Monthly Archives: July 2009

Neues Gesetz in der Beratung deutscher Kunden

Beratungstechnologie, Gesprächstechnik

Anfang Juli wurde in Deutschland ein neues Gesetz zum Anlegerschutz verabschiedet. Hier werden Banken und Berater generell zu einer erhöhten Professionalität in der Beratung gezwungen. Dabei geht es in erster Linie um Dokumentations- und Informationspflichten. Desweiteren sind zum Teil die Verjährungsfristen für Fehlberatung ausgeweitetet worden.

Demnach müssen Vermittler von Finanzprodukten künftig genau protokollieren, warum ein Kunde sie angesprochen hat, welche Wünsche er hatte, warum dem Kunden in der Folge welche Produkte empfohlen wurden und auch wie lange das Gespräch dauerte. Dieses Protokoll muss dem Kunden ausgehändigt werden. Das Protokoll dient bei einer etwaigen späteren Klage auf Schadenersatz auch als ein wichtiges Beweismittel.

Kann mir jemand Softwarelösungen nennen, die mir helfen, diese Anforderungen in der Beratung deutscher Kunden zu erfüllen?

Schweizer Kunden mit Investmentfonds in der Bredouille. Eine Alternative.

Alternative Investments, Finanzkrise, Produktbereiche, Vermögensverwaltung

FISECO ADVERTORIAL Die tausenden in der Schweiz öffentlich zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds haben in 2008 bekanntlich grosse Verluste für die Kunden eingefahren, dabei war es egal, ob es Renten- oder Aktienfonds waren, die Verluste betrugen zwischen einigen wenigen und teilweise bis zu 60%. Das alles geschah unter der vermeintlich sicheren Aufsicht der FINMA. Die gleiche Behörde hat erfolgreich verhindert, das zahlreiche alternative Fonds für den Vertrieb in der Schweiz zugelassen wurden, da diese im Ausland registriert sind oder den langwierigen und teuren Hindernisweg “Zulassungsantrag” gescheut haben. Und gerade diese Fonds haben aufgrund ihrer im Vergleich zur Schweiz liberaleren Aufsicht in ihren Heimatländern in 2008 vergleichsweise gut abgeschlossen. So konnte die Mehrheit dieser Fonds auch bei fallenden Märkten gezielt Gewinne machen oder besondere Assetklassen führen. Zu solchen Fonds haben Sie hierzulande allerdings nur als „qualifizierter Anleger“ einen Zugang.

Österreichische Silbermünzen – angeblich ein Steuertrick

Einwandbehandlung - leicht gemacht, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , ,

Liebe Journalisten der Boulevard Wirtschaftspresse: manchmal denke ich das das eine oder andere Wirtschaftsstudium auch in Pressabteilungen eine gute Anlage gewesen wäre. So schreiben einige Zeitungen und sogar das Privatfernsehen einen Bericht, der nur eines schaffen soll: hohe Zugriffszahlen und Empörung im Winde der Polemik. Was mich ebenso schockiert ist wie so manche Boulevard-finanzierte Blogseite oder Geld-Community ebenso darauf aufspringt (einen Link zu dieser Presse verkneife ich mir hier).

In Österreich gäbe es einen “ganz tollen” Steuertrick, Silbermünzen im Nominalwert von 1,50 Euro über die Grenze zu tragen, obwohl deren Marktwert bei über 10 Euro liegen würde. Diese neue Silbermünze aus Österreich wäre angeblich der Geheimtipp bei deutschen Anlegern: Mit ihr liessen sich große Mengen Schwarzgeld über die Grenze schaffen – der Zoll müsste tatenlos zusehen. Die Nachfrage würde boomen, die Prägeanstalt käme mit der Herstellung kaum hinterher.

Nun mal zu den Fakten: