlerweile auch Anleger gelernt haben, das Madoff kein Hedge Fonds war (wie in der Boulevardpresse bis heute berichtet), und das Problem darin bestand, dass die Feeder Funds (u.a. Fund of Funds) nicht etwa in einen Fonds, sondern in Handelsstrategien von Madoff angelegt hatten, stelle ich fest dass immer häufiger der Grund des Übels in dem „Versprechen“ der Anbieter liegt, ein Fund of Funds wäre wichtig, da er die Risiken eines Anlegers durch bessere Streuung verringern würde. Meine Beobachtung ist aber, das scheinbar Due Dilligence nicht effizient ist, wenn mehrere Schichten von Prüfungsunternehmen zwar vorhanden sind, aber die jeweils letzte Instanz sich immer darauf verlassen muss, was und ob die Vorangegangenen sorgfältig geprüft haben. So konnte der Anleger und Berater selber nicht erkennen, wie und mit welcher Organisation Madoff agiert hatte. Eine Diversifikation sollte stattdessen immer im Einzelnen bewertet werden, oft reichen 4 bis 5 Einzelhedgefonds für eine sinnvolle und vor allem überblickbare Diversifikation aus.

Pure Alpha oder Alternative Beta?

Alternative Investments, Finanzkrise, Hedge Fonds , , ,

Diese Diskussion ist sicher nicht neu, aber vor dem Hintergrund der Finanzkrise und vor allem enttäuschenden Ergebnissen der Elefanten unter den Hedgefonds und der herausragenden Ergebnisse kleinere Fonds möchte ich hier eine Lanze für die Hedgefonds Boutiquen und dem puren Alpha brechen. Das das in der Schweiz, die 30% (!!!) des globalen (!!) Fund of Hedge Fund Marktes (FoHF) ausmacht aber fast keine Single Hedge Fonds kennt bei Anbietern und vor allem Banken nicht gut ankommt, kommt nicht von Ungefähr. Es war schon müssig, wenn man sich mit einem Offering Memorandum und Due Dilligence jedes einzelnen Hedgefonds auseinandersetzen musste. Da griff der bequeme Bankberater gerne auf das Versprechen der FoHF Manager und Compliance Manager zurück, Ihre Expertise bei der Fondsauswahl sei über alle Zweifel erhaben. Aber zuerst einmal einen Schritt zurück. Vereinfacht interpretiert kann man sagen:

Ertrag des HF über der risikolosen Anlage =

Kapitalanleger haben mit Rentenfonds bis zu 20 Prozent verloren

Absicherungsstrategien von Vermögen, Finanzkrise

Manager von vermeintlich sicheren Rentenfonds haben ohne Wissen der Anleger auf riskante Papiere gesetzt und hohe Verluste gemacht. Durch die Fehlspekulationen im vergangenen Jahr haben viele Rentenfonds schlechter abgeschnitten als der Anleihenmarkt im Durchschnitt. Anleger, die davon ausgingen, ihr Geld sei über ihren Fonds sicher in soliden Zinspapieren angelegt, haben in den vergangenen zwölf Monaten deshalb Geld verloren, einige weit über 20 Prozent.

Böse überrascht hat die Anleger demnach vor allem das schlechte Abschneiden von Fonds, die sich in der Vergangenheit immer als solide präsentierten, so zum Beispiel der über 40 Jahre alte Traditionsfonds DWS Inrenta. Nicht nur hier haben die Manager auch in ABS-Papiere und Genussscheine investiert, deren Handel mit der US-Immobilienkrise zusammengebrochen ist. Und die DWS ist nicht die einzige Fondsgesellschaft, die in der Krise Entscheidungen getroffen hat, die den Anlegern zeitweise oder dauerhaft Verluste bescheren. Die wenigsten hätten die Kunden allerdings über die riskanten Anlagestrategien informiert und so auf deren Kosten gezockt.