Monthly Archives: January 2008

Den Kunden produktives Sondervermögen empfehlen!

Absicherungsstrategien von Vermögen, Einwandbehandlung - leicht gemacht, Gesprächstechnik, Vermögensberatung in Bärenmärkten, Versicherungen in der Vermögensberatung , , , , , ,

Sondervermögen (Fonds) und damit auch Fondsgebundene Versicherungslösungen  – sind unserer Meinung nach am besten geeignet, unsere Kunden über die folgenden Krisen hinweg mit stetigen Investments in eine vermögende Zukunft zu begleiten. Es wird im Rahmen der Kreditkrise mit Sicherheit manche Bank und Versicherung dahinraffen – und hier ist als Vermögensverwalter gut beraten, wer auf die Macht von Sondervermögen hinweisst.  Sondervermögen stehen den Kunden diekt und unmitelbar zu, und zwar unabhängig vom Fortbestehen eines Produktinitiators. Es zählen alleine die zu Grunde liegenden (hoffentlich zahlreichen) realen Vermögenswerte. So ist langfristig alleine der wirtschaftliche Nutzen von diesen Vermögenswerten (Assets) auschlaggebend, d.h. Werte, die auch nach Ende aller Kreditkrisen, Währungsreformen und Hyperinflationsraten de facto den Menschen einen Wert gibt.

Nun zählen dazu auch Immobilien und Grundstücke. Doch von uns Laien ausgewählt, stellen politische Entscheidungen (z.B. der Bau einer Autobahn), Mietgesetze, persönliche Umstände (z.B. Scheidung) und der Verlauf von Völkerwanderungen und Geburtenraten erhebliche Risiken dar – da sollte man lieber auf Grundstücke und Immobilien von Unternehmen setzen – mittels Erwerb von Aktien der besitzenden Unternehmen. Bei diesen spielen im Immobilienerwerb eben rein sachliche Gründe eine Rolle.

Fondsgebundene Lebensversicherung – Lösung für Opfer der Abgeltungssteuer

Versicherungen in der Vermögensberatung , ,

Zum 01.01.2009 wird in Deutschland die Abgeltungssteuer eingeführt – dann wird es spannend für Kapitalanleger. Wer dann noch sein Depot aktiv verwalten (lassen) will und Kursgewinne durch Fondsswitch auch mal absichern möchte, der wird ein langes Gesicht machen. Denn: Bei einem normalen Wertpapierdepots wird das Finanzamt nach 2009 für jede Transaktion auf den vollen erzielten Gewinn die volle Abgeltungssteuer nebst Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, addiert ca. 28% (!) erheben. Und da die in Form von Steuern abgeführten Gewinnanteile nicht mehr für eine Wiederanlage zur Verfügung stehen, wird zusätzlich neben der steuerbedingten Nettogewinnminderung auch der angestrebte Zinseszins-Effekt abgebaut.

Die Lösung ist ganz klar ein fondsgebundene Lebensversicherung – solche Verträge, mindestens für 12 Jahre abgeschlossen und bis zur Entnahme in voller Höhe nach dem 60. Lebensjahr unberührt – fallen unter die von der Abgeltungsteuer befreite Regelung des Alterseinkünftegesetzes. Demnach sind dann lediglich 50% der insgesamt erzielten Gewinne einmalig und erst bei Verfügung steuerlich zu berücksichtigen. Mitnahmegewinne während der Laufzeit bleiben also steuerfrei. Zusätzlich werden Kunden unter Umständen ausserdem von der vorteilhafteren Steuerprogression im Rentenalter profitieren, da viele zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem hochbesteuertem Erwerbsleben ausgeschieden sind.

Langfristuntersuchungen zur Kapitalanlage vor Aktien werden mit zunehmenden Zeithorizont attraktiver

