Serie 1 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit ein bis drei Fonds einer oder weniger Fondsgesellschaften

Versicherungen in der Vermögensberatung ,

Eine etwas veraltete Version, wobei der Anleger sich auf einen oder wenige einzelne Investmentfonds festlegen muß. Durch die geringe Auswahl an Investmentfonds kauft der Kunde ggf. die “Katze im Sack”. Diese Version der Fondspolice ist allenfalls vor dem Hintergrund einer sehr niedrigen Kostenquote im Tarif zu rechtfertigen. Spätestens wenn:

  • der Kunde seine Anlagementalität ändern will,
  • der einzelne gewählte Fonds nicht mehr zu den besseren gehört oder
  • der Kunde eine einschneidende Veränderung seiner finanziellen Situation erfährt

…kann diese Variante zu einer teuren Variante werden: Kündigung des Vertrages.

One Comment

  1. Posted 30 January, 2008 at 0:23 | Permalink

    Das ist sehr spannend. Aegon war damals Ende der Neunziger so eine Einfondspolice.

    Die haben damals unheimlich auf “Kundenfreundlich” gemacht und mit Ablaufleistungen von 9% und mehr geworben – höchst bedenklich. Bieten die soetwas noch an? Hat mit Vermögensverwaltung ja nicht wirklich zu tun gehabt ;-) Damals fand ich auffällig das sie mit realen Vergangenheitswerten geworben hatten – den Fonds kannte aber niemand. Und die Kostenbelastung war auch ohne Vermittlerprovison schon recht hoch. M.E. ist es zudem für den Erfolg einer Fondspolice entscheidend, welche Fonds/Portfolios zur Auswahl stehen. Sonst hat der Kunde über Jahrzehnte keine Chance, ggf. schlecht performende Fonds auszutauschen.
    Und schliesslich gab es auch keine automatische oder sonstige Ablauforientierung der Verträge wie z.B. bei der Skandia. In Crashsituationen kurz vor Ablauf konnte ein AEGON Kunde sein blaues Wunder erleben…

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