Finanzsachbearbeiterin von Nationale Suisse wegen Facebook gekündigt

Finanzkrise, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Web 2.0 für Vermögensverwalter , , , , , , ,

Es ist schon bedauerlich, welche Kurzsichtigkeit so mancher Finanzdienstleister an den Tag legt, wenn es um Mitarbeiter geht, die mit neuer Technologie arbeiten. Ich habe mich jedenfalls entschlossen, hier auf dem Investmentberater öfter derartiges an den Pranger zustellen, um meine positiven Erfahrungen mit Web 2.0 zu berichten. Die Macht der neuen Medien und des Web 2.0 wird immer noch von vielen Firmenchefs als Bedrohung denn als Chance gesehen. Der zufriedene Mitarbeiter, der mit seinem Namen und seinem Schaffen im Zeitraum 24/7 für seine Firma spricht, ja sogar unentgeltlich in seiner Freizeit mitunter für die Idee der Firma wirbt, wird nicht gewürdigt. Im Gegenteil, Gerade viele Banken und Versicherer, die im Wesentlichen Ihre Wertschöpfung aus der Ware “Information” ziehen, verbieten gleichzeitig Ihren Mitarbeitern die Nutzung von Web Communities am Arbeitsplatz. Und in diesem konkreten Fall nun auch zu Hause.

Was war passiert?  Als ich angestellt war, kaum auszudenken, bin ich auch mal in den Ferien in XING gegangen und habe meine Kontakte zu Geschäftsfreunden gepflegt. Um Himmels Willen, nicht auszudenken, meine Firma hätte mich verkalen können, den ich sollte mich doch in dieser Zeit von der Arbeit erholen. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Dumm nur, dass in der Zukunft die Kläger die Kunden von Banken und Versicherer sein werden. Sie werden die Ignoranz Ihrer Dienstleister bestrafen – und zu einem Anbieter wechseln, der ihre Sprache spricht. Die Info fand ich hier: Gekündigt wegen Facebook

Zugegeben, Facebook und z.B. Myspace sind nicht wirklich Business Networks. Da gibt es wahrlich bessere und effizientere Plattformen wie z.B. XING. Dennoch, auch dieses Portal hat sich durchgesetzt und viele schnelle und kluge Finanzdienstleister wissen oder lassen sich beraten, wie sie daraus heute bereits ein Geschäft machen können. 

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