24 February, 2010 – 0:11 by Axel
Bankgeheimnis
Ganz unauffällig testet die EU in Griechenland die künftige totale Finanzkontrolle über ihre Bürger. Vom 1. Januar 2011 an ist es soweit. Ein Beispiel: Es wird dann in Griechenland zum Straftatbestand, Beträge in Höhe von mehr als 1.500 Euro bar zu bezahlen. Parallel dazu wird eine Gold- und Edelmetallsteuer als neue “Luxussteuer” eingeführt. Das ist alles längst beschlossen und niemand kann es mehr abwenden. In Deutschland informieren die Medien die Bürger noch nicht über die kommende Finanzkontrolle, die in einem weiteren geplanten Schritt auch Deutsche treffen wird.
10 February, 2010 – 0:29 by Hedgeconsultant
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Vor gut einem Jahr haben so manche Anleger – in Ihrer Panik und Unwissenheit – Ihre Beteiligungen aus Hedgefonds abgezogen. Hauptgrund war Madoff, der zwar überhaupt keinen Hedgefonds betrieben hatte, aber dessen Betrug und die schlechte Berichterstattung dazu hatte dazu geführt, dass Anleger wie auch Berater es mit der Angst zu tun bekamen.
Etwas Gutes hatte die Krise dahingehend, dass Fehlentscheidungen die weniger professionellen Anleger zurück in die Zinswelt geführt haben. Diejenigen aber, die mit Sachverstand ein paar – auch bei einigen Hedgefonds schlechten Monate – überbrücken konnten, stehen heute oft wieder blendend da.Die Renditen haben 2009 schon im Schnitt knapp 20 Prozent betragen – und damit ein hervorragendes Jahr für Hedgefonds.
5 February, 2010 – 7:45 by Portfoliomaster
Anlagefonds, Fonds, Fund Services, Marketing in der Vermögensverwaltung
Einige neue Namen tauchen auf der Fondsmesse in Zürich auf. Man könnte meinen, der Verzicht einiger grosser Fondsgesellschaften in der Folge schwieriger Jahre die erzielten schlechten Ergebnisse nicht persönlich zu kommentieren öffnet nun das Feld für einige Nischenplayer im Markt. Auffällig ist, dass diese sich zunehmend für Partnerschaften zusammenschliessen oder – wie im Falle der Fortune Fund Services Plattform – sich an deren Messestand hängen und auch von dem Kontaktnetz der FORTUNE partizipieren. Den bankenunabhängig beratenden eVV oder Fondsberater kann das nur Recht sein – schliesslich erhalten diese auf solche Weise Zugang zu den konzernunabhängigen Lösungen von Spezialanbietern, die anderenfalls kaum identifiziert werden könnten.
Aber auch Analysten der grossen Fondsportfolios mit offener Architektur dürften auf ihre Kosten kommen. Für den Fondsanalyst ist es ein Segen, dass er auf der Messe diese Vertreter der weniger bekannten Brands persönlich an einem Ort treffen kann. So findet er bei FORTUNE einen All-In Fund Services Provider, der auf der Messe gleich mehrere seiner Partner in den Vordergrund stellt: die Mcquarie Funds Group (v.a. Emerging Markets), Skagen mit norwegischem Fokus, Kapitalfonds L.K. mit Family Office Ansatz und die holländische Kempen Capital mit Fonds aus den Bereichen Immobilien, Small Caps und Industrieobligationen. Schliesslich noch die Investments von FFS / LB (Swiss) – hier wird mit dem 4 Elements Fund ein interessantes Konzept mit rotem Faden umgesetzt – Megatrends rund um die 4 Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer und dem Fokus auf nachhaltigem Investment in Form der Selektion von Lösungsanbietern im Umweltbereich. Bemerkenswert wie diese Fonds die schwierigen Jahre 2008 und 2009 gemeistert haben – zeigen sie doch auf, dass der Fondsmanager seit Handwerk versteht und die Indizes als Benchmark schlagen konnte.
28 January, 2010 – 20:14 by Hedgeconsultant
Fondsanalyse, Fortbildung
Mit den Möglichkeiten unter UCITS III, bestimmte für Alternative Fonds bewährte Assetkategorien und Handelsstrategien im regulierten Rahmen auch für Publikumsfonds zuzulassen, trägt Früchte. Gerade die Trendfolgestrategien finden dank der Marktentwicklung / Finanzkrise in den letzten Jahren ausgezeichneten Nährboden für quantitative Ansätze in dieser Stratgie. Auf dem jährlich wiederkehrenden Fondskongress in Mannheim konnte C-Quadrat ARTS alleine ganze 12 von 51 möglichen Preisen abräumen. Der Fonds hat eindruckvoll gezeigt, dass die Trendfolge Strategie auch in den Bereichen Renten- und Mischfonds Sinn gemacht hat. Wichtig ist nun zu erkennen, dass die Zeit der Trendfolge in unruhige Fahrwasser kommt. Es gilt also die vielen anderen wichtigen und das Ertragspotential vergrössernden oder stabilisierenden Alternativen Anlagestrategien zu identifizieren.