Vermögensberatung in Bärenmärkten , , , , , ,

Ich möchte hier rechtzeitig zur Rückkehr der Bärentage einmal eine Sammlung der Langfriststudien zum Nachweis der Überrendite von Aktien im Vergleich zu Renten beginnen. Ich habe noch Ergebnisse eine alten CS Studie gefunden, mit der ich mal beginne:Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS), Zürich, hat eine Untersuchung über die langfristige Attraktivität der Aktienanlage vorgelegt. Der untersuchte Zeitraum reichte von 1926 bis 1998. Die Untersuchung bestätigte die Erkenntnis, dass die Aktienanlage langfristig gesehen die höchste Rendite bringt.
Die wichtigste Feststellung ist, dass auch künftig bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren mit Aktien immer die höchste Rendite zu erzielen sein dürfte. Nachgewiesen wird zudem, dass bei einem so langen Zeitraum das Risiko gleich
Null ist. Obwohl die neunziger Jahre eher das Gegenteil beweisen, unterstreicht die Studie jedoch auch, dass mit Aktien nicht das schnelle Geld zu machen ist Dies gilt insbesondere dann, wenn der Anleger kein großes Risiko eingehen will. Die Autoren der Studie betonen, dass der Zeitpunkt des Aktienkaufs eine wichtige Rolle spielt. Der Kauf von Aktien auf dem Tlefstpunkt einer Baisse oder auf dem Höchstpunkt einer Hausse führt langfristig zu sehr großen Vermögensunterschieden. Diversifizierung reduziert grundsätzlich das Risiko.
Dabei legen die CS-Experten wert auf die Feststellung, dass Anleger nicht nur ihr Vermögen auf mehrere Wertpapiere verteilen sollten, sondern auch ihre Käufe im Zeitablauf streuen sollten. Dies bedeutet, dass eine zur Anlage in Aktien bestimmte Summe nie auf einmal investiert werden sollte. Nachgewiesen wird, dass ein voll in Aktien investiertes Portfeuille in der Regel nicht optimal ist. Dies gilt vor allem dann, wenn ein reines Aktienportfolio vorzeitig aufgelöst werden muss. Um das Verlustrisiko zu
reduzieren und Flexibilität zu gewinnen, sollte eine etwas niedrigere Rendite in Kauf genommen werden, empfiehlt Credit Suisse.
Die höchste Rendite war im Untersuchungszeitraum mit US-Aktien zu erzielen.
Dies gilt auch für einen in Schweizer Franken rechnenden Investor. Immerhin sank der Wert des US-Dollars gegenüber der eidgenössischen Währung von Anfang 1926 bis Ende 1998 von 5,17 auf 1,37 sfr. Die zweitbeste Performace erreichten im Langfristvergleich Schweizer Aktien. Aber auch deutsche Aktien schnitten gut ab, insbesondere wenn die hohen Belastungen durch den zweiten Weltkrieg berücksichtigt werden. Die CS-Studie weist nach, dass sich das Rendite-/Risiko-Verhältnis bei
Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlagesegmente verbessert. Wurden z.B. in einem Portfolio mit Schweizer Aktien etwa 30 % durch US-Aktien ausgetauscht, so erhöhte sich nicht nur die Rendite, sondern es konnte zudem auch noch das Risiko vermindert werden.
Ihren Kunden empfiehlt Credit Suisse bei einem Anlagehorizont von bis zu fünf Jahren nur in Nominalwerte zu investieren, da das Risiko einer Aktienanlage zu hoch ist. Bei fünf bis zu zehn Jahren kann der Aktienanteil zwischen 25 und 75 % je nach Risikofähigkeit des Anlegers schwanken. Ab zehn Jahren sollte das Geld voll in Aktien investiert werden, da das Risiko als
überschaubar gilt.

Serie 4 (von 4) Fondsgebundene Lebensversicherung in Verbindung mit professioneller Vermögensverwaltung aud Basis von Einzeltiteln (aktiv gemanagte discretionary Portfolios)

Versicherungen in der Vermögensberatung

Hier sind die mehrjährige Erfahrung und die Qualität des Vermögensverwalters in Long – und Alternativen Kapitalmärkten ausschlaggebend. Die Anlageformen sollten die regelmässig etwas höheren Gebühren rechtfertigen. Wichtig: Sind folgende Kriterien erfüllt?

  • Der Vermögensverwalter hat seine Anlagepolitik und seinen Anlagestil genau beschrieben – er hat Zugang zu Alternativen Investments
  • Die Rückkaufswerte sind mindestens vierteljährig feststellbar
  • Die Portfoliogebühren liegen im Rahmen (unter 1,5% p.a.)
  • Der Portfoliomanager sollte keine eigene Fonds oder Fonds des Versicherers auswählen
  • Es sollten auch alternative Investments und lokal nicht registrierte Fonds genutzt werden können

Aha. Eine Bank. Wie Sicher kann denn Sicher sein?

Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor , ,

Was uns die angestellten Vermögensverwalter der Banken im Voraus haben: Sie kommen wenigstens in die Zeitung. Nick Leeson (Barings) noch mit 825 Millionen Pfund Sterling, bei Jérôme Kerviel (SocGen) sind das schon 4.9 Mrd. Euro, für die Immobilienfreunde unter uns, das sind umgerechnet immerhin 19,6 Peanuts nach der Formel von Dr. J. Schneider / H. Kopper…

Beratungstechnologie für Einsteiger in die unabhängige Vermögensverwaltung

Beratungstechnologie , ,

Wealth Manager die Ihren Bankarbeitgeber verlassen fragen sich oft, mit welchen Datenbank Tool Sie Ihre wertvollen Kontakte beim Aufbau Ihrer unabhängigen Vermögensverwaltung fortan führen sollen. Da gibt es Fragestellungen wie Handling (z.B. Unmittelbare Kundenübersicht bei Anrufen), Sicherheit, geringer Anschaffungspreis und Kompatibilität mit anderen Softwareapplikationen. Wer hat gute Erfahrungen gemacht? Reicht ein Act! von Sage aus? Welche Probleme tauchen auf?

