17 August, 2010 – 23:02 by Schmid
Beratungstechnologie, Marketing in der Vermögensverwaltung, Technische Hilfsmittel
Was meinen Sie, ist der Schlüssel zum Vertrauen Ihrer Kunden, die Ihre Firma auf Ihrer
Webseite aufsuchen?
- Je mehr Fotos Sie von Menschen auf Ihrer Webseite zeigen, desto länger bleiben die Kunden auf Ihrer Seite. Die durchschnittliche Verweildauer von Besuchern auf einer Webseite ist nachgewiesen höher, wenn dort viele Gesichter bzw. Menschen vorhanden sind. Ihre Mitarbeiter und Fotomodelle sollten i.d.R. Augenkontakt zu Ihren Besuchern auf der Webseite haben.
- Die grafischen Elemente – Farbgebung und Schriftbild, Form der Navigationselemente und Sprache – müssen sich immer nach der Zielgruppe ausrichten. Dazu kann es Sinn machen, zufriedene Kunden selbst zu befragen, in welchem Stil diese Ihren Auftritt erwarten würden.
- Fotos von Menschen auf der Webseite eines Vermögensverwalters sollten im Sinnzusammenhang ihrer Firma bzw. deren Ausrichtung stehen.
- Im B2B Geschäft sollten Menschen im Einsatzumfeld Ihrer Produkte und Dienstseistungen stehen. Wenn Sie Privatkunden ansprechen wollen, sollte Sie versuchen, Alter und Umfeld Ihrer Zielgruppen zu spiegeln bzw. die Motive der Anleger zu aktivieren, ohne dabei plump zu wirken.
21 July, 2010 – 21:23 by jefflily
Alternative Investments, Vermögensverwaltung
Jetzt ist es vomGesetzgeber verabschiedet und es kann allenfalls noch das Bundesverfassungsgericht dem internationalen Alleingang Deutschlands widersprechen. Den Ausgang einer Diskussion innerhalb der EU Kommission wollte man gar nicht abwarten. Nun stellen sich natürlich noch Fragen der Definitionen und Auslegungen – bevor wir als Vermögensverwalter unsere Geschäfte in dieser Hinsicht wieder neu ausrichten müssen. Ein ungedeckter Leerverkauf liegt z.B. vor, wenn der Verkäufer der Wertpapiere nicht Eigentümer der verkauften Wertpapiere ist oder keinen schuldrechtlich oder sachenrechtlich unbedingt durchsetzbaren Anspruch auf Übereignung einer entsprechenden Anzahl von Wertpapieren gleicher Gattung hat.
Hält der deutsche Bürger nun seine Wertpapiere über eine Vermögensverwaltung im Ausland und entschliesst sich diese in seinem Interesse für einen ungedeckten Leerverkauf, so entsteht kein Gesetzesverstoss, denn in anderen Ländern sind diese Transaktionen weiterhin erlaubt. Solange der deutsche Kunde seine steuerlichen Werte aus dieser Vermögensverwaltung ordnungsgemäss in Deutschland bei seinemWohnsitzfinanzamt deklariert, ist also alles legitim. Spannend dürfte sein, ob und wie stark der Finanzplatz Deutschland am Ende unter dieser Massnahme im internationalen Wettberwerb leiden wird.
15 July, 2010 – 9:00 by BROKERAGE POOL
Beratungsstrategie, Vermögensverwaltung
Eine gute Frage. So hatte Hitzfeld keine Veränderungen in der (defensiv eingestellten) Aufstellung seines Teams gemacht, nachdem er den späteren Weltmeister Spanien mit 1:0 besiegt hatte. Im Folgespiel konnte sich entsprechend gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner überhaupt keine Dynamik entwickeln und es ging mit 0:0 “verloren”. Genauso der deutsche Trainer, der nach seinen zahlreichen Erfolgen auf Spanien traf und wohl glaubte, er können überhaupt nicht in eine Rücklage geraten und nach dem 0:1 dem Spiel keine taktische Wende mehr geben konnte. Entscheidend ist vielmehr, wie gut wir uns egal in welcher Lage immer wieder erneuern können, in dem was wir bereits erfolgreich tun. Das gilt m.E. auch für die Vermögensverwaltung in der Schweiz. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Aber immer häufiger ist besonders nach Höhenphasen der plötzliche Fall besonders tief und nicht manchmal eben auch existenzgefährend. Gute Beispiele finden sich in der NZZ, in der es hierzu jüngst einen wirklich lesenswerten Artikel gab, der auch im Internet erschienen ist (hier).
