Monthly Archives: September 2008

Scheinbar sichere Papiere bringen die traurige Wahrheit ans Licht

Absicherungsstrategien von Vermögen, Beratungsstrategie, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Hedge Fonds, Vermögensberatung in Bärenmärkten, Vermögensverwaltung , , , , , ,

Inhaber von Schuldverschreibungen der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers sorgen sich um ihr Geld und da nützen auch Schutzvereinigungen der Kapitalanleger nichts. Mehr als 1000 Anleger hätten sich bei letzteren inzwischen gemeldet. Insgesamt habe Lehman Brothers rund 170 verschiedene Produkte im Gegenwert eines zweistelligen Millionenbetrages alleine in Deutschland emittiert. Man kann nun davon ausgehen, dass die Anleihen und Zertifikate bei Endfälligkeit nicht oder nur unvollständig zurückgezahlt werden.  Nun haben viele Beiträge im Investmentberater schon auf die grossartigen Vorteile von Sondervermögen (Fonds) und Fondsgebundenen Lösungen hingewiesen – dass alleine der langfristige wirtschaftliche Nutzen von Assets auschlaggebend ist und wie man sich an diesen direkt und unmittelbar beteiligt. An Anleihen, Zertifikaten und konventionellen Kapitallebensversicherungen sind unsere Kunden eben nur mittelbar beteiligt, Schuldner ist und bleibt eine einzige Unternehmung. Wer sich bei entsprechenden Papieren von Banken und Versicherern jetzt immer noch in Sicherheit wiegt, möchte erkennen, dass er hier “alle Eier in einen Korb legt”. Nun geht es doch darum, günstig und in der Breite Unternehmenswerte zu kaufen, am besten regelmässig. Dafür sollten sich klassische Aktienfonds und Hedgefonds eignen.

Start-up als Vermögensverwalter (SRO) (letzte) Folge IV

Beratungsstrategie, Beratungstechnologie, Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Marketing in der Vermögensverwaltung , , , , , , ,

[Trigami-Review]

Soziales und Organisatorisches

Eine eigenes, hochwertig und funktional eingerichtetes Büro dürfte klar sein. Doch als Selbständiger ist der Vermögensverwalter oft Einzelkämpfer bzw. muss sich und ggf. sein Team selbst motivieren. So fehlt ihm oft der Austausch mit Kollegen in einer ähnlichen Situation. Zum Beispiel wenn neue Produkte auf den Markt kommen oder sich neue Trends ergeben. Deshalb ist der Kontakt zu anderen externen Vermögensverwaltern und Finanzdienstleistern notwendig, so dass Informationsaustausch und gegenseitige Empfehlungen gewährleistet werden. Auch vor diesem Hintergrund macht eine Mitgliedschaft in einem Pool mit unabhängigen Vermögensverwaltern Sinn.

Da auch bei der Firmengründung viele rechtliche Aspekte beachtet werden müssen, ist auch eine qualifizierte Rechts- und Steuerberatung erforderlich. Diese Expertise ist notwendig, wenn es um Fragen wie Existenzgründung, Finanzierung des Unternehmensaufbaus und Steueroptimierung der Kunden und auch der eigenen Situation geht. Diese Expertise sollte ein Treuhandexperten liefern, idealerweise ein Unternehmen mit spezieller Expertise in Finanzdienstleistungen. Eine gute Fundstelle für eine Vielzahl wichtiger Experten findet sich z.B. in dieser Linksammlung: http://www.2wid.net/Wirtschaft/Beschaeftigung/Existenzgruendung-Startup/kt690.php

Start-up als Vermögensverwalter (SRO) Folge III

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Start-up Marketing Konzept

Wenn der externe Vermögensverwalter sich selbständig machen will muss er ein klares Konzept haben, wie er gegenüber dem Endkunden auftritt und wie er die Vielfalt und Qualität seines Dienstleistungsangebots gewährleisten will.

Alleine die gelegentliche Weiterempfehlung durch zufriedene Kunden ist unzureichend. So ist z.B. ein effizienter interaktiv gestalteter Webauftritt unabdingbar. Durch einen modernen Webauftritt mit Aussagen zum Mehrwert (Leistungsversprechen) und Visualisierungen von physikalischen Beweisen (Vertrauensbeweis) hat der Vermögensverwalter die Möglichkeit den Wegfall der (in der Vergangenheit) mächtigen Marke einer Bank zu überkompensieren. Nun gilt es, durch wertvolle Informationen, Podcasts, Newsletter und ein CRM, seinen bestehenden Kundenstamm stärker an sich zu binden, aber gleichzeitig auch neue Kunden zu gewinnen.

Wie wird der Vermögensverwalter gefunden? In der Vielzahl der elektronischen Telefonbücher zu erscheinen, ist allenfalls ein Hinweis auf die Existenz des Beraters im Markt, aber leider auch ein Hinweis auf eine fehlende Webseite / Professionalität im Auftritt.

Beta-Faktor (β) – wie wichtig ist diese Kennziffer?

Beratungsstrategie, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung , , , ,

Grundsätzlich sagt man, dass der Beta-Faktor (β) in der Finanzierungslehre eine standardisierte Maßgröße (Kennzahl) für das im Marktzusammenhang mit einem Investitions- oder Finanzierungsprojekt übernommene systematische Risiko (oder kurz: Marktrisiko) als Teil seines Gesamtrisikos repräsentiert.

Solche systematischen Risiken aus finanzwirtschaftlichen Handlungen lassen sich hauptsächlich auf allgemeine makroökonomische bzw. politische Einflussgrößen zurückführen. Solche Grössen können Wachstumsraten und Wirtschaftszyklen, Wirtschaftspolitik und neue Steuergesetze, aber auch Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken sein.

Wie wichtig ist jetzt der Beta bei der Kapitalanlage?

Letztlich liefert m.E. nur  der systematische Teil des Gesamtrisikos einer betrachteten Kapitaldisposition den maßgeblichen Beitrag zum Risiko des gesamten Investitions- bzw. Finanzierungsprogramms . Das unsystematische, d.h. das anlagespezifische Risikos einer jeden riskanten Kapitalanlage oder Finanzierung hingegen lässt sich nämlich regelmäßig durch eine effiziente Streuung von Wertpapieren vermeiden (“Diversifikation”). Demnach können sich die Erwartungen eines Investors vernünftigerweise nur darauf richten, für ein getragenes systematisches Risiko im Kapitalmarkt eine angemessen hohe Renditeerwartung zu erhalten. Das nach Abzug des unsystematischen Risikos verbleibende Restrisiko einer finanzwirtschaftlichen Maßnahme stellt mithin ihr marktbezogenes Risiko β dar, welches als Mehrwert von z.B. einem Fondsmanager erbracht werden muss.