Serie 2 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit Auswahl und Kombinationsmöglichkeit zahlreicher Einzelfonds von diversen Fondsgesellschaften

Versicherungen in der Vermögensberatung ,

Hier kommt es auf das Geschick des Kunden oder Vermögensverwalters bzw. Finanzberaters an, die richtigen Fonds auszuwählen und bei Notwendigkeit umzuschichten. Hier besteht zumindest eine faktische Flexibilität – ob der Kunde diese nutzt, bleibt in Anbetracht zukünftiger Chancen, dem Know How und Verantwortungsbewusstsein der beteiligten Personen und vor allem der Kosten von Switchvorgängen offen. Bleibt zu prüfen, ob das Angebot trotz grossem Fondsangebot noch Schwächen hat. Einige Beispiele aus der Praxis:

  • Bei einem Switch des angesparten Fondsvermögens muss auch die Zuführung der laufenden Beiträge auf die neu gewählten Fonds entsprechend geswitcht werden (das ist aber oft unpassend)
  • Trotz einer großen Zahl von Fonds stammen alle oder die große Mehrheit aus dem Konzern der Fondspolice oder von nur einer Fondsgesellschaft (Abhängigkeit kann langfristig der Performance schaden)
  • Die Fonds sind in der Praxis oft fast ausschließlich Aktienfonds; Parken oder Absichern erzielter Gewinne kaum möglich
  • Es sind selten oder nie Länder- oder Spezialitätenfonds im Rahmen der Police zugelassen (so macht z.B. die Mischung von mehreren weltweit streuenden Fonds kaum Sinn – deren Strategien heben sich u.U. gegenseitig auf)
  • Die Switchgebühren einschließlich erneuter Ausgabeaufschläge liegen manchmal über dem Durchschnitt (0,5% des geswitchten Fondsvermögens)

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