Monthly Archives: June 2008

Die Kunden wollen ihre Gelder zurück

Beratungsstrategie, Retrozessionen, Sonstiges ,

In den letzten Jahren hat das Thema Retrozession im Vermögensverwaltungsgeschäft viel Grund zur Diskussion gegeben. Nur ein geringer Anteil der Vermögensverwalter hat die für den Kunden fällige Retrozession ausbezahlt. Daraus resultierend könnte ein grosser Teil der Vermögensverwalter und Banken noch mit Forderungen von Kunden konfrontiert werden. Dabei geht es um Summen, die sich auf Milliardenbeträge belaufen werden. Dazu kommen noch die Zinsen auf die rückzuerstattenden Beträge. Dies ist ein ernstzunehmendes Problem für die Banken und Vermögensverwalter, gerade weil die ersten Klagen schon eingereicht worden sind.

Tatsache ist, dass die Angelegenheit der Retrozession rechtlich nicht transparent geregelt ist. Was bisher nicht deutlich war, war die Tatsache, dass der Kunde nicht aufgeklärt worden ist darüber, ob ein Vermögensverwalter Retrozessionen vereinnahmt oder ob der Kunde über die Höhe der Retrozessionen aufgeklärt werden muss, bevor er auf diese verzichtet. Hier soll die auftragsrechtliche Herausgabepflicht greifen. Was das Schweizer Bundesgericht entschieden hat, ist dass der Kunde in der Lage sein muss die Höhe der Retrozession abzuschätzen, bevor er auf diese verzichtet. Demzufolge wird ein Kunde, dem eine hohe Retrozessionssumme zustünde wohl kaum auf diese verzichten.

Strukturierte Produkte – legaler Diebstahl?

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Ich möchte hier einmal etwas kritisch aufwerfen: Strukturierte Produkte bieten dem Anleger die Möglichkeit einerseits das Risiko in seinem Portfolio zu vermindern, anderseits aber auch attraktive Renditechancen zu nutzen. Das hört sich ja sehr gut an für den privaten Anleger. Aber wie sieht die Realität aus? Ist die Kostenstruktur des Produkts auch transparent dargestellt? Wie sieht es denn mit dem Risiko genau aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Wette des Kunden aufgeht, oder eben nicht? Dieses sind Fragen, die der Privatinvestor (und sein Berater) sich stellen müssen.

Das Geschäft mit den amerikanischen Secondhand-Policen

Alternative Investments, Versicherungen in der Vermögensberatung , , ,

Um diese Produkte, die auch als Life Settlements bezeichnet werden, als Berater „leichten Herzens” verkaufen zu können, muss man ja die ganze Kette vom Anleger über den Produktanbieter und amerikanischen Provider bis hin zum Broker und der Sicherheit der Treuhandkonstruktion überprüfen. Das grundlegende Problem des Geschäfts mit den gebrauchten Policen liegt doch darin, das man niemals mit Sicherheit voraussagen kann, wann jemand sterben wird.

Nun gab es m.E. zuletzt etwa 15 Provider in Deutschland und der Schweiz, alle rechneten vor, was man verdienen konnte, wenn sich die Geschichte wunschgemäß entwickeln würde, was uns aber schuldig blieb, sind historische Daten, oder? Niemand verfügt offensichtlich über statistisch relevante und vor allem glaubwürdig testierte Ergebnisse aus der Vergangenheit, die Rückschlüsse darüber zulassen, wie wahrscheinlich das Eintreffen der Ertragsprognosen der derzeit noch aktiven Anbieter ist. Hat jemand Daten oder Kontakte in diesem Geschäft?

Suchmaschinen für Finanzberater

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Bedeutung und Funktionsweise von Suchmaschinen in der Finanzdienstleistung

Welche Instrumente des Online-Marketing-Mix sind geeignet, um Finanzdienstleistungen effizient zu positionieren?
Das Suchmaschinenmarketing unterteilt sich in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Werbung mit Schlüsselbegriffen (auch als pay-per-click oder Sponsored Links bezeichnet). Mittlerweile sind 60 % der deutschsprachigen Haushalte vernetzt. Von diesen 60% der Haushalte suchen 90 % der jeweiligen Internetnutzer Ihre Informationen über Suchmaschinen. Wiederum 70 % davon schauen nur die ersten beiden Seiten der Ergebnisseiten (SERPS) der Suchmaschinen an.

