Frische neue Fondskonzepte auf der Fondsmesse in Zürich

Anlagefonds, Fonds, Fund Services, Marketing in der Vermögensverwaltung

Einige neue Namen tauchen auf der Fondsmesse in Zürich auf. Man könnte meinen, der Verzicht einiger grosser Fondsgesellschaften in der Folge schwieriger Jahre die erzielten schlechten Ergebnisse nicht persönlich zu kommentieren öffnet nun das Feld für einige Nischenplayer im Markt. Auffällig ist, dass diese sich zunehmend für Partnerschaften zusammenschliessen oder – wie im Falle der Fortune Fund Services Plattform – sich an deren Messestand hängen und auch von dem Kontaktnetz der FORTUNE partizipieren. Den bankenunabhängig beratenden eVV oder Fondsberater kann das nur Recht sein – schliesslich erhalten diese auf solche Weise Zugang zu den konzernunabhängigen Lösungen von Spezialanbietern, die anderenfalls kaum identifiziert werden könnten.
Aber auch Analysten der grossen Fondsportfolios mit offener Architektur dürften auf ihre Kosten kommen. Für den Fondsanalyst ist es ein Segen, dass er auf der Messe diese Vertreter der weniger bekannten Brands persönlich an einem Ort treffen kann. So findet er bei FORTUNE einen All-In Fund Services Provider, der auf der Messe gleich mehrere seiner Partner in den Vordergrund stellt: die Mcquarie Funds Group (v.a. Emerging Markets), Skagen mit norwegischem Fokus, Kapitalfonds L.K. mit Family Office Ansatz und die holländische Kempen Capital mit Fonds aus den Bereichen Immobilien, Small Caps und Industrieobligationen. Schliesslich noch die Investments von FFS / LB (Swiss) – hier wird mit dem 4 Elements Fund ein interessantes Konzept mit rotem Faden umgesetzt – Megatrends rund um die 4 Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer und dem Fokus auf nachhaltigem Investment in Form der Selektion von Lösungsanbietern im Umweltbereich. Bemerkenswert wie diese Fonds die schwierigen Jahre 2008 und 2009 gemeistert haben – zeigen sie doch auf, dass der Fondsmanager seit Handwerk versteht und die Indizes als Benchmark schlagen konnte.

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