30 April, 2008 – 18:58 by Webmakler
Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen, Steuern
Bei den Abgeltungssteuerregeln für Dachfonds bleibt für deutsche Kunden alles beim Alten. “Änderungen bei der Besteuerung von Dachfonds sind nicht geplant”, heißt es in einem Antwortschreiben der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion, die dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ vorliegt. Das berichtet die Online-Ausgabe des Magazins auf ihrer Website.
Speziell Dachfonds waren von Finanzdienstleistern in den vergangenen Monaten als ein besonders interessantes Produkt beworben worden, um den Unbill der Abgeltungssteuer zu umgehen. Sie unterliegen zwar im Regime der künftigen Abgeltungssteuer den gleichen Besteuerungsregeln wie jeder andere Investmentfonds auch, aber dennoch bieten sie auf Grund ihrer Konstruktion einen Vorteil: Bei einem Dachfonds, der wiederum in einzelne Zielfonds investiert, lösen die Umschichtungen des Dachfondsmanagers nämlich keine Steuerpflicht aus. Er kann also mit dem vollen Kapital weiterinvestieren und die im Fonds gehaltenen Bestände an Zielfonds je nach Marktlage austauschen.
29 April, 2008 – 17:57 by greeninvest
Beratungsstrategie, Kern- und Zusatzleistungen in der Vermögensverwaltung, Sonstiges
Aktienrecht, Geschäftsbericht, Green Investment, grüne Aktien, Hauptversammlung
Empfehlen wir unseren Kunden nicht nur grüne Aktien, sondern handeln wir auch konsequent und entschlossen entsprechend! In Deutschland schlägt Frau Brigitte Zypries, immerhin Justizministerin des Bundes, eine Novelle des Aktienrechts vor. In diesem wird u.A. gefordert, zukünftig nur noch auf elektronischem Wege zu Hauptversammlungen formal einzuladen, Informationsmaterial wie auch Geschäftsberichte ebenfalls in elektronischer Form rechtlich zuzulassen und auch konsequent die Abstimmungen im Internet freizugeben. Damit erspart die Dame nicht nur uns viel Arbeit, sondern der gesammten Volkswirtschaft geschätze 50 Millionen Euro pro Jahr!
Problematisch wird allerdings, wie wir am besten die Farbdruckkosten über die jährlichen Gebühren unserer Vermögensverwaltungen umwälzen können, denn der eine oder andere unserer Kunden ist ja IMMER NOCH NICHT im Internetzeitalter angekommen…
24 April, 2008 – 16:36 by XYZ Consult
Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Vermögensverwaltung
ETFs, Honorarberatung, Kreditkrise, UBS, Unabhängikeit, VDH
Die Krise hinterlässt ihre Spuren: Immer mehr Anleger sind verunsichert und engagieren unabhängige Geldverwalter. Gleichzeitig verlassen immer mehr Berater ihre Arbeitgeber, weil sie umsatzgetriebene Verkaufsaktionen nicht länger verantworten wollen.
Die Kreditkrise hinterlässt Spuren in der Beratung: Anleger wandern nach dem Debakel mit verlustreichen Kreditpapieren zu unabhängigen Verwaltern ab. Parallel dazu geben manche Berater ihrem bisherigen Arbeitgeber den Laufpass, weil sie umsatzgetriebene Verkaufsaktionen nicht länger verantworten wollen. “Beides stärkt den Trend zur Honorarberatung”, sagt Dieter Rauch, Leiter des Verbund deutscher Honorarberater (VdH).
Traditionell findet Anlageberatung in den Banken statt, deren Einkünfte an den Verkauf gekoppelt sind. Honorarberatung soll diesen Fehlanreiz ausschalten: Der Kunde zahlt einen Stundensatz wie beim Rechtsanwalt und eine transparente Gebühr für die laufende und neutrale Betreuung (siehe “Die neue Idee”).
