Monthly Archives: November 2008

Analystenmeinungen blind folgen, Glückspiele machen oder einen unabhängigen Vermögensverwalter beauftragen?

Beratungsstrategie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Vermögensverwaltung , , , ,

[Trigami-Review] Analysten von Banken liegen mit ihren Aktien-Empfehlungen regelmäßig schief. Zu diesem Ergebnis kam nicht ein Boulevard Blatt, sondern eine Untersuchung, die kürzlich in der deutschen Wirtschaftszeitschrift Capital veröffentlicht wurde. So wurden über siebentausend Aktienempfehlungen analysiert, mit der Erkenntnis, dass im Schnitt nur 44,1 Prozent der Aktien-Empfehlungen von Banken später tendenziell richtig lagen. Lediglich bei zehn von 34 der untersuchten Banken übersteigt die Trefferquote die fünfzig Prozentmarke. Bei solchen Werten kann ein Anleger eigentlich besser Lotto spielen. Die Untersuchung hatte zum Stichtag: 05. April 2008 alle über einen Zeitraum von 18 Monaten über den dpa-afx Ticker verbreiteten Analystenempfehlungen einbezogen. Jeweils ein halbes Jahr nach Erscheinen jeder Aktienempfehlung zog die Untersuchung eine Zwischenbilanz. Als zutreffend wurde eine positive Empfehlung bewertet, wenn die Aktie mindestens fünf Prozent höher lag oder das in der Studie genannte Kursziel erreicht wurde. Eine Verkauf-Empfehlung galt als richtig, wenn die Aktie um mindestens fünf Prozent gefallen war oder das Kursziel nach unten erreichte. Halte-Empfehlungen wurden nicht berücksichtig.

Über Wasser bleiben mit Schiffsfonds

Alternative Investments, Private Equity, Schiff- und Containergeschäft, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen , , , ,

Ja, es ist richtig, auch die Logistikbranche leidet unter einem Rückgang an Aufträgen. Doch auch jüngste Studien aus der Branche zeigen, wie stabil langfristige Renditekurven dieser Assetklassen verlaufen. Wer sich nun gar nicht erst mit diesem Markt beschäftigen will, weil die Spotmärkte genauso wie Aktienmärkte in einem negativen Trend liegen, hat sich noch zu wenig mit dieser wenig mit Aktien und Renten korrelierenden Anlageform beschäftigt. Selbst wenn Charterraten durchaus in Wochenfrist zweistellig fallen können, wie es zuletzt der Fall war, weil Massengüter zum Teil in Hafenanlagen noch ausreichend gelagert werden konnten, so ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Nachschub (auf dem Seewege) geordert werden muss. Hier geht es um die konkrete Versorgung der Volkswirtschaften und nicht um den Herdentrieb an den Aktien und Rohstoffmärkten. So verwundert es auch nicht, dass die Langzeitentwicklung der Logistikmärkte im Vergleich zu anderen Kapitalmärkten ein fast lineares Wachstum über Jahrzehnte ereichen konnte.

Online Marketing – ein Vorteil für unabhängige Broker?

Beratungstechnologie, Web 2.0 für Vermögensverwalter , , , , , ,

Die Quintessenz des Seminars Strategisches Online Marketing moderiert von Dr. Nils Hafner war eindeutig – die Wichtigkeit und die technischen Möglichkeiten des Marketing im Internet und bei Online Dienstleistungen ist zuletzt gewaltig gestiegen – dennoch ignorieren nach wie vor die grossen Banken und Versicherer das Thema fast komplett. So sind nicht nur bedenklich wenig Mitarbeiter von Banken und Versicherungen im Meinungsaustausch und in Blogs im Internet, es gibt auch fast keine Bank- und Versicherungseigenen Communities oder Blogs. Teilnehmer aus dem Bereich Finanzdienstleister sind vor allem die unabhängigen Finanzberater und Vermögensverwalter, denn diese wittern hier Ihre Chance in der Kommunikation und in der Abgrenzung vom Angebot und Image der Grossbanken.

Kommt eine ältere Dame in eine amerikanische Bank…

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Strukturierte Produkte , ,

Kommt eine ältere Dame in eine amerikanische Bank und will dort ein Zertifikat kaufen und 10.000 CHF investieren:
Dame: “Ist mein Geld bei Ihnen auch sicher?”
Bankberater: “Klar doch!”
Dame: “Und was ist, wenn Sie pleite machen?”
Kassierer: “Dann kommt unser Bankkonzern dafür auf!”
Dame: “Und was, wenn der auch pleite macht?”
Bankberater: “Dann kommt dafür der Nothilfefonds auf!”
Dame: “Und wenn der nicht ausreicht?”
Bankberater: “Dann tritt die Regierung Bush zurück, und das sollte Ihnen nun wirklich die 10.000 CHF wert sein !”