Monthly Archives: December 2008

Grösse und Ausrichtung eines Fonds entscheidend für den Ertrag

Alternative Investments, Beratungsstrategie, Finanzkrise, Hedge Fonds, Produktbereiche, Strukturierte Produkte, Vermögensverwaltung , , , , , , ,

Unter dem Titel „Marktgleichgewicht bei offenen Investmentfonds”  hat die Sauren Fonds-Research AG bestätigt, was viele bei der Produktauswahl bereits beherzigen. Die Studie untersucht und beantwortet die Frage, das Fondsanlageerfolg u.a. auch vom Fondsvolumen abhängt, sowie, wie und warum bzw. welche Handelsstrategien in der Theorie abnorme Renditen im Markt erzielen können.

So können offene (long orientierte) Investmentfonds überwiegend keine Mehrwerte über einen Marktdurchschnitt erzielen.

Die Studie zeigt auf, dass es keinesfalls ausreichend ist, einmalig einen Fondsmanager mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten zu identifizieren. Es ist zunächst die Aufgabe, diesen Manager zeitlich vor anderen Marktteilnehmern zu erkennen, da in der Folge mit einem deutlichen Anstieg des verwalteten Volumens zu rechnen ist. Die Möglichkeiten dieses Managers, seine Fähigkeiten unbeschränkt einzusetzen, werden mit zunehmenden Fondsvolumen reduziert. Diese Verminderung der Flexibilität zieht in der Folge steigende Opportunitätskosten nach sich, welche sämtliche möglichen Mehrwerte gegenüber einem Benchmark aufzehren können.

Als Rückschluss aus der Studie erscheinen zwei wesentliche Strategien für die Anlageberatung nützlich:

Staatsanleihen im EU Europa

Finanzkrise, Produktbereiche, Vermögensberatung in Bärenmärkten , , , ,


Als Vermögensverwalter fragt man sich, welche Dinge zu beachten wären, die mittlerweile grossen Spreads zwischen den Staatsanleihen im einheitlichen Währungsraum der EU – beispielweise zwischen den zehnjährigen deutschen auf der einen Seite und den griechischen oder italienischen Sätzen auszunutzen. Der Spread zwischen 10 jährigen Italien und  10 jährigen Deutschland sind innert eines Jahres von 30 auf 120 Basispunkte gestiegen.Besonders in den vergangenen Wochen konnte eine Ausweitung beobachtet werden – dahinter steckt doch mehr als die Meinung einiger wenige Akteure am Markt. Mit den steigenden Spreads ist auch ordentlich Bewegung in die Credit-Defaults-Swaps gekommen. Wie also verändern sich nun die Bedingungen für die Refinanzierung der Schulden einzelner Nationen? Man geht doch grundsätzlich von der Stabilität der Staatsfinanzen aus. Nun hat mir ein Kollege so ganz lapidar gesagt, der Euro wäre ja nur ein politisches Projekt, und in Zeiten der Krise wären ökonomische Realitäten – also stark zunehmende Staatsverschuldungen – im Zweifel anderen Euro Teilnehmerländern egal, gelte es doch die eigene Haut zu retten.

Lebensversicherungen als “verkappte Vermögensverwaltung”

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Ja, Sie lesen richtig – so umschreiben Journalisten und Politiker die Lebensversicherung in Deutschland. Die Wortwahl der Politiker und Journalisten ist schon bedenklich. Sie ist derzeit Ausdruck der Hetze gegen alle innovativen ausländischen Finanzplanungslösungen. Was europäische Richtlinien ausdrücklich seit der Tarifgleichheit Anfang der 90er Jahre um Lichtjahre weitergebracht hat, wird ignoriert. Dieser Wettbewerb kam auch der deutschen Versicherungsindustrie zu Gute und hat Arbeitsplätze geschaffen und die finanzielle Situation vieler Deutscher im Alter verbessert.

Übrigens, streng genommen ist ja auch eine gemischte (kapitalbildende) Lebensversicherung in Deutschland eine Art Vermögensverwaltung – schliesslich überlässt der Kunde in Vertrauen auf die Leistungsfähigkeit des Asset Management des Versicherers die Anlageentscheidungen einem Verwalter signifikanten Vermögens. Die nun vorgesehene rückwirkende Besteuerung ausländischer Lebensversicherungen kommt einem Skandal nahe. Denn der Staat Deutschland entfernt sich zunehmens von der Prämisse Rechtssicherheit. Wer sollte heute noch einen in Deutschland steuerbegünstigten Vertrag abschliessen, wenn die Versprechen morgen schon hinfällig sind?

CONTAINERSCHIFFE – WIE ES WIRKLICH AUSSIEHT…

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Die Polemik der Wirtschaftsjournalisten ist einfach: da wird von leeren Containerschiffen gesprochen, die vor den Häfen dümpeln und einem Zusammenbruch der Spotmärkte. Aber was hat das mit dem finanziellen Erfolg der geschlossenen Schiffbeteiligungen unserer Anleger zu tun?

 In der Logistikbranche überwiegt nämlich die Zuversicht.

Eine Wachstumsdelle im Seegüterumschlag ist längst überfällug gewesen. Die Logistikmärkte haben sich seit über 20 Jahren nur in eine Richtung bewegt, stetig

Wenn im Oktober kein einziges Schiff geordert wird, dann ist das auch eine gute Nachricht. Das heisst nämlich, dass sobald wieder Normalität im globalen Handel eintritt, neue gut ausgerüstete und umweltschutzoptimierte Schiffe in der Zukunft fehlen werden. Es gibt einfach keine sinnvolle Alternative zum globalen Handel. So ist zwar der Index kurzfristig vercharterter Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 2 500 Standard-Containern (TEU) um 60% zurückgegangen, doch Grosse Schiffe wie die “Emma Maersk” mit einem Fassungsvermögen von 11 000 TEU lässt das kalt, da sie längerfristig verchartert wurden. Und genau so funktionieren auch Schiffsbeteiligungen.