Monthly Archives: February 2008

Besteuerung von SICAV (Lux) Fonds in der Schweiz

Steuerlich effiziente langfristige Anlagen , , ,

Kann mir jemand sagen, ob es stimmt, dass ein Kunde in der Schweiz, der Fondsanteile an einem SICAV in Luxembourg hält, auf Fondsebene in Luxembourg bereits an der Quelle besteuert wird und diese Steuer nicht rückerstattet wird?

Marktaufsicht durch die EBK – Wofür eigentlich?

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , , , , ,

Pressemitteilung der Kanzlei Göddecke: Kapitalanleger können sich in der Schweiz bei Problemen mit Vermögensverwaltern nicht auf die eidgenössische Finanzaufsicht verlassen. Davor warnt die auf Anlegerrecht spezialisierte Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte aus Siegburg. Anlass ist die aktuelle Liquidierung der Swiss Financial Partners AG (SFP) aus Zug und ihre Verbindung zu der in Dresden ansässigen Four Gates AG.

Die SFP ist ein unseriöser Vermögensverwalter, der von der Schweiz aus zahlreiche Anleger in Deutschland geködert hatte. Das unseriöse Geschäftsgebaren war der Schweizer Finanzaufsicht seit längerer Zeit bekannt. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) schritt im vergangenen November schließlich ein und schickte der SFP Untersuchungsbeauftragte ins Haus. Das Ergebnis: Die SFP wurde jetzt wegen massiver Verstöße gegen die Schweizer Banken-, Börsen- und Effektenhandelsgesetze dicht gemacht. Das Konkursverfahren läuft.

Ab jetzt wird die Sache absurd:

Gesucht – Erfahrene(r) Maklerbetreuer(in)

Sonstiges , ,

Welcher junge dynamische Maklerbetreuer aus der Versicherungs- oder Fondsindustrie möchte sich in in den Bereich Private Banking / Vermögensverwaltung einarbeiten? Beteiligung am Unternehmenskonzept denkbar, aber nicht Bedingung. Bitte Erfahrungsprofil in Stichworten beifügen. Wir senden dann unsere Anforderungen in einem detallierten Stellenbeschrieb. Bitte melden bei info@fiseco.ch 

Die Hausbank unserer Kunden

Gesprächstechnik , , ,

Ihr Kunde hat eine Hausbank – schön. Jeder Mensch benötigt eine günstige und sachgerechte Führung des Girokontos. Damit müssen wir uns als Vermögensverwalter wohl abfinden. Aber werden wir es auch merken, wenn genau diese Hausbank unseres Kunden sich plötzlich als ein „kompetenter und vor allem unabhängiger Vermögensverwalter” aufspielt? Kaum. Denn heute ist es nicht mehr sicher, dass die Hausbank unserer Kunden ganz überwiegend NUR SOLCHE PRODUKTE anbietet, die im eigenen Konzernverbund vorhanden sind! Trotzdem gilt dieser Grundsatz heute noch immer – wenn wir zumindest die Fondsgesellschaften der Hausbank unseres Kunden kennen – dann können wir bereits voraussetzen, dass er entsprechende Produkte auch in seinem Portfolio hat. Sprechen wir unsere Kunden darauf an: Sie werden schnell merken, dass sie nicht wirklich unabhängig beraten wurden…

Steuerliche Privilegien der Stiftung in Liechtenstein – aus aktuellem Anlass…

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , , , ,

Da hat Herr Zumwinkel wohl etwas missverstanden. Die anschliessend gennanten typischen Steuervorteile beziehen sich natürlich nicht auf die vom Begünstigtem zugewisenen Erträge, die selbstverständlich in der Steuererklärung im Heimatland anzuführen sind ;-) Und schliesslich – da muss es ja noch über die Nichtangabe von Erträgen hinausgehende Misstände gegeben haben, sonst würden die Behörden in Liechtenstein ja keine Amtshilfe geleistet haben…

(…) Sofern die Stiftung in Liechtenstein selbst nicht erwerbsmässig tätig ist, geniesst sie den Status als Holding- bzw. Sitzgesellschaft und somit besondere steuerliche Vergünstigungen:

  • Befreiung von jeglicher Vermögens- und Erwerbssteuer
  • Ermässigung der Kapitalsteuer
  • gänzliche Befreiung von Gewinn- oder Ertragssteuern
  • Ermässigung des Gründungsstempels und herabgesetzte Kapitalsteuern bei grossem Vermögen
  • absolutes Steuergeheimnis

