Mit 300 Milliarden Schulden kein Grund zur Panik. Mit einem Notfallplan reagiert die EU. Die Finanzminister der Europäischen Union haben bestätigt, dass weder eine Anfrage Griechenlands zum Notstand vorliege, noch ein kurzfristiges Ausfallrisiko vorliegen würde. Vielmehr geht es nun darum, die langfristig nachhaltig wirksamen Massnahmen Griechenlands zu begleiten und jedem Mitgliedstaat bilateral das Recht zu geben, individuell Griechenland durch Darlehensvergabe zu helfen. Garantien werden also nicht vergeben.
Übrigens, eine Bank Lehman Brothers war im September 2008 mit Schulden von mehr als 600 Mrd. $ (also dem Doppelten von Griechenland) Pleite gegangen. Und von Transparenz wie im Falle eines Staatshaushalts konnte hier ja nun niemand sprechen.
Was bedeutet das für schweizer Vermögensverwalter? Zum einen weiter Gelegenheiten, Zinsdifferenzgeschäfte zu machen, Fixed Income Arbitrage Hedgefonds werden weiterhin in diesem Zusammenhang “Pennys in front of a Steamroller” sammeln können. Wem das alles zu riskant ist, der mag gute Gelegenheiten in tief bewerteten Vermögenswerten Griechenlands finden. Werte, die sich schliesslich nicht in Luft auflösen können.