Der unabhängige Berater wird es schwierig haben, denn es gibt noch viel zu wenige Hedgefonds Manager, die bislang bereit und in der Lage sind, Ihre Strategien auf UCITS III Basis herunterzubrechen. Die Kompromisse sind im Einzelfall auch einfach zu gross. Nach einer Anpassung sind manchmal jegliche identifizierten werttreibenden kritischen Erfolgsfaktoren eines erfolgreichen Hedgefonds hinfällig. In diesen Fällen lohnt es sich, als Kunde seinen Vermögensverwalter zu bitten, Fonds für qualifizierte Anleger in das Depot zu buchen. Denn diesen Fonds ist das Marketing und die öffentliche Publikation verwehrt. Und der Kunde, selbst wenn er als qualifizierter Kunde gilt, ist mit dem Aufspühren leistungsstarker Fonds schlichtweg überfordert.
26 January, 2010 – 21:32 by Investmentberater
Sonstiges, Technische Hilfsmittel
[Trigami-Review]
Dass unsere Kunden in der zweiten Hälfte Ihres Lebens noch mit dem PC und dem Internet beginnen und sich über die Begriffe und Anglozismen ärgern – das können wir ihnen ersparen. Als Berater leisten wir eben mehr als nur die Geldanlagen und Steuern. Wir helfen unseren Kunden auch Zeit und Mühe zu sparen.
Wie? Ganz einfach. Warum soll mein Kunde noch mit dem Auto in das Zentrum, einen Parkplatz suchen,
Kleingeld für den Einkaufswagen suchen, grosse Taschen tragen und mit seiner Brieftasche herumlaufen?
Wir können es unseren Kunden viel einfacher machen. Der Besitz eines iPhones oder eines vergleichbaren Telefons mit grossem Display ist heute kein Problem mehr. Über das grosse Angebot von LeShop.ch im Internet hatten wir schon einmal berichtet. Das Ganze kann unser Kunde jetzt auch – einzig und alleine – über sein Telefon regeln, sozusagen der Supermarkt im Sack! Man kann den Vorgang auch im Telefon beginnen und dann zu Hause am PC abschliessen – möglich machts die Apple Software auf dem PC, die man ja sowieso installiert hat. Hier gibt es weitere Infos zur Anwendung: http://www.leshop.ch.
25 January, 2010 – 20:28 by bullmaster
Alternative Investments, Fondsanalyse, Produktbereiche
Wie jedes Jahr freut man sich auf die Fondsmessen in Deutschland (Fondskongress in Mannheim) und der Schweiz (Fonds´10). Die interessante Frage ist, wer ist neu und was gibt es Neues? Die Frage hat ihre Berechtigung, denn in Zeiten gekürzter Marketing Budgets wird der eine oder andere Fondsanbieter nicht auf den Messen vertreten sein. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und ein paar Neuigkeiten unabhängiger Anbieter kurz beschrieben, die in diesem Jahr auf Messen Beachtung finden sollten (habe ich eine Fondsneuigkeit übersehen haben bitte ich um einen Kommentar und kann diese nachtragen).
Da Vinci mausert sich auch öffentlich
9 January, 2010 – 23:31 by Moneyblogger
Web 2.0 für Vermögensverwalter
Über Twitter ist ja schon einges geschrieben worden. Aber wie sieht es speziell in der Finanzdienstleistung aus? Twitter bzw. Microblogging ist im Grunde ja eine simple Form des Bloggings, nur begrenzt man seine Einträge auf wenige Zeichen (= 140 Zeichen). Oft werden somit nur Stichworte und oder ein Link präsentiert. Schön ist ja, dass man so auch das mobile Handhelds mit kleinen Display nutzen kann. Banken halten sich hier ja noch ordentlich zurück – allerdings konnte ich schon Presseveröffentlichungen, Zinssätze oder Produktneuigkeiten aus der Bankenwelt finden.
Vermögensverwalter und Anlageberater fallen mir bislang nicht so sehr auf – das mag am mangelnden Markenbekanntheitsgrad liegen. Postings von einer stark verlinkten Seite werden nämlich von Benutzern mit grösserer Wahrscheinlichkeit eher entdeckt, aufgegriffen und weiter verarbeitet.