2 July, 2010 – 18:43 by Valuecreator
Absicherungsstrategien von Vermögen, Alternative Investments, Hedge Fonds, Wettbewerbsstörungen
Was Deutschland nun mit dem Verbot des ungedeckten Short Selling produziert, ist wieder ein herber Schlag in das Gesicht derjenigen, die wenigstens Frankfurt als einen internationalen Finanzplatz in Deutschland etablieren wollen. Deutschland`s politische Mehrheit im Parlament scheint tatsächlich einen Alleingang machen zu wollen, um nach einer peinlichen Bundespräsidentenwahl wieder dringend benötigte Wählerstimmen am Stammtisch zu gewinnen. Die bösen Spekulanten wären Schuld an der Misere der Vertrauens- und Schuldenkrise, und das man durch eine Wette auf das Fallen von Aktien Gewinne machen könne, das sei ja ein ganz grosses Übel… Mir hat noch KEIN EINZIGER Volkswirt empirisch die Schädlichkeit von Short Selling für eine Volkswirtschaft erörtern können!!
Ich möchte hierzu auch auf den interessanten Beitrag vom Blogger „Alternative Schweiz“ hinweisen, der es sehr schön auf den Punkt brachte. Wenn wir dem international orientierten Investor diese wichtige Anlagemöglichkeit des Short Selling nehmen, müssen wir uns nicht wundern, dass Single Hedgefonds sich mit Ihrem Engagement in Deutschland weiterhin zurückhalten werden und andere Finanzplätze diese Industrie ausbauen werden. Der deutsche Anleger wird früher oder später diese Lösungen dann für sich im Ausland entdecken wollen, das kann heute schon und auch in der Zukunft dann niemand verhindern.
29 June, 2010 – 10:30 by CitiAgent
Der Wert der Unabhängigkeit in der Beratung, Die Presse über Beratung unabhängig von Banken, Vermögensverwaltung
Wie auch im Fussball, auch in der Beratung durch Banken ergibt sich die Antwort auf die Frage, ob es ein Tor war oder nicht, oft durch die “Macht des Faktischen”.
Wenn Sie aber der Meinung sind, eine Bank hätte Ihnen “ein Tor aberkannt”, stehen Sie in der Schweiz besser da. Hier gibt es einen Ombudsmann, dem die unfaire Behandlung oder Falschberatung durch meine schweizer Bank vorgetragen werden kann (www.bankingombudsman.ch). Allerdings ist es in der Regel besser, man hat sich durch einen von Banken unabhängigen Vermögensverwalter beraten lassen und spricht zunächst mit diesem. Oder wenn man bislang keinen für sich genutzt hat, geht man mit dem konkreten Anlass zu diesem. Ein Vermögensverwalter kann im Zweifel ebenso sein Gewicht in die Beschwerde einbringen, gute Tipps geben oder Ihre Verhandlungsposition stärken.
Wie findet man echte Unabhängigkeit in der Beratung? im Zweifel muss man hier Gegenüberstellungen machen und viele Fragen stellen. Oder man bedient sich der Erfahrung von erfahrenen Beratern zu diesem Thema. Oder man gibt kritische Phrasen wie “Produktabhängigkeit von Bankberatern” bei Google ein.
24 June, 2010 – 20:48 by Investmentberater
Beratungstechnologie, Empfehlungsmarketing, Technische Hilfsmittel
[Trigami-Anzeige]
Vermögensverwalter nutzen in der Regel eine Webseite. Nach Schätzungen sind davon allerdings nur 5% auch wirklich Effizient. Der Grund liegt in der mangelnden Interaktivität herkömmlicher Lösungen. Immer mehr Kunden suchen aber mittlerweile den Dialog mit anderen Kunden, oder sie besuchen Bewertungsseiten, mitunter vergleichen sie online die vom Vermögensverwalter kommunizierten Anlagestrategien. Es ist also an der Zeit, den Dialog mit den Kunden aktiv zu suchen und zu erweitern und systematischer und besser die Kommunikation zu kontrollieren und zum Erfolg zu führen. Das bedeutet auch, dass es sinnvoll ist, sich einmal mit dem Thema CRM Strategie und den in Frage kommenden nützlichen Tools auseinander zu setzen.