Kundenakquisition – gewusst wie

Kaltakquise , ,

Ohne ständige Neuakquisition wird Ihr Kundenstamm gnadenlos schrumpfen. Der handschriftlich verfasste Brief mit ein paar Schlüsselwörtern reicht heute nicht mehr. Statt nur auf glückliche Vermittlung zu hoffen, sollten Sie sich räumlich und thematisch klar festlegen, z. B. auf Golfspieler, Maschinenbauer oder Architekten. Durch Kaltakquise lassen sich ebenso neue Kontakte knüpfen wie durch Fachvorträge und Messeteilnahmen. Nicht nur hohe Gewinnspannen legen es nahe, dabei besonders den wohlhabenden Kunden zu suchen. Diese Großverdiener zeichnen sich nach einer US-Studie auch durch attraktive Charakterzüge wie Verlässlichkeit, gute Umgangsformen, Unternehmergeist und Denkfähigkeit aus. Sparen Sie es sich, im privaten Umfeld – etwa im Vereinsmilieu – zu akquirieren, da hier nur wenige Erfolgschancen auf Sie warten; auch machen Sie sich durch aktive Ansprache eher unbeliebt und riskieren Ihren Ruf. Am erfolgversprechendsten ist die Empfehlung durch bereits vorhandene Kunden, die Freunden etwas Gutes tun wollen. Hilfe in Finanzdingen kann schliesslich jeder gebrauchen. Setzen Sie also auf bestehende Kunden, die von Ihren Leistungen überzeugt sind und bereit wären, für Sie als “Ambassador” zu wirken.

Vertrauen ist der Schlüssel

Marketing in der Vermögensverwaltung ,

Moderne Produkte, die in ihrer Komplexität für viele Kunden undurchschaubar sind, verlangen das Vertrauen des Kunden zu seinem Berater. Die Kunden kaufen mehr den Berater als das Produkt selbst – an Ihnen liegt es darum, Glaubwürdigkeit aktiv zu transportieren. Wenn Sie selbst nicht an das Produkt glauben, kann das niemals gelingen.

Die von den Anbietern mitgelieferten Vertriebsunterlagen sind oft eher schädlich, da unpersönlich und glatt. Sie können hier ein wenig nachbessern, indem Sie ein personalisiertes Deckblatt erstellen, alles individuell abheften und wirklich Wichtiges mit dem Textmar- ker hervorheben. Noch besser ist es, selbst im Gespräch mit wenigen Federstrichen und griffi gen Bildern zu erklären, um was es geht. Dieses „Pencil Selling“ sollte unbedingt vorher geübt werden.  Hüten Sie sich davor, Ihre eigenen Ziele auf den Kunden übertragen zu wollen. Diese Strategie führt geradewegs zu unzufriedenen Klienten, die sich ihre Finanzdienstleistungen anschließend selbst oder schlimmstenfalls bei der Konkurrenz besorgen. Der sich ständig wandelnde Markt mit seiner unübersichtlichen Produktvielfalt verlangt ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, damit Sie Ihren Klienten stets aktuelle Lösungen präsentieren können. Wenn der Kunde vor Ihnen davon erfährt und Sie ins Stottern kommen, ist es zu spät. Als Berater können Sie immer punkten, wenn Sie aus dem Stegreif, komplexe Produkte und/oder Lösungen erklären und skizzieren können. Diese vom Kunden erlebte Expertise legt das Fundament für das Vertrauen.

Zur Neigung der Kunden, alles selber machen zu wollen

Absicherungsstrategien von Vermögen, Beratungsstrategie, Vermögensberatung in Bullenmärkten

Je mehr Erfolg eine Anlage für einen Kunden hatte, desto weniger suchen die Kunden Ihren Berater von sich aus auf bzw. desto häufiger schauen sich genau diese Kunden nach Möglichkeiten um, Investitionsentscheidungen selbst treffen zu können. Das ist jedenfalls unsere Erfahrung. Wie sehen das Andere? Wie begegnet man diesem Dilemma?

Erfolgversprechende Alternative Investments

Alternative Investments, Produktbereiche , ,

Erfolgversprechende Alternative Investments finden sich eher bei bankunabhängigen Vermögensverwaltern als bei Banken. Banken haben nämlich selten die Eigenschaften, Möglichkeiten und flexiblen Ressourcen um alternative Investments, die oft in der Form geschlossener Fonds angeboten werden, auf effiziente Weise Ihren Kunden anzubieten. Einer der Gründe liegt unseres Erachtens darin, dass die besonders erfolgversprechenden Projekte und Fonds für Neukunden bereits geschlossen sind, bevor überhaupt auch nur eine Broschüre zum Druck gelangt ist! Man kann sich vorstellen, wie lange es dauert, bis eine Bank Ihre Berater im Front- und Backoffice ausgebildet, alles strukturiert und die Prozesse ausgeführt hat.