Kundensegmente im Wealth Management

Marketing in der Vermögensverwaltung , , , ,

Sicher auch für bankunabhängige Berater interessant: Typologie von Kunden im Wealth Management: Die Wünsche der Wohlhabenden
Unter dem Titel “Typologie des Erfolgs” hat das Wealth Management der HypoVereinsbank jetzt die erste qualitative Untersuchung über Vermögende vorgestellt. Ziel der Studie ist es, diese Kundengruppe in Deutschland noch genauer kennen und verstehen zu lernen: Welche Wünsche, Sehnsüchte und Ziele beschäftigen wohlhabende Menschen, und wie verändern sich diese im Laufe der Zeit? Der Mensch und seine Lebenswelt stehen dabei im Mittelpunkt – auch jenseits seiner Einstellung zu Finanzdienstleistern.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese Redensart trifft häufig auf die wachsende Zahl wohlhabender Menschen in Deutschland zu. Vielleicht gerade deshalb ist über sie trotz ihrer großen Bedeutung für Volkswirtschaft und Gesellschaft nur äußerst wenig bekannt. Scheu vor der Öffentlichkeit, bedingt durch Klischees und Stereotypen in der Gesellschaft, der Wunsch nach Diskretion, aber auch das allgemein sensibel gehandhabte Thema “Einkommen und Vermögen” sind die Hauptgründe für eine bislang überraschend spärliche Forschung in diesem Bereich. Um neue Erkenntnisse über die Befindlichkeiten der Vermögenden zu gewinnen, hat die HypoVereinsbank sich qualitativ mit dieser Untersuchungsgruppe auseinandergesetzt und mit der Studie “Typologie des Erfolgs” völliges Neuland betreten.

Strukturierte Bankprodukte mit „Barieren„ – bietet jemand als bankunabhängiger Vermögensverwalter seinen Kunden so etwas guten Gewissens an??

Beratungsstrategie, Vermögensberatung in Bärenmärkten , , , , , ,

Wir haben einmal versucht die „echten” Kosten eines solchen Produkts (Barrier Reverse Convertibles oder Barrier GROI), zurückzurechnen. Schier unmöglich. Selbst unser Mathematik Student musste zahlreiche Annahmen berücksichtigen, die aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt waren, d.h. die Wahrscheinlichkeiten über den Eintritt des “Knock-Out” waren dermassen gross, dass der mit 8% p.a. garantiere Ertrag in allen unseren realistisch erscheinenden Szenarios negativ wurde (weil der Wahrscheinlichkeiten nach die Basiswerte irgendwann einmal unter die Barriere fallen würden). Wir können unseren Kunden nur von diesen (im übrigen mit Vehemenz von Banken vertriebenen) Mogelpaketen abraten. Die Zeitungen sind seit Monaten voll davon – auf Hochglanzanzeigen – und nur schwer erkennbar an so unscheinbar wirkenden Begriffen wie “Barierre” oder “nicht kapitalgeschützt” und “falls…nicht berührt wurde”…man bedenke, eine ganze Werbeseite auf einer überregionalen Zeitung kostet locker mal 50.000 Franken… das bezahlt der Kunde mit. Es sollte unsere Aufgabe als Vermögensverwalter sein, den Kunden vor dieser Provisionstreiberei der Banken zu warnen.

Abgeltungssteuer in Deutschland

Beratungsstrategie, Produktbereiche, Steuerlich effiziente langfristige Anlagen , ,

Wertpapierorder ab dem 31.12.2008 sind für deutsche Steuerpflichtige teuer – 25% bzw. bei Kirchesteuerpflicht kosten bis zu 28% jeder gewinnrealisierenden Transaktion. Die Kapitalanlagebranche ist in Aufruhr – schliesslich ist bis heute nicht einmal klar, ob langfristig angelegte Aktiensparpläne unter die Vorschrift fallen, man darf also davon ausgehen, dass Anleger die Ihre Altersvorsorge auf eine sichere steuerlich priviligierte produktive Anlageform stellen wollen, mit Fonds- und Assetgebundenen Lebensversicherungen am besten fahren werden.

Im internationalem Vergleich ist die deutsche Abgeltungssteuer eine der höchsten; Fehlentscheidungen können also langfristig extrem teuer werden – es empfielt sich die Beratung deutscher Kunden in der Schweiz einem steuerlich versiertem Spezialisten zu überlassen.

Gebrauchte Lebensversicherungen (TEP) als Asset Klasse – eine Frage

Alternative Investments

Das Lieblingsprodukt der Deutschen und Schweizer für die Altersvorsorge war ja bislang die gemischte Lebensversicherung. Aber jede Zweite der über 100 Millionen Lebensversicherungen wird in Deutschland ja nicht bis zum Ende geführt. Ich habe gehört dass 28 Prozent alleine vorzeitig gekündigt werden, um die wirtschaftliche Lage der Famillie zu verbessern.

Nun gibt es doch schon einige Zeit die Möglichkeit, im Bedarfsfall die Police nicht beim Versicherer zu stornieren, sondern an einen Policenkäufer zu verkaufen. Eibige sprechen ja schon von Ankaufsvolumen von über 500 Millionen Euro – da müsste doch mittlerweile auch das Potential einer ganz neuen Asset Klasse zur Einbindung in Portfolios entstanden sein? Hat hier jemand mehr Erfahrungen bzw. Kontakte?