Es geht um viel mehr als um die Schlagworte Umsatzwachstum und Kosten senken. Wer viele Jahre in der Branche ist, weiss wie lang und steinig der Weg zu diesen Zielen ist. Es beginnt schon bei der Verkaufsplanung, die – einmal falsch oder richtig aufgesetzt – bereits ausschlaggebend für einen Erfolg oder Misserfolg sein kann. Natürlich benötigt man hier viel Erfahrung, und im besonderen Einzelfall kann man diese nicht einfach einkaufen, sondern diese Erfahrung muss man selber machen. Was aber Erfahrung erst richtig wertvoll macht, ist die Einbettung in eine elektronische Struktur und die Nutzung externen Wissens, um auch aus Fehlern anderer Lernen zu können.
Viele fürchten, sie hätten zu wenig technisches Verständnis für die Führung eines CRM Systems. Dabei ist es überhaupt keine gute Idee, sich bereits zu Beginn des Einstiegs in das Thema CRM mit komplexen IT Lösungen auseinander zu setzen. Schliesslich ist gerade das Vermögensverwaltungsgeschäft eine nahezu vollständig persönliche Sache. Zu viele Parameter und zu viele potentielle Einflussgrössen verderben uns den Spass an der Arbeit mit den Menschen – unseren Kunden.
Unsere Sicht der Dinge verbesserte sich, als wir erste konkrete Lösungen am Markt unverbindlich testen konnten. So kommt die Cobra mit ihrer Lösung Cobra CRM Pro
bei uns schon mal in die engere Wahl. An dieser Stelle können wir in der Folge auch ein wenig über die Erfahrungen in der Anwendung dieser Lösung speziell im Vermögensverwaltungsgeschäft sprechen.
Dem Thema nähert man sich am besten auf ganz lockere Art: in dem man sich ein Video (Online-Demo Video) mit den Kernvorteilen anschaut und sich mit dessen Inhalten auseinandersetzt.
23 June, 2010 – 15:38 by BROKERAGE POOL
Beratungsstrategie, Sonstiges, Vermögensverwaltung
So mancher Vermögensverwalter fragt sich wahrscheinlich, wenn er auf seiner Internetseite nebenher auch Produkte anbietet, können man ihm keinen Vorwurf machen, wenn EU Bürger online diese bei ihm erwerben würden. Das ist falsch. Es hat bereits Urteile von Gerichten in der EU gegeben, wo schweizer Gesellschaften den Vertragsschluss in die Schweiz verlagert hatten in der Hoffnung, den Erlaubnispflichten entgehen zu können. In der Konsequenz musste in einem Fall der gesamte abgeschlossene Geschäftsbestand rückabgewickelt werden. Das bedeutet im Einzelfall, dass es auf den Ort des Vertragsabschlusses nicht ankomme, es reiche, wenn der Finanzdienstleister bestimmte Aktivitäten in einem EU Staat vorbereite, also zum Beispiel ein Beratungsgespräch konkret durchführt oder Antragsformulare, selbst jene, die ein EU Bürger auf einer Webseite herunterlade, ausfüllen liesse und diese online geprüft würden. Was trotzdem noch geht, sollten Sie mit einem Unternehmensberater oder Rechtsanwalt abklären. Nähere Informationen gibt es hier www.brokerage-pool.ch
6 June, 2010 – 2:04 by Investmentberater
Empfehlungsmarketing, Marketing in der Vermögensverwaltung, Werbegeschenke
[Trigami-Review] Na endlich! Schokolade zum selber machen! Fast so gut wie das self-direkted Investment Portfolio! Nur dass ich meinem Kunden als Ges
chenk die individuelle Lösung nicht mehr schmackhaft machen muss, denn mein Kunde kann das Produkt gleich an Ort und Stelle genüsslich testen. Wie funktoniert das? Natürlich – ganz einfach – im Internet. Es handelt sich um eine Schweizer Schokoladentafel, selbst gemacht und individuell aus zahlreichen Zutaten zusammengestellt und hübsch individuell dekoriert. Genauso wie Sie helfen können, wenn Ihr Kunde nicht in ein Indexprodukt investieren möchte, dass einen Firmenwert enthält, der Ölplattformen in der Tiefsee baut?
Kein Problem! Das gleiche können Sie auch im Werbegeschenk versprechen: Wenn Ihr Kunde keine Pistazien und Rosinen mag? Kein Problem!
Für den Moment kann ich mir einfach kein passenderes Geschenk für einen Kunden vorstellen. Mit 200 Millionen (!!) Kombinationsmöglichkeiten kann ich agieren. Und Schweizer Schokolade kommt immer gut an. Auch die Bestellung ist kinderleicht – ich habe es selber gerade ausprobiert und kann nun prombt einen Gutschein von 10% an die Leser weitergeben (einfach auf der www.myswisschocolate.ch Seite diesen Code eingeben: 4bd7ffd3cbe47).
