Holz als Geldanlage – endlich auch mit Liquidität

Alternative Investments, Anlagefonds, Fonds, Nachhaltigkeit, Ökologische Anlagen

ADVERTORIAL Seit einiger Zeit gibt es zahlreiche Angebote im Markt der Kapitalanlagen und Fonds mit Anlagen in den nachwachsenden Rohstoff Holz, oft auch als Real Assets bezeichnet. Die Idee ist grundsätzlich gut, denn im Gegensatz zu Gold oder anderen Rohstoffen generiert ein nachwachsender Rohstoff bei sachgemässer Pflege laufende Erträge. Insofern liegt neben dem Wert des Konsums an sich ein inhärenter auf den Verkaufszeitpunkt abdiskontierter Wert der zukünftigen Ernten zu Grunde.

Und seltenes Holz anzubauen macht auch ökologisch durchaus Sinn – trotz ökologischer Initiativen in den letzten Jahrzehnten wurde noch vor wenigen Jahren nur 30%des weltweiten Bedarfs an Holz aus bewusst nachhaltig gepflanzten Wäldern gewonnen -  die überwiegende Mehrheit wurde in Naturwäldern abgeholzt!

Trotzdem – Nun weiss ich als Sohn eines Landwirts und Forstbesitzers, wie gering der Wert eines Baumbestandes auch heute selbst in Europa ist. Der in einer Ökobilanz aufgeführte Wert dürfte um einiges über dem Marktpreis liegen – doch darauf gibt selbst im Zeitalter der Zersiedlung und Global Warming auf unserer Welt  kaum Jemand etwas. Wirklich? Nicht ganz. Die besonders seltenen, aber vom vermögenden Käuferschichten bevorzugten Tropen- und Edelhölzer scheinen eine neue Lobby gefunden zu haben. Nein, nicht Greenpeece oder WWF, sondern vermögende Anleger! Das Prinzip ist ganz einfach. Durch die Abforstung dieser Hölzer hat sich ein nicht unerheblicher Wertzuwachs ergeben.  Es war eben schon immer etwas teurer, einen „guten Geschmack“ im Wohnzimmer, am Besprechungstisch oder im Auto zu haben. Da die besagten Hölzer aber nun einmal einige Jahrzehnte brauchen, um wieder nachzuwachsen, sind pfiffige Konzeptionäre auf die Idee gekommen, bereits rechtzeitig und auch zukünftig edle Hölzer nachzupfllanzen und die Ernten regelmässig zu verkaufen.

Mit dem Erfolg der ersten Unternehmungen stellten sich auch bald erste Private Equity Konzepte ein, die in Deutschland u.A. als geschlossene Fonds aufgesetzt wurden. Leider auch mit den üblichen Versprechungen zweistelliger Renditen und fehlender Liquidität, was diese neue sinnvolle Assetklasse nicht gerade auf seriöse Art und Weise vermarktet. In der Schweiz und z.B. in angelsächsichen Ländern sind solche Konzepte überhaupt nicht üblich – und auch deutsche Anleger wären gut beraten, entsprechende Anteile an Waldprojekten in ein Wertpapierdepot einbuchen zu können. Aus Sicht eines Anlegers ist Liquidität, die für Anteilsverkäufe vorzuhalten wäre, ein besonderes Qualitätsmerkmal einer Anlage.

Für diese Anleger ist deshalb das Konstrukt eines regulierten Fonds geeignet. Erwischt man ein erfahrenes Fondsmanagement, so erzielt man Alpha, also eine Zusatzperformance, die über den allgemeinen Ertrag des Rohstoffes Wald hinausgeht. Eine andere Möglichkeit wäre die Anlage in einer Aktie der Forstwirtschaft. Nur damit kauft man sich allenfalls zahlreiche Erfolgs- und Risikofaktoren hinzu vergleichbar eines Blind Pools. Es gibt nur wenige Spezialanbieter, z.B. eine Asian Bamboo, die aber auf Massenverwertung und nicht auf edle Hölzer ausgerichtet ist. Zudem stünde auch dieser Wert in starker Korrelation zu den Börsenmärkten und leidet ggf. unter der Psychologie von Anlegern bei Enttäuschungen in ähnlichen Unternehmen.

Vorteile eines offenen Fonds in der Bewirtschaftung edler Hölzer wären:

  • Streuung und Sondervermögen (weniger oder keine Probleme, wenn der Initiator, ein einzelnes Projekt oder eine Depotbank scheitert)
  • Regulierte Abwicklung und Buchung in ein Wertpapierdepot
  • Alle Anleger gleichberechtigt
  • Einsatz aufsichtrechtlicher Massnahmen, die sicherstellen, ob von den Einzahlungen der Anleger auch tatsächlich Bäume gepflanzt werden ;-) (Mittelverwendungskontrolleur)
  • Keine Notwendigkeit der hohen Kosten (15%+) geschlossener Fonds und Grundbucheintragungen einzelner Anleger bei Direktanlagen etc.

Zusammenfassend kann gesagt werden

  • Historische Renditen von Waldinvestments waren gegenüber klassischen Anlageformen überragend
  • Die geringe Korrelation des Wertverlaufs zu klassischen Anlageklassen eignet sich zur Diversifikation eines Gesamtportfolios
  • Die laufenden Erträge aus dem nachhaltigen Wachstum der Bäume sind in der Regel immer positiv, vergleichbar einer Miete oder eines Zinses
  • Stabile Erträge verleihen der Anlage einen anleiheähnlichen Charakter, ohne dass man einem Schuldner (womöglich einem Staat ;-) ausgesetzt ist. Gegenwert bezieht sich auf Anteile an Grundstücken und realen Verwertungsrechten etc.

Wie kommt man nun zum liquiden Holz oder zu einem Vermögensverwalter, der entsprechene Werte bzw. einen entsprechenden offenen und regulierten Fonds in das Wertpapierdepot buchen kann?

Eine Anfrage beim Brokerage Pool machen.

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