Zum 01.01.2009 wird in Deutschland die Abgeltungssteuer eingeführt – dann wird es spannend für Kapitalanleger. Wer dann noch sein Depot aktiv verwalten (lassen) will und Kursgewinne durch Fondsswitch auch mal absichern möchte, der wird ein langes Gesicht machen. Denn: Bei einem normalen Wertpapierdepots wird das Finanzamt nach 2009 für jede Transaktion auf den vollen erzielten Gewinn die volle Abgeltungssteuer nebst Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, addiert ca. 28% (!) erheben. Und da die in Form von Steuern abgeführten Gewinnanteile nicht mehr für eine Wiederanlage zur Verfügung stehen, wird zusätzlich neben der steuerbedingten Nettogewinnminderung auch der angestrebte Zinseszins-Effekt abgebaut.
Die Lösung ist ganz klar ein fondsgebundene Lebensversicherung – solche Verträge, mindestens für 12 Jahre abgeschlossen und bis zur Entnahme in voller Höhe nach dem 60. Lebensjahr unberührt – fallen unter die von der Abgeltungsteuer befreite Regelung des Alterseinkünftegesetzes. Demnach sind dann lediglich 50% der insgesamt erzielten Gewinne einmalig und erst bei Verfügung steuerlich zu berücksichtigen. Mitnahmegewinne während der Laufzeit bleiben also steuerfrei. Zusätzlich werden Kunden unter Umständen ausserdem von der vorteilhafteren Steuerprogression im Rentenalter profitieren, da viele zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem hochbesteuertem Erwerbsleben ausgeschieden sind.