Für Ihre Internetpräsenz bedeutet dies, wenn Ihre Seite nicht unter den ersten zwei Ergebnisseiten (SERPS) zu finden ist, werden Sie bzw. Ihre Produkte nicht über Suchmaschinen gefunden. Damit sind Sie für Informationssuchende die Suchmaschinen dazu benutzen, nicht im Internet existent! Vertrauen Ihre Kunden Ihnen Anlagegelder an, obwohl es Sie überhaupt nicht gibt?

Dringender Handlungsbedarf. Für CHF 199,- bietet www.fiseco.ch schon mal zumindest ein paar individuelle Seiten mit den wichtigsten Unternehmensangaben und einer Kernaussage Ihrer Beratung.

Wer im Hedgefonds-Markt besonders verdient hat

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Während Investmentbanken Milliarden von Abschreibungen auf Wertpapierbestände vornehmen müssen kann der in New York ansässige Paulsons Hedge-Fonds im Jahr 2007 sein Vermögen um 590 Prozent steigern. Sein Erfolgsrezept bestand aus Leerverkäufen auf den Abschwung des „ABX-Index”, welcher der Wertentwicklung mit Hypotheken besicherter Zinsanleihen folgt. Des weiteren erwarb Paulson sog.  „Credit Default Swaps”, also Swaps auf die in den amerikanischen Kreditmarkt engagierten Banken. Als die Märkte einbrachen schossen diese im Wert nach oben. 3,7 Milliarden US-Dollar Performance-Fee für das abgelaufene Jahr 2007 waren die wohl faire Belohnung für den Fondsmanager, denn die üblichen Verwaltungsgebühren bei vergleichbaren Hedge-Fonds betragen ca. 2 Prozent Fixgebühr und 20 Prozent Gewinnbeteiligung.

Abgeltungssteuer! ‘die Heuschrecken vom Staat’

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Mit der ab 1 Januar 2009 einteretende Abgeltungssteuer werden in Deutschland auf alle Kapitalerträge für Wertpapiere und Fondsanteile 25 % dem privaten Investor auferlegt. Was hat dies für Konsequenzen für den Investor auf der einen Seite und was bedeutet dies für das Marktumfeld generell?

Um das Vermögen vor dem Staat zu schützen gibt es mehrere Möglichkeiten die der private Investor hat, wenn es um Investitionen im Kapitalmarkt geht. Eine Möglichkeit für den Investor die Abgeltungssteuer zu umgehen, wäre die Investition in Dachfonds. Hierbei hat der Dachfondsmanager die Möglichkeit, innerhalb seiner Strategie die Fondsmanager auszuwechseln.  

Eine andere Möglichkeit die Abgeltungssteuer zu vermeiden, wäre die fondsgebundene Lebensversicherung. Innerhalb dieses Versicherungsmantels ist es dem Investor erlaubt Umschichtungen in seinem Depot vorzunehmen, ohne dafür besteuert zu werden.

Auch eine sichere Methode sein Vermögen zu sichern, ist einen unabhängigen Finanzdienstleister zu finden, der sich ausserhalb von Deutschland (z. b. Schweiz) befindet und unabhängig von den Grossbanken operiert. Dadurch hat der private Investor die Möglichkeit individuell auf seine Bedürfnisse hin beraten zu werden, ohne Angst vor zusätzlichen irrationalen Steuererhöhungen seitens der Regierung zu haben. Dadurch hat der private Investor ein gut verwaltetes Portfolio mit einem guten Risiko/Gewinn Verhältnis und zusätzlich ist sein Vermögen gesichert vor neuen Steuererhöhungen.

Hilfe – Vermögensverwalter ohne Blog Erfahrung…

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ich vermute ich bin nicht alleine – weder weiss ich was ein RSS-feed ist noch kenne ich Podcasts, ich weiss aber dass meine Kunden sich bereits zum Teil damit auskennen. Welche Vorteile habe ich wenn ich diese Techniken beherrsche? Kann ich auch anonym bleiben? Wie kann ich Blogeinträge für mein Unternehmen nutzen? Anlagestrategien? Produkte? Kundenmeinungen? Ich bin überzeugt es gibt hier ein paar Cracks die mir evtl. helfen würden? Ich bitte um Kontakt achimreichel@email.de