22 April, 2008 – 20:20 by Wealthmanager
Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Risiko, Sub-Prime

Die Grafik zeigt etwas, was wir alle längst wissen: auch ganz grosse Banken birgen Risiken in Ihren Produkten – die Schwerfälligkeit macht eben blind vor den Risiken, ob es der Puppy oder die Sub-Prime Anleihe ist…
15 April, 2008 – 18:13 by Swissblogger
Beratungsstrategie, Gesprächstechnik, Steuern
Abgeltungssteuer, Ausland, Bank, Ungerechtigkeit
Deutsche Kunden bleiben interessante Kunden: die Abgeltungssteuer, die ab 1.1.2009 auf realisierte Kursgewinne aus Wertpapierverkäufen anfällt, hat es in sich. Wegen Ungleichbehandlung bei der sofortigen Gewinnbesteuerung landen Gewinnsteuern umgehend bei Verkauf der Papiere beim Finanzamt. Eventuelle Verluste werden in Deutschland aber erst am Jahresende bzw. bei Abgabe der Steuererklärung dagegen gerechnet. Daher sollte die Bankverbindung besser bei einer Auslandsbank registriert werden. Der Kunde bleibt in Deutschland steuerpflichtig aber es gibt dann keine Vorausbesteuerung mehr. Im Ausland ist eine Gesamtverrechnung zum Jahresende möglich, das ist viel günstiger für den Kapitalanleger.
15 April, 2008 – 6:47 by Cyberbroker
Beratungstechnologie, Vermögensverwaltung
Privatbank, Produktplattform, Software, Vermögensverwalter
Wenn man eine neue Privatbank gründet, ist man schnell im Gespräch mit den führenden Anbietern von geeigneten Softwarelösungen. Es gibt gute Lösungen für einen “guten Preis” von z.B. www.avaloq.ch, www.deltaconcept.ch, www.profidatagroup.com, www.odyssee-group.com, www.finnova.ch, www.sunguard.com/apsys oder www.finantix.com. Aber wer bedient eigentlich die vielen tausenden Vermögensverwalter, die ohne ein Budget mehrerer hundert Tausend Franken bzw. Euro ins Rennen gehen wollen? Sind wir wirklich auf Gedeih und Verderb einem Package aus Custody und gebundener Produktplattform bei den Grossbanken angewiesen? Wer hat Erfahrungen im Budget Bereich gemacht? Auf welche Funktionalitäten muss ich allenfalls verzichten?
1 April, 2008 – 10:27 by weisserkragen
Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor, Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen
EuGH, Liechtenstein, Steuerhinterziehung, Stiftung
Warum die aktuelle Hatz auf Steuersünder rechtlich problematisch ist
Hanno Berger und Jens Kleinert, Partner der Kanzlei Dewey & LeBoeuf in Frankfurt.
In der aktuellen Diskussion um Geldanlagen über Stiftungen in Liechtenstein ist die Rechtslage keineswegs so eindeutig, wie es in vielen Darstellungen scheint.
Ob eine Steuerhinterziehung vorliegt, richtet sich nicht nach dem Volksempfinden, sondern nach dem Gesetz. Laut § 370 Abgabenordnung (AO) setzt eine Steuerhinterziehung voraus, dass der Steuerpflichtige gegenüber dem Finanzamt falsche oder unvollständige Angaben macht, auf deren Basis es zu einer Verkürzung von Steuern kommt.
Ob diese Voraussetzungen in den derzeit diskutierten Fällen vorliegen, ist jedoch noch keineswegs sicher. In den bisher bekannten Fällen wurden Vermögenswerte in eine Stiftung in Liechtenstein eingebracht, die dann Zinseinnahmen erwirtschaftete. Eine Steuerhinterziehung scheidet aber aus, wenn die Zinseinnahmen nicht dem deutschen Stifter, sondern der liechtensteinischen Stiftung zuzurechnen sind.