In Deutschland gibt es schon ordentlich Aktivität bei der Fidor Bank oder der SEB Bank, in den USA bei der Wells & Fargo und der Bank of America. Von schweizer Banken habe ich in dieser Richtung noch nie etwas gesehen. Hat noch jemand positive Beispiele im deutschsprachigen Twitter?
30 December, 2009 – 7:11 by Investmentberater
Marketing in der Vermögensverwaltung, Technische Hilfsmittel, Visualisierungen im Beratungsgespräch
[Trigami-Anzeige]
Die Idee ist ganz einfach: ein Buch produzieren ab Auflage 1. Wofür soll das gut sein? Es gibt viele Gründe. Gerade
Vermögensverwalter, die eine besonders erfolgreiche Anlagestrategie entwickelt haben oder besondere Kenntnisse in z.B. einer bestimmten Handelsstrategie erworben haben, stecken in dem Dilemma, wie Sie in der Aussenwirkung damit Aufmerksamkeit erhalten. Die rein pauschale Werbung geht heute in den Massen von Informationen unter. Und obwohl Online Marketing sehr effizient in der Verbreitung von Informationen ist, heisst das i.d.R. nicht, dass komplexe Inhalte auch tatsächlich gelesen werden. Dafür eignet sich immer noch das gute alte Buch bzw. der Buchdruck. Mit der Firma Bookfactory wird dieser Traum jetzt wa
hr – Dieser PDF Druckservice macht es sozusagen kinderleicht, eine Kleinauflage von Büchern in Eigenregie umzusetzen.
Digitaldruck verschafft Ihnen die Möglichkeit, diese Bücher auch mit einer grossen Anzahl von Fotos (Bilder / Charts sagen mehr als Worte) in einem professionellen Layout-Programm zu gestalten und als pdf hochzuladen. Denken Sie jetzt nicht an die üblichen vorweihnachtlichen Fotobuch-Programme. Es geht hier konkret um den Eigenverlag eines Buches, wie Sie es in der Fachbuchhandlung erwerben können!
30 December, 2009 – 0:28 by Moneyman
Finanzkrise, Lustiges und Trauriges aus dem Finanzsektor
Welche Erfahrungen haben wir mit den Konstrukten im Handel von Wertgegenständen / Assets gemacht? Am Anfang war das Feuer. Wer es erfunde hatte, konnte es sicher unmittelbar eintauschen gegen etwas anderes Wertvolles. Vielleicht eine Steinschleuder. Die Probleme in diesem Vorgang waren Sicherheit / Schutz des Gegenstandes (z.B. vor Regen) bzw. des Wissens über seine Anwendung (z.B. durch Vererbung der Kenntnisse). Schliesslich trat irgendwann das Geld als Zahlungsmittelersatz ins Spiel, dann die Verbriefung. Schliesslich der Handel mit Wertpapieren, die einem versprachen, im Besitz von regelmässig bedienten Schuldverhältnissen zu sein. Und dann stellte sich heraus, das einige gierige Händler zu weit gegangen sind und zu sehr auf ihre elektronischen Risk Management Systeme vertraut haben. Das war auf dem Höhepunkte der Evolution von Kapital und Warenströmen. Es gab kaum einen Ort auf der Welt, der bei Ankündigung einer Ineffizienz nicht unmittelbar einen Investor in Form eines Anlageversprechens fand.
Dann kam der Knall.
20 December, 2009 – 21:05 by Investmentberater
BWL der Vermögensverwaltung, Sonstiges
[Trigami-Review]
Jeder Unternehmer und auch Vermögensverwalter kann für sich selbst oder seine betreuten Kunden irgendwann ein Lied davon singen: Ein Zulieferer macht Versprechungen und hält diese dann nicht ein. Oder was noch viel fataler ist, unser Unternehmen oder unser Kunde leistet etwas mit Herzblut, und dann wird die Rechnung von einem
Vertragspartner einfach nicht bezahlt. Oft bleibt nur der Gang zum Rechtsanwalt. Auch seine Rechnungen sind gesalzen und es ist noch lange nicht gesagt, dass er mit seinen traditionellen Schulmethoden Erfolg haben wird.
Ich habe irgendwie immer geahnt, dass es noch andere Methoden und Wege gibt, das Gespräch mit zahlungssäumigen Kunden zu finden. Und genau das macht die Firma Debt Enforcement Agency S.A. – oder deasa-dom.com! Einfach und präzise bringt diese es auf den Punkt und sagt: „Unsere Mission: Ihr Geld zurückbringen!“