Was waren meine Bedenken? Zunächst einmal der Versand. Ich will vielleicht nur eine einzige Tafel versenden, und gerade über die Grenze sind die Versandkosten oft ein Stimmungstöter. Das hat man sich auch bei myswisschocolate gedacht und subventioniert das Porto: z.B. Versand nach Deutschland bis 2 Tafeln nur 3.60 Euro versichert und als Priority. Keine Zollgebühren. Jetzt zum Angebot.
20 May, 2010 – 15:16 by Zurichadvise
Anlagefonds, Fondsanalyse, Fund Services, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Eine wahre Geschichte. Vor genau zwei Jahren – mitten in der laufenden Finanzkrise. Ein Anruf bei einem anderen Vermögensverwalter in der Schweiz.
“Ich habe von diesem Fonds gelesen, klingt spannend für mich, kann ich diesen am Markt erwerben?”
“…ich kann ihnen den im Moment nicht wirklich empfehlen, es ist unser einziger Fonds, er hat knapp -50% zur Zeit”
[demnach kauft man nicht, weil Dinge unterbewertet sind, sondern weil man "ein gutes Gefühl hat...] ??
OHNE WORTE
“Der Fonds ist bei der Bank XYZ aufgelegt, und so kann man den bei jeder Bank kaufen, es lohnt sich nicht, dass ich Ihnen hier Unterlagen zuschicke”.
[demnach nimmt man die Verbundenheit zu einer einzelnen Bank gerne hin; man "hofft" auf deren Loyalität und Willen, diesen Fonds am Markt zu platzieren. Die Unabhängigkeit ist scheinbar egal]
OHNE WORTE
12 May, 2010 – 21:29 by Cyberbroker
Vermögensverwaltung, Web 2.0 für Vermögensverwalter
Ich habe den Eindruck, der Cyber Broker, wie man ihn sich in den USA vor 5 Jahren vorgestellt hat, hat sich in den USA noch nicht durchgesetzt. Und auch in Kontinetaleuropa verändern sich die Dinge – zum Glück – noch nicht so schnell. Die Bremse war schlicht die globale Finanzkrise – viele Web 2.0 Projekte und Erneuerungen von Webseiten und Kampagnen wurden zurückgestellt, m.E. eine riesige Chance für die unabhängigen Vermögensverwalter. Warum? Wir haben Zeit gewonnen die Dinge im Web 2.0 zu verstehen und auf unsere spezifischen Fragestellungen anzupassen. Mit unserem AuM schaffen wir es im Team so einigermassen “gut zu leben” – man hat den Kunden in schwierigen Zeiten durch Beimischung Alternativer Direktanlagen im einstelligen Minus gehalten – gegenüber -20% bis -30% vieler Mitbewerber. Und wir haben rechtzeitig von den Korrekturen der Übertreibungen ab Mitte 2008 partizipiert. Gleichzeitig haben wir mit Guerilla Marketing Methoden und einem fast aberwitzig kleinem Budget Schritt für Schritt unsere Social Media Positionierung vorangetrieben. Wer wenig investiert, muss eben mehr Arbeitszeit und Know How in die Sache investieren. Mittlerweile haben wir über 500 Follower in Twitter, wobei das nicht unbedingt unsere beste Aktion war. Unsere Gruppe in XING ging durch die “Decke” – und mit neuen Moderatoren vervielfältigen wir jetzt unser Netzwerk. Einige Kunden und Partner haben wir so gewonnen. Überhaupt hat sich XING als wahre Goldgruppe für Business Kontakte aufgetan. In unserem Ort hat keine Bank mehr Networker in XING als wir und unsere Partner. Die Leute suchen einfach den Kontakt. Unsere LinkedIn Positionierung dagegen hat sich kaum entwickelt. Totenstille – die Leute bezahlen einfach keine Mitgliedsgebühr und nutzen zu wenig die Such- und Austauschfunktionen. Unglaublich eigentlich, wenn man sieht, wie hoch amerikanische Social Media Seiten an der Börse bewertet werden im Vergleich zur deutschen XING. Als nächsten Schritt überlegen wir, einmal einen Programmierer an unseren XING Auftritt ran zu lassen.
Leider wissen wir vom Investmentberater Community Master, dass wir hier keine Werbung für uns machen dürfen. Unser Budget lässt einfach keine Banner zu. Also belassen wir es mit diesem Erfahrungsbericht. Vielleicht entsteht ja eine Diskussion und der eine oder andere Kontakt entsteht in diesem Sinne dann doch noch??